Profilbild von Feliz

Feliz

Lesejury Star
offline

Feliz ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Feliz über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.08.2023

Unterhaltsame Liebesgeschichte

Stolen Kisses
0

Das Cover gefällt mir recht gut. Ich mag das leuchtende Rosa mit den beiden One-Line-Figuren im Vordergrund, die perfekt Jannis und Kai darstellen könnten. Auch die Skyline von Berlin passt perfekt zu ...

Das Cover gefällt mir recht gut. Ich mag das leuchtende Rosa mit den beiden One-Line-Figuren im Vordergrund, die perfekt Jannis und Kai darstellen könnten. Auch die Skyline von Berlin passt perfekt zu der Geschichte und macht das Cover im Ganzen zu etwas Besonderem.

Die Story fand ich ebenfalls interessant: Als Jannis und Kai sich in einem Hotel in Berlin treffen, soll es nur ein One Night Stand werden: schnell, oberflächlich und vor allem ohne Gefühle. Doch sie verstehen sich während dieser Nacht besser als gedacht und als Kai am nächsten Morgen aufbricht, tut er dies schweren Herzens, doch er könnte sich niemals öffentlich zu Jannis bekennen, zu groß sind seine Verpflichtungen. Doch die beiden treffen sich wieder, als ihre Eltern um eine Finanzierung kämpfen, um die jeweiligen Modefirmen voranzubringen. Doch während Jannis und Kai nun eigentlich Rivalen sind, merken sie, dass ihre Anziehung nicht einfach so über Nacht verschwindet.

Ich habe das Buch an verschiedenen Stellen gesehen und war gespannt, wie sie umgesetzt wurde. Obwohl sie mich nicht komplett überzeugen konnte, hat sie mich dennoch unterhalten. Dabei ist der Schreibstil durchaus leicht und fesselnd, auch wenn ich ihn an machen Stellen ein wenig umständlich fand. Immer mal wieder habe ich zwischendurch kurz gestutzt, weil besonders die Dialoge manchmal etwas gestelzt wirkten. Allerdings habe ich mich nach einigen Seiten daran gewöhnt und dann habe ich die Geschichte innerhalb recht kurzer Zeit durchlesen können.

Das liegt auch daran, dass ich die Charaktere ins Herz geschlossen habe. Ich mochte Jannis leicht verrückte Art, bei der er sich aber immer selbst treu bleibt und alles für die Menschen tut, die ihm wichtig sind. Gleichzeitig mochte ich auch Kai, obwohl ich dafür ein bisschen länger gebraucht habe, aber ich konnte verstehen, warum er nicht zu sich selbst stehen kann und immer versucht, es anderen recht zu machen, selbst wenn er dabei selbst nicht glücklich ist. Genau aus diesem Gründen passen die beiden auch so perfekt zusammen, weil sie den jeweils anderen in seinen Schwächen unterstützen und die Stärken noch mehr zum Vorschein bringen. Noch mehr als die beiden mochte ich aber vermutlich die Nebencharaktere, die das Buch zu etwas Besonderem machen, auch wenn die Story nicht so außergewöhnlich ist. Ich liebe Jannis‘ Mutter. Klar, mit ihr aufzuwachsen muss anstrengend gewesen sein, aber sie ist unglaublich lustig und ihr bedeuten Menschen wirklich etwas. Ich liebe, wie sehr sie ihren Sohn bei allem unterstützt und ihn manchmal auch ein bisschen antreibt, aus seinem Schneckenhaus hinauszukommen. Außerdem ist sie immer für ihren Sohn, aber auch für andere Menschen, die ihre Unterstützung brauchen da, besonders ihre Akzeptanz gegenüber von Jannis‘ Freunden fand ich toll und unglaublich wichtig. Allgemein mochte ich einen Großteil der Bubble, in der sich Jannis und seine Freunde bewegen, aber auch dass sie sich immer wieder bewusst sind, dass es eine Bubble ist und die Welt nicht für alle Menschen so ist.

Die Story als solche ist nicht sehr außergewöhnlich. Im Prinzip war von Anfang an klar, in welche Richtung sie sich zumindest grob entwickeln wird und dadurch war es nicht so, dass ich den Sog gefühlt habe, das Buch unbedingt weiterlesen zu wollen. Dennoch haben mich vor allem die Charaktere gut unterhalten und ich habe sie mehr ins Herz geschlossen, als ich vorher erwartet hätte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.08.2023

Toxische Liebesgeschichte, die trotzdem fasziniert

Magnolia Parks
0

Das Cover gefällt mir ehrlich gesagt nicht so richtig. Ja, es passt irgendwie zu Parks und BJ und deren Beziehung, aber gleichzeitig auch nicht, weil es dafür schon wieder zu stereotypisch und zu sehr ...

Das Cover gefällt mir ehrlich gesagt nicht so richtig. Ja, es passt irgendwie zu Parks und BJ und deren Beziehung, aber gleichzeitig auch nicht, weil es dafür schon wieder zu stereotypisch und zu sehr nach einer romantischen Komödie aussieht. Das ist es, zumindest in meinen Augen, auf keinen Fall.

Magnolia Parks und Baxter James „BJ“ Ballantine lieben sich seit sie Teenager sind. Sie waren mehr als sieben Jahre ein Paar und auch jetzt bedeuten sie sich noch immer die Welt, auch wenn sie nicht mehr zusammen sind, denn BJ hat ihr Herz gebrochen und Magnolia hat nicht vor, es ihm wieder vollständig zu schenken. Deswegen datet sie andere Männer aus der High Society Londons, die ihr nicht besonders viel bedeuten, während BJ jede Nacht mit einem anderem Supermodel oder angehenden Schauspielerin schläft. Doch genauso oft verbringt er die Nacht neben Magnolia im Bett, wo sie sich allerdings nicht berühren, aus Angst wieder an dem Punkt zu landen, an dem sie schon so oft waren. Doch dann begegnet sie einem Mann, der ihr mehr bedeutet, als sie erwartet hätte und es werden Dinge enthüllt, die ihre Beziehung zu BJ für immer verändern könnte.

Der Schreibstil von Jessa Hastings war für mich erstmal recht ungewohnt. Sie hat zwar eine sehr lockere und leichte Art zu schreiben, die dafür sorgt, dass man direkt in die Geschichte gezogen wird, aber durch die Art, wie sich sowohl BJ als auch Magnolia direkt an den Leser wenden, war ich vor allem zu Beginn ein wenig irritiert. Ich bin nicht unbedingt ein Fan davon, wenn auf diese Art die dritte Wand in Büchern durchbrochen wird, hier ist es allerdings sehr passend, weil beide ja im Buch bekannte Mitglieder der britischen High Society sind und es dadurch so wirkt, als würden sie sich direkt an die Menschen wenden, die auch die Artikel über sie lesen. Das ist in dem Sinne ziemlich gut gemacht, auch wenn es zunächst leicht irritierend wirkt und auch deswegen bei mir dafür gesorgt hat, dass ich länger gebraucht habe, um richtig in die Geschichte zu finden.

Toxisch, das ist das Wort, mit dem ich nahezu alle Beziehungen innerhalb dieses Buches beschreiben würde. Es gibt welche, die es ein bisschen weniger sind als andere, aber eine wirklich gesunde Beziehung gibt es nicht eine in dem Buch. Das wäre für mich eigentlich ein Grund, das Buch nicht zu lesen, weil ich es nicht mag, wenn toxische Beziehungen glorifiziert werden, aber das tut das Buch erstaunlicherweise nicht wirklich. Es verurteilt sie auch nicht komplett oder seziert sie auf die Art und Weise, dass man deutlich erkennt, was an welcher Beziehung falschläuft, aber es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass etwas nicht gesund ist, was dann doch dazu geführt hat, dass ich jetzt wissen wollte, wie es ausgeht. Dabei fällt es mir schwer zu sagen, dass ich einen Charakter des Buches wirklich mag. Vielleicht ist meine Lieblingsperson des Buches Magnolias Schwester Bridget, die immer wieder aufzeigt, wie verkorkst alle sind, aber so ganz sicher bin ich mir ihrer Rolle irgendwie auch nicht. Magnolias Verhalten kann ich dabei ein wenig besser verstehen als das von BJ, auch wenn ich definitiv auch nicht alles gutheiße. Am Anfang fand ich es auch irgendwie noch unterhaltsam, weil ich ihre Sticheleien und Auseinandersetzungen eher witzig fand, aber je mehr ich über ihre Beziehung und die Beziehungen zueinander erfahren habe und sie fast schon widerwillig in mein Herz geschlossen habe, desto mehr habe ich mir gewünscht, dass sie einen klaren Schnitt machen, sich therapeutische Hilfe suchen und es endlich schaffen, richtige, gesunde Beziehungen zueinander aufzubauen, selbst wenn das nicht als Paar sein sollte. Denn selbst wenn ich die Beziehung zwischen Parks und BJ ausklammern würde, gibt es auch im deren Freundeskreis so gut wie keine Beziehung, die ich als gefestigt bezeichnen würde. Ich verstehe das sogar, sie alle haben sich im Internat kennengelernt, in das sie als Kinder abgeschoben wurde, oft weil ihre Eltern viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt waren und sie haben dadurch ineinander eine neue Familie gefunden, die sie immer lieben, egal wie sehr sie sich verletzen. Aber genau damit konnte ich schlecht umgehen, wie bewusst sich die Beteiligten zum Teil immer wieder verletzen. Gerade da sie sich schon so lange kennen, wissen sie genau, wie sie den anderen treffen können und das nutzen sie gnadenlos aus. Als das im Buch immer wieder passierte, vor allem zwischen Parks und BJ wollte ich es eigentlich zur Seite legen, weil ich fast schon das Gefühl hatte, keine fiktive Geschichte zu lesen, sondern bei einem Promi-Paar und seiner öffentlichen Auseinandersetzung teilzunehmen und das wollte ich nicht. Ich habe es dennoch fertig gelesen, weil ich wissen wollte, wie ihre Geschichte ausgeht, aber auf dieses Ende war ich irgendwie dann doch nicht gefasst, obwohl es passt. Aufgrund des Cliffhangers und aufgrund von bestimmten Personen, die ich durchaus in mein Herz geschlossen habe , werde ich wahrscheinlich auch den zweiten Teil irgendwann mal lesen, allerdings brauche ich erstmal ein bisschen Abstand von dieser toxischen Welt und lese vermutlich erstmal eine richtig kitschige Liebesgeschichte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.08.2023

Wunderschöner Wohlfühlroman

A Place to Shine
0

Ich liebe alle Cover der Cherry Hill-Reihe, weil die Kombination aus den leuchtenden Farben und den Erdtönen perfekt zum Inhalt der Geschichte passt. Außerdem sehen die Bücher vor allem nebeneinander im ...

Ich liebe alle Cover der Cherry Hill-Reihe, weil die Kombination aus den leuchtenden Farben und den Erdtönen perfekt zum Inhalt der Geschichte passt. Außerdem sehen die Bücher vor allem nebeneinander im Regal wunderschön aus.

Auf die Geschichte habe ich mich schon lange gefreut: Poppy McCarthy ist das Nesthäkchen der Familie und wird deswegen von ihrer Familie nicht immer ernstgenommen. Doch um ihre Baumhaus-Hotels erfolgreich zu sehen, tut sie alles. Selbst wenn sie dafür das Deal mit dem verhassten Country-Sänger Trace Bradley annehmen muss. Seit er mit einem Song über ihre Gefühle und Geschichte erfolgreich geworden ist, will sie nichts mehr mit ihm zu tun haben. Als sie ihn allerdings nach einem Autounfall im Krankenhaus besucht, wird sie fälschlicherweise für seine Freundin gehalten und um den Erfolg seines Albums nicht zu gefährden, soll Poppy mitspielen. Widerwillig willigt sie ein, damit sie endlich offene Rechnungen für ihr Hotel begleichen kann. Doch sie hat nicht damit gerechnet, dass Trace und seine aufmerksame Art ihre Ablehnung langsam abbauen könnte.

Ich habe die vorherigen Bücher der Reihe unglaublich gerne gelesen und mich wahrscheinlich auch deswegen richtig auf dieses Buch gefreut, weil ich Poppy schon im ersten Teil fest in mein Herz geschlossen habe. Daran hat auch dieses Buch zum Glück nichts geändert, ich mochte sie im Gegensatz noch viel mehr. Dazu trägt der Schreibstil auch vieles bei. Ich mag den zurückgenommenen und gleichzeitig sehr mitreißenden Schreibstil von Lilly Lucas. Ich habe das Buch abends angefangen und wollte eigentlich nur die ersten Kapitel lesen, stattdessen habe ich es den Abend noch durchgelesen, weil mich die Story nicht so richtig losgelassen hat und ich unbedingt in Cherry Hill bleiben wollte.

Ich mochte neben Poppy, die ich einfach unglaublich unterhaltsam und aufrichtig finde, auch Trace unglaublich gerne. Man merkt schon sehr früh, dass Poppy ihm mehr bedeutet als sie denkt. Ich verstehe, warum sie so wütend auf ihn ist, aber gleichzeitig verstehe ich auch, warum er so gehandelt hat. Ich mochte ihre Auseinandersetzungen tatsächlich gerne, weil sie nicht nur unterhaltsam waren, sondern auch schon früh gezeigt haben, dass sie mehr füreinander empfinden, als sie zu Beginn zeigen. Außerdem hält sich Poppy mit ihrer Meinung nie zurück, sie ist immer ehrlich, selbst wenn sie manchmal ein bisschen übers Ziel hinausschießt und vielleicht ein bisschen viel ist. Ich fand das aber einen tollen Gegensatz zu Trace, der in seinem Job oft eine Rolle spielen muss und nicht so ehrlich sein darf, wie er es gerne wäre. Durch Poppy hinterfragt er das aber alles ein bisschen mehr und nimmt nicht alles so hin, wie es von ihm verlangt wird.

Alles in allem habe ich es geliebt, noch einmal nach Cherry Hill zurückkehren zu können. Ich mochte Poppy schon seit dem ersten Buch und fand es gut, endlich ihre Geschichte lesen zu dürfen, zumal ich sie zusammen mit Trace noch mehr mochte als zuvor. Die Story als solche war nicht besonders überraschend, aber das hat mich in dem Kontext gar nicht gestört, weil ich es einfach genossen habe, sie zu lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2023

Eine etwas andere Liebesgeschichte

A Whisper Around Your Name
1

Das Cover des Buches liebe ich wirklich sehr. Ich mag die Farben, die in Kombination mit den Lichtreflexionen auf dem Wasser das pure Sommergefühl ausstrahlen. Dadurch passt es perfekt zum Inhalt der Geschichte ...

Das Cover des Buches liebe ich wirklich sehr. Ich mag die Farben, die in Kombination mit den Lichtreflexionen auf dem Wasser das pure Sommergefühl ausstrahlen. Dadurch passt es perfekt zum Inhalt der Geschichte und dem dreh- und Angelpunkt der Beziehung zwischen Jo und Evan.

Die Geschichte klang ebenfalls lesenswert: Jo Clarke bleibt nie lange an einem Ort. Nach dem Tod ihrer Mutter lebt sie bei einem Verwandten, der als Trucker allerdings immer wieder neue Jobs annimmt. Doch Jo hat sich geschworen, dieses Jahr die Highschool abzuschließen und endlich selbstständig zu sein. In ihrer neuen Schule trifft sie auf Evan Salinger, der aussieht, als müsse er zu den beliebten Menschen der Schule gehören, aber von allen gemieden wird. Er einen Amoklauf in einer Fabrik vorhergesehen haben und war anschließend in einer psychiatrischen Einrichtung, was niemand in der kleinen Stadt vergessen hat. Doch Jo fühlt sich von seiner ruhigen, bedachten Art angezogen und als sie sich nachts zufällig im ortsansässigen Spaßbad treffen, entsteht zwischen ihnen eine tiefe Verbindung, in der jeder seinen Schmerz teilen kann, ohne verurteilt zu werden. Doch dann passiert etwas, das die Leben der beiden für immer verändert und verhindert, dass sie zusammen sein können.

Ich liebe den Schreibstil von Emma Scott, der es jedes Mal wieder schafft, mich ab der ersten Seite in die Geschichte zu ziehen und erst mit dem letzten Wort wieder loszulassen. Das ist auch bei diesem Buch der Fall. Ich bin sofort tief in die Geschichte eingetaucht und sie hat mich auch so schnell nicht mehr losgelassen.
Das liegt auch an den toll gestalteten Charakteren. Ich habe Jo und Evan direkt ins Herz geschlossen, weil sie beide eine so schwere Geschichte hatten, aber dennoch gute Menschen sind. Natürlich ist Jo nicht immer einfach, aber wie soll sie es auch sein, wenn sie niemals ein stabiles Zuhause kennengelernt hat, besonders nicht nachdem ihre Mutter gestorben ist und ihre Bewältigungsstrategie kann ich absolut nachvollziehen. Bei Evan war ich mir zu Beginn nicht ganz sicher, was ich von ihm halten sollte, vor allem weil ich das Gefühl hatte, ihm nicht so richtig nahe kommen zu können. Das hat sich aber mit jeder Interaktion mit Jo geändert, man hat gemerkt, was für ein netter, fürsorglicher Typ er ist und wie wichtig, ihm Jo ist. Ich habe die beiden zusammen wirklich geliebt, weil sie in dieser Konstellation keine Rollen mehr gespielt haben, sie waren einfach sie selbst und das war ihnen genug.

Auch die Story mochte ich richtig gerne, ich wusste nicht so richtig, wie sie sich weiterentwickeln würde und vor allem nicht wie sie endet, was mir sonst bei vielen New Adult Romanen so eher nicht passiert. Ich fand gewisse Punkte vielleicht ein bisschen unrealistisch, mochte aber die Erklärungen dazu so gerne, dass es mich ehrlich gesagt nicht weiter gestört hat, sondern die Geschichte für mich einfach auf eine andere Art besonders gemacht hat.

Alles in allem habe ich das Buch wirklich schnell durchgelesen, weil der Sog der Geschichte besonders durch die tollen Charaktere wirklich groß war. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil der Reihe und wie die Umsetzung dort aufgebaut ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2023

Tolle Charaktere, die man sofort ins Herz schließt

No Longer Alone - Mulberry Mansion
0

Ich mag das Cover des Buches sehr gerne. Das helle Pink in Verbindung mit der dunkelblauen Schrift ist wirklich gelungen und macht sich super im Regal. Auch wenn ich die Farbgebung nicht ideal zu der Geschichte ...

Ich mag das Cover des Buches sehr gerne. Das helle Pink in Verbindung mit der dunkelblauen Schrift ist wirklich gelungen und macht sich super im Regal. Auch wenn ich die Farbgebung nicht ideal zu der Geschichte von Willow und Maxton passt, tut es die Darstellung der Blumen dennoch.

Auf die Geschichte habe ich mich schon seit dem ersten Teil gefreut: Willow und Maxton sind seit ihrem Einzug in die Mulberry Mansion beste Freunde. Bei Max kann Willow so sein, wie sie wirklich ist und Max muss bei Willow nicht mehr reden, als er möchte. Doch ihre Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt, als er sich für eine berüchtigte Studentenverbindung bewirbt und plötzlich beginnt, Geheimnisse vor seiner besten Freundin zu haben. Doch Willow wäre nicht Willow, wenn sie nicht hartnäckig bleiben würde und er schließlich gegen die Regeln der Verbindung einwilligt, dass sie ihm helfen darf. Doch während sie gemeinsam die Aufgaben erledigen, kommen sie sich immer näher, als sie es für möglich gehalten hätten und sie müssen sich entscheiden, ob es das wert ist, ihre Freundschaft aufzugeben.

Ich habe die anderen beiden Teile der Reihe verschlungen und mich dementsprechend auch auf dieses Buch gefreut, ich habe aber etwas gebraucht, um wirklich in die Geschichte zu kommen. Das liegt allerdings nicht am Schreibstil, der gewohnt flüssig und leicht ist, sodass ich nachdem ich erst einmal in der Geschichte vor, diese auch in einem Zug durchlesen konnte.

Bis ich an diesem Punkt war, habe ich aber ein bisschen gebraucht. Bei den anderen Teilen der Reihe war ich nahezu direkt in der Geschichte und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Hier war das ein bisschen anders, obwohl ich mich schon so auf die Geschichte von Willow und Maxton gefreut hatte. Vielleicht lag es daran, dass man beide schon kannte, zumindest in groben Zügen und deswegen in etwa wusste, was auf einen zukommt, es aber natürlich trotzdem eine gewisse Einleitung in die Geschichte gab, die bei mir irgendwie dazugeführt hat, dass ich das Buch doch noch einmal häufiger zur Seite gelegt habe, als ich das normalerweise getan hätte. Das fand ich irgendwie sehr schade, weil ich so dann doch recht lange für ein Buch gebraucht habe, was ich nach ein bisschen Eingewöhnungszeit doch sehr gerne gelesen habe. Das liegt vor allem daran, dass ich die beiden Protagonisten immer mehr ins Herz geschlossen habe. Ich mag, wie direkt und hartnäckig Willow sein kann, zwar nervt sie mich dadurch manchmal auch ganz schön, aber sie ist zumindest aufrichtig und sagt ihre Meinung, was manche Sachen deutlich einfacher macht. Als Ausgleich ist Max ruhige, eher nachdenkliche Präsenz perfekt. Er braucht gar nicht viele Worte, um seine Gefühle auszudrücken, auch wenn er dafür manchmal Sachen vielleicht nicht ganz so direkt formuliert wie Willow. Mir gefällt dabei vor allem ihre Dynamik miteinander, sie fordert ihn regelmäßig heraus, mehr aus sich herauszukommen, während er für sie der sichere Hafen ist.

Bei der Geschichte im Allgemeinen wusste ich sehr früh, in welche Richtung es gehen würde, was ebenfalls ein bisschen dazu geführt hat, dass der Sog, das Buch schnell durchzulesen, nicht so richtig vorhanden war. Dabei mochte ich die Story eigentlich, vollständig eingefangen hat sie mich aber erst im Verlaufe des Buches.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere