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Veröffentlicht am 16.07.2025

Vom "Hölzchen auf Stöckchen

Italienische Abgründe
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Eine Wasserleiche wird bei Riva gefunden und in die Gerichtsmedizin gebracht. Der Questore hat eine eigene Meinung ebenso wie Ernesto, ein cleverer, junger Polizist. Die Medizinerin hat eine völlig andere ...

Eine Wasserleiche wird bei Riva gefunden und in die Gerichtsmedizin gebracht. Der Questore hat eine eigene Meinung ebenso wie Ernesto, ein cleverer, junger Polizist. Die Medizinerin hat eine völlig andere Meinung und führt Fakten an. Zusätzlich wird der fast im Ruhestand befindliche Francesco hinzugerufen, denn er hat mit Mordfällen Erfahrungen. Man lernt auch auch die ziemlich seltsame, deutsche Freundin von Ernesto kennen. Und viel Drumherum, aber den Krimi sucht man oft vergeblich.
Die Nebenhandlungen stehen eindeutig im Vordergrund, ab und zu wird die "Wasserleiche" untersucht und überlegt, wer es wohl sein könnte. "Italienische Abgründe" ist ein reichlich langweiliger Roman mit vielen nebensächlichen Beschreibungen, die das Eigentliche nicht weiterbringen. Leider auch keine gute Unterhaltung bietend, denn der Lesefluss wird immer wieder unterbrochen. Vom "Hölzchen auf Stöckchen" und immer quer durch die Nebenhandlungen ohne jeglichen Roten Faden. Ich musste immer wieder umdenken, neu hinein kommen und das stört den Lesefluss erheblich.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Ein schönes Märchen!

Alles Glück beginnt auf Capri (Via dell'Amore 2)
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Letizia kümmert sich um ihre kranke Schwester und lebt zusammen mit ihr in ihrem Elternhaus auf Capri. Sie ist eine gefragte Sängerin in der Region, singt für Werbeclips, auf Hochzeiten und Festen. Die ...

Letizia kümmert sich um ihre kranke Schwester und lebt zusammen mit ihr in ihrem Elternhaus auf Capri. Sie ist eine gefragte Sängerin in der Region, singt für Werbeclips, auf Hochzeiten und Festen. Die Via dell amore ist eine spezielle Gasse in Neapel.

Die dort ansässigen Geschäfte wollen den Umsatz ankurbeln und suchen Letizia als Sängerin aus. Und nicht nur das, sie soll auch als Brautmodel fungieren zusammen mit einem sehr charmanten, jungen Mann. Damit fängt ein wunderschönes Märchen an. Es ist zwar ein Liebes-Wohlfühlroman, aber wirklich verfasst als wäre es ein Märchen. Frau taucht ab und lässt sich berieseln: Capri, Duft von Amalfi-Zitronen, Mittelmeer und die Via dell amore mit ihren teils kauzigen Bewohnenden und einer Intrigantin. Dieser Roman hat alles, was es für eine leichte, seichte Unterhaltung braucht. Wenn die Gedanken mal abschweifen, macht es nichts, frau findet immer wieder hinein, problemlos 😉

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Roman mit Tiefgang

Mit Aussicht auf Sommerregen
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usanne hat keine Ausbildung, hat zwei erwachsene Söhne, einen gut verdienenden Mann, ist eine Kümmerin und 53 Jahre alt. Als Lars ein Haus in seiner Heimatregion kauft, streikt sie. Es ist ein Roman mit ...

usanne hat keine Ausbildung, hat zwei erwachsene Söhne, einen gut verdienenden Mann, ist eine Kümmerin und 53 Jahre alt. Als Lars ein Haus in seiner Heimatregion kauft, streikt sie. Es ist ein Roman mit Tiefe.

Susanne ging mir anfänglich ein wenig auf die Nerven, ebenso wie ihr Mann Lars. Sie wirkt sehr naiv. Aber mit dem Tod ihrer Mutter, um die und jetzt um deren Nachlass sie sich kümmerte, merkt sie etwas. Noch nichts Konkretes. Susanne erbt eine alte Blockhütte an einem der nahen Seen. Und alle Welt um sie herum will, dass sie sie verkauft. Nur Susanne nicht, sie zieht dort für einen Sommer hin, um ihre Gedanken zu klären. Und findet in der Nachbarhütte Carl vor. Einen Stockholmer Businessmann, der Ruhe finden will und viel redet.

Lotta geht einem anfangs ziemlich auf die Nerven, weiß alles, kennt jeden, kümmert sich enervierend um alles und jeden, ob man will oder nicht. Aber auch Lotta ist nicht so, wie die Kleinstadtbewohnenden denken. Die Gerüchteküche kocht über, aber Susanne genießt ihre Hütte. Als dann noch ihre Schwester kommt, die sie selten sieht und der der Tod der Mutter, die sie selten sah, bricht etwas auf. Denn Tove bringt die nötige Unruhe auf, die Susanne für ihre Klarheit braucht: was will sie ändern?

Es ist ein Roman mit Tiefgang, wobei man das anfangs nicht bemerkt. Aber es lohnt sich dranzubleiben. Sehr sogar!

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Veröffentlicht am 08.07.2025

Unterhaltsam und seicht

Das kleine Café am Gardasee: Limoncellokuss
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Annabellas Bruder Francesco und sein Freund Diegeo führen ein feines, kleines Café in Limone. Bella selbst ist eine Leseratte und arbeitet in der lokalen Buchhandlung.

Weil Francesco nur eine Kellnerin ...

Annabellas Bruder Francesco und sein Freund Diegeo führen ein feines, kleines Café in Limone. Bella selbst ist eine Leseratte und arbeitet in der lokalen Buchhandlung.

Weil Francesco nur eine Kellnerin hat, springt Bella öfter ein und als das Frühjahr voran schreitet, immer mehr Gäste kommen, verpflichtet sie sich zusätzlich am Wochenende auszuhelfen. Es ist ein lustiges Miteinander und man bekommt Einblicke in die Welt hinter der Theke eines Cafés.
Als Nico auftaucht, verliebt sich Bella ein bisschen in ihn. Aber er wurde gerade von seiner Freundin verlassen und weiß lange nicht, was er will. Er arbeitet in der Nähe, kann kein italienisch und macht Bella mit seinem Verhalten verrückt. Sie schwankt zwischen verliebt und genervt.

Die Handlung plätschert vor sich hin, aber weder zu langweilig noch wirklich interessant. Es ist ein ideales Buch für Strand, Garten oder Bett. Die Wortwahl irritiert zuweilen. Als Kellnerin „huscht“ Bella im vollen Café mit vollen Tabletts hin und her. Mal ist sie introvertiert, mal schüchtern – aber schüchtern tritt sie wirklich nicht auf. Sie kennt sich und weiß, was sie will. Meistens jedenfalls. Fazit? Gut zu lesen, unterhaltsam, seichte Fraktion.

Veröffentlicht am 08.07.2025

Hervorragend

Aschetod
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Der Beginn ist nichts für schwache Nerven, der Titel ist für den Prolog und das erste Kapitel Programm. Danach beginnt Kate Burkholder zu ermitteln.

Es ist ein Thriller, den man kaum aus der Hand legen ...

Der Beginn ist nichts für schwache Nerven, der Titel ist für den Prolog und das erste Kapitel Programm. Danach beginnt Kate Burkholder zu ermitteln.

Es ist ein Thriller, den man kaum aus der Hand legen mag und der sich von anderen der Reihe ein bisschen unterscheidet. Kate und Tommasini sind endlich verheiratet und arbeiten immer noch zusammen. Zwei weitere Kollegen sind ineinander verguckt. Und der Bürgermeister der Gemeinde hält im Grunde zu ihr, das war nicht immer so. Ansonsten jedoch ist es ein fabelhafter Krimi, der unterhält, zum Mitraten einlädt, der fesselt und einen Einblick in die Welt der Amischen gibt. Dazu kommen noch historische Bedeutsamkeiten, die hier eine Rolle spielen. Auch Kate bekommt einen Widersacher aus den eigenen Reihen und soll außer Gefecht gesetzt werden, aber sie ermittelt auf eigene Faust weiter. Weil die Amish mit ihr, einem ehemaligen Gemeindemitglied reden und gegenüber den normalen Englischen mauern.
Ich habe bisher alle Krimis rund um Kate Burkholder verschlungen. Dies ist der 16. und mindestens so gut seine Vorgänger! Castillo wird eher besser. Super Schmöker!

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