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Veröffentlicht am 03.03.2025

Fenja - Eine kleine Fee sorgt für Unruhe im Wald

Fenja und der Wirbel im Feenwald
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Die Zaunkönige warten schon darauf, dass endlich ihre kleinen Babys aus den Eiern schlüpfen. Als allerdings eine kleine Fee ohne Flügel aus einem Ei herauskommt, sind sie erstaunt. Sie nehmen die kleine ...

Die Zaunkönige warten schon darauf, dass endlich ihre kleinen Babys aus den Eiern schlüpfen. Als allerdings eine kleine Fee ohne Flügel aus einem Ei herauskommt, sind sie erstaunt. Sie nehmen die kleine Fenja, wie sie sie nennen, aber in ihrer Familie auf und sie ist sofort ein Teil davon. Einzig, dass sie nicht fliegen kann, ist ein Unterschied zu ihren Vogelgeschwistern. Da sie aber immer häufiger Unsinn macht und die anderen Waldbewohner damit ärgert, beschweren sich diese bei den Zaunkönig-Eltern. Auch Fenja bekommt die Beschwerde mit und beschließt, endlich die anderen Feen im Wald zu suchen. Als sie diese findet, stellt sie fest, dass sie hinterlistig und durchtrieben sind und gerade bei ihren Feenparaden Dinge zerstören oder stehlen. Eigentlich möchte Fenja keine Fee mehr sein, nur die Flügel möchte sie haben. Doch das ist nicht möglich. Trotzdem gelingt es ihr mit einer einfachen Tat die Feen aus dem Wald zu vertreiben und wieder für Frieden zu sorgen. Denn Fenja ist eine liebenswürdige und ganz besondere kleine Fee!

Briony May Smith widmet dieses Bilderbuch, das von ihr geschrieben und illustriert wurde, einer bezaubernden und goldigen kleinen Fee, die durch ihr Leben bei den Vögeln ganz anders aufwächst als die anderen Feen. Sie zeigt, was Freundschaft und Ehrlichkeit ist. So können auch Kinder erkennen, was zu einer wahren Freundschaft gehört und was richtig und falsch ist.

Meine Tochter und ich mochten die kleine, flügellose Fee vom ersten Moment an, denn sie ist so liebenswürdig, dass man sie einfach mögen muss. Außerdem hält sie fest zu ihren Freunden! Eine ganz besondere Feengeschichte!

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Veröffentlicht am 02.03.2025

Was sich liebt, das neckt sich....

Sitz, Platz, Glück
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Nele liebt Hunde über alles und lebt bereits ihr gesamtes Leben immer mit Hunden zusammen. Als sie sich dann Poppy, eine Collie-Hündin angeschafft hat, musste sie lernen, wie aufwendig und schwierig die ...

Nele liebt Hunde über alles und lebt bereits ihr gesamtes Leben immer mit Hunden zusammen. Als sie sich dann Poppy, eine Collie-Hündin angeschafft hat, musste sie lernen, wie aufwendig und schwierig die Fellpflege bei einem Hund sein kann. Aus dieser Not heraus konnte Nele schließlich einen eigenen Hundesalon eröffnen und erleichtert seither vielen Hundebesitzern die Pflege ihrer Lieblinge. Der neue Mieter und Hunde-Podcaster Julian hält aber gar nichts von Hundesalons und tut es als unnötigen Luxus ab. Bei Nele ist er deshalb von der ersten Minute an untendurch. Jede Begegnung ist vor Spannung kaum auszuhalten und Nele kann ihn einfach nicht leiden. Das ändert sich erst, als Nele sich den Fuß verstaucht und gerade Julian dabei ist und ihr sofort zu Hilfe eilt. Vielleicht steckt in dem unverschämten Kerl ja doch ein netter Mensch?

Isabell Sommer beendet mit diesem dritten Band ihre Hundeglück-Reihe. Doch dieses Finale passt perfekt, denn sie erwähnt nicht nur die anderen beiden Paare aus den Vorgängerbänden und wie es mit ihnen weiterging, sondern auch die Geschichte von Clara und Kilian findet zu einem runden Ende, das keine Fragen offenlässt. Da die Handlung wieder sehr unterhaltsam ist und mit den vielen Hunden, die eine Rolle spielen dürfen, auch jedes Hundeliebhaber-Herz höherschlagen lässt, fliegen die Seiten nur so dahin.

Diese Reihe hat mich wunderbar unterhalten und mir die perfekte Mischung aus Romantik, Hundeliebe und Freundschaft geboten, dass ich gerne noch weitere Bände gelesen hätte!

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Elena tut endlich wieder etwas nur für sich selbst!

Sitz, Platz, Liebe
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Elena ist fünfundvierzig Jahre alt, hat zwei Kinder, Ronja, vierzehn Jahre, und Finn, acht Jahre, und ist geschieden. Früher, noch zu Schulzeiten, war sie immer sehr ehrgeizig und wollte später einmal ...

Elena ist fünfundvierzig Jahre alt, hat zwei Kinder, Ronja, vierzehn Jahre, und Finn, acht Jahre, und ist geschieden. Früher, noch zu Schulzeiten, war sie immer sehr ehrgeizig und wollte später einmal unbedingt Karriere machen. Dieser Traum hat sich aber schnell zwischen Windelwechseln und Fläschchen aufwärmen verloren. Nun hat ihr Ex-Mann sie wegen einer jüngeren, lässigeren Praktikantin verlassen und spielt an den Wochenenden den coolen, lockeren Papa, der den Kindern alles erlaubt und bei dem alles immer Spaß macht. Elena ist frustriert und mit ihrem Leben nicht zufrieden. Als ihre beste Freundin Clara sie dann nach einem Wunsch fragt, den sie sich aufgrund ihrer Familie bisher nie erfüllen konnte, fällt ihr spontan nur ein Hund ein. Also fährt sie spontan ins Tierheim und schließt die wilde, aufgedrehte und absolut liebenswürdige Dalmatinerhündin Sansa sofort in ihr Herz. Diese ist zwar all das, was Clara für sie als Anfängerin ausgeschlossen hat, aber Elena will es schaffen und Sansa zu einer braven, folgsamen Hündin erziehen. Ohne Hilfe von außen klappt das aber nicht, das merkt Elena schnell. Clara empfiehlt ihr daher Liam, einen sehr guten Hundetrainer. Keiner von ihnen weiß aber da, dass es sich bei Liam um Elenas erste große Liebe aus der Oberstufenzeit handelt. Schon bei der ersten Trainingsstunde ist eine alte Vertrautheit spürbar, die mit jeder Begegnung wächst. Ist in Elenas Herz vielleicht noch mehr Platz als nur für das neue Familienmitglied Sansa?

Isabell Sommer versteht es, die Handlung unterhaltsam und gefühlvoll gleichermaßen zu gestalten, sodass weder die Hunde, noch die Liebesgeschichten der Besitzer zu kurz kommen. Da sie in mehreren Perspektiven kapitelweise wechselnd erzählt, wobei Elena und Clara am häufigsten an der Reihe sind, erhalten die Leser tiefere Einblicke in die einzelnen Gedanken und Handlungen der Personen. Einzig Elena berichtet aus der Ich-Perspektive, alle anderen Charaktere werden aus der 3. Person erzählt.

Da ich bereits den ersten Teil der Reihe gelesen habe, wusste ich, dass ich gerne wieder in die HuTa von Clara zurückkehren möchte. Besonders gut gefallen hat mir, dass man die Geschichte von Clara und Kilian weiterverfolgen kann, während Elenas Leben aber im Vordergrund steht. Elena und Liam sind mir gleichermaßen sympathisch und schnell ans Herz gewachsen, denn sie sind so bodenständig und realistisch, dass ich sie einfach mögen musste. Auch ihre Liebe zu den Hunden gefällt mir sehr. Da ich selbst einen Hund habe, der mich vorallem anfangs häufig an meine Grenzen gebracht hat, kann ich so manche Situation nachvollziehen und musste immer wieder schmunzeln, wenn ich dabei an meine Hunde-Anfänge gedacht habe. Eine rundum gelungene Story, die mich wunderbar unterhalten hat!

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Henri zählt...

Henri kann nicht schlafen
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Henri soll eigentlich schlafen, aber er muss die ganze Zeit an die Schattenmonster vor seinem Fenster denken, obwohl Mama sagt, dass es die gar nicht gibt. Weil alle sagen, dass es gut klappt, beginnt ...

Henri soll eigentlich schlafen, aber er muss die ganze Zeit an die Schattenmonster vor seinem Fenster denken, obwohl Mama sagt, dass es die gar nicht gibt. Weil alle sagen, dass es gut klappt, beginnt er zu zählen. Zuerst zählt er Schäfchen, weil Papa das macht. Dann Eistüten wie Opa, er kann sogar eine Eiswaffel davon naschen, obwohl er schon Zähne geputzt hat. Als das nicht klappt, sind Frösche, Geigen, Igel, Buchstaben, Polizeiautos, Regenwürmer und Quietscheentchen dran. Doch am Ende ist nur ein ganz schöner Trubel in Henris Zimmer und schlafen kann er immer noch nicht. Erst als Mama und Papa ins Zimmer kommen und er alle seine Besucher unter der Bettdecke verstecken muss, kommen alle ein wenig zu Ruhe und schließlich schlummern sie alle gemeinsam ein. Nur ein paar Krümel und ein Frosch sind am nächsten Morgen noch in Henris Bett zu finden. Also bringt er den Frosch wieder ins Freie und verabschiedet sich von ihm mit einem "Bis heute Abend", woraufhin der Frosch ihm fröhlich zuzwinkert.

Autorin Susanne Fülscher und Illustratorin Inka Vigh haben hier gemeinsam ein lustiges, unterhaltsam und wunderschönes Bilderbuch geschaffen. Mit ihrer Geschichte fühlen sich alle Kinder angesprochen, denn wer konnte nicht irgendwann schon einmal einfach nicht einschlafen. Da sich die Texte leicht lesen lassen und keine schwierigen Wörter enthalten, liest sich die Geschichte flüssig und ist für Kinder sofort verständlich. Da die Bilder so farbenfroh sind, macht es auch großen Spaß, einfach nur durch das Buch zu blättern. Außerdem fordert das Zählen der verschiedenen Dinge Kinder dazu auf, mitzumachen und das Zählen bis fünf zu üben.

Meine Tochter und ich finden das Buch total witzig und haben beim gemeinsamen Lesen immer wieder lachen müssen. Eine wirklich tolle Gute-Nacht-Geschichte und sehr empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Hazel & Lewis - Eine ganz besondere Liebesgeschichte

In jedem Atemzug nur Du
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Hazel hat den Schritt gewagt und sich an einer Uni weit entfernt von ihren Eltern beworben und hat sogar den begehrten Stipendiumsplatz bei Red ergattern können. Doch für Hazel ist der Neustart an der ...

Hazel hat den Schritt gewagt und sich an einer Uni weit entfernt von ihren Eltern beworben und hat sogar den begehrten Stipendiumsplatz bei Red ergattern können. Doch für Hazel ist der Neustart an der Lullaby University viel mehr als nur eine räumliche Trennung von ihrer Familie, denn hier kennt sie niemand als die, an Mukoviszidose erkrankte Hazel, sondern sie wird als das gesehen, was sie ist - eine junge, lebensbejahende und immer positive Frau. Allerdings hat ein anderer Beweggrund zu der Bewerbung an der LUB geführt. Denn im Halbschlaf nach ihrer Lungentransplantation vor zwei Jahren hat sie zwei Angestellte der Klinik belauscht, die etwas angedeutet haben über die Spenderin der Lunge. Seither denkt Hazel immer wieder darüber nach und konnte einen tödlichen Autounfall von drei Studentinnen der LUB nicht vergessen. Nun möchte sie vor Ort darüber nachforschen. Schon bei ihrer Ankunft lernt sie neben ihren Mitbewohnern auch Lewis kennen, der ihr schon bald nicht mehr aus dem Kopf geht, was eindeutig auf Beidseitigkeit beruht. Nur ihm kann sie ihr größtes Geheimnis anvertrauen und findet in ihm nicht nur einen Ruhepol, sondern auch die Liebe.

Jennifer Wiley hat in diesem New-Adult-Roman neben der wunderbaren Athmosphäre des Modoc National Forest in Kalifornien, auch das realistische Leben an einer Uni eingefangen, die sich ganz dem Schutz der Umwelt verschrieben hat eingefangen. Hazel ist eine so mutige, junge Frau, die den Lesern des Buches einfach ans Herz wachsen muss. Denn trotz ihrer Erkrankung liebt sie ihr Leben und genießt es, soweit es ihr möglich ist. Umso mehr erfreut es die Leser auch, als sie Lewis kennen- und lieben lernt, denn er ist einfühlsam und überzeugt durch seine zurückhaltende Art.

Dieses Buch hat mich heute den Tag über begleitet und ich habe in jeder freien Sekunde darin gelesen. Denn neben der wunderschönen, berührenden Handlung, hat mich auch der Erzählstil der Autorin überzeugt und ich war durchgehend gefesselt. Sehr gelungen finde ich auch, dass neben der Suche nach der Spenderin, dem Leben als Studentin auch eine zarte, sehr bewegende Liebesgeschichte eine große Rolle spielt und so die Mischung aus Romantik und Spannung perfekt ist.

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