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Veröffentlicht am 06.04.2024

Farbenfroh und toll zu lesen

Die geheime Drachenschule - Feuerschattens erster Reiter
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Die Vorgeschichte zur Reihe über die geheime Drachenschule beginnt damit, wie Jeremias, der als Findelkind von dem Clan der McBains aufgenommen wurde, einer Mutprobe des konkurrierenden Clans der Murrays ...

Die Vorgeschichte zur Reihe über die geheime Drachenschule beginnt damit, wie Jeremias, der als Findelkind von dem Clan der McBains aufgenommen wurde, einer Mutprobe des konkurrierenden Clans der Murrays zustimmt. Sein sehnlichster Wunsch ist es, sich endlich zu einem Clan zugehörig zu fühlen, denn bisher hat er immer das Gefühl, ein Außenseiter zu sein. Dabei lernt er Feuerschatten, einen gewaltigen Drachen kennen, der gefangen gehalten wird.
Schon optisch kommt das Buch gut an. Ein tolles Cover und farbenfroh geht es auch im Buch selbst zu. Viele Illustrationen reichern die Geschichte an, dazu werden Comicelemente eingestreut. Dadurch wirkt alles sehr abwechslungsreich und keine Seite wird langweilig. Der gute Schriftsatz macht es auch für nicht so geübte Leser einfacher, in das Buch einzutauchen. Zu Beginn werden die Personen vorgestellt, das schafft gleich eine gewisse Vertrautheit.
Die Geschichte ist relativ kurz, an manchen Stellen hätte ich mir noch etwas mehr an Ausführlichkeit gewünscht. Die Dialoge zwischen Jeremias und dem Drachen sind gelungen, davon hätte ich gerne noch mehr gelesen.
Insgesamt ein schönes Buch für die jungen Leser, welches ohne Vorkenntnis der eigentlichen Reihe der Drachenschule gelesen werden kann und richtig neugierig macht, mehr zu erfahren.

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Veröffentlicht am 06.04.2024

Auf der Jagd nach Monstern und Monsterchen

Ein Herz für Monster – Die fliegende Drachengrotte
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Ainu zieht mit ihrer Mutter Tabati und dem Lehrling Halti durch die Lande, immer auf der Jagd nach Monstern oder solchen, die dafür gehalten werden. Auf dem Weg zu einem Auftrag begegnen sie der Wolkenfahrerin ...

Ainu zieht mit ihrer Mutter Tabati und dem Lehrling Halti durch die Lande, immer auf der Jagd nach Monstern oder solchen, die dafür gehalten werden. Auf dem Weg zu einem Auftrag begegnen sie der Wolkenfahrerin Bella auf ihrem Turtelotter. In deren Heimat, der Wolkenstadt, gibt es immer wieder Probleme mit Monsterschwärmen. Können Ainu und Co. den Eltern von Bella, der Fürstin und dem Fürst Dornwart, helfen?
Den ersten Band kannte ich zwar nicht, aber auch dank der Vorstellung der Figuren zu Beginn ist es mir leichtgefallen, in die Handlung reinzukommen. Das Buch lässt sich sprachlich gut lesen. Und die vielen sehr gelungenen Illustrationen runden die Geschichte ab, lassen die fremden Orte im Kopfkino vorstellbar werden. In der ersten Hälfe des Buches hat sich alles etwas langsamer entwickelt, was gut für das Verständnis der Geschichte war. Dann ging es jedoch mit der Handlung rasant weiter, es wurde richtig spannend. Die Personen wurden gelungen charakterisiert, sowohl Mädchen als auch Jungen finden Identifikationsfiguren. Der Umgang mit auftretenden Problemen wurde passend und kindgerecht ausgearbeitet. Und das Wichtigste: Eine kreative und phantasievoll erdachte Geschichte ist entstanden, die einfach Spaß beim Lesen macht! Empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 23.03.2024

Ein Ex-Polizist ermittelt

Roter Sand - Mord auf Gran Canaria
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Fabio Lozano, genannt Flaco, war Kriminalinspektor auf Gran Canaria, bis er schuldlos den Dienst aufkündigen musste und als Sicherheitsmann bei einer Hotelbesitzerin anfing. Abends, beim Strandspaziergang, ...

Fabio Lozano, genannt Flaco, war Kriminalinspektor auf Gran Canaria, bis er schuldlos den Dienst aufkündigen musste und als Sicherheitsmann bei einer Hotelbesitzerin anfing. Abends, beim Strandspaziergang, findet er dann eine Leiche. Er wird von seinen Ex-Kollegen verdächtigt, da er das Opfer kannte und ermittelt jetzt wieder selbst, um den wahren Mörder zu überführen.
Der erste Blick auf das Buch: thematisch passendes Cover mit auffälligem Titel. Dann die Karte der Insel in der Umschlagsseite, hilfreich beim Lesen und Nachvollziehen der im Buch beschriebenen Orte. Am Ende noch ein Glossar und einige Informationen. Das wirkt alles sehr rund, ich hätte mir nur noch ein Personenregister gewünscht.
Zu Beginn habe ich mit Flaco noch gefremdelt, es hat eine Weile gedauert, bis ich mit ihm warm wurde, seine mehr oder weniger feine Ironie in den Dialogen gefällt mir gut. Viele der übrigen Protagonisten blieben für mich bis zum Schluss undurchschaubar. Die Handlung selber braucht etwas, bis sie in Fahrt kommt. Die hohe Anzahl an Protagonisten und entsprechend reichlich Begebenheiten führen die Leserschaft auf genügend falsche Fährten. Ich tappte bis zum Schluss im Dunkeln. Dann ein spannendes Finale und ein gut gewählter Ort für den Schlussakkord!
Eric Bergs Schreibstil, er lässt Flaco in der Ich-Form erzählen, hat mir gefallen. Er versteht es auch, mittels der Beschreibungen, Gran Canaria vor dem inneren Auge vorstellbar werden zu lassen. Ein Krimi mit Lokalkolorit, dem man anmerkt, dass der Autor die Insel kennt. Ich habe das Buch, trotz einiger Einstiegsschwierigkeiten, gerne gelesen. Das Ende lässt eine Fortsetzung vermuten.

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Veröffentlicht am 21.03.2024

Ferien mit Jannis auf seiner Heimatinsel

Ferien wie blubbernder Eistee
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Luzy fährt mit ihrem Freund Jannis und dessen Bruder auf deren griechische Heimatinsel. Ihre Schwester, Opa Peter, Nachbar Dimitri und Esel Tzatziki sind auch dabei. Nach einer aufregenden Reise erwarten ...

Luzy fährt mit ihrem Freund Jannis und dessen Bruder auf deren griechische Heimatinsel. Ihre Schwester, Opa Peter, Nachbar Dimitri und Esel Tzatziki sind auch dabei. Nach einer aufregenden Reise erwarten sie wunderbare Ferientage und auch Aufregung. Der Dorfladen muss schließen, die Einwohner bangen um ihre Zukunft. Eine Lösung muss her, um das Zuhause der griechischen Freunde zu retten. Luzys Ideenreichtum ist wieder gefragt.
Das farbenfrohe Cover ist ein Hingucker und die kleinen Illustrationen von Friederike Ablang zu Beginn der einzelnen Kapitel sind treffend und lockern auf. Mir war nicht bewusst, dass es schon zwei Vorgängerbände gibt. Das war aber kein Problem, denn das Buch liest sich auch gut ohne Vorkenntnisse. Die Personen lernt man schnell kennen, ich war im Nu mit ihnen vertraut.
Vom Schreibstil her liest sich die Geschichte prima, ganz entspannt, wie schöne Ferien. Denn Urlaubsfeeling stellt sich bald ein. Ich sehe das kleine Dorf und die gastfreundliche, herzliche Familie von Jannis bildlich vor mir und erlebe den Badeausflug via Kopfkino live mit. Ich rieche die mediterranen Kräuter und amüsiere mich über den Esel Tzatziki. Aber auch ein Urlaubsparadies kämpft mit Problemen, die von Kristina Kreuzer gut beschrieben werden, ohne dass der Lesespaß darunter leidet. Das Buch bietet neben der guten Unterhaltung auch genügend Stoff zum Nachdenken und darüber reden.
Ein schönes Buch für den Urlaub und um Opa Peter zu zitieren: Love ist the air!

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Veröffentlicht am 21.03.2024

Eine schöne und spannende Freundschafts- und Familiengeschichte

Mitternachtsdiebe
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Pia lebt mit ihrem Vater zusammen und plötzlich soll dessen Freundin mit Tochter in die Wohnung einziehen. Pia denkt ans Ausreißen und im richtigen Moment kommt Oma Lore zu Besuch, begleitet von Pias Freund ...

Pia lebt mit ihrem Vater zusammen und plötzlich soll dessen Freundin mit Tochter in die Wohnung einziehen. Pia denkt ans Ausreißen und im richtigen Moment kommt Oma Lore zu Besuch, begleitet von Pias Freund Pepe und Kater Schnorrer. Da verschwindet aus dem Naturhistorischen Museum, in dem Pias Vater arbeitet, eine Figur und es wird eingebrochen: ein Fall für Pia und Pepe.
Ich kannte den ersten Band nicht, aber es war kein Problem für mich in die Geschichte einzusteigen. Mir gefällt der lebendige Schreibstil von Marie Hüttner, der das Kopfkino in Gang setzt. Die kurzen Kapitel sind gerade für die jungen Leser, von denen vielleicht nicht alle schon die Ausdauer fürs Lesen mitbringen, sehr gelungen. Das trägt dem eigenem Leserhythmus Rechnung.
Die Geschichte selbst ist spannend und turbulent und die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Die Probleme einer Patchworkfamilie wurden realistisch beschrieben, nehmen neben dem Krimi aber auch nicht zu viel Platz ein. Es gibt auch Stellen bei den Ermittlungen, bei denen ich überlegt habe, ob sie nicht zu realitätsfremd dargestellt werden, aber das habe ich aufgrund des großen Unterhaltungswertes als literarische Freiheit eingestuft. Alles in allem ein lesenswerter Kinderkrimi mit viel Platz für Freundschaft und Familie.

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