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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2026

Die erste Hälfte war sehr zäh

Girls' Trip - Vier Freundinnen. Eine Luxusjacht. Eine tödliche Reise.
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Gut, dass ich das Buch nicht abgebrochen habe! Die erste Hälfte war sehr zäh und durch die wechselnde Perspektive (ohne Info wer nun spricht), war sehr verwirrend!

Nach der Hälfte gefiel mir das Geflecht ...

Gut, dass ich das Buch nicht abgebrochen habe! Die erste Hälfte war sehr zäh und durch die wechselnde Perspektive (ohne Info wer nun spricht), war sehr verwirrend!

Nach der Hälfte gefiel mir das Geflecht immer mehr. Ich konnte kaum aufhören und fieberte der Auflösung förmlich entgegen. Die ganze Geschichte wird Rückwärts erzählt und fängt mit dem Ausgang an. So konnte ich mir selbst einiges zusammenreimen und hatte viele Rätsel im Kopf.

Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen und ich würde bestimmt nochmal ein Buch der Autorin lesen. An ihrer Stelle wäre ich selbst ganz schön durcheinander gekommen. :'D

Die Dynamik zwischen den Mädels war spannend und die Luft so dick, dass man sie schon schneiden konnte! Mir gefiel das Konzept eigentlich sehr gut, doch ich hätte mir sehr gewünscht, dass man zu Anfang der Kapitel eine Info bekommt, wer nun mit erzählen dran ist. Das fehlen der Info hat mich immer aus dem Leseflow gebracht...

Ansonsten ein guter Thriller für Einsteiger. Ich würde mir allerdings mehr Thrill wünschen. :') Der Nervenkitzel war zwar in 1-2 Situationen da, aber das war eher aus anderen Gründen geschuldet.

Trotzdem kann ich das Buch empfehlen. Hat Spaß gemacht, ein wenig zu rätseln.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.03.2026

Emotional und ergreifend

Evil Eye
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Zu Beginn: Ich hatte wohl ganz andere Erwartungen an das Buch und war deshalb sehr hin- und hergerissen.

Man durchlebt wirklich Schritt für Schritt Yaras Charakterentwicklung und leidet sehr mit. Nach ...

Zu Beginn: Ich hatte wohl ganz andere Erwartungen an das Buch und war deshalb sehr hin- und hergerissen.

Man durchlebt wirklich Schritt für Schritt Yaras Charakterentwicklung und leidet sehr mit. Nach 60% vom Buch war ich jedoch der Meinung, dass alles ein wenig auf der Stelle tritt. Ich hätte mir mehr gewünscht, dass wir viel mehr von Yara‘s „Ausbruch“ aus dem festgefahrenen miterleben. Ihre Gedankenspirale hat sich immer wieder wiederholt und das fand ich ein kleines bisschen mühselig zu lesen.

Das Ende wurde mir viel zu schnell erzählt und das fand ich wirklich sehr schade. Da hatte ich das erste mal das Gefühl, dass sich wirklich was tut! Schade, dass es davon nicht mehr Seiten gab. Ich verstehe ihre innere Zerissenheit, vor allem weil sie ein Generationsvererbtes Trauma hat und versucht aus ihrer vorgegebenen Bahn zu entfliehen. Zusätzlich kommt eine Identitätskrise dazu und der Wunsch, ihre künstlerische Ader ausleben zu können.

Ihre Zerrissenheit war wirklich gut dargestellt und ich als Leserin konnte es durchs Buch fühlen.

Veröffentlicht am 02.03.2026

Nochmal neue Einblicke in die Untaten.. Ich bewundere Carolines Stärke.

Ich kämpfe für die Wahrheit
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Caroline kämpft weiterhin für die Wahrheit und gibt nochmal andere Einblicke ins Gerichtsverfahren.

Sie beschreibt ihren Kummer, als ihre Mutter im Gericht an der "falschen Stelle" geschwiegen hat und ...

Caroline kämpft weiterhin für die Wahrheit und gibt nochmal andere Einblicke ins Gerichtsverfahren.

Sie beschreibt ihren Kummer, als ihre Mutter im Gericht an der "falschen Stelle" geschwiegen hat und wie es ihr mit der Ungewissheit geht, ob das Monster sie auch missbraucht hat.

Außerdem macht sie auf die Bewegung aufmerksam, die sie selbst und mit Hilfe von anderen auf die Beine gestellt hat. Eine Anlaufstelle für Frauen, die Opfer der chemischen Unterwerfung und/oder Vergewaltigungen waren. Für mich ein sehr wichtiges Thema, welches leider noch zu wenig Beachtung findet.

Ich hoffe für Caroline, dass sie irgendwann endlich die Antworten erhält, welche sie verdient.

Wirklich schwere Kost, da sie tiefere Einblicke gibt und man somit über weitere Schandtaten des Monsters erfährt…

Er war/ist und wird für immer ein Monster bleiben.

Beide Frauen, Caroline sowie Gisele, haben ein sehr schweres Päckchen zu tragen und ich bewundere beide für ihren Mut zum Kampf gegen diese Monster.

Veröffentlicht am 02.03.2026

Der Fall Pelicot aus den Augen der Tochter

Und ich werde dich nie wieder Papa nennen
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Uff, ich hab dieses Buch direkt nach Gisele Pelicot‘s Buch gehört und bin auch sehr froh darüber. Froh, dass ich es erst nach Giseles Buch gehört habe. So wurden nochmal ein paar Dinge aufgedeckt, worüber ...

Uff, ich hab dieses Buch direkt nach Gisele Pelicot‘s Buch gehört und bin auch sehr froh darüber. Froh, dass ich es erst nach Giseles Buch gehört habe. So wurden nochmal ein paar Dinge aufgedeckt, worüber Gisele nicht so ins Detail gegangen ist bzw. anders wahrgenommen hat.

Für mich ist es nun umso schockierender, wie sehr Gisele von dem Monster beeinflusst wurde und weiterhin unter Beeinflussung stand.

Es war für mich nochmal furchtbar zu hören, durch welche dunklen Zeiten Caroline gegangen ist und ihre Mutter stets an dem Glauben festhielt, dass das Monster sie nicht angefasst hat. Man kann die Verzweiflung beider Frauen durch die Seiten spüren.

Im Buch erlebt man die Zeitspanne zwischen der Gefangennahme des Monsters bis zum Anfang der Gerichtsverhandlungen.

Ich bin auf das zweite Buch gespannt und welches Resümee Caroline aus dem Abschluss der Gerichtsverhandlungen zieht.

Veröffentlicht am 02.03.2026

Dafür benötigt man starke Nerven

Eine Hymne an das Leben
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Das Buch treibt einen selbst an die eigenen Grenzen, da Gisele einen sehr intimen Einblick in ihr gesamtes Leben gewährt.

Teilweise war ich sehr irritiert, da Gisele nach all den Taten immer noch an einen ...

Das Buch treibt einen selbst an die eigenen Grenzen, da Gisele einen sehr intimen Einblick in ihr gesamtes Leben gewährt.

Teilweise war ich sehr irritiert, da Gisele nach all den Taten immer noch an einen Funken Anstand in diesem Monster glaubt.. Trotz allem, was er ihr alles angetan hat. Es war Passagenweise wirklich sehr schwer zu lesen und ich musste mehrmals schlucken, da alles so furchtbar war. Sie hat so lange geglaubt, dass das Monster ihr Retter war... Dabei war er das schlimmste, was ihr jemals passieren konnte. :(

Ansonsten Hut ab für ihren Mut, dass sie sich nach all dem nicht unterkriegen lassen hat.

Wie soll man eine persönliche Geschichte überhaupt bewerten? Gar nicht. Jedenfalls ein sehr schockierendes Buch, welches unzählige Untaten aufdeckt.

Mich hat es SEHR aufgeregt, wie uneinsichtig die unzähligen Peiniger waren und das Männer sich für Untaten gegenseitig bestärken. Widerlich. Umso schockierender ist es, wie die Menschen (sogar Frauen!) im Gericht mit Gisele umgegangen sind...

Wie Gisele selbst sagte: Die Scham muss die Seite wechseln! Die Täter müssen alle zur Rechenschaft gezogen werden. Ich hoffe sehr, dass so manche gepeinigte Frau durch Giseles Geschichte Mut schöpft und ihren Peiniger anzeigt.