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Veröffentlicht am 25.06.2025

Sehr unterhaltsamer Kurzroman

Wer verflixt nochmal ist Nathaniel?
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Was für ein unterhaltsamer, spannender und außergewöhnlicher literarischer Ritt war das?

Ich mag unkonventionelle Geschichten und „Wer verflixt nochmal ist Nathaniel?“ ist einer davon.

Wir lernen Blue ...

Was für ein unterhaltsamer, spannender und außergewöhnlicher literarischer Ritt war das?

Ich mag unkonventionelle Geschichten und „Wer verflixt nochmal ist Nathaniel?“ ist einer davon.

Wir lernen Blue kennen. Sein Name lässt sich von seinen markanten, blauen Augen ableiten. Er ist etwas arrogant, von sich überzeugt, doch anstatt das er einem eher negativ auffällt, fand ich ihn in seiner Art sympathisch und sehr lustig.
Also kein aalglatter Everybody’s Darling.
Er fährt mit seinen Eltern zu einem Schloss in Castlewall und ist eher von diesem Trip ein wenig gelangweilt. Dort treffen sie auf Ernest, dem Besitzer und eigentlich geht der Besuch um eine mögliche Geschäftsverbindung… so glaubt es Blue zumindest.

Anstatt langweilige Verhandlungen lauschen zu müssen wird Blue Hals über Kopf in eine Welt voller Geheimnisse, übernatürlicher Ereignisse und skurriler Figuren hineingezogen. Aber wer verflixt nochmal ist Nathaniel, und warum nennt ihn dieser Ernest so?

Der Ton ist locker, die Dialoge spritzig und das Tempo angenehm flott. Die Story mystisch, fantasiereich und mit einer guten Note Humor und Ironie.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Eine verborgene, grüne Welt

Das grüne Königreich
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Cornelia Funke und die Pflanzenexpertin Tammi Hartung entführen in diesem Buch in eine faszinierende Welt, die Natur und Mensch miteinander verweben - und das alles In Brooklyn, dass eher weniger für sein ...

Cornelia Funke und die Pflanzenexpertin Tammi Hartung entführen in diesem Buch in eine faszinierende Welt, die Natur und Mensch miteinander verweben - und das alles In Brooklyn, dass eher weniger für sein grüne Vielfalt bekannt ist.

Die junge Caspia muss den gesamten Sommer gegen ihren Willen mit ihren Eltern in Brooklyn verbringen. Wenig begeistert richtet sie sich im gemieteten Apartment ein und entdeckt in einer alten Kommode in ihrem Zimmer Briefe eines blinden Mädchens, dass damals mit ihren Vater die Welt bereiste und Pflanzen erforschte. Jeder Brief endet mit einem Pflanzenrätsel und Gaspias Neugier und Interesse wird dadurch geweckt …

Mit einer eingängigen Sprache und viel Liebe zum Detail wird ein märchenhaftes Szenario, das nicht nur junge Leser*innen begeistert, entfacht. Die Charaktere sind vielschichtig, besonders die Protagonistin überzeugt mit Mut und Neugier, während das grüne Königreich selbst wie ein atmender, lebendiger Organismus erscheint.

Ein kleiner Kritikpunkt ist der gelegentlich etwas gemächliche Erzählfluss, der nicht alle Passagen gleich spannend wirken lässt. Dennoch bleibt die Botschaft des Buches – ein Appell an den Schutz der Natur und das Staunen über ihre Vielfalt – im Vordergrund und topaktuell.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Der subtile Horror hat mich mitgerissen

Die stillen Gefährten
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Ein verlassener Landsitz, geheimnisvolle Holzfiguren und ein düsteres Geheimnis, das sich langsam entfaltet – „Die stillen Gefährten“ ist ein Gothic-Horror-Roman ganz nach meinem Geschmack. Laura Purcell ...

Ein verlassener Landsitz, geheimnisvolle Holzfiguren und ein düsteres Geheimnis, das sich langsam entfaltet – „Die stillen Gefährten“ ist ein Gothic-Horror-Roman ganz nach meinem Geschmack. Laura Purcell schafft es meisterhaft, eine unheimliche, dichte Atmosphäre aufzubauen, die einen von der ersten Seite an gefangen nimmt.

Im Zentrum steht Elsie, eine junge Witwe, die nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes auf das Anwesen seiner Familie zieht. Dort stößt sie auf rätselhafte Tagebücher – und auf titelgebenden „stillen Gefährten“: lebensgroße Holzfiguren, die eine beunruhigende Präsenz entwickeln.
Je tiefer Elsie in die Geschichte des Hauses eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Realität, Wahn und Übernatürlichem.

Was ich besonders mochte: der subtile Horror. Kein Blutvergießen, keine platten Schockmomente – sondern eine langsame, fast schleichende Gänsehaut, die sich beim Lesen immer weiter steigert.
Die Zeitsprünge zwischen den Jahrhunderten und die psychologische Tiefe der Figuren geben dem Roman zusätzliche Komplexität, ohne zu überfordern.

Düster, atmosphärisch und herrlich unheimlich – ein absoluter Lesetipp für alle, die subtilen Grusel lieben. Die düstere Stimmung zieht sich wie ein Nebel durch jede Seite.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Eher für True-Crime-Einsteiger geeignet

Die Welt ist böse!
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Julian „Jarow“ Hannes liefert mit „Die Welt ist Böse!“ einen soliden Einstieg in die Welt des True Crime. Der Autor, bekannt aus YouTube durch seinen Kanal „Jarow“, der im Dezember 2020 seinen Abschied ...

Julian „Jarow“ Hannes liefert mit „Die Welt ist Böse!“ einen soliden Einstieg in die Welt des True Crime. Der Autor, bekannt aus YouTube durch seinen Kanal „Jarow“, der im Dezember 2020 seinen Abschied bekannt gab, schafft es einige der bekanntesten Fälle des Genres spannend und verständlich aufzubereiten. Besonders für Neulinge ist das Buch gut geeignet: Die Sprache ist zugänglich, die Fallauswahl bietet einen breiten Überblick und enthält echte Klassiker, die man als True-Crime-Fan einmal gehört haben sollte.

Allerdings bleibt die Tiefe der Analyse oft an der Oberfläche, was erfahrenere Leser möglicherweise zu wenig sein könnte.

Insgesamt ein lesenswerter Einstieg in die düstere Welt realer Verbrechen – definitiv informativ und gut strukturiert.
Für echte True-Crime-Fans, da die Fälle älter und sehr bekannt sind.

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Veröffentlicht am 02.06.2025

Zurück in Nimmerland …

Der Panfluch
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„Der Panfluch“ bietet eine interessante und atmosphärische Rückkehr nach Nimmerland – allerdings mit gewissen Schwächen. Die Grundidee, das altbekannte Setting aus der Sicht eines neuen Charakters wie ...

„Der Panfluch“ bietet eine interessante und atmosphärische Rückkehr nach Nimmerland – allerdings mit gewissen Schwächen. Die Grundidee, das altbekannte Setting aus der Sicht eines neuen Charakters wie der Raluka Taja zu erzählen, ist vielversprechend. Auch der Weltenbau rund um die magischen Raluka und die Bedrohung durch die zunehmende Dunkelheit bringt frischen Wind in die Geschichte.

Leider bleibt das Buch in manchen Aspekten hinter seinen Möglichkeiten zurück. Figuren wie Peter Pan oder Tinkerbell wirken eher blass, und einige Handlungsstränge werden zu schnell abgehandelt. Emotional hätte das Buch deutlich mehr Tiefe vertragen – gerade, wenn man sich wie ich stets viel von Nimmerland-inspirierten Geschichten erhofft, aber am Ende doch ein wenig ernüchtert zurückbleibt.

Trotzdem ist „Der Panfluch“ eine charmante Fantasygeschichte. Wer mit moderaten Erwartungen an das Buch herangeht, wird ein solides Abenteuer erleben. Wer hingegen auf ein tiefgründiges, originelles Nimmerland hofft, könnte etwas enttäuscht sein.

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