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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.10.2024

Schuld

Helle Tage, dunkle Schuld
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Ich fand den Sprecher sehr gut, vor allem hat mir auch gefallen, dass er den Personen teilweise leicht unterschiedliche Stimmen gegegeben hat, vor allem den Frauen auch höhere, aber auch die Dialekte hat ...

Ich fand den Sprecher sehr gut, vor allem hat mir auch gefallen, dass er den Personen teilweise leicht unterschiedliche Stimmen gegegeben hat, vor allem den Frauen auch höhere, aber auch die Dialekte hat er sehr schön gesprochen.
Die Geschichte fand ich die erste Hälfte teilweise sehr langatmig und träge. Aber aber der zweiten Hälfte hat es immer mehr Fahrt aufgenommen und es gab einige Wendungen, vor allem der Schluss, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Das hat mir wirlich sehr gut gefallen. Eine durchaus gelungene Geschichte, wenn man bis zum Schluss dran bleibt.
Spannend fand ich auch, dass sich damit auseinander gesetzt wurde, wie schnell Gräultaten aus dem 2. Weltkrieg vergeben und vergessen waren und wie viele Täter ohne Strafe oder extrem glimpflich davon kamen und weiterhin Teil der Gesellschaft waren, teilweise sogar in tragenden Positionen. Und auch mit dem Hunger und dem einfachen Leben der Überlebenden.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Rätselraten

Unter dem Moor
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Ich mochte die Stimme der Erzählerin sehr gerne und es hat Spaß gemacht, ihr zuzuhören.
Gine, Sigrun und Nina sind alles drei starke Frauen ihrer Zeit. Es war spannend zu hören, wie sich ihre Geschichten ...

Ich mochte die Stimme der Erzählerin sehr gerne und es hat Spaß gemacht, ihr zuzuhören.
Gine, Sigrun und Nina sind alles drei starke Frauen ihrer Zeit. Es war spannend zu hören, wie sich ihre Geschichten langsam miteinander verwebten, auch wenn sie nur bedingt zusammenhingen.
Der geheime Star des Buches war natürlich Ayla. Aber irgendwie möchte ich den Hund, sowie alle drei Frauen. Sie wirkten Sympathisch.
Man hat erst die ganze Zeit gerätselt, wer die Tote ist und dann, wer für den Tod verantwortlich ist. Man ist von einem zum anderen gesprungen und die Auflösung war sehr überraschend und kam auch erst in den letzten paar Minuten.
Aber auch so hat es zum Nachdenken gebracht. Einmal, wie es den Menschen zur Zeit des Weltkrieges ging und fragt sich, wie es einem ergangen wäre. Und auch über die Politik der DDR.
Ein Manko war allerdings, dass es manchmal unnötig detailreich war. Ich mag detailreiche Beschreibungen, aber an manchen Stellen hätte es keinen Nutzen und war einfach zu viel.
Fazit: Sehr spannend und für Krimifans, die nicht sofort erraten möchten, wer der Mörder ist.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Es dreht sich im Kreis

Weil ich an dich glaube – Great and Precious Things
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Vorweg, ich hatte die Leseprobe gelesen und fand diese sehr schön geschrieben und das Thema fand ich spannend, ich wollte unbedingt wissen, was passiert ist. Da mich dann auch die Sprecher des Hörbuchs ...

Vorweg, ich hatte die Leseprobe gelesen und fand diese sehr schön geschrieben und das Thema fand ich spannend, ich wollte unbedingt wissen, was passiert ist. Da mich dann auch die Sprecher des Hörbuchs überzeugt hatten, habe ich es mir als Hörbuch angehört.
Wie gesagt, die Sprecher fand ich gut und ich fand es auch schön, dass die Kapitel aus Cams Sicht von einer männlichen und die von Willow von einer weiblichen Stimme gelesen wurden.
Leider hat die Story ansich schnell an Begeisterung verloren. Es drehte sich immer wieder im Kreis, dass Cam Willow nicht lieben darf, immer wieder ein und dasselbe und alles zu diesem Thema ziemlich klischeehaft und abgedroschen, absolut nichts neues und vorhersehbar, da hätte man viel mehr draus machen können. Der Teil in dem es um den Vater und den "Kampf" zwischen den beiden Brüdern ging, war einigermaßen spannend und hat das Buch gerettet.
Auch fand ich Camden und Willow als Hauptfiguren zum Teil recht nervig. Er mit seinen Wutausbrüchen, die in der Form und vielem einfach absolut übertrieben und nicht gerechtfertigt sind. Und sie, die ihn immer verteidigt und das offenbar nicht schlimm findet und ihn einfach anschmachtet. Gewalt ist keine Lösung und hier wird es ein bisschen hingestellt wie "naja, er ist halt so", er versucht zwar sich zusammenzureißen, aber wirklich was ändern will er auch nicht.

Fazit: Es war jetzt keine Vollkatastrophe und für zwischendurch kann es ganz nett sein, aber mir persönlich zu abgedroschen und zu viel Klischees.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Frauenrechte

Im Nordwind
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Bei der Leseprobe hatte ich mich tatsächlich gegen das Buch entschiede, allerdings fand ich die Sprecherin sehr angenehm und habe mich daher nach der Hörprobe entschieden, dem Buch doch eine Chance zu ...

Bei der Leseprobe hatte ich mich tatsächlich gegen das Buch entschiede, allerdings fand ich die Sprecherin sehr angenehm und habe mich daher nach der Hörprobe entschieden, dem Buch doch eine Chance zu geben.
Durch die Sprecherin hat es wirklich Freude bereitet zuzuhören, sie hat auch die Stimmen richtig schön je nach Person verstellt, dass man allein daran teilweise schon erkannt hat, wer gerade spricht. Vor allem Rosa fand ich wirklich sehr schön.
Am Anfang fand ich es bisschen schwer, beiden Handlungssträngen zu folgen und als dann noch die Einschübe aus der Vergangenheit dazu kamen, war es teilweise etwas verwirrend, vor allem habe ich nicht gleich erkannt, inwieweit Vergangenheit und die Gegenwart der eigentlichen Geschichte zusammenhängen. Vieles bleibt auch noch ein Rätsel, dass eventuell im zweiten Band gelöst wird (dessen Inhalt kenne ich aber nicht). Am interessantesten fand ich den Handlungsstrang um die Scheidung von Alice, wobei auch der zweite Handlungsstrang um die Familie Reeven mit der Zeit spannender wird und sich auch die Verwirrung etwas löst.
Stördend fand ich die sich anbahnende Liebesgeschichte, ich fand sie hat vieles kaputt gemacht. Sie bringt Spannungen zwischen den Personen hinein, aber ich hätte eine sich anbahnende Freundschaft viel besser gefunden, als die Liebesgeschichte. Das fand ich an dem Buch ein wenig schade.
Ob ich Band 2 lesen oder hören werde, weiß ich tatsächlich noch nicht.
Fazit: Eine nette Geschichte, mit Spannung und auch Vermittlung von Hintergrund zu Frauenrechten zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Nur eben die Liebesgeschichte hat das Erlebnis etwas getrübt aus meiner Sicht.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Glück kann man nicht festhalten

Die Halbwertszeit von Glück
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Das Cover gefällt mir sehr gut und nach dem Lesen kann ich sagen, dass es auch gut dazu passt und tiefgründiger ist, als man vielleicht am Anfang denkt.

Ich fand den Prolog schon so schön, auch wenn man ...

Das Cover gefällt mir sehr gut und nach dem Lesen kann ich sagen, dass es auch gut dazu passt und tiefgründiger ist, als man vielleicht am Anfang denkt.

Ich fand den Prolog schon so schön, auch wenn man erst viel später darauf kommt, inwieweit das zusammen hängt.
Ich mag alle 3 Hauptfiguren Mylène, Johanna und Holly. Und es ist schön, wie jede Geschichte ihren Weg nimmt. Alle drei sind wirklich spannend und schön geschrieben. Vor allem, da die einzelnen Kapitel meist mit einem Cliffhanger enden. Mal hat man mehr in der einen Geschichte mitgefiebert, mal in der anderen.
Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich habe von Seite eins an in die Geschichte hineingefunden und viel Freude am Lesen gehabt. Ich habe auch viel gelacht und manche Stellen haben mich zum Nachdenken gebracht.

Fazit: Ein wirklich sehr schönes kurzweiliges Buch, das auch zum Nachdenken über das Glück anregt. Ich werde es bei Gelegenheit nochmal lesen.

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