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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2025

Düsterer Thriller

Der dunkle Sommer
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Da ich schon die beiden anderen Bücher von Vera Buck (Wolfskinder und Das Baumhaus) gelesen habe, war natürlich die Freude groß, dass jetzt ein weiteres Buch von ihr erschienen ist.
Das Cover finde ich ...

Da ich schon die beiden anderen Bücher von Vera Buck (Wolfskinder und Das Baumhaus) gelesen habe, war natürlich die Freude groß, dass jetzt ein weiteres Buch von ihr erschienen ist.
Das Cover finde ich schon sehr ansprechend und der Klappentext passt sehr gut dazu und hat überzeugt.
Ein Traum: ein Haus für einen Euro und das auf Sardinien, wo alle Urlaub machen. Für Tilda, die aus privaten und beruflichen Gründen eine lange Auszeit braucht und weg möchte aus Deutschland, ist es ein Wink mit dem Zaunpfahl. Sie fliegt nach Sardinien und kauft ein in einem verlassenen Dorf ein Haus für einen Euro. Da sie Architektin ist, will sie bei der Renovierung und Instandsetzung so viel wie eben geht, selbst machen. Und sie geht darin auf, das Haus wieder bewohnbar zu machen, aufzuräumen und den Räumen Leben einzuhauchen.
Und dann… läuten auf einmal Sonntags die Glocken der Kirchen, die hoch auf dem Berg steht. Tilda läuft hin, sieht aber dort keine Menschenseele. Im Dorf erfährt sie, durch kryptische Aussagen einer Verkäuferin, dass ihr Haus verflucht sei. Tilda tut es ab und lebt und arbeitet weiterhin in und an dem Haus. Bis eines Tages eine Ratte ohne Kopf vor ihrer Haustür liegt und an einer Wand viele alte Fotos hängen, die vorher nicht da waren.
Mit dem Journalisten Enzo will sie herausfinden, was wirklich in dem Dorf und in dem Haus geschehen ist.
Vera Buck hat wieder ein spannendes Buch geschrieben mit einem Ende, mit dem niemand rechnet.
Ich habe das Buch gern gelesen und gebe auch gern hier 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 25.05.2025

Zwei Frauen, zwei Schicksale, zwei Leben im historischen Paris

Montmartre - Licht und Schatten
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„Montmatre“ ist mein erstes Buch von Marie Lacorosse. Mich haben sowohl das Cover als auch der Klappentext angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht.
Im Sommer 1866 kommen zwei Mädchen an selben Tag ...

„Montmatre“ ist mein erstes Buch von Marie Lacorosse. Mich haben sowohl das Cover als auch der Klappentext angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht.
Im Sommer 1866 kommen zwei Mädchen an selben Tag zur Welt: Elise, Tochter einer Wäscherin und Valérie, Tochter eines Kunsthändlers. Unterschiedlicher kann ihre Herkunft nicht sein.
Beide kommen mit Hilfe der Hebamme Marianne zur Welt, die sich auch um Elises Mutter kümmert und sie aufnimmt, als diese sich endlich von dem Vater des Kindes trennt, da er alles vertrinkt, was er finden kann und sich überhaupt nicht darum kümmert, wie es seiner Frau und seiner Tochter geht und ob die beiden genug zum Leben haben.
Elise arbeitet gemeinsam mit Ihrer Mutter in einer Wäscherei. Dort lernt sie auch Louise kennen, die dort gemeinsam mit ihrer Mutter Jeanne als Wäscherin arbeitet. Beide träumen von einem Leben fern ab der Wäscherei als Tänzerinnen.
Valérie hingegen wächst behütet auf. Schon als Kind beginnt sie zu malen, liebt Farben und diese aufs Papier bzw. die Leinwand zu bringen. Da sie das einzige Kind ist, überzeugt sie ihren Vater, dass sie die Kunstakademie (als erste und einzige Frau) besuchen darf.
Zwei junge Frauen, zwei Wege, die nicht unterschiedlicher sein können und doch begegnen sie sich immer wieder. Beide verbindet die Liebe zur Kunst und zur künstlerischen Darstellung.
Die Autorin Marie Lacorosse hat eine so wunderbaren Schreibstil, dass der Lesende gleich ins Paris des 19. Jahrhundert abtaucht und mit den Protagonistinnen lebt und leidet. Sie hat es geschafft, mich wirklich zu fesseln und ich bin sehr gespannt auf das zweite Buch und wohin es Valérie und Elise führt.

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Erinnerung und Wahrheit

Die unsichtbare Hand
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"Die unsichtbare Hand" ist das zweite Buch von Julie Clark, welches ich gelesen haben. Ich bin begeistert. Julie Clark hat es geschafft, mir einige Stunden Schlaf zu rauben, weil ich unbedingt weiterlesen ...

"Die unsichtbare Hand" ist das zweite Buch von Julie Clark, welches ich gelesen haben. Ich bin begeistert. Julie Clark hat es geschafft, mir einige Stunden Schlaf zu rauben, weil ich unbedingt weiterlesen wollte und wissen wollte, was ist wirklich damals, 1975 passiert? Wer hat Poppy und Danny wirklich ermordet?
Heute: Olivia Dumont, die ihren Lebensunterhalt als Ghostwriterin verdient und Biografien bekannter Menschen geschrieben hat, erhält nach langer Zeit einen neuen Auftrag. Sie soll ein Buch über ihren Vater (selbst Schriftsteller) schreiben, da er schwer krank ist und es nicht mehr schafft, seine Memoiren selbst zu schreiben. Gern würde Olivia ablehnen, kann sie aber leider nicht, da sie hoch verschuldet ist und voraussichtlich ihr geliebtes Haus verkaufen muss, um die Schulden zu bezahlen.
Olivia taucht tief in die Vergangenheit ihrer Eltern und ihrer Familie ab und entdeckt immer mehr und mehr Ungereimtheiten.
Die Autorin schafft es hervorragend, den Lesenden in die Zeit von 1975 zurückzuversetzen und man ist völlig im Geschehen gefangen. Dank der kurzen Kapitel ist man verführt, immer weiterzulesen (ein Kapitel geht noch). Die Handlung ist spannend, springt zwischen 1975 und 2024 hin und her, was aber gut zu verfolgen ist und nicht verwirrt.
Ich mag den Schreibstil und mich hat das Buch gefesselt.
Gern gebe ich hier 5 von 5 Sternen und spreche eine Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 14.05.2025

Superstart in eine neue Thrillerreihe

Signalrot
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Mit "Signalrot" startet eine neue Reihe von Elias Haller. Wer Bücher von ihm kennt, weiß, dass er sich auf Spannung und Wendungen, mit denen man nicht rechnet, freuen kann.
Tara Kronenberg, Polizistin, ...

Mit "Signalrot" startet eine neue Reihe von Elias Haller. Wer Bücher von ihm kennt, weiß, dass er sich auf Spannung und Wendungen, mit denen man nicht rechnet, freuen kann.
Tara Kronenberg, Polizistin, hat sich eine längere Auszeit in einem Kloster genommen und fühlt sich auch sehr wohl dort. Bis sie Besuch bekommt von einem Vorgesetzten, der sie bittet, zurückzukommen und ihr die Leitung einer Abteilung (Dezernat 47) in Dresden anbietet. Tara möchte erst nicht, entscheidet sich aber dann doch, die Stelle anzunehmen und verlässt schon am nächsten Tag das Kloster.
In Dresden wird sie erst einmal in einem Hotel untergebracht und lernt ihr neues "Team" (bestehend aus einem Kollegen, Gabriel) kennen. Das Dezernat 47 soll keine eigenen Fälle lösen, sondern eher als Kontrollfunktion dienen, um andere Ermittlungen zu prüfen.
Der erste Fall, den Tara auf den Tisch bekommt, hat es direkt in sich: in einem Keller wird die Leiche einer Frau gefunden, ohne Füße.
Die erste Leiche einer Serie. Tara kann sich gut in den Fall eindenken und findet schnell heraus, dass es mehrere verschwundene Frauen gibt.
Der Fall nimmt rasant an Fahrt auf und ich muss sagen, es ist mir schwergefallen, da Buch aus der Hand zu legen.
Ein Ende, mit dem niemand rechnet, ein Täter, den man nicht auf dem Schirm hat.
So kennen und lieben wir die Bücher von Elias Haller und wir können uns freuen, im Oktober 25 erscheint schon der zweite Teil mit Tara.
Ich gebe gern hier 5 von 5 Sternen und bedanken mich bei Lovelybooks, dass ich bei der Leserunde dabei sein durfte.

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Veröffentlicht am 08.05.2025

Spannung pur, bis zur letzten Seite atemlos

Aschesommer
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"Aschesommer" ist das zweite Buch von Benjamin Cors mit Jakob und Mila und der Ermittlergruppe 4. Wer Krähentage gelesen hat, weiß, dass spannende Stunden auf ihn zukommen.
"Aschesommer" hat mich so gefesselt, ...

"Aschesommer" ist das zweite Buch von Benjamin Cors mit Jakob und Mila und der Ermittlergruppe 4. Wer Krähentage gelesen hat, weiß, dass spannende Stunden auf ihn zukommen.
"Aschesommer" hat mich so gefesselt, dass ich das Buch innerhalb von knapp 2 Tagen gelesen habe. Ich konnte es nicht aus der Hand legen.
In der Gruppe 4 sind alle Mitglieder besondere Charaktere. Jakob und Mila tragen traumatische Geheimnisse mit sich, von denen kaum jemand weiß... bis auf einen in einer forensischen Psychiatrie eingesperrten Mörder, Bode.
Mila und Jakob werden durch eine seltsame Todesanzeige zu einem unbewohnten Bauernhof geführt. Augenscheinlich ist hier nicht zu finden, bis sie in einer Luke tief unter der Erde einen Raum finden, der eisgekühlt ist und in dem sich zwei Leichen befinden. Das ist der Anfang des Sterbens.
Die Gruppe 4 beginnt mit ihren Ermittlungen, die zurückführen zu den großen Sterben der Erde.
Ich mag es, wie der Autor jedem Charakter seine Geschichte mitgegeben hat, so dass der Lesende sie gut kennenlernen kann.
Im Laufe der Ermittlungen werden Jakob und Mila auch immer wieder mit ihrem Geheimnissen konfrontiert.
Mich hat die Story wirklich sehr gefesselt und ich gebe sehr gern 5 Sterne und freue mich auf den nächsten Fall mit der Ermittlergruppe 4.
(Übrigens mag ich Sonnenblumen )

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