Vom "Hölzchen auf Stöckchen
Italienische AbgründeEine Wasserleiche wird bei Riva gefunden und in die Gerichtsmedizin gebracht. Der Questore hat eine eigene Meinung ebenso wie Ernesto, ein cleverer, junger Polizist. Die Medizinerin hat eine völlig andere ...
Eine Wasserleiche wird bei Riva gefunden und in die Gerichtsmedizin gebracht. Der Questore hat eine eigene Meinung ebenso wie Ernesto, ein cleverer, junger Polizist. Die Medizinerin hat eine völlig andere Meinung und führt Fakten an. Zusätzlich wird der fast im Ruhestand befindliche Francesco hinzugerufen, denn er hat mit Mordfällen Erfahrungen. Man lernt auch auch die ziemlich seltsame, deutsche Freundin von Ernesto kennen. Und viel Drumherum, aber den Krimi sucht man oft vergeblich.
Die Nebenhandlungen stehen eindeutig im Vordergrund, ab und zu wird die "Wasserleiche" untersucht und überlegt, wer es wohl sein könnte. "Italienische Abgründe" ist ein reichlich langweiliger Roman mit vielen nebensächlichen Beschreibungen, die das Eigentliche nicht weiterbringen. Leider auch keine gute Unterhaltung bietend, denn der Lesefluss wird immer wieder unterbrochen. Vom "Hölzchen auf Stöckchen" und immer quer durch die Nebenhandlungen ohne jeglichen Roten Faden. Ich musste immer wieder umdenken, neu hinein kommen und das stört den Lesefluss erheblich.