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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.02.2026

Poetisch, ergreifend und sehr emotional. Eine Reise durch Addies Lebenszeit.

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
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Ich liebe diese Geschichte und den Schreibstil total. :) Es kam mir an 1-2 Stellen nur ein klitzekleines bisschen zu lang vor, weshalb es einen halben Stern Abzug gab.

Addie fand ich als Protagonistin ...

Ich liebe diese Geschichte und den Schreibstil total. :) Es kam mir an 1-2 Stellen nur ein klitzekleines bisschen zu lang vor, weshalb es einen halben Stern Abzug gab.

Addie fand ich als Protagonistin sehr angenehm und es war wirklich toll, ihre Lebenszeit mitzuverfolgen. Einerseits stelle ich es mir super interessant vor, „unsichtbar“ zu sein, doch selbst wöllte ich das nicht. Man lernt Schritt für Schritt mit Addie dazu und entwickelt sich mit ihr weiter.

Luc war sehr interessant und ich hätte wirklich gerne noch mehr von den anderen Göttern gelesen! Schade, dass wir hier nur von einem Gott etwas erfahren haben. :)

Während dem Lesen empfand ich ein wohliges Gefühl und konnte kaum aufhören. Auch in dieser Geschichte habe ich viele Textstellen markieren können, welche mich sehr zum nachdenken angeregt haben.

Die Botschaft hinter dem Buch fand ich super toll. Jede Person kann einen positiven Fußabdruck in der Zeit hinterlassen.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Fing wirklich sehr spannend an, hat mich jedoch irgendwann verloren

The Ordeals
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Die Rezension fällt mir schwer, da ich wirklich versucht habe, mehrmals ins Buch reinzukommen und es einfach mal zu genießen. Ständig im Wechsel zwischen Ebook und Hörbuch musste ich mich durch die Story ...

Die Rezension fällt mir schwer, da ich wirklich versucht habe, mehrmals ins Buch reinzukommen und es einfach mal zu genießen. Ständig im Wechsel zwischen Ebook und Hörbuch musste ich mich durch die Story hangeln.

Die Idee mit den Trials fand ich sehr spannend, jedoch viel zu schnell abgeknuspert. Die erste Prüfung war noch spannend, doch danach hat's wirklich stark nachgelassen. Ich hatte die ganze Zeit beim lesen das Gefühl, als würde ich eine bereits vorhandene Geschichte lesen. Mir fehlte irgendwie die "Originalität"?. Es fehlte das "gewisse Etwas", welches mich vollends ans Buch hätte fesseln können. So habe ich mich vielmehr nebenbei berieseln lassen.

Die Tension zwischen Alden und Sophia konnte ich nicht wirklich spüren und habe das ganze eher kritisch betrachtet. Ich glaube, wenn sie frühere Bekannte gewesen wären, hätte das mehr Raum einnehmen können. So fand ich es in der ersten Hälfte echt komisch zu lesen. Mir fehlte es Allgemein an Charaktertiefe und glaubhafte Nebencharaktere. Teilweise wirkten diese, als würde man sie nur einfügen, wenn sie gerade zum Geschehen passen. Die Welt blieb mir zu blass. Dark Academia hat wirklich viel Potenzial und die Storyline dafür war grundsätzlich gegeben, doch das Potenzial wurde nicht ausgeschöpft. Dafür gab es etliche Wiederholungen und man merkt durch's Buch, wie scharf Sophia auf Alden ist. Beispiel: Er verschränkt die Oberarme .. Pardon .. seine WOHLGEFORMTEN Oberarme. Irgendwie passte das für mich nicht zum restlichen Setting und brachte mich aus dem Leseflow.

Fazit
Mir fehlte es an Charaktertiefe, Originalität und einem ausgereiften Worldbuilding. Die Trials verloren leider an Spannung und das Prickeln zwischen Alden und Sophia kam nicht bis zu mir durch.

Ich werde Band 2 nicht lesen.

Das Buch wird trotzdem eine breite Leserschaft von sich überzeugen, doch für mich war's einfach nichts.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Süße Kurzgeschichte

Two Can Play – Die spielerische Weiterentwicklung von Liebe
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Hach, ein weiteres Wohlfühlbuch von Ali Hazelwood. Die Geschichte kann man schnell wegsnacken.

Bin etwas traurig, dass es wirklich nur eine Kurzgeschichte ist, da man so nicht weiter in die Tiefe gehen ...

Hach, ein weiteres Wohlfühlbuch von Ali Hazelwood. Die Geschichte kann man schnell wegsnacken.

Bin etwas traurig, dass es wirklich nur eine Kurzgeschichte ist, da man so nicht weiter in die Tiefe gehen konnte. Aus dem Buch hätte man locker ein 500 Seiten Buch machen können, da ich das Thema rund ums Gaming einfach toll finde. Da ich schon vor dem Buch erfahren habe, dass es eine Kurzgeschichte ist und ursprünglich nur ein Hörbuch war, fand ich die fehlende Tiefe nicht so schlimm.

Viola und Jesse sind eigentlich Konkurrenten, doch für ein Spiel müssen sich beide Firmen zusammenschließen. Sie fahren in ein Retreat, welches nicht ganz so rosig beginnt.

Ich fands süß und ich konnte mir auch wieder ein paar schöne Zitate markieren. Für zwischendurch sehr zu empfehlen. Kann man nichts falsch damit machen.

Ali Hazelwood sollte echt mal einen kompletten Kurzgeschichtenband rausbringen, da ich die Geschichte in "under the mistletoe" auch schon sehr mochte! :)

Veröffentlicht am 05.02.2026

Wahnsinnig spannend

The Poet Empress
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Epische Fantasy, die mich ab dem ersten Satz fesseln konnte. Mit vielen unerwarteten Wendungen. Brutal und sehr Düster.

Dieses Buch hat mich bereits mit dem ersten Satz in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil ...

Epische Fantasy, die mich ab dem ersten Satz fesseln konnte. Mit vielen unerwarteten Wendungen. Brutal und sehr Düster.

Dieses Buch hat mich bereits mit dem ersten Satz in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil ist so einnehmend und atmosphärisch, dass ich mich total in der Geschichte verlieren konnte. Man sollte sich allerdings bewusst machen, dass das Buch wirklich sehr Brutal ist und auch diesbezüglich explizite Gewaltszenen beschreibt. Es ist also nichts für schwache Nerven.

Wei war eine äußerst interessante und kluge Protagonistin. Als Normalo nimmt sie am Auswahlverfahren der Konkubinen für den Prinzen Terren teil und schafft es tatsächlich Eindruck zu hinterlassen. Terren ist ein grausamer Prinz, welcher vor nichts zurückschreckt. Er ist nicht ohne Grund Träger der Dao-Siegels (Schwerter-Magie). Wei muss findet sich zwischen Intrigen, Mordanschlägen und vielen weiteren Grausamkeiten wider. Stets nach dem Motto "Vertraue niemanden". Auch wenn sie nicht die gleiche Bildung wie alle anderen genossen hat, geht sie sehr taktisch vor und lernt aus ihren Fehlern. Ich empfand es als äußerst angenehm, dass sie niemals den Kopf in den Sand gesteckt hat, sondern ihr Ziel niemals aus den Augen verloren hat.

Der Schreibstil ist wie oben bereits erwähnt äußerst düster und bringt somit die gewollte Spannung und Atmosphäre perfekt rüber. Ich bekam regelrecht Gänsehaut und Herzrasen an manchen Stellen. Es ist für mich so undurchschaubar geschrieben, dass ich über 1-2 Wendungen sehr überrascht war. Zum Positiven. Allerdings lasse ich mich bei solchen Büchern immer gerne treiben und möchte nicht allzu viele Spekulationen nachgehen. Die Autorin bringt das alles super rüber.

Für mich kam die Magie bzw. der Fantasyaspekt überhaupt nicht zu kurz, sondern wurde Perfekt in das kaiserliche Setting eingebunden. Es ist nicht die klassische Fantasy, sondern in solchen Büchern verwebt man die "Realität" ein klein wenig mit magischen Dingen wie zB die im Buch genannte Siegelkraft oder verwoben in Segen. Anders hätte es auch überhaupt nicht zum Setting gepasst.

Fazit
Ein wahnsinnig gut geschriebenes Buch, welches mich durch die vielen Wendungen und Intrigen total begeistern konnte. Man bekommt einen Einblick in die kaiserlichen Dynastien von China, die nicht immer rosig waren. Die meisten Grausamkeiten im Buch sind sicherlich nicht alle frei erfunden. ;)

Die Intrigen und Geheimnisse innerhalb der Konkubinen etc. fand ich super spannend.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Nesta Archeron, die "verhasste" Schwester

Das Reich der sieben Höfe – Silbernes Feuer
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Puuuh... zuerst: Mir ist egal ob dir das Buch zugesagt hat und es das Beste war, was du jemals gelesen hast. Meinungen sind (Gott sei Dank) Unterschiedlich.

Bei diesem Buch könnte ich (vor Wut) mehrere ...

Puuuh... zuerst: Mir ist egal ob dir das Buch zugesagt hat und es das Beste war, was du jemals gelesen hast. Meinungen sind (Gott sei Dank) Unterschiedlich.

Bei diesem Buch könnte ich (vor Wut) mehrere Seiten vollschreiben und hätte nicht mal annähernd das gesagt, was ich beim lesen und hören gefühlt habe. Um die 800 Seiten zu schaffen, musste ich das Buch auf ÜBER! 2x Geschwindigkeit hören, sonst hätte ich wirklich noch viel länger dafür gebraucht. Allerdings nicht, weil ich Nesta so schlimm fand, sondern weil das Buch so unfassbar unnötig lang gestreckt wurde.

Sind wir mal ehrlich. Die Story rund um Feyre und Rhys ist doch mehr als nur fertig erzählt. Ja ok, ich verstehe den Punkt, welcher im Buch behandelt wird, da man durch TOG schon einen Einblick bekommen hat... Also das unnötige Drama um die beiden hätte man sich echt sparen können. In dem Band hätte wirklich mal Nesta, und NUR Nesta die Hauptrolle spielen dürfen. Komm schon Feyre, du hattest bereits 3 Bücher.

In diesem Band sehen wir Rhysand ENDLICH mal durch die Augen einer anderen Person. Ich gebs ja zu, mittlerweile bin ich kein allzu riesiger Rhysand-Fan mehr. Nach dem Buch sogar noch weniger. Alle Fans hassen Tamlin über alles, doch selber versucht Rhysand Feyre zu bevormunden und "einzusperren". Mittlerweile geht mir das ganze Alpha Gehabe echt gegen den Strich. Ich kann seinen Hass gegenüber Nesta einerseits schon verstehen, doch andererseits war's mir zu aufgesetzt und viel zu Hasserfüllt.

So, nun zu Nesta, Nesta, Nesta. Meine liebe Nesta hatte ganze 3 Bücher, um sich zu einem der meistgehassten Charaktere für mich zu machen. Deshalb habe ich wirklich lange gewartet, bis ich mit diesem Buch anfangen wollte. Zu Anfang hat sich mir auch direkt wieder bestätigt, warum Nesta eine der verhasstesten Charaktere für mich ist/war. Zwar macht sie eine nachvollziehbare Charakterentwicklung durch, doch die ständige Opferrolle steht ihr einfach nicht. Sie beleidigt alle, stößt jede:n von sich weg und wundert sich allen ernstes dann noch, warum sie von niemanden gemocht wird? Das hat mich so krass genervt, sorry. Eine schlechte Vergangenheit erklärt schlechtes Verhalten - es rechtfertigt es aber noch lange nicht. (Schön für dich, wenn du das als Entschuldigung siehst, für mich ist es einfach keine).

Allerdings wurde Nesta in meinen Augen mit der Zeit wirklich erträglich (Ich kann ihren tiefsitzenden Hass nachvollziehen, da man sich auch oft mit ihrer Wut identifizieren kann), sehr zu meiner Überraschung. Wie sie sich endlich selbst wiederfindet und eine Aufgabe für sich entdeckt, war sehr herzerwärmend. Wie sie von den anderen (Rhys & co) behandelt wird, bevormundet etc. ging überhaupt nicht. Teilweise fand ich sogar Cassians Verhalten ihr gegenüber widerwärtig. Manche Worte kann man nicht zurücknehmen, gesagt ist gesagt. Alle anderen waren mir so unsympathisch, dass ich mehrmals eine Pause einlegen musste. Klar ist Nesta schwierig, doch so wie sie teilweise vorgeführt und behandelt wurde, fand ich einfach widerlich.

Ich fands wirklich schön zu sehen, dass Nesta viel mehr Facetten hat, als man ursprünglich dachte.

In diesem Band wurde es ordentlich Spicy. Ich fands anfangs tatsächlich echt unangenehm, da ich Cassian und Nesta nicht gefühlt habe, doch mit der Zeit wurde es besser und ich fands für Nestas Charakter nachvollziehbar. Nesta ist einfach nicht Elaine und schon 3x nicht wie Feyre. Deshalb gab es viel mehr Spice und andere Ausdrücke als in den Büchern davor. Fand ich super umgesetzt.

Es gab neben Nesta noch weitere Top Charaktere, die mir das Buch versüßt haben. Allgemein bin ich zwar genervt, doch eher von den anderen. Nesta hat diesen Arc wirklich sehr gebraucht.



Fazit
Vom Hasscharakter zu "Ist okay"-Charakter. Nesta macht eine immense Charakterentwicklung durch, wobei ich das Ende wieder nicht so toll fand. Der innere Kreis von Rhysand hat mich ganz schön genervt und ich muss sagen, dass Rhys ein richtiger Mistkerl sein kann. Natürlich lässt er Frauen ihre Stimme, solange sie nicht Nesta Archeron heißen, lol.

Die Storyline war in manchen Dingen VIEL zu ausgeschmückt, bei gefühlvollen oder spannenden Stellen dann wiederrum viel zu schnell. Mehr als 200 Seiten weniger hätten dem Buch deutlich besser getan.

Ich hätte mir gewünscht, dass es in diesem Band WIRKLICH mal nur um Nesta gegangen wäre. Im nächsten Band fänd ich eine Sicht von Elaine wirklich toll.