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Veröffentlicht am 01.08.2021

Ein wunderschönes und sehr gelungenes Koch- und Backbuch!

Schrebergarten-Kochbuch
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"Da ist diees neue Sehnsucht nach dem Echten, Usprünglichen, nach Arbeit mit den eigenen Händen, nach Kreativität, Nachhaltigkeit und der Erholung von der digitalen Welt. Dann die Freude und der Stolz ...

"Da ist diees neue Sehnsucht nach dem Echten, Usprünglichen, nach Arbeit mit den eigenen Händen, nach Kreativität, Nachhaltigkeit und der Erholung von der digitalen Welt. Dann die Freude und der Stolz darüber, die Früchte der Arbeit zu sehen, zu ernten, zu verwerten und zu genießen."

Das schreibt die Autorin in ihrem Vorwort und sie trifft das Thema ihres Buches darin perfekt. Denn die Menschen in der jetzigen Situation wollen wieder mehr Zeit draußen verbringen und dort den Ausgleich zu ihrem Alltag finden.

Gegliedert ist das Buch in die vier Jahreszeiten und den Produkten, die man zur jeweiligen Zeit im Garten ernten kann. Es beginnt mit dem Frühling und dem Bärlauch, aus dem man Pesto und damit dann Foccacia zubereiten kann, ebenso Rezepte mit Spargel, Erdbeeren, Radieschen, Waldmeister und vielen anderen saisonalen Produkten. Das wird im Sommer, Herbst und Winter mit den zu diesen Zeiten reifen Gemüse- und Obstsorten so weitergeführt. Alles ist wunderschön illustriert mit vielen Fotos, aber auch kleinen Zeichnungen.

Die Rezepte sind alle einfach und gelingsicher, sodass der Spaß beim Zubereiten immer erhalten bleibt und nicht durch komplizierte Zubereitungsmethoden verdorben wird. Außerdem werden in vielen Anmerkungen noch zusätzliche Tipps gegeben, wie zum Beispiel die Grundlagen beim Einkochen von Marmelade oder die vielen Varianten, die aus einem Rezept gemacht werden können.

Ich habe mich sofort in dieses Buch verliebt, denn es vereint den Genuss, es einfach durchzublättern und darin zu schmökern, aber macht auch Lust, Zeit in der Küche zu verbringen und etwas daraus zuzubereiten. Ich habe zwar selbst keinen Schrebergarten, sondern meinen eigenen großen Gemüsegarten und einige Obstbäume und Beerensträucher, trotzdem passt dieses Buch perfekt. Da ich immer Obst und Gemüse übrig habe, bin ich dankbar für neue Zubereitungsideen und diese finden sich hier zuhauf! Nochmals vielen Dank an die Autoren für dieses wunderschöne Buch, das durch seine einfachen Rezepte, Hintergrundinformationen und stimmungsvollen Illustrationen überzeugt!

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Veröffentlicht am 01.08.2021

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Dreieinhalb Stunden
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13. August 1961: Der Interzonenzug D151 soll heute um 8:10 Uhr von München nach Ost-Berlin fahren, um 13:30 Uhr wird er die innerdeutsche Grenze passieren. Allerdings wissen die wenigsten Passagiere bisher, ...

13. August 1961: Der Interzonenzug D151 soll heute um 8:10 Uhr von München nach Ost-Berlin fahren, um 13:30 Uhr wird er die innerdeutsche Grenze passieren. Allerdings wissen die wenigsten Passagiere bisher, was Walter Ulbricht an diesem Tag plant. Nur Marlies, die Tochter des Offiziers der Berliner Volkspolizei Paul, weiß durch ein verschlüsseltes Telegramm ihres Vaters Bescheid, und wird es ihrem Mann Gerd und den beiden Kindern Elke und Willi nicht sagen, denn für sie als überzeugte Kommunistin ist eine Flucht keine Option. Ebenfalls im Zug das Ehepaar Ernst und Anna, die die Asche von Annas Bruder nach Dresden überführen, deren Sohn aber in Garmisch lebt. Außerdem die Band "The Finders", die aus einem homosexuellen Paar, einer Sängerin und ihrem Freund, dem Gitarristen besteht, dann noch eine Turnerin mit ihrer Trainerin, die weiße Ingrid mit ihrem dunkelhäutigen Sohn Hans und ihrem Verlobten Rudolf und der Kommissar Arthur, der einen Fall lösen will. Sie alle erfahren erst während der Fahrt von dem Gerüchten um den Mauerbau und haben dreieinhalb Stunden Zeit für die Entscheidung ihres Lebens...

Robert Krause schreibt so spannend und fesselnd, dass eine Leseunterbrechung wirklich schwerfällt. Jede Emotion ist beinahe mit Händen greifbar und auch die inneren Konflikte einer jeden Person sind immer nachvollziehbar. Sehr gelungen sind auch die häufigen Perspektivwechsel, die die Spannung noch weiter steigern.

Ich habe dieses Buch verschlungen, denn es hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die inneren Konflikte und auch die äußeren Lebensumstände der Charaktere sind so groß, dass ich mit jeder von ihnen mitgefiebert habe. Dieser Roman ist einfach rundum gelungen und verdient sich die beste Bewertung, die es gibt!

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Veröffentlicht am 29.07.2021

Hattie kehrt in ihre Heimat zurück und findet dort ihre Liebe zu Eseln...

Der kleine Eselhof an der Küste
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Hattie hat die letzten zwei Jahre in Paris verbracht. Doch nun reicht es ihr, denn nach einem Streit mit ihrem Chef, beschließt sie, wieder in ihre Heimat zurückzukehren. Im kleinen Dorf Gillypuddle in ...

Hattie hat die letzten zwei Jahre in Paris verbracht. Doch nun reicht es ihr, denn nach einem Streit mit ihrem Chef, beschließt sie, wieder in ihre Heimat zurückzukehren. Im kleinen Dorf Gillypuddle in Dorset ist alles unverändert und sie freut sich, wieder dort zu sein. Dennoch erinnert sie alles an ihre verstorbene Schwester Charlotte, denn überall in ihrem Elternhaus hängen Fotos von ihr. Da Hatties Eltern nie mit ihrem Weggang nach Paris einverstanden waren und immer wollen, dass sie studiert, wie ihre Schwester Charlotte, ist es nicht leicht für sie. Vorallem weil Hattie nie studieren möchte. Als sie dann die Esel an der Steilküste entdeckt, fühlt sie sich sofort wohl und merkt, wie sehr sie Tiere liebt. Doch die Besitzerin Jo, die den Gnadenhof für Esel alleine betreibt, ist mehr als eigen und macht es Hattie nicht leicht...

Tilly Tennant schreibt sehr flüssig und es gibt auch keine Längen in der Handlung. Ihre Protagonisten sind allesamt sympathisch, haben aber trotzdem alle eine Vergangenheit, die sich mehr oder weniger auch auf die Gegenwart auswirkt und deren handeln bestimmt. Die Kulisse ist wunderschön beschrieben, sodass der Leser sich alles sehr gut vorstellen kann.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Einzig die Protagonistin Hattie ist mir etwas zu sprunghaft und ich konnte deren Denkweise nicht immer ganz nachvollziehen. Dafür sind mir aber die Esel umso sympathischer und ich merke mal wieder, dass ich Esel wirklich sehr sehr gerne mag. Das war auch der Grund, warum ich dieses Buch mit dem Esel auf dem Cover und dem Buchrücken unbedingt lesen wollte. Dieser Roman unterhält den Leser sehr gut und eignet sich perfekt, um in der Welt um das kleine Dorf herum abzutauchen und das Fernweh ein wenig zu stillen.

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Veröffentlicht am 27.07.2021

Zwei Leben, die sich zufällig kreuzen...

Wir für uns
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Josie ist 41 Jahre alt und hat eine Beziehung mit einem verheirateten Mann, der seine Frau und seine beiden Kinder niemals verlassen würde für sie. Doch nun ist sie schwanger und weiß nicht mehr, wie es ...

Josie ist 41 Jahre alt und hat eine Beziehung mit einem verheirateten Mann, der seine Frau und seine beiden Kinder niemals verlassen würde für sie. Doch nun ist sie schwanger und weiß nicht mehr, wie es weitergehen soll, denn sie liebt Kinder, aber ein Kind ohne Vater großziehen ist eine Herausforderung vor der sie zurückschreckt. Außerdem möchte Bengt das Baby nicht, denn er hat schließlich schon Kinder und möchte das alles nicht noch einmal. Er will sie von einer Abtreibung überzeugen und sie dazu überreden. Josie braucht aber noch Zeit und entscheidet sich schließlich für das Kind und gegen Bengt...

Katharina, aber von allen Kathi genannt, muss ihren Mann beerdigen, der einfach in seinem Sessel eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht ist. Nun steht sie alleine da und weiß nicht so richtig, wie es weitergehen soll. Die Totenstille, die nun im Haus herrscht strengt sie an, denn früher war es auch immer still, aber ab und zu hat wenigstens noch jemand gehustet, geschnarcht oder mit der Zeitung geraschelt. Durch einen Zufall landet Josie in Kathis Küche und irgendwie kommen sich die beiden Frauen näher...

Mein Lieblingszitat über das Leben aus diesem Buch lautet:

"Es besteht aus lauter Augenblicken, die sich unaufhörlich aneinanderreihen. Ohne Pause und ohne erkennbare Logik. Jeder Augenblick für sich genommen ist einmalig, aber wir sind so in uns gefangen, so damit beschäftigt, irgendwelchen Idealen hinterherzurennen, dass wir sie alle an uns vorbeiziehen lassen. Wir schenken ihnen keine Beachtung. Und irgendwann sind wir dann alt und stellen fest, dass wir unser ganzes Leben verpasst haben."

Barbara Kunrath hat einen emotionalen, einfühlsamen und sehr gut zu lesenden Schreibstil. Die Themen einer Risikoschwangerschaft und die drohende Trisomie 21, die familiären Probleme sämtlicher Personen und die Schweigsamkeit der Protagonisten, wo Gespräche oft helfen könnten, sind allesamt keine leichte Kost und regen den Leser zum Nachdenken an. Aber die Autorin schafft es, das alles in eine wunderschön erzählte Handlung einzubetten und dem ganzen so etwas die Negativtät zu nehmen. Sehr gelungen ist ihr auch der Perspektivwechsel zwischen Kathi und Josie, sodass der Leser noch mehr über die Gedanken der Protagonisten erfährt.

Ich habe mich sehr auf diesen neuen Roman der Autorin gefreut, denn sie konnte mich schon mit ihrem vorherigen Werk überzeugen. Die Sprache liest sich so flüssig, dass man keine Probleme hat, schnell voranzukommen. Gerade die Probleme in den Familien haben mich sehr zum Nachdenken gebracht und werden mich noch länger beschäftigen. Auch die Freundschaft der beiden so unterschiedlichen Frauen ist sehr bewegend und tiefgründig.

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Veröffentlicht am 24.07.2021

Ein wunderbarer Sommer auf Lovett Island...

Lovett Island. Sommernächte
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Maci will endlich etwas wagen und hat sich auf den Tipp eines Freundes hin auf die Stelle als Staff auf der Luxusinsel Lovett Island beworben. Sie weiß zwar nicht so richtig, was sie dort erwartet, aber ...

Maci will endlich etwas wagen und hat sich auf den Tipp eines Freundes hin auf die Stelle als Staff auf der Luxusinsel Lovett Island beworben. Sie weiß zwar nicht so richtig, was sie dort erwartet, aber sie will es unbedingt, denn sie will sich nie mehr von ihren Eltern vorschreiben lassen, was sie zu tun hat, das hat sie schon zu lange. Eigentlich ist die Personalchefin der Staffs Peyton nicht begeistert von ihr, denn sie ist viel zu unsicher und unerfahren für den Job, aber Maci schafft es letztendlich doch noch, sie zu überzeugen und ihr wenigstens eine Chance zu geben. Dank den beiden anderen jungen Frauen Karlee und Violet verliert Maci rasch ihr prüdes Outfit und sammelt viele neue Erfahrungen, wenn auch nicht alle nur positiv sind... Sie verliebt sich in die Insel und das Leben dort und entdeckt noch vieles mehr, was ihr in ihrem bisherigen Leben verwehrt gewesen war...

Emilia Schilling schreibt so toll und flüssig, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Die Sprache ist modern, aber nie zu übertrieben. Die Protagonisten erfüllen ihre Funktion in der Handlung perfekt, denn Blair ist so von sich selbst und ihren Bedürfnissen eingenommen, wogegen Violet eine wunderbare Freundin und Teamplayerin ist. Auch die anderen Charaktere sind sehr gut gestaltet und wachsen dem Leser schnell ans Herz. Dank der Sichtwechsel zwischen Maci, Blair und Violet wird die Handlung zusätzlich interessanter und spannender. Das Leben auf der Insel und die Örtlichkeit selbst sind so gut beschrieben, dass sich der Leser schnell auf der Insel zurechtfindet und das Fernweh nicht lange auf sich warten lässt.

Ich habe das Buch innerhalb eines Tages gelesen und war richtig traurig, denn ich kann nicht sofort mit dem zweiten Teil weiterlesen, da ich ihn noch nicht besitze, was bei diesem fiesen Cliffhanger wirklich gemein ist. Nur zu gerne wäre ich gerade selbst auf Lovett Island, denn das Fernweh ist gerade riesengroß...

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