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Veröffentlicht am 29.06.2019

Ein ER und ein ICH

Der Brotmacher
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Es passiert mir nicht oft, daß ich erst den Autor kennenlerne und mir aufgrund dessen sein Buch kaufe, aber genau bei diesem Buch ist es mir so ergangen.
Ich hatte das Glück den „Brotmacher“ Karl -Dietmar ...

Es passiert mir nicht oft, daß ich erst den Autor kennenlerne und mir aufgrund dessen sein Buch kaufe, aber genau bei diesem Buch ist es mir so ergangen.
Ich hatte das Glück den „Brotmacher“ Karl -Dietmar -Plentz bei der Vorstellung seines Buches zu erleben.
Da ich Nichts aber auch gar Nichts mit dem kirchlichen Glauben zu tun habe, war ich natürlich besonders gespannt, jemanden kennenzulernen der seinen Glauben lebt und dabei authentisch bleibt ohne heuchlerisch zu wirken.
Man erfährt in diesem sehr gut zu lesendem Buch sehr viel über die Vergangenheit dieses besonderen Unternehmers, der seinem Bekanntheitsgrad nicht ohne Stolpersteine im Leben erworben hat und zum Buchschreiben wohl eher gekommen ist wie die Jungfrau zum Kind.
Immer mit dabei…sein Glauben.
Vom Leben im DDR Staat, von seiner Familie bis hin zum Weiterführen des kleinen Familienunternehmens hin zum Ausbau und als Geschäftsführer seines großen Unternehmens.
Es war sehr schön von dem kreativen Kopf zu erlesen wie er trotz Rückschlägen z.B. (Bournout) sein Leben annimmt aufsteht und zu neuen Inspirationen kommt.
Das Buch hat mich versöhnlicher mit meiner Vergangenheit gestimmt, und ermutigt Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.
Es gibt nur Eines was besser ist als das Buch…den Autor live zu erleben ;o),
So liefert Glauben ein gutes Bild ab und wer nicht das Glück hat den Autor live zu erleben, ist mit dem Buch sehr gut beraten ;o)

Veröffentlicht am 23.06.2019

(m)Eine Reise nach Blackwood

Blackwood
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Ich habe bisher 3 Bücher der Autorin gelesen und als die Autorin in das Genre Kinderbücher wechselte setzte ich aus.
Mit diesem Zwischenstopp war ich erfreut das Frau Sabbag wieder ein Buch herausbringt ...

Ich habe bisher 3 Bücher der Autorin gelesen und als die Autorin in das Genre Kinderbücher wechselte setzte ich aus.
Mit diesem Zwischenstopp war ich erfreut das Frau Sabbag wieder ein Buch herausbringt welches meinen Geschmack zu treffen schien und es sich auch um ein All -Age Buch handelt.
Der Titel klang sehr ansprechend und ich wollte unbedingt mehr erfahren.
Die Kurzbeschreibung tat ihr Übriges, und als Irland Fan war ich sehr gespannt!

Als ich die gebundene Ausgabe in den Händen hielt war ich sehr beeindruckt!
Er ist real noch viel schöner als auf den Abbildungen.
Diese schimmernde Haptik ist sehr schön.
Aus dem Inhalt:
Also wenn solche Post bekommt….ja, auch ich würde wie Gesine (genannte Ge) diesen Brief lesen!
Wenn man in solch einer Situation ist (bei Verwandten in einer fremden Umgebung zu landen) wahrscheinlich umso mehr.
Was für ein räumlicher und auch menschlicher Unterschied sich da für Ge auftut.
Wenn man dann so recht zu keinem Menschen in der neuen Umgebung so recht Vertrauen hat.
Selbst wenn ein gut aussehender Butterdynastie Erbe einem vor die Nase stiefelt…
….und die Bewohner welche eigenartig mit Ihren Gebräuchen anmuten und einem Radiosender der als Buschtrommel fungiert…..
Ein gutes Mittel sich das von der Seele zu schreiben.
Das es allerdings darauf eine Antwort gibt mit dem Absender ist schon erstaunlich.
Der Schreibstil in der Ich Perspektive von Gesine ist wie bisher bei dem Büchern der Autorin gewohnt sehr gut zu lesen, man kann der Geschichte von Anfang an gut folgen.
Ge mochte ich von Anfang an gern, sie ist ja auch erst 15 Jahre jung und daher nahezu bei jedem Fettnäpfchen unerfahren und tritt rein.
Wenn auch manches Mal etwas zu viel für mein Empfinden.
Aber sie ist sehr schusselig - liebenswert und polarisiert.
Die Bewohner sind herrlich spleenig, unterhaltsam und im Ganzen sind es gut nach Irland passende Charaktere.
Allerdings hätte ich mir in der Buchmitte bezüglich der Briefe etwas mehr Bewegung gewünscht.
Das Ende war mir etwas zu schnell erzählt.
Im Ganzen fehlte mir etwas Spannung.

Zusammengefasst ist es eine unterhaltsame Geschichte mit kleinen Schwächen, welches einem All Age - Roman gerecht wird.
Und ich würde 4 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 27.03.2019

Die Poldi, der Tod und….Dings!

Tante Poldi und die Schwarze Madonna
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Bei Tante Poldi geht es in die nächste Runde.
Mittlerweile bin ich ein großer Fan dieser sehr speziellen Persönlichkeit, welche sich Totsaufen mit Meerblick als Ziel gesetzt hat.

In diesem Teil wird es ...

Bei Tante Poldi geht es in die nächste Runde.
Mittlerweile bin ich ein großer Fan dieser sehr speziellen Persönlichkeit, welche sich Totsaufen mit Meerblick als Ziel gesetzt hat.

In diesem Teil wird es mal wieder recht ungemütlich für Poldi.
Beginnt das Buch doch mit einem Exorzismus und die Poldi scheint mittendrin.
Auf der Suche nach der verschwundenen Schwarzen Madonna stolpert die Poldi nicht nur über eine Leiche sondern auch in verzwickte Situationen, auch über ihr eigentliches Abbild und merkt das sich der Wind in ihrem Wohnort gedreht hat.
Nebenher macht sie mit einem alten Bekannten einen brisanten Deal und hält nicht nur ihren Lover Montana auf Trapp.
Ob die Poldi aus diesem Deal wieder rauskommt und was es mit der verschwundenen Schwarzen Madonna auf sich hat, das werde ich nicht verraten!
Aber die Poldi ohne äääähm Dings….das geht nun wirklich nicht!

Wieder einmal waren die Charaktere gut gezeichnet, die Handlung gut gestrickt und unvorhersehbar.
Poldi bekam in der Beleibtheitsskala einen furzenden Konkurrenten und ich habe mich gefreut, daß ihr Neffe wieder zugegen war.
Dieser hat Poldis Berichte mit dem ein oder anderen Schluck Smoothies genossen.
Ich habe aufgrund einiger Szenen lachen müssen…
Fegt doch die Poldi z.B. den Papst aus den Pantoffeln ;o)
Die Kapitel haben zu Beginn wie auch schon in den anderen Vorgängerbüchern vorhanden eine kurze Zusammenfassung.
Ich fühlte mich wieder gut unterhalten und freu mich schon auf eine Fortsetzung!
Ganz in dem Sinne: Forza! Poldi :o)


Fazit: Für Poldi Liebhaber oder Kenner, oder solche die es werden wollen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Schreibstil
  • Humor
  • Lesespaß
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.03.2019

Der Weg der Tulpenschwestern

Die Tulpenschwestern
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Das Cover fand ich schön und wurde auf den Inhalt neugierig.
Auch war mir die Autorin bisher unbekannt und ich freute mich sehr auf das Buch!
Nachdem die Mutter ohne ein Wort die Familie verlassen hat ...

Das Cover fand ich schön und wurde auf den Inhalt neugierig.
Auch war mir die Autorin bisher unbekannt und ich freute mich sehr auf das Buch!
Nachdem die Mutter ohne ein Wort die Familie verlassen hat bekommt die jüngere Olivia das mehr zu spüren, verliert an Halt und das gipfelt in einer Unterbringung im Internat….war sie doch der Liebling der Mutter.
Das in Internat geben hat bei ihr Spuren hinterlassen.
Die ältere Kelly verbleibt bei ihrem Vater in Tulpen Crossing und beide pflege ihre Tulpenleidenschaft.
Jedes Jahr steht das Tulpen-Festival an, eines der Höhepunkte im Ort.
Die Freude auf das Ereignis wird je gestört, als nach 10 Jahren Olivia auf eine Einladung ihres Ex Freundes Ryan zurück nach Tulpen Crossing kehrt.
Olivia befindet sich ohnehin in einer Umbruchsphase und möchte gern mehr bei ihrer Familie sein.
Somit wohnen ab da beide Schwestern unter einem Dach zusammen.
Da beide Schwestern in den Jahren kein Kontakt pflegten ist Kelly alles Andere als begeistert über diese Rückkehr.
Ganz zu Recht? Sind sie doch sehr unterschiedlich und haben kaum einen Bezug zueinander.
Nun müssen die Schwestern müssen nun einen Weg finden die Vergangenheit abzuarbeiten und in eine Zukunft zu starten.
Aber zwischen ihnen stehen so einige Hindernisse und ob es gelingt diese zu beseitigen, werde ich jetzt nicht verraten!

Der Schreibstil ist eingängig und verständlich.
Ich kam gut in die Handlung und konnte mir die Charaktere gut vorstellen.
Ich mochte Olivia von Anfang an recht gern, wie sie sich eine Existenz geschaffen hat und ihre Art im Allgemeinen.
Mit der praktisch veranlagten Kelly wurde ich erst später warm, Marilee mag ich nach wie vor nicht.
Aber auch die anderen Charaktere sind in meinen Augen gut gezeichnet.
Sehr gut hat mir das Eingeflochtene zum Tulpenzüchten gefallen, da ich gern etwas Neues dazulerne.
Was mir etwas zu viel war, waren die vielen Charaktere da musste ich mich erst einmal zurecht finden.
Auch implizierte mir der Klappentext ein Familiengeheimnis.
Wenn ich das an der Handlung festmache, ist das etwas zu hoch gegriffen.

Fazit:
Leichte Unterhaltung für entspannte Schmökerstunden allerdings ohne die erwartete Spannung des Geheimnisses.
Auch war ich irritiert denn jeder, wirklich jeder hat ein gewisses Problem an der Hacke.
Ich werde mir einmal die anderen Bücher besorgen da ich keinen Vergleich zu anderen Werken der Autorin ziehen kann.
Ich vergebe 3,5 Sterne

Veröffentlicht am 28.02.2019

Nett zu lesen aber man merkt das Frühwerk der Autorin

Nächte, in denen Sturm aufzieht
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Dies ist mein 2. Buch der Autorin welches ich nun gelesen habe und es ist doch etwas Anderes.
Dieses Buch ein früheres Werk der Autorin, welches schon einmal unter einem anderen Titel (Dem Himmel so nah) ...

Dies ist mein 2. Buch der Autorin welches ich nun gelesen habe und es ist doch etwas Anderes.
Dieses Buch ein früheres Werk der Autorin, welches schon einmal unter einem anderen Titel (Dem Himmel so nah) veröffentlich wurde.
Das Buchcover finde ich passend zu den Jojo Moyes Buchcovern welche ich bisher im Handel gesehen habe.
Und es passt zum Inhalt des Buches.
Zu meinem Vermuten das sich dahinter eine Liebesgeschichte verbirgt, welche in einer interessanten malerischen Gegend abspielt, passt sehr gut.
Auch mag ich die Farbgestaltung gern.

Aus dem Inhalt:
Irgendwo Australien gibt es ein Örtchen mit dem Namen Silver Bay.
Ein schönes Örtchen, denn dort ist alles noch nicht touristisch voll erschlossen so das sich wenige Touristen dorthin verirren.
Diese werden maximal mit einem Ausflugsboot zu der Besichtigung von Walen und Delphinen gebracht.
Dort gibt es eine kleine familiär geführte Pension welches von Kathleen einer 76 jährigen Dame mit Hingabe geführt wird.
Neben ihr leben dort auch ihre Nichte Liza und deren Tochter Hannah, welche dort nach Schicksalsschlägen ein neues Heim gefunden haben.
Eines Tages bekommt der Ort Besuch von einem smarten Londoner Geschäftsmann Mike Dormer.
Er mietet sich ein Zimmer in der Pension.
Und Mike hat Plane im Gepäck welche den Ort für immer verändern könnten, und das das nicht ohne Gegenwehr abläuft ist nur allzu verständlich.
Zumal Mikes Welt eine völlig andere ist als die der dortigen Bewohner.
Managernaturell vs. Naturliebhaber….
Und wenn dann noch die Liebe dazwischen funkt, wird es interessant!
Mehr möchte ich nicht aus dem Inhalt verraten.

Der Schreibstil ist in der Ich Perspektive pro Kapitel des jeweils Erzählenden gehalten, aber lässt sich gut und flüssig lesen.
Die Protagonisten sind gutrealitätsnah ausgearbeitet und vorstellbar.
Auch wenn es sich um eine Liebesgeschichte handelt, ist nicht jede Handlung vorhersehbar und das mag ich!
Unverkennbar war in der ersten Hälfte das Umweltschutzthema, was mir manches Mal etwas lang dargestellt erschien.
Aber das Thema selber gefiel mir trotzdem.
Und meine Fantasie wurde beim Lesen mit Bildern gefüttert.

Mir gefiel das Buch gut, da es nicht simpel auf die Liebe reduziert ist und das Thema Tierschutz / Umweltschutz mich sehr angesprochen hat.
Auch wenn es nicht an mein erst gelesenes Buch heranreicht, (was auch kein Wunder ist denn das wurde ja später geschrieben und die Autorin hat sich weiterentwickelt) ist es lesenswert und ich empfehle es gern weiter!