Der Krimi las sich nicht so spannend, wie erwartet. Die Handlung war vorhersehbar, die Personen, insbesondere die Kommissarin fand ich sehr blass angelegt, ich fand keinen Bezug. Das einzig interessante ...
Der Krimi las sich nicht so spannend, wie erwartet. Die Handlung war vorhersehbar, die Personen, insbesondere die Kommissarin fand ich sehr blass angelegt, ich fand keinen Bezug. Das einzig interessante waren die Gedankengänge des Killers, wer es war, offenbarte sich recht rasch.
Ich habe für das (in der Länge überschaubare) Buch doch länger gebraucht, als sonst bei meinem üblichen Lesetempo. Da es mich nicht fesseln konnte, hatte ich immer mal wieder eine Lesepause eingelegt. Der Schreibstil konnte mich einfach nicht packen. Ganz nett zu lesen aber nicht überzeugend. Die Fortsetzung werde ich nicht lesen.
Bewertung: 2,5 Sterne
Vorneweg: Von Realityshows halte ich herzlich wenig, jedoch hat mich die Story mit dem darin steckenden Konfliktpotential interessiert. Ruth Ware hat mich auch nicht enttäuscht, denn sie hat dieses Unterhaltungsformat ...
Vorneweg: Von Realityshows halte ich herzlich wenig, jedoch hat mich die Story mit dem darin steckenden Konfliktpotential interessiert. Ruth Ware hat mich auch nicht enttäuscht, denn sie hat dieses Unterhaltungsformat durchaus kritisch gewürdigt und hinterfragt die Methoden während der Challenges.
Kurz zum Inhalt: Lyla und Nico nehmen an einer Realityshow auf einer kleinen, einsamen Insel im Indischen Ozean teil. Lyla als Virologin eher unfreiwillig, um Nicos Schauspielkarriere nicht im Wege zu stehen. Das Vorsprechen verläuft eher hastig und ehe sie es sich versehen, sind beide gemeinsam mit vier weiteren Paaren unterwegs auf einer Yacht ins tropische Paradies. Ein verheerender Sturm lässt die traumhafte Kulisse zu einem Alptraum mutieren, bei dem es letztendlich darum geht, die Tage zu überleben, bis Hilfe kommt.
Meine Sicht auf das Buch: Die Geschichte lässt sich langsam an, erzählt wird aus der Sicht von Lyla. Auf der Insel angekommen, nimmt die Handlung an Fahrt auf, mit dem Sturm dann bleiben nur noch wenig Atempausen. Der Schreibstil von Ruth Ware liest sich flüssig und mit den oft kurzen Kapiteln kann jeder dem eigenen Leserhythmus nachgehen.
Stilistisch gelingt es der Autorin durch die Einblendungen aus Tagebucheinträgen und den Versuchen, Funksprüche abzusetzen, die Ernsthaftigkeit der Situation und die Verzweiflung der Protagonisten herauszuarbeiten. Wobei man die Tagebucheinträge erst gegen Ende richtig einordnen kann.
Jede der Hauptpersonen spielt seine Rolle mit den ureigenen Stärken und Schwächen. Die Notlage führt dazu, dass man dabei entweder über sich hinauswachsen und neue Fähigkeiten erwerben muss oder auch erkennt, wer versucht die Situation für eigenen Machtspielchen auszunutzen. Der ein oder andere bleibt dabei auf der Strecke. Ob dies immer realitätsnah ist, kann man hinterfragen, aber auch mit der isolierten, spannungsgeladenen Situation der Überlebenden erklären.
Fazit: Ein durchaus lesenswerter Thriller, der alles andere als langweilig ist. Am Schluss löst sich das Wesentliche auch auf, jedoch hat mich das Ende nicht völlig zufriedengestellt, der große, erwartete Paukenschlag blieb irgendwie aus.
Eine Sturmflut an der Ostseeküste bedroht den Ort, in dem die traumatisierte Elisa lebt. Es muss evakuiert werden, aber Elisa zögert so lange, bis ein Entkommen nicht mehr möglich ist. Den Nachbarn gegenüber ...
Eine Sturmflut an der Ostseeküste bedroht den Ort, in dem die traumatisierte Elisa lebt. Es muss evakuiert werden, aber Elisa zögert so lange, bis ein Entkommen nicht mehr möglich ist. Den Nachbarn gegenüber war die Flucht vor der Flut auch nicht mehr möglich. Alle tragen ihre Geheimnisse mit sich und nun stecken sie zusammen fest und müssen auf Hilfe hoffen.
Vorneweg: Das Buch liest sich einfach weg, an zwei Abenden hatte ich es beendet. Es ist sehr gut lesbar geschrieben, die Geschichte hat einiges an Facetten zu bieten und nach und nach kommen die verborgenen Heimlichkeiten ans Licht. Erzählt wird aus unterschiedlichen Sichten, was dem Lesespaß keinen Abbruch tut, im Gegenteil. Dadurch öffnen sich die Beweggründe der Protagonisten dem Leser einfacher. Zwischendurch bangt und hofft man mit den Hauptpersonen mit und gegen Ende wird man auch noch überrascht. Ein gelungener Schluss lässt den Leser zufrieden zurück. Für die volle Anzahl der Sterne reicht es nicht ganz, denn es handelt sich nicht um ein literarisches Meisterwerk. Aber es bleibt eine interessante Story für zwischendurch, die es schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen.
Wer hier ein Buch erwartet, welches an die Richter-Reihe von Thorsten Schleif oder an die Achtsam-Krimis von Karsten Dusse heranreicht, wird etwas enttäuscht werden. Die Grundidee des Romans, eine psychoanalytische ...
Wer hier ein Buch erwartet, welches an die Richter-Reihe von Thorsten Schleif oder an die Achtsam-Krimis von Karsten Dusse heranreicht, wird etwas enttäuscht werden. Die Grundidee des Romans, eine psychoanalytische Supervisorin zu einer Serienmörderin mutieren zu lassen, hat durchaus Witz und ich bin auch der Meinung, dass man das Buch nicht zu ernst nehmen darf. Eine Therapeutin, die zunächst wider Willen zu mörderischer Hochform aufläuft, ist keine literarische Durchschnittskost. Zumal der Krimi voll mit ausführlichen therapeutischen Ausführungen gespickt ist, was mir mit der Zeit doch zu viel war und mich dazu brachte, auch mal längere Lesepausen einzulegen. Am Ende fehlt der richtige Schlusspunkt, so dass sicher Band zwei folgen wird. Ob ich dem dann folge, kann ich noch nicht sagen
Dennoch hat mich der Krimi auf seine eigene Art doch noch unterhalten, die ganzen Umstände des Handelns von Sophie Stach und die Tatsache, dass sie selbst auch therapiert wird, ist amüsant. Daher auch die 3 Sterne.
Das Backbuch einer bekannten Frankfurter Konditorin bietet eine Auswahl an bekannten und vielen neuen regionalen Kreationen, die zum Nachbacken animieren.
Mir gefiel auf Anhieb das Cover mit den Haddekuchen, ...
Das Backbuch einer bekannten Frankfurter Konditorin bietet eine Auswahl an bekannten und vielen neuen regionalen Kreationen, die zum Nachbacken animieren.
Mir gefiel auf Anhieb das Cover mit den Haddekuchen, einem traditionellen Frankfurter Gebäck, welches auch noch heute vom Brezelbub in einigen Altstadtkneipen verteilt wird. Jedes Rezept wird mit einem ganzseitigen Bild illustriert, so dass man eine gute Vorstellung von dem Backwerk erhält. Zutaten, Zubereitungsschritte, benötigtes Material und Angaben zu Ruhe- und Backzeiten sind übersichtlich aufbereitet, zu ganz typischen traditionellen Backwaren wie Bethmännchen, Stutzweck und Frankfurter Kranz gibt es auch noch einen kurzen Text zum Hintergrund. Einige zusätzliche Tipps zum Rezept sind hilfreich oder regen eine Variation an.
Bis auf das Inhaltsverzeichnis, welches ich als etwas unübersichtlich empfinde, liegt hier ein gut durchdachtes Backbuch vor. Ein rein textlicher Index ohne die Bildkacheln wäre mir lieber gewesen. So erschließen sich auch die vier Kategorien Gebäck-Kekse-Konfekt, Kuchen-Torten, Frankfurt to go und Specials nicht gleich.
Auch ein schönes Geschenk als Mitbringsel in der Vorweihnachtszeit!