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Veröffentlicht am 19.10.2025

Eine Insel voller Geheimnissen

House of Rayne
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Ich muss sagen das dieses Buch mich absolut begeistert und abgeholt hat. In der Geschichte geht es um so viel mehr als eine eingeschworene Religiöse Insel und ein unheimliches Monster das sein Unwesen ...

Ich muss sagen das dieses Buch mich absolut begeistert und abgeholt hat. In der Geschichte geht es um so viel mehr als eine eingeschworene Religiöse Insel und ein unheimliches Monster das sein Unwesen treibt. Es geht um echte Gefühle, Loyalität und alte Geheimnisse die langsam ans Licht kommen. I

Was ich besonders mochte, ist das man wirklich schnell und leicht in das Buch reingefunden hat. Der Schreibstil war sehr angenehm und durch den Wechsel der Perspektiven von Rayne und Salem konnte man wirklich alle Gefühle der beiden verstehen und nachvollziehen. Man hat beide zusammen, aber auch getrennt voneinander erleben können wodurch sich das Bild zu einem schönen Ganzen gefügt hat.

Auch das Worldbuilding wahr sehr angenehm, es war nicht zu dick aufgetragen, sodass man das Bedürfnis hatte Stellen zu überspringen, aber dennoch ausführlich genug um sich alles bildlich vorstellen zu können. Gerade bei diesem Setting war das meiner Meinung nach auch sehr wichtig, da wir hier ja nicht nur von „normalen“ Sachen sprechen.

Die Handlung hatte einen guten roten Faden und durch die vereinzelten Schnipsel die man immer wieder zugeworfen bekommen hat, wurde es auch an keiner Stelle langweilig. Man hatte durchgehend das Gefühl unter Spannung zu sein, was auch gegen Ende nochmal zugespitzt hat. Zwischendurch konnte man aber auch gut durch romanische oder spicy Szenen abschalten. Diese waren auch gut platziert und haben das Ganze nicht überschattet.

Rayne aber auch Salem haben eine große charakterlich Entwicklung hinter sich. Reyne hat angefangen sich wirklich zu öffnen und hat das positive gesehen was ihre Zukunft mit sich bringen kann und Salem hat ihre Angst nach hinten gestellt und sich frei gemacht von diesen fesseln. Auch von denen ihrer Vergangenheit.

Es gab insgesamt schon einige Momente die wirklich gruselig oder abscheulich waren, aber genau das hat dem ganzen die Spannung gegeben und obwohl ich normalerweise nicht in die Richtung „Horror“ lese, war es spannend und nicht zu „grausam“ es ist definitiv ein Buch was ich weiter empfehlen würde.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Ganz nach meinem Geschmack

We hunt the Flame
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We Hunt the Flame von Hafsah Faizal ist so ein Buch, das einen direkt in eine ganz eigene Welt zieht geheimnisvoll, düster und gleichzeitig voller Abenteuer. Wir begleiten Zafira, eine Jägerin, die sich ...

We Hunt the Flame von Hafsah Faizal ist so ein Buch, das einen direkt in eine ganz eigene Welt zieht geheimnisvoll, düster und gleichzeitig voller Abenteuer. Wir begleiten Zafira, eine Jägerin, die sich als Mann verkleidet, um in den gefährlichen Arz zu gehen, und Nasir, den „Prinz des Todes“, der eigentlich ihr Feind sein sollte. Klingt schon nach Drama pur, oder?

Der Arz selbst, dieser verfluchte Wald, ist ein richtig starkes Setting. Er ist nicht einfach nur Kulisse, sondern fühlt sich fast wie ein eigener Charakter an bedrohlich, unberechenbar, immer im Hintergrund. Das gibt der ganzen Geschichte so eine konstante Spannung.

Was mir echt gefallen hat: Die Dynamik zwischen Zafira und Nasir. Die beiden sind auf dem Papier absolute Gegensätze sie will ihr Volk retten, er führt die tödlichen Befehle seines Vaters aus. Und trotzdem müssen sie zusammenarbeiten. Das ist natürlich eine klassische „Feinde-werden-Verbündete“-Situation, aber Faizal bringt das mit genug Tiefe und Emotion rüber, dass man wirklich mitfiebert.

Die Handlung selbst ist ein Mix aus Quest, Intrigen und persönlichen Konflikten. Es geht nicht nur um das große Artefakt, sondern auch um Identität, Pflicht und darum, ob man seinen eigenen Weg gehen darf. Gerade die langsame Annäherung zwischen den beiden Hauptfiguren macht das Ganze zusätzlich spannend nicht kitschig, eher unterschwellig und intensiv.

Alles in allem ist We Hunt the Flame ein toller Start in eine Fantasyreihe. Wer düstere Welten, eine Prise Romantik und Charaktere mit Ecken und Kanten mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Sehr komplex und unerwartet

A Dance of Lies
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Einstieg & Gesamteindruck

A Dance of Lies ist ein Roman, der zunächst mit klassisch wirkenden Motiven beginnt – ein Königreich voller Geheimnisse, eine junge Frau mit einer Fluchtvergangenheit, ein System ...

Einstieg & Gesamteindruck

A Dance of Lies ist ein Roman, der zunächst mit klassisch wirkenden Motiven beginnt – ein Königreich voller Geheimnisse, eine junge Frau mit einer Fluchtvergangenheit, ein System aus Macht und Misstrauen. Doch je weiter man liest, desto mehr verstrickt sich die Handlung in fein gewobene Intrigen, persönliche Schicksale und moralische Dilemmata. Der Titel ist treffend gewählt – es ist tatsächlich ein Tanz aus Täuschung, Anpassung und stillen Entscheidungen, bei dem kaum jemand eine weiße Weste trägt.

Das Buch hat mich nicht sofort vollends abgeholt, aber es hatte durchgängig Sogwirkung. Mit zunehmender Seitenzahl wurde die Geschichte intensiver, emotionaler – aber auch widersprüchlicher. Ich war fasziniert, gleichzeitig innerlich oft zerrissen.



🏰 Weltenbau & Atmosphäre

Die Welt, in der sich die Handlung entfaltet, ist durchdacht und atmosphärisch dicht. Sie strahlt gleichzeitig Opulenz und Bedrohung aus, abhängig davon, in welchem Reich man sich befindet. Die Kontraste zwischen den Höfen sind visuell stark – die Architektur, die Farben, sogar das Licht spielen eine erzählerische Rolle. Das hat mich sehr beeindruckt.



Ohne sich in endlosen Beschreibungen zu verlieren, gelingt es der Autorin, Bilder zu erzeugen, die im Kopf bleiben. Besonders die Unterschiede zwischen der kalten Strenge des einen Königs und der fast schon idealisierten Lichtfülle des anderen Schauplatzes geben dem Buch eine fast märchenhafte Tiefenschärfe – allerdings ohne ins Naive abzudriften. Es fühlt sich oft an, als würde man als Leser eine Bühne betreten – manchmal elegant, manchmal beklemmend.


🧵 Protagonistin & Identität

Die Figur der Vasallia ist komplex – und das meine ich nicht nur im positiven Sinne. Sie ist keineswegs die typische Heldin, sondern eine Frau mit Geschichte, mit Narben, mit Überlebensinstinkt. Ihre Fähigkeiten – besonders in künstlerischen Bereichen – machen sie einzigartig. Was mich besonders angesprochen hat, war die Art, wie sie sich selbst neu erschaffen hat. Ihre Vergangenheit, ihr neuer Name, ihre Flucht aus alten Zwängen – das alles spricht von einem starken Selbstbild, das sich gegen äußere Erwartungen behauptet.

Doch je weiter die Handlung voranschreitet, desto mehr geraten ihre Entscheidungen ins Wanken. Es gibt Entwicklungen, die mich emotional distanziert haben – nicht, weil sie unrealistisch wären, sondern weil sie so viel moralische Reibung erzeugen. Sie wird manipulierbar, handelt instinktiv, manchmal sogar zerstörerisch. Und obwohl ich ihre Beweggründe verstehen konnte, blieb doch ein Rest Unverständnis. Das hat sie für mich schwerer greifbar gemacht, aber nicht uninteressant.



👑 Nebenfiguren & Beziehungsgeflechte

Eine der großen Stärken dieses Romans liegt in der Dynamik zwischen den Figuren. Die Beziehungen sind selten eindeutig – sie schwanken zwischen Vertrauen und Misstrauen, zwischen Zuneigung und Kontrolle. Besonders Copelan war für mich ein Charakter, der konstant an der Grenze zwischen Faszination und Frustration agiert. Seine Ambivalenz – stark, verletzlich, kontrollierend und gleichzeitig tief interessiert – macht ihn zu einer spannenden Figur, die aber auch Unruhe stiftet.

Anton hingegen hat mich überrascht. Seine Figur ist nicht laut, nicht überinszeniert, aber entwickelt mit der Zeit ein ruhiges Gewicht. Ich mochte die leisen Szenen mit ihm – die Art, wie er zuhört, schützt, aber auch hinterfragt. Man weiß lange nicht, ob man ihm trauen kann, und das verleiht der Beziehung zu Vasallia eine interessante Spannung.

Nebenfiguren wie Emilia, Laurent oder Esmée tragen spürbar zur Tiefe des Romans bei. Auch wenn nicht jede Figur komplett auserzählt wird, sind sie mehr als nur Staffage. Besonders ihre Rolle in Vasallias Vergangenheit ist tragend – manche Beziehungen lassen einen als Leser sogar ein bisschen atmen, während andere bedrücken.



⚖️ Handlung & Entwicklung



Der Spannungsbogen entwickelt sich stetig – allerdings nicht ohne Unruhe. Die ersten Kapitel bauen Stimmung und Neugier gut auf, doch gerade im Mittelteil schwankt die Geschichte zwischen emotionaler Tiefe und etwas zu hastigen Entwicklungen. Besonders gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse beinahe – als ob die Geschichte sich selbst überholen will.



Einige Handlungsentscheidungen wirkten für mich zu forciert oder zu plötzlich. Es sind spannende Szenen dabei, keine Frage – aber sie hätten mit etwas mehr erzählerischem Raum noch stärker gewirkt. Umgekehrt gibt es stille, berührende Momente, die dafür umso mehr nachhallen. Vor allem dort, wo Vasallia nicht kämpft, sondern beobachtet, zuhört oder verzichtet, war ich als Leserin besonders berührt.



❤️ Emotionalität & innere Konflikte

Es ist kein Liebesroman im klassischen Sinne – und doch ist die emotionale Komponente eine zentrale Triebkraft der Handlung. Was mich positiv überrascht hat, war die Tiefe, mit der zwischenmenschliche Beziehungen beleuchtet werden. Vertrauen spielt eine immense Rolle, ebenso Verrat. Und leider ist es oft schwer, beides auseinanderzuhalten.

Die Liebesdynamik – besonders die Dreiecksstruktur, die sich andeutet – wirkt nicht wie ein plattes Motiv, sondern hat echte Konsequenzen. Gefühle sind hier gefährlich. Entscheidungen, die aus Liebe oder Schuld getroffen werden, verändern Leben – nicht nur symbolisch. Auch wenn ich sagen muss, dass eigentlich schon klar und deutlich gezeigt wird, für wen ihr Herz schlägt



Was mir gefehlt hat, war etwas mehr Luft für die Figuren, ihre Gefühle auch wirklich zu leben. Viele Momente, in denen man sich Nähe gewünscht hätte, werden von äußeren Umständen zerschlagen. Das ist erzählerisch konsequent, aber auch schmerzhaft.



🧠 Moralische Grauzonen & Leserbindung

Eine der schwierigsten Fragen, die sich durch den Roman ziehen, lautet: Wie weit darf man gehen, um sich selbst oder andere zu retten? Und was macht einen „guten“ Menschen aus, wenn man in einer Welt lebt, die keine klaren Regeln mehr kennt?

Vasallia gerät im Laufe der Geschichte immer mehr in eine Grauzone. Und obwohl ich ihre Beweggründe oft nachvollziehen konnte, wurde es für mich als Leserin zunehmend schwer, vollends mit ihr zu fühlen. Das hat meine Verbindung zu ihr verändert – nicht zerstört, aber erschüttert.

Es ist mutig, eine Figur so zu zeichnen, die sich nicht durchgehend als


alles in allem kann ich auf jeden Fall sagen, dass ich das Buch schon sehr spannend fand, mir aber in manchen Stellen einfach dieser Fantasy Anteil zu sehr gefehlt hat. Und die Liebesgeschichte hätte man definitiv auch noch mehr ausweiten können. Das ist jetzt leider erst relativ gegen Ende passiert.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Eine Liebe am seidenen Faden

Girls of Dark Divine − Eine Tänzerin. Ein Fluch. Eine verzweifelte Liebe.
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Zur Handlung:

Der Klappentext hat definitiv neugierig gemacht und ein Buch in dieser Art hab ich noch nie gelesen. Die Idee ist sehr kreativ. Man kann regelrecht die Wut, die Zerstreutheit, die Panik ...

Zur Handlung:

Der Klappentext hat definitiv neugierig gemacht und ein Buch in dieser Art hab ich noch nie gelesen. Die Idee ist sehr kreativ. Man kann regelrecht die Wut, die Zerstreutheit, die Panik und Angst, aber auch die Hoffnung spüren, die in den Mädchen beziehungsweise in den Tänzerinnen vorgeht.

Nicht mehr mächtig genug zu sein um seinen eigenen Körper bedienen zu können, ist nicht nur erschreckend, sondern man hat auch das Gefühl, dass einem das Gefühl von Freiheit komplett verloren gegangen ist.

Obwohl sich die meisten mit ihrem Schicksal abgefunden haben , haben, denke ich einige auch noch nicht damit abgeschlossen. So wie eben Emberlyn die mit allen Mitteln versucht, aus diesem Gefängnis zu entkommen. Doch das ganze Pläne schmieden nützt nichts, denn der Puppenspieler hat die Kontrolle und merkt sofort. Wenn eine seiner Mädchen abhauen möchte, dass das kein Mythos war, durfte Emberlyn am eigenen Leib erfahren… Dennoch ist da dieser eiserne Wille und die Hoffnung auf die Vergangenheit die am Ende entscheidend ist.


Malcolm: allein sein Erscheinungsbild erscheint mir irgendwie schmierig zu geleckt. Insgeheim glaube ich aber, dass er eigentlich einfach nur groß rauskommen wollte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihm damals in Parlizia niemals jemand etwas zugetraut hat und man in ihm nie das Potenzial gesehen hat, was er eigentlich gehabt hätte. Deshalb ist er weggegangen und hat auf den falschen Weg versucht etwas auf die Beine zu stellen um dann mal wieder groß rauszukommen und zu zeigen, was andere Leute nicht alles verpasst haben, indem sie ihm nicht die Chance gegeben haben, an seiner Karriere weiter mitzuarbeiten… ich denke, dass in ihm etwas geschlummert hat, was schlecht war und dass die Gesellschaft beziehungsweise seine Mitmenschen mit dazu beigetragen haben, dass er diese bösen Taten vollbracht hat. Das ändert jedoch nichts an seiner von Grund auf verdorbenen Seele



Aleida hat definitiv das Herz am richtigen Fleck. Sie ist genau wie die anderen dazu gezwungen, ein Leben in Gefangenschaft zu führen, führt von den Fäden eines Puppenspiels. Dennoch versinkt sie nicht zu viel in Selbstmitleid und ist für alle ihre Schwestern da hilft Ihnen, das Ganze zu verarbeiten und mit der Situation zurecht zu kommen. Dennoch ist die teilweise auch ein bisschen feige, weil sie sich nicht traut, abzuhauen das, obwohl sie weiß, dass sie eh irgendwann sterben wird. Ihr Charakter ist bemerkenswerter und gibt dem Buch die Tiefe die es Braucht.



Emberlyn ist definitiv ein starker Charakter und auch ein schöner Charakter, hat aber auch ihre Schattenseiten. Ich verstehe definitiv den Wunsch zur Flucht. Was ich nicht verstehen kann, ist, dass sie nicht akzeptieren kann, dass ihre beste Freundin oder ihre engste Schwester sag ich jetzt mal nicht bereit ist zu fliehen. Vielleicht aus Angst vielleicht auch, weil sie Schuldgefühle hätte die anderen allein zu lassen. Im laufe des Buches sieht man bei ihr die stärkste Charakterliche Entwicklung zum positiven. Sie hat gelernt ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse nicht allein in den Vordergrund zu stellen und nicht auf Kosten anderer zu handeln. Man entdeckt eine neue hoffnungsvolle und inspirierende Seite.

Achtung Spoiler:

Der Schatten oder soll ich besser sagen, Étienne? Hier verbergen sich viele Hintergründe passend zu seiner Rolle. Er ist ehrlich und loyal und die Verbindung zwischen ihm und Emberlyn wirklich nicht gekünstelt sondern ehrlich. Auch wenn wir hier nur einen kurze Zeitspanne haben, hat man das Gefühl das es echt ist. Durch Ihn erfahren wir wie die Welt vor Emberlyn war und welche Geheimnisse noch in den Wänden des Theaters lauern.

Spoiler frei


Das World Building hier ist sehr dezent aber es reicht vollkommen aus, um sich alles genau vorstellen zu können, da man meistens auch eine Grundidee hat von dem, was beschrieben wird und dass ich daher selbst zusammen denken kann.

Der Schreibstil ist angenehm, auch wenn ich es lieber habe, wenn in der Ich Perspektive geredet wird und man nicht den allwissenden Erzähler hat. Dennoch lässt es sich leicht und flüssig lesen. An manchen Stellen ist das ganze vllt etwas langatmig da wir wenig wörtliche Rede haben, aber darüber lässt sich bei so einer tollen Handlung hinwegsehen.

Der Spannungbogen ist auch sehr gut gestaltet, wir haben hier keine Durchgehende Aufregung aber durchgehendes miträtseln und mitfiebern. Einige Sachen lassen sich erahnen wo andere wieder sehr unerwartet sind. Eine sehr gute Mischung die mich begeistert hat.



Alles in allem hat mich das Buch sehr begeistert, durch eine kreative Idee mit kreativer Umsetzung. Auch die Idee mit zwei verschiedenen Enden, fand ich sehr schön. Man hat so die Wahl wie man als Leser zurückgelassen werden möchte.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Magie Macht und Geheimnisse

These Ancient Flames 1: Awake
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These Ancient Flames hat mich echt komplett abgeholt. Am Anfang hab ich ein bisschen gebraucht, um dieses ganze Magie-Konstrukt mit Auguren, Kraftlinien und Drachen zu verstehen, aber sobald der Knoten ...

These Ancient Flames hat mich echt komplett abgeholt. Am Anfang hab ich ein bisschen gebraucht, um dieses ganze Magie-Konstrukt mit Auguren, Kraftlinien und Drachen zu verstehen, aber sobald der Knoten geplatzt ist, war es einfach nur spannend. Gerade weil man merkt, dass da noch so viele Geheimnisse schlummern, die bestimmt noch ans Licht kommen.

Die Charaktere sind für mich das Herzstück. Mei ist eine richtige Kämpferin, die sich nicht blenden lässt, und trotzdem hat sie diese verletzliche Seite, die sie so greifbar macht. Tao ist so der 08/15-Schönling, aber irgendwie macht das ihn super sympathisch und nahbar – man nimmt ihn oft nicht ernst, aber genau das ist sein Charme. Raven finde ich einfach richtig interessant, weil er nicht über sein Aussehen funktioniert, sondern über seine Ausstrahlung und seine Tiefe. Dieses ewige Hin und Her zwischen ihm und Mei ist einfach pures Knistern, ohne dass es jemals zu kitschig wird. Und Cole, ja, der ist mir immer mehr ans Herz gewachsen, je besser man ihn kennenlernt.

Was ich mega fand, ist das Worldbuilding. Dieser Schwarzmarkt mit fliegenden Ständen und der ewigen Dunkelheit, Städte, die wachsen, wenn mehr Leute da sind – so kreativ und einfach richtig cool umgesetzt. Ich mag es, dass die Welt so groß und detailreich wirkt, ohne dass man das Gefühl hat, erschlagen zu werden.

Und dann die Handlung – wow. Es gibt so viele Momente, wo ich dachte: “Okay, jetzt weiß ich, wie es weitergeht”, und dann kam alles ganz anders. Manchmal hab ich den Figuren blind vertraut, nur um dann doch überrascht zu werden. Genau das hat mir richtig gefallen. Es gibt Kämpfe, Spannung, Enthüllungen und zwischendrin auch mal Humor, der die Stimmung auflockert. Und natürlich die spicy Szenen – die waren einfach genau richtig platziert, nie übertrieben, sondern haben die Spannung zwischen den Figuren noch mehr verstärkt.

Alles in allem: Dieses Buch ist eine Mischung aus Spannung, Emotion, Humor und Worldbuilding, die mich einfach komplett überzeugt hat. Ich liebe die Dynamik zwischen den Figuren, das Knistern, die Geheimnisse und die Kreativität. Es ist so eine Geschichte, die man nicht nur liest, sondern die einen echt mitnimmt.

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