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Veröffentlicht am 15.10.2025

Mit Ängsten und Sorgen umgehen lernen

Aufklappen und Gefühle verstehen: Was bedrückt dich?
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Alle Menschen kennen Ängste und Sorgen. Diese sind etwas ganz normales und kommen immer wieder vor - manchmal häufiger, manchmal seltener. Teilweise können sie ganz leicht vertrieben werden, ein anderes ...

Alle Menschen kennen Ängste und Sorgen. Diese sind etwas ganz normales und kommen immer wieder vor - manchmal häufiger, manchmal seltener. Teilweise können sie ganz leicht vertrieben werden, ein anderes Mal braucht es ein Gespräch oder andere Unterstützung von außen. Wichtig ist aber immer, dass die Ängste verstanden werden müssen, damit etwas dagegen unternommen werden kann. Denn wenn die Sorgen nicht überwiegen, ist das Leben noch viel schöner!

Katie Daynes geht in diesem Bilderbuch auf die Ängste und Sorgen von Kindern ein. Sie widmet sich diesen auf eine einfühlsame Weise und vermittelt so auch ein großes Verständnis dafür. Zusammen den wunderschönen, farbenfrohen und detailreichen Illustrationen von Amy Willcox und den über dreißig Klappen, die sich auf den Seiten verteilen, wird das Buch zu einem wahren Schatz.

Obwohl wir Erwachsenen immer denken, dass die Ängste und Sorgen von Kindern eher banal sind und nicht zu vergleichen mit denen, die uns plagen, sollten diese immer ernst genommen werden. Dieses Kinderbuch eignet sich deshalb perfekt dafür, einen Gesprächseinstieg zu finden und dieses Thema vorsichtig anzusprechen, denn längst nicht jedes Kind vertraut anderen gerne seine Ängste an. Daher empfinde ich dieses Buch als sehr wichtig und absolut empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Kommissar Jennerweins kriminalistischer Ausflug in die Gastronomie

Den letzten Gang serviert der Tod
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Als Kommissar Jennerwein diesmal zu ihrem neuen Fall gerufen werden, führt sie ihr Weg hinauf zum Ein-Sterne-Restaurant "Hubschmidt's". Dort ist nicht nur ein Mann in einem Topf voller heißer Bouallabaisse ...

Als Kommissar Jennerwein diesmal zu ihrem neuen Fall gerufen werden, führt sie ihr Weg hinauf zum Ein-Sterne-Restaurant "Hubschmidt's". Dort ist nicht nur ein Mann in einem Topf voller heißer Bouallabaisse ertränkt, sondern auch seine Jugendliebe, die Staatsanwältin Antonia Beissle, mit einer Bratpfanne erschlagen, der Flugkapitän Reininghaus mit einem japanischen Messer erstochen und der Chef persönlich mit einem Pilzeintopf vergiftet worden. Die Kriminalkommissare stehen vor einem Rätsel, denn hat der Täter nicht nur ein riesengroßes Chaos veranstaltet, sondern auch auf kleinstem Raum vier Personen ermordet. Handelt es sich hier um Kalkül oder war es eine Tat aus Effekt? Und wer kann der Mörder sein? Hatte er näheren Kontakt zu den Opfern oder war alles nur ein Zufall? Jennerwein muss genau hinsehen und fragt sich nur immer wieder, welche wesentliche Tatsache er übersehen hat.

Jörg Maurer knüpft mit diesem dreizehnten Band der Reihe rund um Kommissar Jennerwein nahtlos an vorangegangene Bücher an. Denn natürlich sind die Charaktere weiterhin etwas skurril, besitzen alle ihre Eigenheiten und haben gemeinsam schon so einiges erlebt. Auch der Fall ist speziell, was aber auch nicht anders zu erwarten war.

Bisher habe ich jeden der Teile dieser Reihe verschlungen und war voller Begeisterung immer mit dabei. Ich liebe diese ganz besonderen Fälle, die Jörg Maurer schafft und die so wunderbar abgehoben sind und alles ein wenig überspitzt darstellen. Dieser dreizehnte Band lag nun lange ungelesen in meinem Bücherregal, passt aber nun zufällig perfekt zur Jahreszeit und hat mir sehr spannende und unterhaltsame Lesestunden geschenkt.

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Veröffentlicht am 13.10.2025

Weil jeder Freunde braucht!

Stachel und Stunk
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Die Erzieherin Frau Bär trommelt heute in der Wurzelzwerge-Kita alle Kinder zusammen, denn es sollen gleich die beiden Neuen kommen. Allerdings ist der Erste der Beiden zuerst unauffindbar. Hat er sich ...

Die Erzieherin Frau Bär trommelt heute in der Wurzelzwerge-Kita alle Kinder zusammen, denn es sollen gleich die beiden Neuen kommen. Allerdings ist der Erste der Beiden zuerst unauffindbar. Hat er sich doch versehentlich mit seinen Stacheln an der Gartentür festgehängt. Das passiert Stachel leider öfter, denn bei Stress richten sich seine Stacheln auf. Allerdings löst sich das Problem dann ganz von selbst, als der zweite Neue die Gartentür so fest hinter sich zuschlägt, dass Stachel wegkatapultiert wird. Stunk ist so ganz anders als Stachel. Er hat seine Boombox dabei, reagiert auf alles ablehnend und macht sein eigenes Ding. Aber auch als Stunk einfach davonrennt, nachdem er versehentlich einen Stinkepups abgesetzt hat und Frau Bär davon bewusstlos geworden ist, gibt Stachel nicht auf. Gemeinsam jagen sie durch den Wald, erschrecken sich vor einem Vogel und merken dann, dass Stunk Angst vor der Ablehnung der anderen Kinder hat, die wohl behaupten, dass er immer stinke. Stachel riecht aber nichts und hat auch nichts gegen eine vorsichtige Umarmung einzuwenden. Nun sind sie Freunde sind nehmen sich fest vor, immer ehrlich zueinander zu sein. Als sie dann gemeinsam mit Frau Bär und den anderen Wurzelzwergen zurück in die Kita gehen, haben sie noch einen tollen Nachmittag mit Musik aus Stunks Boombox, viel Tanz und lustigen Momenten.

Juli Wind erzählt in diesem Kinderbuch ab vier Jahren über zwei ganz besondere Tierkinder, die schließlich Freunde werden. Ihre außergewöhnlichen Eigenschaften, die leider als Schwächen ausgelegt werden, können sie gemeinsam so annehmen, wie sie sind und dadurch zu Freunden werden. Die Sprache, die die Autorin gewählt hat, ist kindgerecht und durchsetzt von lustigen Ausdrücken. Gemeinsam mit den humorvollen, kunterbunten und detailreichen Illustrationen von Ulrike König wird aus der Geschichte ein schönes Bilderbuch.

Meine Tochter und ich mögen das Buch und mussten immer wieder lachen. Allerdings sind wir aber schon etwas älter als die Zielgruppe und können so manchen Scherz besser verstehen, als es einem Vierjährigen gelingen mag. So finde ich das letzten Gespräch von Stachel und Stunk über den Hasen und dass dieser komisch sei, etwas schwierig. Auch sonst hätte ich mir gewünscht, dass etwas ernster mit dem Thema "Anders sein" umgegangen worden wäre. Trotzdem ist die Geschichte lustig und sorgt sicherlich auch bei kleineren Kinder für so einige Lacher.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Das großartige Finale dieser Reihe

Goldene Wege. Die Münchener Ärztinnen
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München, 1905 bis 1910: Obwohl alle drei Freundinnen nun am Ziel ihrer Träume angelangt sind und an der Medizinischen Fakultät als Studentinnen anerkannt sind, machen es ihnen die Männer schwer. So haben ...

München, 1905 bis 1910: Obwohl alle drei Freundinnen nun am Ziel ihrer Träume angelangt sind und an der Medizinischen Fakultät als Studentinnen anerkannt sind, machen es ihnen die Männer schwer. So haben vorallem die beiden Studenten Perlmutter und Schneiderbauer es auf Fanny abgesehen, die sich von ihren männlichen Kommilitonen nichts gefallen lassen will und einfach ihren Mund nicht halten kann. Dabei will vorallem Elsa nicht auffallen und das Studium ohne Probleme hinter sich bringen, denn ihr Traum, irgendwann als Ärztin zu praktizieren geht ihr über alles. Auch Lulu kämpft mit ihren Problemen, denn das Lernen ist ihr noch nie leichtgefallen und vorallem in der Theorie macht ihr das Schwierigkeiten, wohingegen praktische Stunden ihr am liebsten sind. Allerdings spitzt sich momentan auch zuhause die Situation von Änny und deren Morphiumsucht sich immer weiter zu, bis sie an Weihnachten in eine Irrenanstalt eingewiesen werden muss. Dennoch geben sie die Freundin nicht auf und sorgen sich weiterhin um sie. Auch in der Liebe ist so einiges los, denn Lulu wartet immer noch ständig auf Thaddy, der auf der ganzen Welt unterwegs ist und kaum Zeit für seine Liebste hat, aber auch Fanny und ihr berittener Gendarm Ferdl sind sich ihrer Gefühle füreinander nicht sicher und hadern, denn schließlich ist Ferdl verheiratet. Nur bei Elsa ist es scheinbar ganz einfach, denn Pius Perlmutter gelingt es, sich in ihr Herz zu schleichen, während sie kaum mehr etwas mit Josef zu tun hat.

Ina Bach hat diesen dritten und letzten Teil der Reihe rund um die drei jungen Ärztinnen sehr fesselnd geschrieben. So ist dieser Band der perfekte Abschluss, denn er beantwortet sämtliche offene Fragen, die teilweise bereits seit dem Beginn vorhanden sind und bringt alle Handlungsstränge zu einem runden Abschluss. Da sich der Schreibstil der Autorin so flüssig liest, fliegen auch die knapp 600 Seiten nur so dahin.

Ich hatte so große Freude bei diesem dritten und leider auch letzten Band der Reihe, dass ich nun wirklich traurig bin, nie mehr von den vier Freundinnen zu lesen. Die Stunden mit ihnen war immer sehr fesselnd, berührend und teilweise auch aufwühlend. Ich konnte immer sehr mit ihnen fühlen und habe mich von Seite zu Seite selbst mehr als Teil des Geschehens gefühlt. Wirklich großartig und absolut gelungen!

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Veröffentlicht am 10.10.2025

Brunos ganz eigene Welt

In meiner Welt
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Bruno und sein Opa sind gemeinsam unterwegs. Während sie in der Stadt unterwegs sind, überlegt sich Bruno, was er in seiner eigenen Welt gerne anders haben würde. Denn als Welterfinder kann er alles anders ...

Bruno und sein Opa sind gemeinsam unterwegs. Während sie in der Stadt unterwegs sind, überlegt sich Bruno, was er in seiner eigenen Welt gerne anders haben würde. Denn als Welterfinder kann er alles anders machen und Bäume immer höher wachsen lassen oder die Zeit einfach anhalten, damit alles so bleibt, wie es gerade ist. Es wäre doch auch toll, wenn niemand mehr stirbt oder aber wenn keine Babys mehr geboren werden. So überlegt Bruno immer weiter, denn der Tod seiner Großmutter geht ihm sehr nahe und er würde seine Oma gerne noch länger hier auf der Erde haben.

Sabine Bohlmann stellt sich und ihren Lesern in diesem Kinderbuch vielfältige Fragen, die zum Nachdenken und genauen Überlegen anregen. Die Geschichte ist sehr berührend und sorgt für nachdenkliche, aber auch lustige Momente. Zusammen mit den kindgerechten und detailreichen Illustrationen von Simona Ceccarelli lädt das Buch zu einer interessanten Familienzeit ein.

Meine Tochter und ich schätzen es sehr, wenn ein Bilderbuch zu anschließenden Überlegungen und Gesprächen anregt und so länger im Kopf bleibt. Es ist der Autorin auf eine ganz besondere und sehr berührende Weise gelungen, die Themen Tod und Leben auf eine außergewöhnliche und sehr einfühlsame Art anzusprechen.

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