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Veröffentlicht am 05.05.2023

Heitz, Markus - Ritus (Band 1)

Ritus
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Vorab: Meine Erwartungen
Ich halte einiges von Markus Heitz. Und ich lese gerne Fantasy. Ich hatte mir bereits vorgenommen, mehr von ihm zu lesen... da ich jedoch noch nicht viel kannte, und auch noch ...

Vorab: Meine Erwartungen
Ich halte einiges von Markus Heitz. Und ich lese gerne Fantasy. Ich hatte mir bereits vorgenommen, mehr von ihm zu lesen... da ich jedoch noch nicht viel kannte, und auch noch nicht soooo viel verschiedene Fantasybücher gelesen hatte, war ich offen. Allerdings bin ich ein sehr großer Werwolf-Fan! Darauf habe ich einiges gesetzt.

Cover und Titel
Ein schlichtes Cover, bei dem der Titel definitiv im Vordergrund steht. Klar, einprägsam und viel aussagend. Reicht.

Meine Meinung
Ich bin immer dann etwas skeptisch, wenn das Geschehen aus der Sicht vieler verschiedener Charaktere geschrieben ist. Etwas völlig typisches für Fantasyromane. Ich bin jedoch ein totaler Fan der Ich-Perspektive.
In diesem Fall war es nicht anders. Die Einsicht in verschiedene Charaktere aus der Er/Sie/Es-Perspektive. Dazu kamen dann noch zwei verschiedene Zeitstränge... Was die Sache jedoch gut abgerundet hat.
Viele Dinge, die in der Gegenwart passieren, haben ihren Ursprung in der Vergangenheit. Und um die Ereignisse vollkommen zu verstehen, ist es wichtig, diese Dinge zu wissen.
Erik - unser Protagonist in der Gegenwart - erzählt das Geschehen zusätzlich aus der Ich-Perspektive, was für mich ein klarer Pluspunkt war. Ohne zu viel verraten zu wollen, steckt er mit dem "Bösen" natürlich unter einer Decke. In welcher Art genau und was das nun genau zu bedeuten hat, erfährt der Leser jedoch immer nur so Bruchstückweise.
Die Art und Weise, wie mit Cliffhangern und Perspektivwechseln - auch innerhalb der Zeiten - Spannung aufgebaut wird, ist grandios. Ich konnte dieses Buch ziemlich lange nicht zur Seite legen. Wollte das Geheimnis um die Bestie herum in der Vergangen, auch wie in der Gegenwart, gelüftet haben!
Innerhalb einer Woche hatte ich dieses Buch beendet - so schnell bin ich schon lange nicht mehr gewesen.
Gleichzeitig lässt das Ende jedoch einiges offen und neugierig auf den 2. Band.
Ich glaube, wir haben hier den Auftakt zu einer sehr guten Fantasy-Reihe.

Fazit
Ich bin positiv überrascht worden! Nachdem ich zugegebenermaßen am Anfang noch etwas skeptisch gewesen bin, hat mir dieses Buch unheimlich gefallen und ich habe mir direkt vorgenommen auch die restlichen Bände der Reihe zu lesen, um weiter in diese Fantasywelt abzutauchen und die Geheimnisse zu lüften.

Empfehlung
Werwölfe auf die etwas andere Art... aber ein Muss für jeden Fantasy- und Markus Heitz Fan!
Die Seiten lassen sich gut weglesen und man wird in Spannung hineingesogen.

Veröffentlicht am 05.05.2023

Dorn, Wulf - Dunkler Wahn

Dunkler Wahn
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Vorab: Meine Erwartungen
Eigentlich bin ich nicht der typische Thriller Leser. Aber von Wulf Dorn war ich bisher immer begeistert und jetzt ist mir mal nach einem Psychothriller, der mich mit seiner Spannung ...

Vorab: Meine Erwartungen
Eigentlich bin ich nicht der typische Thriller Leser. Aber von Wulf Dorn war ich bisher immer begeistert und jetzt ist mir mal nach einem Psychothriller, der mich mit seiner Spannung in den Bann zieht.

Cover und Titel
Passend zum Titel "Dunkler Wahn" ist auch das Cover dunkel gehalten. Das Rotkehlchen passt ebenfalls zu der erzeugten Athmosphäre, allerdings bin ich auf den Zusammenhang zum Buch gespannt.

Meine Meinung
Gleich zu Beginn befinden wir uns in dem Geschehen, dass der Klappentext uns verrät. Doch es verändert sich alles so schnell, dass die Ereignisse recht schnell darüber hinausschießen.
Es passiert so viel und es sind so viele Kleinigkeiten dabei, die vermeintlich wichtig sind.
Dabei werden verschiedene Charaktere vorgestellt. Was ich sehr klasse finde, ist die Tatsache, dass trotz der hohen Anzahl an Figuren, jede einzelne sehr fein ausgearbeitet worden ist.
Unser Protagonist ist Jan Forstner, den wir bereits aus dem Buchvorgänger "Kalte Stille" kennen.
In der Er Sie Es Perspektive begleiten wir ihn nun weiter in seinem Leben.
Während er versucht herauszufinden, was vor sich geht, bekommen wir als Leser einen weiteren Eindruck, in dem wir auch die Sicht anderer Charaktere zu lesen bekommen.
Mit jedem Kapitel wechselt die Sicht zu einem anderen Charakter und zu einem anderen Standort.
Da es recht viele Kapitel gibt, ist der Wechsel zwischen den Szenerien relativ schnell, was zu einem hohen Tempo führt, aber auch sehr viel Spannung aufbaut!
Und ich persönlich muss sagen, dass ich kurze Kapitel sehr liebe. Ich lese lieber kurze Kapitel, als elendig lange.
Die Spannung war quasi von vornherein vorhanden. Jedoch war es für mich ab der Mitte des Buches quasi unmöglich das Buch beiseite zu legen. Ich war so gefesselt von der Handlung, dass ich einfach wissen musste, wie es nun weiter geht.
Es war so ein schönes Gefühl, mal wieder richtig ordentlich von einem Buch gepackt und eingesogen zu werden!
Wulf Dorn schafft es mit seinem Schreibstil eine realistische Szenerie zu erschaffen. Geschmückt mit wunderbar gestalteten Figuren und einer spannenden Handlung.
Das Thema der menschlichen Psychologie finde ich einfach unheimlich interessant. Die Tatsache, dass ein einziges Ereignis im Leben eines Menschen dafür sorgen kann, dass sich von nun an alles verändert und dieser Mensch nicht mehr "normal" handeln wird und kann... Das macht die gesamte Story meiner Meinung nach noch viel realistischer und teilweise beängstigender.

Fazit
Wulf Dorn hat es mit "Dunkler Wahn" geschafft mich richtig zu begeistern. Ich bin in eine unheimlich tolle Story gesogen und von spannenden Charakteren gefesselt worden.
Es tat gut, mal wieder ein Buch in der Hand zu haben, dass man einfach nicht beiseite legen kann!

Empfehlung
Wer ein Wulf Dorn Fan ist, darf vor "Dunkler Wahn" meiner Meinung nach nicht Halt machen.
Wenn du bereits "Kalte Stille" gelesen hast, darfst du auch gerne zu diesem Buch über Mark Forstner greifen. Auch wenn es nicht zwingend notwendig ist, zuerst "Kalte Stille" zu lesen, bietet sich diese Reihenfolge der Bücher dennoch an.

Veröffentlicht am 05.05.2023

Oliver, Lauren - Panic

Panic – Wer Angst hat, ist raus
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Vorab: Meine Erwartungen
Von Lauren Oliver habe ich bisher schon richtig schöne Geschichten gelesen, deshalb gehe ich auch mit positive Erwartungen an Panic heran.
Außerdem klingt dieses "Spiel" ein klein ...

Vorab: Meine Erwartungen
Von Lauren Oliver habe ich bisher schon richtig schöne Geschichten gelesen, deshalb gehe ich auch mit positive Erwartungen an Panic heran.
Außerdem klingt dieses "Spiel" ein klein wenig nach Die Tribute von Panem... Vielleicht haben wir hier ja eine ähnliche Idee.
Ich bin auf jeden Fall neugierig und freue mich auf ein spannendes Buch!

Cover und Titel
Das Cover gefällt mir sehr gut! Es ist zum einen zwar nicht super herausstechend, zum anderen aber sehr passend zum Inhalt.
Der Sprung von den Klippen wird dem Leser sehr bald bekannt vorkommen.
Und der Titel ist natürlich sowieso Programm.

Meine Meinung
Meine Assoziation zu der Tribute von Panem - Trilogie musste ich ganz schnell wieder verwerfen.
Bereits nach den ersten Seiten habe ich gemerkt, dass hinter Panic etwas anderes steckt, als zuerst angenommen.
Ein Spiel, das die Jugendlichen einer Kleinstadt entwickelt haben. Aufgrund von Langeweile. Ein Spiel, das fast schon Tradition hat und das gefährliche Risiken mit sich bringt...
Als Leser steigen wir direkt in das Geschehen ein - frei nach dem Motto 'Lasset die Spiele beginnen!'.
Heather und Dodge sind unsere beiden Hauptpersonen, die wir aus der Er/Sie/Es-Perspektive verfolgen.
Beide nehmen als Spieler an Panic teil, denn beide haben ihre Ziele und erhoffen sich ein Sprungbrett...
Doch Panic ist nicht ungefährlich. Und das wird auch unseren Spielern nach und nach bewusst.
Intrigen, Geheimnisse und keiner weiß, wem er trauen kann. Da wir als Leser einen etwas besseren Überblick als unsere Figuren haben, bekommen wir nach und nach ein paar Krümel vorgesetzt.
Doch auch wenn Panic als Spiel im Fokus der Geschichte liegt, so ist es nicht zwingend der Kernpunkt.
Gleichzeitig stehen unsere Figuren an einem Scheideweg. Die Schule ist gerade vorbei, der lange Sommer steht vor der Tür - doch wie geht es danach weiter? Was erwartet das Leben nun von uns? Job? Ausziehen? Uni? Alles Fragen, die einen sehr verunsichern und beunruhigen können.
Ebenfalls Fragen, auf die man im ersten Moment vielleicht nicht die richtige Antwort parat hat.
Unsere Charaktere müssen daran wachsen. Wichtige Entscheidungen treffen und da ist Panic natürlich nicht unbedeutend.
Aber nicht nur unsere Hauptcharaktere sind klasse. Ich habe besonders an der Gestaltung der Nebencharaktere Gefallen gefunden. Davon gibt es nicht unbedingt wenige, aber sie haben alle ihre eigenen Seiten.

Fazit
Letztendlich habe ich sehr lange gebraucht, um dieses Buch zu lesen. Zum einen ist es positiv, dass man an jeder Stelle aus- aber eben auch einsteigen kann, ohne Probleme damit zu haben, zu wissen was zuvor geschehen war.
Eine spannende Geschichte, die sich leicht lesen lässt und einigen Wandel mit sich bringt.

Empfehlung
Meiner Meinung ein Buch, dass man sehr gut lesen kann, aber nicht zwingend muss.
Wer Lauren Oliver mag, darf jedoch gerne zugreifen und auch Freunde von spannender Jugendbuchliteratur darf dieses Buch gerne in die Hand nehmen. :)

Veröffentlicht am 05.05.2023

Was wir dachten, was wir taten

Was wir dachten, was wir taten
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Vorab: Meine Erwartungen
Da ich dieses Buch vor der Lesung gar nicht wirklich auf dem Schirm hatte, bin ich auch frei von jeglichen Erwartungen heran gegangen. Erst nachdem mich die ersten Seiten der Lesung ...

Vorab: Meine Erwartungen
Da ich dieses Buch vor der Lesung gar nicht wirklich auf dem Schirm hatte, bin ich auch frei von jeglichen Erwartungen heran gegangen. Erst nachdem mich die ersten Seiten der Lesung total fesseln konnten, war mir klar, dass auch der Rest so gut sein muss. :)

Cover und Titel
Den Titel finde ich recht kryptisch.. und erst nach einiger Zeit verständlich. Er macht jedoch Sinn, auch wenn er nicht direkt auf die Themen schließen lässt.
Das Cover an sich ist schlicht gehalten und auch ganz passend.

Meine Meinung
Ein Buch, das mich spontan sehr begeistern konnte.
Zum einen kann die Autorin richtig klasse lesen. Als Zuhörer hatte man da gar keine andere Wahl, als direkt gebannt an ihren Lippen zu hängen! Es war direkt klar, dass ich am nächsten Tag weiter lesen wollte.
Auch wenn dieses Buch "nur" 177 Seiten umfasst, so beinhaltet es so viel mehr. Aus der Sicht von drei verschiedenen Charakteren - die so individuell gestaltet worden sind, dass man quasi direkt weiß, bei wem man sich gerade befindet - bekommt der Leser die Ereignisse der einen verhängnisvollen Stunde in diesem Klassenzimmer erzählt.
Anstelle von Kapiteln, unterscheiden die Abschnitte sich darin, dass die Sicht der Charakters sich verändert. Kapitel sind jedoch auch gar nicht notwendig - man will eh immer weiterlesen, egal an welcher Stelle man sich befindet.
Das Thema "Amoklauf" bietet viele Möglichkeiten. Es ist ein ernstes Thema, das erstmal getroffen werden will.
Wie reagiert man als Schüler? Oder als Lehrer? Was ist noch wichtig, hat noch Bestand, wenn in den Fluren möglicherweise jemand mit einer Waffe herumläuft und ihr Angst um euer Leben habt?
Gerade das Thema "Angst" kommt hier sehr zur Sprache. Und wozu Menschen fähig sind, wenn sie ihr ausgesetzt sind..

Fazit
Mir hat das Lesen dieses Debütromans unheimlich Spaß gemacht. Ich bin direkt in eine spannende, mitreißende Geschichte eingesaugt worden und konnte gar nicht anders, als einfach weiter zu lesen.
Das Thema ist so ernst und so gut getroffen.... habt ihr euch eigentlich mal die Frage gestellt, wie ihr reagieren würdet...?
Eine kurze, knackige Geschichte, die nicht für Jedermann geeignet ist und definitiv zum Nachdenken anregt!

Veröffentlicht am 05.05.2023

Fitzek, Sebastian - AchtNacht

AchtNacht
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Vorab: Meine Erwartungen
Noch immer zähle ich mich zu den neueren Fitzek Lesern.. Aber seine bisherigen Bücher haben mir sehr gefallen.
Bei "AchtNacht" soll Fitzek sich von dem Film "The Purge" inspiriert ...

Vorab: Meine Erwartungen
Noch immer zähle ich mich zu den neueren Fitzek Lesern.. Aber seine bisherigen Bücher haben mir sehr gefallen.
Bei "AchtNacht" soll Fitzek sich von dem Film "The Purge" inspiriert haben lassen. Und damit wird ein Thema thematisiert, das ich unheimlich interessant finde!
Ich bin sehr gespannt, wie Sebastian Fitzek diese Theorien umgesetzt hat und mit welchen Prinzipien er daher kommt.

Cover und Titel
Das Cover finde ich unheimlich cool gestaltet. Es ist schlicht, aber gleichzeitig auffallend. Und natürlich sehr passend für einen Thriller.
Der Titel ist ebenfalls schlicht, dafür aber einfach und treffend.

Meine Meinung
Sebastian Fitzek lässt dieses Buch nicht direkt mit der AchtNacht starten. Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, war dass er einen leichten Einstieg ermöglicht hat, indem wir erstmal auf die Charaktere treffen. Die während der AchtNacht natürlich noch eine ganz eigene Geschichte drum herum haben...
Insgesamt haben wir zwei Hauptcharaktere. Beide werden aus der Er/Sie/Es-Perspektive verfolgt.
Hin und wieder treten jedoch auch weitere Figuren mit auf - je nachdem wo es grade die spannenden Infos für die Story gibt, ist der Leser mit dabei. Ein Fakt, der natürlich gleichzeitig mit die Spannung steigert.
Obwohl mehrere Charaktere zu Wort kommen, war es für mich kein Problem den Überblick zu behalten, was mir immer sehr wichtig ist.
Außerdem haben die relativ kurzen Kapitel (zwischen 2 und 10 Seiten) mir einen super angenehmen Lesefluss beschert. Ich liebe kurze Kapitel!
Aber nicht nur wegen den kurzen Kapiteln wollte ich die ganze Zeit weiterlesen.. Die Geschichte ist spannend und baut beständig an Fahrt auf.
Wer den Film "The Purge" kennt, der weiß schon mal, wie hart es sein kann, sich mit dem Thema einer gesetzeslosen "Säuberung" gegenüber zu sehen.. Und so war es auch in diesem Buch.
Ich war häufig am Zweifeln, wollte nicht glauben, dass alles so passiert und habe immer auf die Plot Twist Keule gewartet.
Keines der Ereignisse war vorhersehbar und - wie man es von Sebastian Fitzek gewohnt ist - am Ende wird eh nochmal alles umgeworfen :D

Für diejenigen, die nicht gerne blutige Bücher lesen.. - ich lese die auch nicht gerne.
Aber ich wage zu behaupten, dass Sebastian Fitzek es in diesem Buch mit den blutigen Szenen nicht übertrieben hat. Es ist realistisch gehalten, aber nicht zu detailliert beschrieben.
Auch wenn ich dieses Buch nun nicht gerade nachts lesen würde... kann ich es euch getrost ans Herz legen :)


Fazit
Ein Thriller, der mir mal wieder recht gut gefallen hat! Sebastian Fitzek hat sich einem schwierigen Thema angenommen und da eine super spannende, fesselnde Geschichte draus gesponnen.
Mich konnte dieses Buch wunderbar fesseln und hat mir dank der kurzen Kapitel einen schönen Lesefluss ermöglicht.
Ich bleibe wohl Fitzek Leserin! :D

Empfehlung
Wenn ihr ein Fan der Fitzek Thriller seid oder den Film "The Purge" gerne geschaut habt, dann dürft ihr auch gerne zu "AchtNacht" greifen :) Oder wenn ihr Wulf Dorn Bücher lest, dann könnt ihr auch die Bücher von Fitzek näher in Augenschein nehmen!