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Fannie

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Zu bezaubernd, um unter dem Staub der Geschichte zu verschwinden

Dienstmädchen für ein Jahr
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Norwegen, um 1930: Helga Breder ist 19 Jahre jung und eine verwöhnte Fabrikantentochter. Zu Hause hat sie nie „auch nur den Tisch abgeräumt“, wie ihre Tante Aleksandra feststellen muss. Aber nun will Helga ...

Norwegen, um 1930: Helga Breder ist 19 Jahre jung und eine verwöhnte Fabrikantentochter. Zu Hause hat sie nie „auch nur den Tisch abgeräumt“, wie ihre Tante Aleksandra feststellen muss. Aber nun will Helga tatsächlich eine Stelle als Dienstmädchen antreten! Was Tante Aleksandra nicht weiß: Dahinter steckt eine Wette. Denn der flotte Jørgen hat Helga einen Diamantring versprochen, wenn sie es ein Jahr lang undercover als Dienstmädchen bei einer fremden Familie aushält.

Helga nimmt die Herausforderung mit Kampfeslust an. Vor ihr liegt ein Jahr, das ihr Leben verändern wird …

1930 wurde Sigrid Boos Roman „Dienstmädchen für ein Jahr“ (Originaltitel: „Vi som går kjøkkenveien“) veröffentlicht. Jetzt, 95 Jahre später, ist er im Rahmen der rororo-Entdeckungen bei Rowohlt erneut erschienen. Zum Glück, denn der 272-seitige Roman ist ein Juwel, das zu bezaubernd ist, um unter dem Staub der Geschichte zu verschwinden.

Zu seiner Zeit war die Geschichte um Helga Breder und die reichlich verrückte Wette ein Bestseller, der sogar mehrfach verfilmt wurde.

Obwohl Helga ein verwöhntes Mädchen aus gutem Hause ist, dem es an Selbstbewusstsein nicht mangelt, muss man sie einfach lieben, denn sie ist hinreißend! Sie tritt nie als Snob auf. Vielmehr fasziniert sie mit einer spannenden Charaktermischung aus Naivität, Klugheit und Selbstironie. Und die Geschichte, die sich Sigrid Boo dereinst ausgedacht hat, ist originell und spannend zugleich. Wird Helga tatsächlich ein ganzes Jahr als Dienstmädchen bestehen können?

„Dienstmädchen für ein Jahr“ entwickelt sich nach einem einleitenden Kapitel aus Helgas Sicht zu einem Briefroman. In neunzehn Briefen berichtet sie ihrer Freundin Grete über ihre Erlebnisse fernab der gewohnten Annehmlichkeiten. Das ist so spannend wie unterhaltsam. Helga steht in Diensten der Familie Bech auf dem Gut Vinger. Dort möchte man am liebsten selbst mit zur erlesenen Schar des Personals gehören, denn ständig geschieht etwas – und das ist zumeist höchst amüsant: Da landen nämlich schon mal die Cholera-Tropfen unbeabsichtigt in der Bratensoße.

Autorin Sigrid Boo, die im Jahr 1953 verstorben ist, zieht gekonnt die Grenze zwischen Personal und Dienerschaft. Während die Herrschaften unnahbar bleiben, hat sie sich wunderbare und lebendige Figuren für das Dienstpersonal ausgedacht. Besonders Helgas Zimmergenossin, die Köchin Laurense, muss man genauso ins Herz schließen wie Helga selbst. Die beiden sind ein ebenso unterschiedliches wie lustiges Gespann.

Natürlich darf auch eine romantische Komponente nicht fehlen. Der gut aussehende, aber verstockte Chauffeur Hans hat es Helga angetan. Allerdings hat eine der Töchter des Hauses ebenfalls ein Auge auf ihn geworfen. Und zu Hause gibt es da ja noch Jørgen, der mit seinem Diamantring wartet, falls Helga die Wette gewinnt.

„Dienstmädchen für ein Jahr“ ist ein wunderbarer Roman in ausgesuchter Sprache, der seine Leserschaft mit viel Humor in das Norwegen um 1930 eintauchen lässt.

Als besondere Zugabe ordnet eine der Herausgeberinnen, die Literaturwissenschaftlerin Nicole Seifert, die Gegebenheiten der damaligen Zeit für die Leser ein.

Fazit: Ein herrliches Stück Literatur, das glücklicherweise vor dem Vergessen bewahrt wurde.

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Veröffentlicht am 13.02.2025

Anstrengender Bestseller aus Frankreich

Mein Mann
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Sie ist Englischlehrerin und seit 15 Jahren mit ihm verheiratet. Die beiden haben zwei gemeinsame Kinder und führen ein wahres Bilderbuchleben. Doch sie weiß, wie viel Kraft und strategisches Denken es ...

Sie ist Englischlehrerin und seit 15 Jahren mit ihm verheiratet. Die beiden haben zwei gemeinsame Kinder und führen ein wahres Bilderbuchleben. Doch sie weiß, wie viel Kraft und strategisches Denken es braucht, um dafür zu sorgen, dass die Liebe des Ehepartners bestehen bleibt. Denn darum dreht sich ihr ganzes Leben: Die Verhinderung des Worst Case - nämlich, dass er sie womöglich eines Tages nicht mehr lieben könnte ...

Die Leseprobe von Maud Venturas Debütroman "Mein Mann" (erschienen am 5. September 2024 bei Hoffmann und Campe und im französischen Original mit "Mon Mari" betitelt) hatte mich schlicht und ergreifend umgehauen. Die Wucht ihrer Worte war beeindruckend und ich freute mich sehr auf das Buch, das mit der Beschreibung "Die Nr.-1-Bestsellersensation aus Frankreich" die Messlatte der Erwartungen in schwindelerregende Höhen trieb. Das "Alles oder nichts"-Denken der weiblichen Hauptfigur gefiel mir, ihre brennende Leidenschaft für ihren Mann ebenso. Zumindest am Anfang.

Schon bald wird klar, dass die Protagonistin dieses Buches vollkommen besessen von ihrem Mann ist, den sie durchweg nur "meinen Mann" nennt und damit ihren Besitzanspruch unmissverständlich markiert. Seinen Vornamen erfährt der Leser nie. Ihr ganzes Sein kreist um ihn, sie ist emotional vollkommen abhängig von ihm. Sie überwacht ihn, sie führt Tagebuch über ihn, sie spielt ihm etwas vor.

Eigentlich kann die Protagonistin einem leidtun, denn ihr Selbstwertgefühl scheint so gut wie nicht vorhanden zu sein. Immerhin definiert sie sich ausschließlich über ihren Mann und stellt ihn auch eindeutig über die beiden Kinder. Von einer Verlustangst getrieben, versucht sie alles, um ihn zu halten. Sie will Garantien, die es im Leben nicht geben kann. Mit einer beängstigenden Verbissenheit taktiert sie, um ihn nur ja nicht zu verlieren.

Ganz ehrlich? Das ist keine Ehe, sondern eine Inszenierung, bei der auf jede vermeintliche Unaufmerksamkeit des Gatten eine Strafe folgt. Zu Anfang mag das noch fesseln, doch über 272 Seiten hinweg ist dieses Schauspiel, diese Obsession einfach nur anstrengend.

Von der Handlung hatte ich mir weitaus mehr versprochen. Schließlich heißt es in der Buchbeschreibung: "[...] Und dann geht sie zu weit." Es mag daran liegen, dass ich als passionierte Krimi- und Thriller-Leserin in diesen Satz zu viel hineininterpretiert habe, aber die traurige Wahrheit ist, dass die Geschichte weiter vor sich hinplätschert, ohne dass etwas wirklich Bahnbrechendes geschieht.

Den großen Twist hat sich die 1992 geborene Autorin Maud Ventura für den Schluss aufgehoben. Ohne zu spoilern, kann ich sagen, dass das Ende in der Tat ein Knaller ist - und der Grund, warum ich dann doch versöhnliche drei Sterne für "Mein Mann" vergebe.

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Veröffentlicht am 12.02.2025

Der Tod: „Ein Eins-a-Kontrollverlust“

Was ist schon für immer
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"Wir werden alle sterben."

Mit diesem unscheinbaren, aber gewaltigen Satz beginnt Katja Lewina ihr Buch "Was ist schon für immer - Vom Leben mit der Endlichkeit". Die in Moskau geborene Autorin war bislang ...

"Wir werden alle sterben."

Mit diesem unscheinbaren, aber gewaltigen Satz beginnt Katja Lewina ihr Buch "Was ist schon für immer - Vom Leben mit der Endlichkeit". Die in Moskau geborene Autorin war bislang für Bücher wie "Sie hat Bock" bekannt, und beschäftigte sich in ihren Werken hauptsächlich mit Sexualität und Beziehungen. Dafür, dass sie sich nun dem Thema Tod widmet, gibt es gleich zwei traurige Gründe: Ihr Sohn Edgar starb plötzlich im Alter von nur sieben Jahren. Als wäre das nicht schon schlimm genug, wurde kurz darauf bei ihr eine lebensbedrohliche Herzerkrankung diagnostiziert.

In "Was ist schon für immer" setzt sich die Autorin mit allen Facetten des Sterbens und des Todes auseinander. Sterbehilfe, Nachlass, die Vorstellung vom "Danach" und die eigene Beerdigung - das sind nur einige der Themen, über die sich Katja Lewina auf sehr direkte Weise Gedanken macht. Sie richtet den Fokus unverhohlen auf die eigene Endlichkeit, ohne dabei Angst zu verbreiten. "Was ist schon für immer" ist eine Einladung an die Leser, sich mit dem Thema Tod und Sterben zu befassen.

Wir haben nur keine Ahnung, ob, warum und wann. Und was danach wohl kommt? Ein Eins-a-Kontrollverlust, würde ich sagen."
(Seite 11)

Dabei klingt Katja Lewina mal trotzig, mal sarkastisch, mal ironisch, aber sie schweift nie ab, verliert dieses wichtige Thema, das wir doch nur allzu gern verdrängen, niemals aus dem Blick. Auch ihr eigenes, trauriges Schicksal rückt sie nicht in den Vordergrund. Sie ergeht sich nicht in philosophischen Ausschweifungen und auch abgedroschene Kalendersprüche sucht man in diesem Buch zum Glück vergebens. Und so kommt es, dass Katja Lewina für ihre Überlegungen zur Endlichkeit nur knackige 144 Seiten braucht, die sie unverblümt, klug, mit direkten Worten und vor allem ganz viel Inhalt füllt.

"Was ist schon für immer" ist ein Klebezettelbuch. Schon am Anfang habe ich damit begonnen, kleine bunte Fähnchen an den Rand der Seiten zu kleben, um die verblüffend einfachen und dennoch genialen Gedanken der Autorin festzuhalten.

So wie diesen hier:

"Der Tod gehört nun einmal zum Leben dazu. Uns nicht nur als Lebe-, sondern auch als Sterbewesen zu akzeptieren, ist der einzige Weg, mit ihm zurechtzukommen.
(Seite 18)

Mit "Was ist schon für immer", erschienen am 13. August 2024 im DuMont Buchverlag, hat Katja Lewina ein tiefgründiges Buch geschrieben, das trotz seiner zentralen Thematik Tod eine Ode an das Leben ist. Denn wenn man sich wie die Autorin des eigenen Todes bewusst wird, ploppt gleichzeitig die Frage auf, wie man leben will. Was ist wirklich wichtig? Damit befasst sich die Autorin eingehend und gibt ihren Lesern damit zahlreiche Impulse, sich selbst zu hinterfragen.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Spannung, Atmosphäre und Charakterköpfe: Der Thriller „Das Wochenende“ bietet einfach alles!

Das Wochenende
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Allein die Schlagworte "Thriller", "Cornwall" und ein grandioses Cover reichten aus, um Hannah Richells Buch "Das Wochenende" auf meiner Must Read-Liste ganz nach oben zu setzen. Es war das erste Buch, ...

Allein die Schlagworte "Thriller", "Cornwall" und ein grandioses Cover reichten aus, um Hannah Richells Buch "Das Wochenende" auf meiner Must Read-Liste ganz nach oben zu setzen. Es war das erste Buch, das ich von der mir bis dato unbekannten englischen Autorin gelesen habe - aber keinesfalls das letzte! "Das Wochenende" erschien am 10. Dezember 2024 bei Rowohlt Polaris.

Der Handlungsort von Hannah Richells Geschichte ist Wildernest, ein Camping-Platz in Cornwall, den Annie und Max in Kürze eröffnen wollen. Für einen Testlauf haben sie ihre alten Freunde aus Studienzeiten mitsamt deren Familien eingeladen. Also trifft sich am Freitag eine bunte Mischung verschiedenster Persönlichkeiten: TV-Fiesling Dominic samt Frau und Kindern, der lässig-lockere Jim mit seiner alternativ lebenden Familie, Ärztin Keira nebst neuem Freund und Baby und eben Annie, Max und der von ihnen adoptierte Kip, der kein Wort spricht.

Doch schon an diesem ersten Abend geschieht etwas Unheilvolles, das den Auftakt für ein Wochenende bildet, das keiner der Anwesenden jemals vergessen wird. Zeitgleich mit einem schweren Sturm, der in Kürze auf die Küste Cornwalls treffen wird, nehmen auch die tragischen Ereignisse zu. Eines der Kinder verschwindet im Unwetter spurlos, die mühevoll errichteten Happy Family-Fassaden beginnen zu bröckeln und mancher ist nicht der, der er zu sein scheint ...

Gleich zu Beginn werden die Leser von Hannah Richell erfolgreich angefüttert. Wir wissen recht schnell, dass es eine Leiche gibt und dass jemand im Krankenhaus liegt. Die (überraschende!) Lösung, um wen es sich dabei handelt, hebt sich die Autorin allerdings bis zum Schluss auf. Auf dem Weg dorthin wird aus der Perspektive der verschiedenen Figuren der zunehmend beängstigende Verlauf eines verhängnisvollen Wochenendes geschildert, das doch eigentlich ganz anders geplant war.

Das Setting ist dabei ebenso faszinierend wie düster. Hannah Richell hat mit dem einsamen Ort an Cornwalls Steilküste die perfekte Kulisse für menschliche Dramen geschaffen. Der drohende Sturm verschärft die ohnehin bedrohliche Situation um ein Vielfaches. So kommt es, dass man sich beim Lesen mit einem wohligen Schauer enger in die Sofadecke einwickelt, dankbar dafür, nicht wie die Protagonisten Sturm, Kälte und peitschendem Regen ausgesetzt zu sein. Und schließlich liest man und liest ... und kann einfach nicht mehr aufhören. "Das Wochenende" ist einfach unglaublich spannend geschrieben und hat das Prädikat "Pageturner" vollkommen verdient!

Große und kleine Geheimnisse, zwischenmenschliche Katastrophen und die Frage, wie viel eine Freundschaft aushalten kann, nutzt Hannah Richell gleichermaßen dazu, sowohl Motive für verschiedene Ereignisse zu liefern als auch dem Thriller emotionale Tiefe zu verleihen.

Sabine Längsfeld hat die 2024 erschienene Originalausgabe "The Search Party" überzeugend aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.

Kurz und knapp: Wer spannende Thriller mit charakterstarken Figuren und einer unheilvollen Atmosphäre liebt, kommt bei "Das Wochenende" voll auf seine Kosten. Ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 19.12.2024

Wenn der lange Atem der Vergangenheit bis in die Gegenwart reicht: Rasanter Thriller made in Germany

Todeskeller. Das Cold-Case-Team Berlin ermittelt
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Sophie Steinbach und David Martin sind Ermittler in einer neuen Cold Case-Einheit von Europol in Berlin. Die Computer in ihren nagelneuen Büros verfügen noch nicht mal über einen Internetanschluss, da ...

Sophie Steinbach und David Martin sind Ermittler in einer neuen Cold Case-Einheit von Europol in Berlin. Die Computer in ihren nagelneuen Büros verfügen noch nicht mal über einen Internetanschluss, da werden die beiden schon zu ihrem ersten Fall gerufen. In einem verlassenen Gebäude wurde eine männliche Leiche gefunden. Als wäre das nicht schon schlimm genug, offenbart der marode Fußboden der Ruine einen Blick in deren Keller. Einen Keller voller Leichen - den Todeskeller.

Schon das düstere Cover von "Todeskeller" ist ein Hingucker und ein Highlight für alle Fans von Thrillern und Lost Places. Nica Stevens und Andreas Suchanek tauchen in ihrem neuen Thriller (erschienen am 13. November 2024 bei Heyne in der Penguin Random House Verlagsgruppe) tief in die Abgründe der DDR-Vergangenheit ein. Der zentrale Handlungsort ist eben jenes verlassene Gebäude, das einst als Jugendwerkhof diente. Jugendwerkhöfe waren in der DDR gefürchtet. Dort sollten vor allem schwer erziehbare Jugendliche wieder auf den rechten sozialistischen Weg gebracht werden. Das geschah allerdings teils unter fürchterlichen Bedingungen. Viele, die im Jugendalter in diesen "Erziehungsanstalten" untergebracht werden, leiden noch heute unter den Misshandlungen sowie der Isolation und sind traumatisiert. Dieser traurige Fakt spielt auch im Buch eine wichtige Rolle.

Der Fall nimmt wahrhaft ungeheure Ausmaße an und Sophie und David ermitteln auch in Frankreich und in Tschechien.

Mit "Todeskeller" haben Stevens und Suchanek einen Thriller vorgelegt, der einem beim Lesen den Atem raubt. Rasant, hart und mit zwei sympathischen Ermittlern besetzt, die mit den Geistern ihrer Vergangenheit kämpfen, fesselt das Autoren-Duo seine Leser mit einem Plot, der es absolut in sich hat.

"Todeskeller" habe ich innerhalb weniger Tage regelrecht verschlungen. Die bedrückende Atmosphäre lässt einen beim Lesen nicht los - erst recht nicht, wenn man weiß, dass Teile dieses Thrillers sich zu DDR-Zeiten tatsächlich ereignet haben und nicht auf der Fantasie der Autoren beruhen.

Ich würde mir sehr wünschen, dass "Todeskeller" den Auftakt für eine neue Thriller-Reihe des Autoren-Duos Stevens & Suchanek bildet. Solo sind die beiden Schriftsteller in gänzlich anderen Genres unterwegs: Andreas Suchanek schreibt hauptsächlich Fantasy- und Science Fiction-Romane, während Nica Stevens als Romance- und Fantasy-Autorin Erfolge feiert.

Dass die beiden zusammen aber auch hervorragend Thriller können, haben sie bereits mit ihrer "Rachejagd"-Trilogie unter Beweis gestellt. "Rachejagd - Gequält", "Rachejagd - Verraten" und "Rachejagd - Zerstört" erschienen 2022 und 2023 bei Heyne.

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