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Veröffentlicht am 15.12.2019

Eine Geschichte, die mich zu Tränen gerührt hat

Hannes
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Uli und Hannes sind beste Freunde. Auch den verhängnisvollen Motorradunfall erleben sie gemeinsam. Uli sitzt da mit Hannes Kopf auf dem Schoß und hält ihn bis der Notarzt und die Sanitäter kommen und ihn ...

Uli und Hannes sind beste Freunde. Auch den verhängnisvollen Motorradunfall erleben sie gemeinsam. Uli sitzt da mit Hannes Kopf auf dem Schoß und hält ihn bis der Notarzt und die Sanitäter kommen und ihn mitnehmen. Ab jetzt liegt Hannes im Koma und Uli bleibt an seiner Seite. Auch ihre Freunde bleiben da, doch sie verlieren nach und nach den Mut und beginnen an Hannes Genesung zu zweifeln. Doch Uli hält durch und sein bestes Mittel sich selbst zum Durchhalten zu bringen, sind Briefe, die er an Hannes schreibt und darin von seinem Alltag und den Geschehnissen darin berichtet. Es ist eine schwere Zeit, doch diese Freundschaft ist stark und besteht...

Rita Falk hat einen sehr emotionalen Schreibstil, der perfekt zur Handlung passt. Verstärkt wird diese Emotionalität noch durch die Briefe, die alle aus der Sicht von Uli geschrieben sind und nicht nur oberflächliches berichten. Die Gliederung des Buches durch die Briefe, die immer mit einem Datum versehen sind und auch nicht zu lang ausfallen, ist sehr gut zu lesen.

Das Buch hat mich sehr berührt und ich musste mir hin und wieder eine Träne verkneifen, denn nur selten gibt es eine Männerfreundschaft, die so offen emotional und ehrlich gelebt wird.

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Veröffentlicht am 14.12.2019

Drei Generationen zwischen Deutschland und Italien

Bella Germania
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München 2014: Julia führt mit ihrem guten Bekannten Robin ein kleines Modelabel, leider sind sie sehr verschuldet und daher auf einen Investor angewiesen. Als sie dann endlich bei einem Wettbewerb in Mailand ...

München 2014: Julia führt mit ihrem guten Bekannten Robin ein kleines Modelabel, leider sind sie sehr verschuldet und daher auf einen Investor angewiesen. Als sie dann endlich bei einem Wettbewerb in Mailand gewinnen, will sich bei Julia aber nicht so richtig Freude einstellen, denn sie ist ausgebrannt und vollkommen am Ende. Außerdem ist sie abgelenkt, da in Mailand ein Fremder auf sie zugekommen ist und ihr gesagt hat, dass er ihr Großvater ist und er sie gerne besser kennenlernen möchte. Und auch ihr Vater lebe noch, obwohl ihre Mutter ihr gesagt hat, er wäre bei einem Unfall gestorben. So begibt sich Julia auf eine Reise in die Vergangenheit und beginnt, ihre Familie und endlich zu ihren Wurzeln zu finden.

Daniel Speck hat dieses Buch sehr gut aufgebaut, durch viele Absätze und eine klare Unterteilung durch Kapitel liest sich das Buch flüssig. Sein Schreibstil ist einfach zu lesen, aber nie langweilig oder gar übertrieben. Er setzt Emotionen genau richtig ein, übertreibt nie und alles ist sehr realistisch.

Die Handlung hat mich von der ersten Seite an interessiert und mich auch nicht mehr losgelassen. Von Zeit zu Zeit kamen mir sogar die Tränen und ich war wirklich in der Handlung gefangen und konnte nicht mehr aufhören zu lesen.

Ein wirklich tolles Buch!

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Veröffentlicht am 12.12.2019

Ein Leben, das nicht schonungsloser sein kann und doch viele schöne Überraschungen parat hat...

Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt
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Edith, die nur noch Edie genannt werden will seit sie von Nottingham nach London gezogen ist, lebt in London ein Leben, wie sie es sich immer gewünscht hat. Sie arbeitet als Texterin in einer Agentur, ...

Edith, die nur noch Edie genannt werden will seit sie von Nottingham nach London gezogen ist, lebt in London ein Leben, wie sie es sich immer gewünscht hat. Sie arbeitet als Texterin in einer Agentur, versteht sich gut mit ihrem Kollegen und hat Spaß. Doch bei der Hochzeit ihrer beiden Kollegen Jack und Charlotte kommt es zu einem Zwischenfall, der die ganze Hochzeit ins Schwanken bringt und Edie aus London vertreibt. Denn Jack hat sie heimlich geküsst und Charlotte hat sie dabei erwischt, unweigerlich folgt darauf die Trennung der Frischvermählten. Alle hassen Edie und zeigen ihr das auch, die Rolle Jacks dabei wird komplett ignoriert. Als ihr Chef Richard davon erfährt, beschließt er, Edie nach Nottingham zu schicken und dort eine Autobiographie als Ghostwriterin zu schreiben. Doch auch dort vieles schief und Edie verzweifelt beinahe, doch mit der Zeit bemerkt sie, dass der extrem bekannte Elliot eine sehr sensible Seite hat und sie schließt ihn in ihr Herz und eine tiefe Freundschaft beginnt.
Mhairi McFarlane hat einen flüssigen und nie langweiligen Schreibstil. Die Handlung ist nicht kitschig oder konstruiert, sondern wirkt realistisch. Sie unterteilt den Roman in viele kurze Kapitel, was für eine sehr gute Übersichtlichkeit sorgt und so das Lesen sehr erleichtert.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Leider war das Ende etwas zu absehbar und ich mag es nicht, wenn eine Handlung nicht komplett beendet wird, gerade wenn es keinen Folgeroman gibt.

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Veröffentlicht am 08.12.2019

Ein sehr unterhaltsamer Frankenkrimi

Bülent Rambichler und der störrische Karpfen
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Bülent Rambichler wird wieder in seinen Heimatort berufen, diesmal vom Geigers Franz, der gemeinsam mit den Walder-Zwillingen einen Toten gefunden hat. Als Leiter der Soko "Landfrieden" ist es nun wohl ...

Bülent Rambichler wird wieder in seinen Heimatort berufen, diesmal vom Geigers Franz, der gemeinsam mit den Walder-Zwillingen einen Toten gefunden hat. Als Leiter der Soko "Landfrieden" ist es nun wohl oder übel seine Aufgabe, diesen Todesfall (oder ist es gar Mord?), gemeinsam mit seiner Assistentin Astrid zu klären. Doch wie auch schon bei seinem ersten Fall, ist nichts so klar und Bülent stößt auf immer mehr Unklarheiten und eine davon beschäftigt ihn am meisten: Kann sein Vater wirklich einen Menschen töten?

Anja Bogner hat mich auch mit diesem zweiten Teil der Bülent-Rambichler-Reihe wieder überzeugt. Sie schreibt mit so viel Humor, dass ich ständig über die teilweise recht derben Witze lachen musste. Zudem fließt der fränkische Dialekt so passend mit ein, dass ich immer wusste, wo der Krimi spielt und mich als Fränkin immer wohlgefühlt habe. Auch den bayerischen Dialekt hat sie wunderbar durch den Sohn des Opfers miteingebaut. Die Handlung ist nie langweilig, denn es passiert immer wieder etwas neues, was den Leser aufhören lässt, denn es könnte ja einen fallrelevante Information sein, die auf die Spur des Täters lenkt.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich fand es weniger als Krimi toll, sondern als Roman, in dessen Nebenhandlung ermittelt und ein Mordfall gelöst wird. Da ich ein großer Fan von Provinzkrimis und deren unkonventionellen Charakteren bin, hat mich auch dieses Buch total überzeugt.

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Veröffentlicht am 04.12.2019

Ein lustiger Krimi aus Franken

Bülent Rambichler und die fliegende Sau
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Bülent Rambichler, gebürtig aus Strunzheim, mittlerweile wohnhaft in Nürnberg und dort Kriminalbeamter, wird in sein Heimatdorf berufen, denn er soll einen Leichenfund aufklären. Begleitet wird er von ...

Bülent Rambichler, gebürtig aus Strunzheim, mittlerweile wohnhaft in Nürnberg und dort Kriminalbeamter, wird in sein Heimatdorf berufen, denn er soll einen Leichenfund aufklären. Begleitet wird er von Astrid, der leicht esoterischen Assistentin. Dort kommen sie beinahe auf ein Volksfest, da die Dörfler jede Gelegenheit nutzen und feiern. Außerdem werden sie schon von Bülents Vater Erkan empfangen, dieser bietet ihnen sofort Quartier bei sich zu Hause an, was die beiden voerst noch ablehnen. Bei der Toten handelt es sich um die Gelbwurst Pflunzn, so genannt, da sie als Wurstverkäuferin in der örtlichen Metzgerei arbeitet. Nun beginnt Bülents Albtraum, denn er liebt den Innendienst und möchte mit dem Außendienst eigentlich gar nichts zu tun haben. Doch sein Chef lässt ihn nicht so einfach aufgeben und er muss wohl oder übel ermitteln...

Anja Bogner hat einen wunderbar komischen Schreibstil, der Dialekt, den sie immer wieder einbringt, passt perfekt zum Handlungsort und dem Geschehen. Die Handlung ist nie langweilig oder zieht sich in die Länge, sondern fließt dahin und bringt immer wieder lustige Situationen hervor.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, gerade die doch immer etwas unkonventionellen Ermittlungen der beiden Hauptpersonen sind so lustig, dass ich immer wieder lachen musste. Auch der Dialekt gefällt mir sehr gut, da ich selbst aus Mittelfranken komme und einen sehr ähnlichen Dialekt spreche.