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Veröffentlicht am 12.10.2022

Wunderbare Fortsetzung

Mitternachtskatzen, Band 2 - Die Hüter des Smaragdsterns
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Auf das Buch habe ich schon gewartet, für fantasiebegabte Erwachsene ist es mindestens genauso schön zu lesen, wie für die junge Leserschaft.
In der Schule der Felidix geht es weiter turbulent zu und daran ...

Auf das Buch habe ich schon gewartet, für fantasiebegabte Erwachsene ist es mindestens genauso schön zu lesen, wie für die junge Leserschaft.
In der Schule der Felidix geht es weiter turbulent zu und daran haben nicht nur die umtriebigen jungen Kätzchen ihren Anteil. Wieder droht Gefahr für die englische Katzenqueen Quinn, denn Fergus, der schottische Katzenregent hat noch immer den Ehrgeiz, über alle Königreiche zu herrschen. Daher möchte Königin Quinn ihre Ehrengarde der Mitternachtskatzen verstärken und veranstaltet einen Wettbewerb. Ein neues Abenteuer erwartet Nova, Henry und ihre Freunde.
Die Zeichnungen von Jérôme Pélissier sind erneut bezaubern und illustrieren die Geschichte perfekt, auch die Mimik der Katzen drücken die Emotionen gut aus. Schon beim Aufschlagen des Buches, fällt gleich das bunte, doppelseitige Bild im Park besonders auf. Es strahlt so viel Ruhe und Gelassenheit aus, einfach toll anzuschauen.
Barbara Laban ist wieder eine bildhafte und spannende Geschichte gelungen, die einen Mitfiebern lässt. Sie versteht es, die unterschiedlichen Katzen- wie Menschencharaktere so zu beschreiben, dass sie lebendig wirken. Man kann sich gut hineinversetzen. Durch den flüssigen Schreibstil und aufgrund des guten Schriftsatzes (wichtig für die Zielgruppe ab 9 Jahren) macht das Lesen richtig Spaß.
Insgesamt eine klare Leseempfehlung für Kinder und auch für Erwachsene, die fantasievolle Literatur „für zwischendurch“ mögen und diese vielleicht auch mit ihren Kindern gemeinsam entdecken wollen.

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Veröffentlicht am 05.10.2022

Gruselig lustig

Amalia von Flatter. Vampire tanzen nicht mit Feen (Band 1)
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Ein tolles Buch für Leseanfänger und zum Vorlesen, bei dem auch die Großen ihren Spaß haben werden. Die phantasievolle Geschichte dreht sich um das Vampirmädchen Amalia, welches mit ihren gräflichen Vampireltern ...

Ein tolles Buch für Leseanfänger und zum Vorlesen, bei dem auch die Großen ihren Spaß haben werden. Die phantasievolle Geschichte dreht sich um das Vampirmädchen Amalia, welches mit ihren gräflichen Vampireltern und Freunden in Nokturnia lebt. In diesem ersten Band muss sie erleben, dass ihr Haustier Kürbinian entführt wird und sie löst dabei das Geheimnis um die Herkunft des Prinzen Marillo, der sich zunächst aufführt wie ein unerzogenes, fieses Balg. Mehr wird hier nicht verraten!
Die Geschichte sprüht vor Phantasie und Kreativität und ist ganz toll in schwarz-weiß illustriert, oft auch ganzseitig. Auf den größeren Bildern gibt es viele Details zu entdecken, auch die Mimik der Figuren ist gut getroffen! Die Karte von Nokturnia zu Beginn und auch die Vorstellung der Familie und den Freunden führen gleich gut in das Buch ein und sind gelungen. In das Buch liest man sich schnell ein und der großzügige Schriftsatz macht es Leseanfängern einfacher. Amalia und ihre Familie sind fast "normal" und auf lustige Weise gruselig. Zum Schluss sind noch „Rezepte“ enthalten, die zu den Essgewohnheiten der Bewohner von Nokturnia passen, für mich war kein Leibgericht dabei 😉 Klare Leseempfehlung für die Altersklasse ab sieben Jahren, nicht nur zu Halloween

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Veröffentlicht am 28.09.2022

Tom Knight ermittelt

Alte Schule
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Anfang 70 fühlt sich Tom Knight noch lange nicht zum alten Eisen gehörig. Als Privatermittler verdient er sich etwas dazu und wird dabei von seinem Freund Merv unterstützt. Für die Liebe fühlt er sich ...

Anfang 70 fühlt sich Tom Knight noch lange nicht zum alten Eisen gehörig. Als Privatermittler verdient er sich etwas dazu und wird dabei von seinem Freund Merv unterstützt. Für die Liebe fühlt er sich nicht zu alt und lernt über eine Dating-Plattform die um einiges jüngere Fran kennen, wobei er in Bezug auf sein Alter etwas schummelt. Fran kommt bald in Schwierigkeiten und Tom ermittelt unter teils schwierigen bis halsbrecherischen Umständen. Wäre nur nicht sein Knie ...
Ein unterhaltsam und launig geschriebener Roman, der einen zum Schmunzeln bringt. Charles Hodges unterhält mit der Geschichte des meist eloquent auftretenden Tom, der versucht, dem Alter zu trotzen und dennoch diesem Tribut zahlen muss. Manchmal wirken die Schilderungen des körperlichen Einsatzes überzogen und sowohl Tom als auch dem Leser wird klar, dass nicht alle Aktionen, die früher kein Problem darstellten, einem Menschen von 73 schon zu viel abverlangen können. Man sollte das Buch mit einem Augenzwinkern lesen, dann hat man viel Spaß sowohl mit Tom als auch mit den übrigen Protagonisten in diesem wendungsreichen Roman.

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Veröffentlicht am 28.09.2022

Zwischen Bayern und dem Ruhrpott

Kerl aus Koks
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Ich mag Michael Brandner als Schauspieler und war auch deswegen neugierig auf sein Buch. Er lässt Paul als Alter Ego, wie er schreibt „seine bessere Hälfte“, sein Leben nacherleben. Der Roman ist keine ...

Ich mag Michael Brandner als Schauspieler und war auch deswegen neugierig auf sein Buch. Er lässt Paul als Alter Ego, wie er schreibt „seine bessere Hälfte“, sein Leben nacherleben. Der Roman ist keine Hundertprozent-Autobiographie, wird aber von den eigenen Erfahrungen geprägt. Manchmal empfand ich es als schade, nicht zu wissen, ob dies wirklich so war. Michael Brandner spricht in seinem Nachwort auch von „dem Versuch, ein Lebensbild zu stricken“, was ist Wahrnehmung, was war die Realität.
Der Teil des Romans, in dem von Pauls Kindheit und Jugend erzählt wird, hat mir insgesamt besser gefallen, als die Abschnitte, in denen von seinen wechselhaften Liebschaften berichtet wird, bis er schließlich auf Cora trifft, der er sich gleich verbunden fühlt.
Vom Schreibstil her liest sich das Buch flüssig und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Empfehlen würde ich das Buch eher den Leserinnen und Leser, die Michael Brandner als Schauspieler schätzen.

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Veröffentlicht am 10.09.2022

Die Gier nach den besten Trüffeln der Welt

Der Tote im Zoo
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Was bringt einen toten Tierpfleger im Zoo von Hannover mit der Trüffelregion des Périgords in Verbindung? Und was hat das Minischwein Daphne, welches von dem Tierpfleger umsorgt wurde, damit zu tun? Diesen ...

Was bringt einen toten Tierpfleger im Zoo von Hannover mit der Trüffelregion des Périgords in Verbindung? Und was hat das Minischwein Daphne, welches von dem Tierpfleger umsorgt wurde, damit zu tun? Diesen Fragen muss Kriminalhauptkommissarin Inga Haarmann gemeinsam mit ihren Kollegen nachgehen, um den Todesfall aufzuklären.
Die vielfältigen Charaktere sind authentisch beschrieben und Inga ist von Anfang sympathisch, sie hat aber auch ihr Päckchen mit sich herumzutragen. Wie andere Protagonisten auch. Das Beziehungsgeflecht kommt dabei glaubwürdig rüber. Und die eingebaute Liebesgeschichte nimmt nicht zu viel Raum ein, zieht sich wie ein roter Faden durch die Story und erfüllt hier auch einen Zweck.
Das Eintauchen in die Geschichte fällt nicht schwer und sowohl bezogen auf den Schreibstil als auch auf die Storyline liest sich der Krimi gut. Die geschickt inszenierte Geschichte, bei der auch der Bösewicht nicht fehlen darf, trifft auf eine tierische Neben- oder sogar Hauptfigur und ist durchaus auch witzig. Abgerundet durch einen unerwarteten Schluß, ein Kriminalfall, der einfach Spaß macht. Klare Leseempfehlung!

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