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Veröffentlicht am 17.09.2024

Ein gelungenes und empfehlenswertes Backbuch für Kinder!

Heute back ich ... Kuchen!
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Dieses Backbuch für Kinder ab sechs Jahren ist nicht nur gefüllt mit zwanzig Rezepten, die allesamt, versehen mit bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitungen, kinderleicht nachzubacken sind, sondern auch ...

Dieses Backbuch für Kinder ab sechs Jahren ist nicht nur gefüllt mit zwanzig Rezepten, die allesamt, versehen mit bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitungen, kinderleicht nachzubacken sind, sondern auch vielen Hintergrundinformationen zum Backen selbst, den Zutaten und den Gegenständen, die dazu benötigt werden.

Die Texte und Rezepte sind in kindgerechter und einfacher Sprache verfasst, die Illustrationen farbenfroh und ergänzen die Texte perfekt. Das Layout ist sehr übersichtlich und hat eine einheitliche Linie, sodass ein Nachmachen der Rezepte problemlos möglich ist.

Meine siebenjährige Tochter besucht seit dieser Woche die zweite Klasse. Da sie schon immer gerne beim Backen geholfen hat, wollte sie nun mithilfe dieses Backbuches alles ganz alleine machen - und es ist ihr perfekt gelungen. Bis auf einige wenige Hilfestellungen und Fragen konnte sie alles alleine machen und hat so für die ganze Familie leckere Kuchen gebacken. Am einfachsten war der Joghurtkuchen, der nur aus einem Rührteig besteht. Aber auch der Amerikanische Käsekuchen und der Erdbeerkuchen stellten kein Problem dar. Das hat meine Tochter mit großem Stolz erfüllt und sie backt seither sehr selbstbewusst und voller Freude immer neue Kuchen für uns! Aber auch die Hintergrundinformationen zu den Rezepten und Zutaten hat sie voller Eifer gelesen, damit sie auch wirklich alles richtig macht und Bescheid weiß, über die Lebensmittel, die sie verwendet.

Ich bin total begeistert und kann das Backbuch an alle Eltern von backbegeisterten Kindern weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 16.09.2024

Freundschaft ein Leben lang!

Freundinnen bleiben wir immer
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Judith und Eva sind beste Freundinnen seit sie denken können. So waren sie immer füreinander da und haben an ihrer Freundschaft auch festgehalten, als Eva für die Arbeit von München nach Köln ziehen musste. ...

Judith und Eva sind beste Freundinnen seit sie denken können. So waren sie immer füreinander da und haben an ihrer Freundschaft auch festgehalten, als Eva für die Arbeit von München nach Köln ziehen musste. Das Highlight in jedem Jahr ist aber das gemeinsame Freundinnen-Wochenende, an dem sie bisher immer in einer Großstadt waren und die Kultur, das gute Essen und den Trubel genossen haben. Die Planung haben sie immer abwechselnd übernommen, sodass in diesem Jahr Eva an der Reihe ist. Nur leider hat sie komplett verschwitzt, dass es schon soweit ist und sie hat einen Notfallplan gebraucht. Dieser ist das Ferienhaus ihres Freundes Timo in Nordholland. Zuerst ist Judith wirklich enttäuscht, hat sie doch auf ein Wochenende in London gehofft. Dann spürt sie aber, wie viel Ungesagtes zwischen den Freundinnen steht und wie lange sie schon nicht mehr ganz ehrlich zueinander waren. Das erste Gespräch ist heftig und bringt Judith und Eva gleichermaßen durcheinander. Doch es ist auch der Beginn eines etwas anderen Freundinnenurlaubs und mit ihm stellt sich die Frage: Hält ihre Freundschaft das aus?

Die beiden Autorinnen Heike Abidi und Ursi Breidenbach haben diesen Roman gemeinsam geschrieben und sich die beiden Protagonistinnen aufgeteilt, sodass Heike Judith schrieb und Ursi die Eva. So haben die kapitelweisen Perspektivwechsel nicht nur zwei unterschiedliche Erzählerinnen, sondern auch einen anderen Schreib- und Erzählstil. Die Tiefe Freundschaft zwischen Judith und Eva ist immer deutlich zu spüren, ebenso ihr Harmoniebedürfnis und das Streben nach Gerechtigkeit und einer Wohlfühlathmosphäre. Doch als der Streit alles durcheinanderbringt, droht das gesamte Freundschaftsgefüge zu zerbrechen und die beiden Frauen beginnen, über die Vergangenheit nachzudenken.

Ich habe diesen Roman innerhalb nur eines Tages beendet, denn ich lag krank im Bett und konnte mich nicht mehr von der fesselnden Handlung lösen. Gerade die Perspektivwechsel zwischen den beiden Freundinnen, die zwar gleichaltrig sind, ansonsten aber komplett unterschiedliche Leben haben, sind spannend und machen die Geschichte nicht nur unterhaltsamer, sondern auch tiefgründiger und regen zum Nachdenken an. Deshalb ein gelungener Roman über Freundschaft und die Hürden, die das Leben so mit sich bringt...

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Veröffentlicht am 15.09.2024

"Helm sei Dank"

Doc Caro – Einsatz im Blut
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Heute ist es wieder soweit und Doc Caro ist mit dem Helicopter unterwegs. Gemeinsam mit ihrem Kollegen, dem HEMS-TC, und dem Piloten werden sie auch gleich zu einem Einsatz gerufen. Denn auf der Halfpipe ...

Heute ist es wieder soweit und Doc Caro ist mit dem Helicopter unterwegs. Gemeinsam mit ihrem Kollegen, dem HEMS-TC, und dem Piloten werden sie auch gleich zu einem Einsatz gerufen. Denn auf der Halfpipe hat es einen Jungen Mann mit seinem BMX böse hingebrettert. Aber "Helm sei Dank" hat er sich nur das Bein gebrochen und sein Kopf ist unverletzt. Der Rettungswagen bringt ihn dann ins Krankenhaus und Doc Caro ist wieder einsatzbereit. Aber erst muss sie Momo noch den Heli zeigen, denn er hat ihn noch nie von innen gesehen und ist sehr interessiert daran. Deshalb sind sie auch noch vor Ort als auch schon der nächste Unfall passiert. Lotti und Adrian sind zusammengestoßen. Lotti hat eine Platzwunde am Kinn, die ganz schön blutet und Adrian ein aufgeschürftes Knie. Doc Caro sieht gleich, dass die Platzwunde genäht werden muss, während Adrian wohl Angst vor der Ärztin hat und ganz schnell verschwindet. Da Momo wissen will, wie das mit der Wundheilung geht, reisen er und Doc Caro in Lottis Blutbahn und schauen sich alles von innen an. Sogar die Nadel und den Faden des Arztes können sie sehen! Nach zehn Tagen werden die Fäden dann wieder entfernt und Lottis Kinn sieht wieder beinahe aus wie vorher. Leider ist das bei Adrians Knie nicht der Fall, denn er hatte Angst, seine Wunde zu säubern und jetzt ist sie heftig entzündet. Doch auch da kann Doc Caro helfen und mit einer Reise in Adrians Wunde, sieht sogar Lotti, wie eine Entzündung unter der Oberfläche aussieht und welche Übeltäter hier die Überhand gewonnen haben. Doch am Ende geht es allen wieder gut!

Doc Caro ist mittlerweile eine sehr bekannte Ärztin, die ihre Bekanntheit gerne dazu nutzt, die Menschen aufzuklären und ihnen medizinisches Wissen, vorallem rund um die Notfallmedizin und Erste Hilfe zu vermitteln. Diesen Comic hat sie gemeinsam mit David Füleki herausgebracht und widmet sich ganz dem Blut und Wunden, bei denen das Blut ja die Heilung übernimmt. Die Erklärungen sind allesamt sehr gut verständlich, enthalten aber trotzdem Fachbegriffe, sodass die Dinge auch aus medizinischer Sicht korrekt benannt werden können. So behandelt sie nicht nur die Bestandteile des Blutes, sondern auch die Vorgänge während der Wundheilung oder einer Entzündung. Die Zeichnungen sind farbenfroh, detailreich und liefern die perfekten Ergänzungen zu den Erklärungen in Bildform.

Meine Kinder und ich sind ganz große Fans von Doc Caro, denn wir schätzen ihre Arbeit als Ärztin sehr. Da ich selbst als Krankenschwester in einer Notaufnahme arbeite, weiß ich, wie wichtig es ist, den Menschen zu vermitteln, wann es sich auch objektiv um einen Notfall handelt und wann der Besuch beim Hausarzt ausreichend gewesen wäre. Die beiden Comics, die die Ärztin zusammen mit dem Zeichner David Füleki erschaffen hat, vereinen die Unterhaltsamkeit dieses Buchgenres mit der Vermittlung von Wissen, was bei uns sehr gut ankommt. Einfach ein rundum gelungenes Kinderbuch, hoffentlich kommt da noch mehr!

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Veröffentlicht am 14.09.2024

Maries Entscheidung zwischen Liebe und Vernunft

Gut Friesenhain - Zwischen Hoffnung und Vernunft
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Münsterland, 1896: Marie Paas ist die Tochter des Stallmeisters auf Gut Friesenhain. Da ihre Mutter nach nur wenige Tage nach ihrer Geburt am Kindbettfieber verstorben ist, wuchs sie alleine mit ihrem ...

Münsterland, 1896: Marie Paas ist die Tochter des Stallmeisters auf Gut Friesenhain. Da ihre Mutter nach nur wenige Tage nach ihrer Geburt am Kindbettfieber verstorben ist, wuchs sie alleine mit ihrem Vater im Pförtnerhaus von Gut Friesenhain auf. Doch ihr Vater bemühte sich immer um eine liebevolle und allumfassende Erziehung, sodass sie sich seiner Liebe immer bewusst ist und auch niemals mit Schlägen gezüchtigt wurde. Dank ihm ist auch die Liebe zu den Pferden so groß und Marie beweist schon in ihren jungen Jahren ein ganz besonderes Gespür für die Bedürfnisse der Pferde. Besonders bei Stürmer, dem schreckhaften Friesenhengst, den Komtess Luise eines Tages im Wald gefunden hat, ist dieses Feingefühl gefragt und Marie ist es gelungen, gemeinsam mit Graf Wilhelm, ihrem Freund aus Kindheitstagen, Stürmer wieder an den Mensch zu gewöhnen. Diese gestohlenen Stunden am frühen Morgen haben sie und Wilhelm noch enger zusammenwachsen lassen. Doch die Beziehung hat sich verändert und Marie fragt sich immer häufiger, wie wohl ihre Zukunft aussehen wird, ist Wilhelm doch ein Grafensohn und sollte eine Ehefrau seines Standes finden...

Lotte Grünewald widmet den zweiten Band der Münsterland-Saga ganz Marie Paas, der Tochter des Stallmeisters. Sie ist eine sehr mutige junge Frau, die dank der großartigen Erziehung ihres Vaters und der freundlichen und hilfsbereiten Grafenfamilie von Scheweney, eine umfassende Bildung erhalten hat und nun, aufgrund ihrer ganz besonderen Fähigkeit mit Pferden umzugehen, auch den angemessenen Respekt für ihr Arbeit erhält. Das Band zwischen den drei Sprösslingen der Grafenfamilie und Marie ist sehr eng und nicht nur die Komtessen Luise und Clara sind gute Freundinnen, sondern auch Wilhelm spielt eine wichtige Rolle für Marie. So dreht sich in diesem zweiten Band weiterhin alles um das Leben auf dem Gutshof, allerdings darf nach Luise im ersten Band nun Marie die Hauptrolle spielen. So rückt eine Bedienstete und deren Lebenssituation in den Mittelpunkt. Trotzdem wechseln die Erzählperspektiven zwischen den drei jungen Frauen kapitelweise und sorgen so für eine noch interessantere und vielschichtigere Handlung.

Obwohl dieser zweite Band wieder beinahe siebenhundert Seiten umfasst, liest er sich relativ schnell und ist sehr fesselnd, sodass mich eine Unterbrechung oft wirklich genervt hat, wollte ich doch wissen, wie es weitergeht. Schon im ersten Band mochte ich Marie sehr gerne und habe mich nun gefreut, noch weiter in ihr Leben und Denken einzutauchen. Da aber auch Luise und Clara weiterhin aus ihrer Sicht erzählen, bleibt es immer spannend. Deshalb freue ich mich jetzt schon sehr auf den dritten Teil und bin gespannt, was dann in Claras Leben geschieht.

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Veröffentlicht am 12.09.2024

Eine Reise in das Weltall

Wieso? Weshalb? Warum? Wir erforschen Sterne und Planeten
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Sonja hat heute etwas ganz besonderes mit ihren beiden Kindern Lara und Jona vor. Denn sie möchte mit ihnen ihrem Bekannten Ulf einen Besuch abstatten. Ulf ist Astronaut und kennt sich sehr gut mit den ...

Sonja hat heute etwas ganz besonderes mit ihren beiden Kindern Lara und Jona vor. Denn sie möchte mit ihnen ihrem Bekannten Ulf einen Besuch abstatten. Ulf ist Astronaut und kennt sich sehr gut mit den Sternen, Planeten und allen anderen Bereichen, die mit dem Weltall zusammenhängen aus. Im Planetarium reisen sie gemeinsam in die Weiten des Weltalls und erfahren so manches, wovon sie noch nie etwas gehört haben. Alle sind sehr beeindruckt und möchte unbedingt noch mehr erfahren. Deshalb lädt Ulf sie ein, ihn am nächsten Abend in der Sternwarte zu besuchen, denn mit dem Teleskop können sie dann selbst einen Blick in die unendliche Weite des Alls werfen.

Andrea Erne gibt in diesem Hörspiel für Kinder ab vier Jahren Einblicke in die Arbeit eines Astronauten, die Umlaufbahnen und Eigenschaften der Planeten, aber auch den Nachthimmel und die Sternenbilder, die es dort zu entdecken gibt. Da Ulf als Experte viele Informationen kindgerecht und möglichst leicht verständlich präsentiert, macht es Spaß seinen Erklärungen zu folgen. Die Kinder Lara und Jona, wie auch ihre Mutter Sonja dienen im Hörspiel vorallem als Fragensteller und Unterhalter, sodass es immer abwechslungsreich und interessant bleibt.

Meine Kinder und ich nutzen, gerade bei schlechtem Wetter, Hörspiele, um gemeinsam Zeit zu verbringen und ganz nebenbei gute Laune zu bekommen. Die "Wieso? Weshalb? Warum?"-Reihe befindet sich bereits in Form von einigen Büchern und Hörspielen in unseren Bücherregalen und kommt jedes Mal von Neuem sehr gut an. Da meine Kinder gerade sehr am Himmel, den Sternen und Planeten interessiert sind, passt dieses Hörspiel perfekt und hat so manche Frage beantwortet, aber auch dafür gesorgt, dass nun ein Teleskop auf dem Wunschzettel meines Sohnes steht.

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