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Veröffentlicht am 27.07.2025

Sinnlich, magisch und gefährlich: Wenn Bibliothekarin auf Drachenkönig trifft

Gilded Wings
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Mit Gilded Wings liefert Jaymin Eve den Auftakt einer neuen Drachenwandler-Romanze, die sich nicht vor Dampf, Drama und Drachen scheut. Wer magische Portale, prickelnde Spannung und übernatürliche Liebesverstrickungen ...

Mit Gilded Wings liefert Jaymin Eve den Auftakt einer neuen Drachenwandler-Romanze, die sich nicht vor Dampf, Drama und Drachen scheut. Wer magische Portale, prickelnde Spannung und übernatürliche Liebesverstrickungen liebt, sollte sich Morgans Abenteuer definitiv nicht entgehen lassen – aber nur, wenn man 18+ ist. 😉

Worum geht’s?
Morgan, eine zurückhaltende aber neugierige Bibliothekarin, arbeitet in einer geheimnisvollen Nachtbibliothek – mit strengen Regeln, die sie niemals nachts betreten darf. Doch als ein mysteriöser Anruf sie über ein verschwundenes, unschätzbar wertvolles Buch informiert, wirft sie alle Warnungen über Bord – und landet durch ein verborgenes Portal mitten in der Welt der Fae.

Dort trifft sie auf Drager, den Drachenkönig – mächtig, gefährlich, absolut faszinierend. Er braucht ihre Hilfe, um einen Verrat aufzudecken und das gestohlene Buch zurückzuholen. Doch Morgan spürt bald, dass zwischen ihnen mehr als nur ein Zweckbündnis entsteht… und als auch sein Drachenbruder Zahak ins Spiel kommt, wird es emotional wie körperlich komplex.

Was erwartet euch?
✓ Fantasy-Setting mit Fae, Portalen und Intrigen
✓ Drachenwandler mit Alpha-Energie
✓ Eine starke, aber realistische Protagonistin
✓ Schicksalsverbindungen & Prickeln ohne Pause
✓ Offenes Ende mit Ausblick auf Band 2

Was hat mir gefallen?
Der Einstieg war sofort fesselnd – Jaymin Eve weiß, wie man Spannung aufbaut und ihre Leser:innen in neue Welten zieht. Morgan ist klug, sympathisch und glaubwürdig – kein typischer „versehentlicher Chosen One“, sondern jemand, der durch ihre Entscheidungen (und ihre Neugier) in die Ereignisse gezogen wird.

Drager ist heiß – im wahrsten Sinne des Wortes. Zwischen ihm und Morgan knistert es von Anfang an. Wer auf das Thema „erzwungene Nähe“ und „mystische Schicksalsgefährten“ steht, wird hier absolut auf seine Kosten kommen. Bonuspunkt für Zahak – das Potenzial für ein Love Triangle ist da, aber es bleibt (zum Glück) noch in der Schwebe.

Was hätte besser sein können?
Manche Aspekte der Welt hätten noch etwas mehr Tiefe vertragen – besonders das politische Gefüge der Fae-Welt bleibt recht vage. Auch wird viel Augenmerk auf die körperliche Spannung gelegt, was in manchen Momenten fast den Plot überlagert. Trotzdem bleibt die Geschichte spannend genug, um dranzubleiben – auch dank des offenen Endes, das neugierig auf Band 2 macht.

Fazit:
Gilded Wings ist ein heißer, actionreicher Auftakt für Fans von romantischer Fantasy mit Drachenwandlern, Schicksalsmagie und viel knisternder Chemie. Jaymin Eve liefert genau das, was sie verspricht: Magie, Leidenschaft und ein Touch Gefahr – ideal für erwachsene Leser:innen, die sich gern in übernatürliche Welten entführen lassen.

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Ein atmosphärischer Tauchgang in Mythos, Magie und verbotene Gefühle

The West Wind – Reich aus Licht und Dornen (The Four Winds 2)
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The West Wind ist der zweite Band der Four Winds-Reihe von Alexandria Warwick, lässt sich aber problemlos eigenständig lesen – was ich sehr begrüßt habe. Der Roman nimmt uns mit in eine düstere, mythologisch ...

The West Wind ist der zweite Band der Four Winds-Reihe von Alexandria Warwick, lässt sich aber problemlos eigenständig lesen – was ich sehr begrüßt habe. Der Roman nimmt uns mit in eine düstere, mythologisch durchtränkte Welt, in der eine junge Frau zwischen Glauben, Pflicht und aufkeimender Sehnsucht zerrieben wird.

Worum geht’s?
Brielle, aufgewachsen im Kloster von Thornbrook, hat ihr Leben dem heiligen Vater gewidmet – Schmiedin, angehende Akolythin und vollkommen abgeschottet von weltlichen Versuchungen. Doch als sie im Wald auf den verletzten Zephyr trifft, den Gott des Westwinds, beginnt ihre Welt zu bröckeln. Ihre gute Tat zieht sie in eine ganz andere: die Unterwelt. Und diese ist so gar nicht heilig. Verführerisch, gefährlich und von trügerischen Feenwesen bewohnt, stellt sie Brielle vor Prüfungen, die ihr nicht nur körperlich, sondern vor allem seelisch und moralisch alles abverlangen.

Was überzeugt?
Warwicks Schreibstil ist atmosphärisch dicht, fast poetisch. Besonders gelungen fand ich die Mischung aus schottischer Balladenstimmung („Tam Lin“) und griechischer Mythologie – ein eher ungewöhnlicher Mix, der hier aber wunderbar funktioniert. Brielle ist eine glaubhafte Protagonistin, innerlich zerrissen, aber nie passiv. Ihre Entwicklung – vom scheuen Klostermädchen zur Frau, die eigene Entscheidungen trifft – wirkt organisch.
Und Zephyr? Der ist ein Paradebeispiel für den „düster-verführerischen“ Love Interest: geheimnisvoll, ein bisschen gefährlich und definitiv kein klassischer Romantyp. Man weiß nie ganz, woran man bei ihm ist – was perfekt zur schillernden Bedrohung der Unterwelt passt.

Was hakt ein wenig?
Die erste Hälfte baut sehr auf Atmosphäre und innere Konflikte, was ich persönlich mochte – Leser:innen, die mehr Tempo und Plot-Drive erwarten, könnten aber etwas Geduld brauchen. Auch hätte ich mir noch mehr Einblick in die Lore und Regeln der Unterwelt gewünscht – manchmal blieb sie etwas diffus. Dafür entschädigen aber starke Szenenbilder und eine unterschwellige Sinnlichkeit, die nie kitschig wird.

Fazit:
Ein märchenhaft-düsterer Fantasy-Roman mit Tiefgang, Romantik und Mythos – perfekt für Fans von romantischer Fantasy mit komplexen Heldinnen und dunklen Helden.
Brielles innerer Konflikt zwischen Glaube und Verlangen ist das emotionale Herzstück dieser Geschichte – und genau das macht sie lesenswert.

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Veröffentlicht am 06.07.2025

Wenn die Vergangenheit einen einholt

Funken – The Secrets of Dracon Rock
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Ich bin komplett ohne Erwartungen an dieses Buch herangegangen und wurde schon nach wenigen Kapiteln richtig positiv überrascht. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und es fühlt sich nie so an, als wüsste ...

Ich bin komplett ohne Erwartungen an dieses Buch herangegangen und wurde schon nach wenigen Kapiteln richtig positiv überrascht. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und es fühlt sich nie so an, als wüsste man schon genau, wie alles ausgehen wird. Der Spannungsbogen bleibt konstant, man kann sich einiges vielleicht denken, ist sich aber nie sicher. Manchmal war ich sogar richtig verwirrt – auf eine gute Art – und am Ende hat sich vieles davon schlüssig zusammengefügt.



Welt & Atmosphäre

Das Worldbuilding hat mir richtig gut gefallen. Man konnte sich alles sehr genau vorstellen, von der Welt der Reiter bis hin zu den Strukturen im Hintergrund. Es wirkt alles logisch aufgebaut, mit viel Liebe zum Detail. Auch die gesellschaftlichen Gegensätze wurden sehr gut dargestellt. Ich fand es besonders spannend zu sehen, wie sich die Geschichte zwischen Reitern und Rebellen langsam entfaltet.



Charaktere

Alyssa ist ein unglaublich starker Charakter. Sie ist sympathisch, loyal und vor allem steht sie für das ein, was sie für richtig hält – selbst wenn es nicht dem entspricht, was von ihr erwartet wird. Sie hat ihre eigenen moralischen Vorstellungen und zieht das auch durch, was ich sehr bewundere.



Auch Rowan ist ein sehr intensiver und spannender Charakter. Er war mir von Anfang an sympathisch, genau wie sein Drache. Dass zwischen ihm und Alyssa Gefühle im Spiel sind, war schnell klar, aber trotzdem hat es sich nie gezwungen oder kitschig angefühlt. Ich hätte mir gewünscht, dass die beiden ein bisschen früher zueinander finden und dass manche Szenen zwischen ihnen etwas ausführlicher gewesen wären.



Die Rebellengruppe war am Anfang noch sehr mysteriös, wurde aber im Verlauf immer präsenter. Besonders interessant fand ich, wie Alyssas Verbindung zu ihrem Vater und den alten Idealen der Rebellen aufgerollt wird. Sie hat sich eine eigene Meinung gebildet, obwohl sie von diesen Dingen geprägt wurde. Sie sieht nicht alles schwarz-weiß, erkennt, dass nicht jeder Reiter schlecht und nicht jeder Rebell automatisch gut ist. Das fand ich sehr reif und gut umgesetzt.

Ash als Charakter war auch sehr spannend mir aber tatsächlich nicht ganz sympathisch, weil ich von Anfang an dachte, dass er mehr Interesse an dem hat, was für ihn und seine Gruppe am besten ist und nicht für seine ehemalige Freundin. Er ist sehr egoistisch und man sich bedacht und ich finde seinen Charakter wirklich nicht sonderlich schön.



Handlung & Emotionen

Ich hätte mir gewünscht, dass Alyssa früher ehrlich ist. Ich glaube nicht, dass ihr jemand ihre Herkunft übel genommen hätte, wenn sie klar gesagt hätte, dass sie nicht auf der Seite der Rebellen steht. Gleichzeitig verstehe ich aber auch, dass sie ihre alten Freunde nicht verraten wollte sie wusste ja nicht, wie sich diese entwickelt haben. Trotzdem denke ich, dass sie es später selbst bereut, nicht die Wahrheit gesagt zu haben. Vielleicht hätte sie dann einiges verhindern können, und ihre Freundin wäre jetzt nicht in der Situation, in der sie ist.



Ich bin sehr gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht vor allem, wie Rowan, seine Schwester und Finley auf die ganze Wahrheit reagieren werden. Die letzten Sätze waren für mich eine der stärksten Wendungen der Geschichte, weil man plötzlich erkennt, wie perfide die Rebellen Alyssa unter Druck gesetzt haben. Ich hoffe auch sehr, dass sie ihre Freundschaft zu ihrer Laborpartnerin nicht komplett aufs Spiel gesetzt hat. Sie hat ihr etwas versprochen und es dann gebrochen, weil sie ihr nicht die Wahrheit gesagt hat. Ich bin mir sicher, dass sie sich dafür selbst verantwortlich fühlt und hoffentlich Pläne entwickelt, um das wieder gutzumachen.



Schreibstil

Der Schreibstil war für mich sehr angenehm. Flüssig, bildhaft und nie zu kompliziert. Man konnte gut in die Geschichte eintauchen. Ich hätte mir stellenweise gewünscht, noch andere Perspektiven zu bekommen als nur die von Alyssa, um manche Charaktere besser zu verstehen, aber trotzdem hat es gut funktioniert, weil man dadurch sehr nah bei ihr war.



Fazit

Ein starker Reihenauftakt mit spannender Handlung, einer starken Protagonistin und einer Welt, die Lust auf mehr macht. Besonders die Entwicklungen gegen Ende haben mich sehr gepackt. Ich freue mich richtig auf den nächsten Band und darauf, zu sehen, wie Alyssa mit all dem umgeht, was noch vor ihr liegt.

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Veröffentlicht am 01.07.2025

Sehr spannend

Vanity Falling: Academy of Sins
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Vanity Falling entführt uns in eine Welt, in der Sünde nicht nur gefürchtet, sondern auch begehrt wird – eine Welt, die sich irgendwo zwischen düsterer Magie, knisternder Anziehung und moralischem Zwiespalt ...

Vanity Falling entführt uns in eine Welt, in der Sünde nicht nur gefürchtet, sondern auch begehrt wird – eine Welt, die sich irgendwo zwischen düsterer Magie, knisternder Anziehung und moralischem Zwiespalt bewegt. Für Fans von Dark Academia und romantischer Spannung mit einem gefährlichen Unterton ist dieses Buch ein Volltreffer.

Im Mittelpunkt steht Rahel – stolz, unnahbar und nicht bereit, sich zu beugen. Sie verkörpert die Todsünde Hochmut, was sie zur Zielscheibe der strengen Wardens macht. Doch anstatt getötet zu werden, landet sie in der geheimnisvollen Academy of Sins – einem Ort, der ebenso elitär wie tödlich ist. Dort beginnt nicht nur ihr Überlebenskampf, sondern auch eine gefährliche Verbindung zum jungen Warden Asher, der zwischen Pflichtbewusstsein und verbotener Begierde zu zerrissen ist.

Die Atmosphäre ist dornig-dunkel und lädt ein zum Abtauchen: düstere Flure, gefährliche Magie, Intrigen hinter verschlossenen Türen. Die Autorin versteht es, ein Setting zu erschaffen, das an Leigh Bardugos Grishaverse oder die bittersüße Bedrohlichkeit von Kerri Maniscalco erinnert – jedoch mit einem ganz eigenen Ton.

Was besonders hervorsticht, ist der innere Konflikt der beiden Hauptfiguren. Rahels Stärke liegt nicht nur in ihrer Macht, sondern auch in ihrer Weigerung, sich den Erwartungen zu beugen. Und Asher – loyal, hin- und hergerissen – ist der ideale Gegenspieler, der sich langsam, aber unausweichlich verliert. Die Dynamik zwischen ihnen ist elektrisierend, gefährlich und wunderbar intensiv.

Fazit:
Vanity Falling ist ein fesselnder Reihenauftakt mit hohem Suchtpotenzial – düster, elegant und voller emotionaler Wucht. Wer düstere Romantik mit moralischen Grauzonen liebt und in eine Welt eintauchen will, in der Macht und Leidenschaft untrennbar verbunden sind, wird hier ganz sicher auf seine Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 11.04.2025

Guter Band mit kleinen Schwächen

Die Elite von Ashriver - Broken Lies
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Ich hab mich nach dem ersten Teil wirklich auf die Fortsetzung gefreut vor allem, weil ich wissen wollte, wie es mit Riley und Ezra weitergeht. Und ja, ich bin ganz gut in die Geschichte reingekommen, ...

Ich hab mich nach dem ersten Teil wirklich auf die Fortsetzung gefreut vor allem, weil ich wissen wollte, wie es mit Riley und Ezra weitergeht. Und ja, ich bin ganz gut in die Geschichte reingekommen, aber zwischendurch hat’s dann doch ein bisschen gehakt. Der Mittelteil war für meinen Geschmack etwas zäh, und manchmal hatte ich das Gefühl, die Handlung tritt ein wenig auf der Stelle.

Was mir aufgefallen ist: Riley bleibt für mich irgendwie ein bisschen schwammig. Ich konnte nicht immer nachvollziehen, warum sie so handelt, wie sie handelt. Ezra dagegen fand ich deutlich greifbarer seine Gedanken und Entscheidungen haben für mich viel Sinn ergeben, und ich konnte besser mit ihm mitfühlen.

Die Beziehung der beiden hat schon was – dieses langsame Annähern, das Knistern zwischen den Zeilen, das mochte ich. Aber an manchen Stellen ging es mir dann doch etwas zu schnell oder wirkte ein bisschen abrupt. Da hätte ich mir etwas mehr Tiefe und Zeit gewünscht.

Gegen Ende wird’s dann nochmal richtig spannend – fast schon zu rasant. Plötzlich passieren ganz viele Dinge auf einmal, und ich hätte mir gewünscht, dass sich manches davon mehr entfalten darf. Es bleiben auch einige Fragen offen, was vielleicht so gewollt ist, um den dritten Teil vorzubereiten.

Insgesamt fand ich den Band solide, mit Luft nach oben. Das Setting hat mir gefallen, die Grundidee sowieso, und ich bin definitiv neugierig, wie’s weitergeht. Also ja – ich bleib dran!

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