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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.04.2025

Etwas vorhersehbar und ausbaufähig

MondSilberLicht
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Nach dem plötzlichen Tod von Emmas Mutter zieht sie aus der USA zu ihrem Onkel nach Schottland auf die Insel Isle of Skye. Dort gewöhnt sie sich dank der großen und liebevollen Familie gut ein.
Als sie ...

Nach dem plötzlichen Tod von Emmas Mutter zieht sie aus der USA zu ihrem Onkel nach Schottland auf die Insel Isle of Skye. Dort gewöhnt sie sich dank der großen und liebevollen Familie gut ein.
Als sie auf den geheimnisvollen Mitschüler Calum trifft, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn - doch er ist nicht das, was er scheint und so muss Emma sich den alten Mythen und Sagen Schottlands und auch ihrer eigenen Herkunft stellen. Ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, doch Emma wird dafür kämpfen.

Leider braucht die Geschichte eine Weile, um in Fahrt zu kommen. Die erste Hälfte wirkt stellenweise langsam und vorhersehbar, was es schwierig macht, wirklich mit den Figuren mitzufiebern. Zudem sind einige ihrer Entscheidungen nicht ganz nachvollziehbar und wirken leichtsinnig, was die Glaubwürdigkeit der Handlung etwas schmälert. Auch werden oft dramatische Situation für meinen Geschmack zu schnell abgehandelt (Siehe den Tod von Emmas Mutter)

Dennoch steigert sich die Spannung in der zweiten Hälfte, und die romantisch-fantastische Atmosphäre entfaltet ihren Zauber. Wer sanfte Fantasy mit einem guten Schuss Romantik mag, könnte dennoch Gefallen an dem Buch finden – auch wenn es nicht ganz das Potenzial ausschöpft, das es haben könnte.

Aber als frühes Werk von Marah Woolf ist das zu entschuldigen.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Wegen der Liebe zur Medizin …

Anatomy
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Dieses Buch verbindet geschickt historische Fiktion mit Gothic-Romantik und einer Prise medizinischer Spannung.
Aber vorneweg: wer einen akkuraten historischen Roman erwartet ist hier falsch! Das „Römische ...

Dieses Buch verbindet geschickt historische Fiktion mit Gothic-Romantik und einer Prise medizinischer Spannung.
Aber vorneweg: wer einen akkuraten historischen Roman erwartet ist hier falsch! Das „Römische Fieber“ ist ein erfundenes Stilmittel, zumindest in der Art, wie es in diesem Roman beschrieben wird. Ein guter Esslöffel Fantasy gehört auch noch dazu. Ich wurde da schon von Lesefreunden gewarnt, weshalb ich darin keine Enttäuschung sah - doch die Inhaltsangabe kann einen da schon täuschen.
Als Liebesgeschichte würde ich es auch nicht so verkaufen … außer man sieht darin die Liebe von Hazel zur Medizin.

Nun aber zum Inhalt: Die Geschichte folgt Hazel Sinnett, einer jungen Adeligen im Edinburgh des 19. Jahrhunderts, die gegen gesellschaftliche Normen ankämpft, um Chirurgin zu werden. Unterstützt wird sie von dem charmanten Auferstehungsmann Jack Currer, mit dem sie sich in eine düstere Welt aus Leichendiebstahl und Geheimnissen begibt.

Der atmosphärischer Schreibstil erschafft ein fesselndes Setting, das sowohl düster als auch faszinierend ist. Besonders gelungen ist Hazels Charakterentwicklung – ihr Ehrgeiz und ihre Intelligenz machen sie zu einer für mich angenehmen Protagonistin. Allerdings bleibt ihre Liebesgeschichte etwas vorhersehbar, und das Ende fühlt sich etwas gehetzt an.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Bewegend und schonungslos

The Woman in Me
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„The Woman in Me“ ist eine bewegende, schonungslose Autobiografie, die tiefe Einblicke in Britney Spears Leben jenseits des Rampenlichts bietet. Mit einer emotionalen Stimme erzählt sie von ihrem Aufstieg ...

„The Woman in Me“ ist eine bewegende, schonungslose Autobiografie, die tiefe Einblicke in Britney Spears Leben jenseits des Rampenlichts bietet. Mit einer emotionalen Stimme erzählt sie von ihrem Aufstieg zum Popstar, den Schattenseiten des Ruhms und ihrer langjährigen Vormundschaft. Besonders beeindruckend ist ihre Ehrlichkeit, wenn sie über familiäre Konflikte, persönliche Kämpfe und ihren Weg zur Selbstbestimmung spricht.

Das Buch ist nicht nur eine spannende Lektüre für Fans, sondern auch ein starkes Statement über Kontrolle, Freiheit und weibliche Selbstbestimmung. Einzig an manchen Stellen hätte man sich noch tiefere Reflexionen gewünscht. Dennoch ist es ein fesselndes und aufrüttelndes Memoir.

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Typischer „Mittelband“ einer Trilogie

Children of Virtue and Vengeance
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Der 2. Band der Legacy of Orïsha-Reihe, knüpft direkt an die Ereignisse des ersten Buches an. Zélie und Amari haben die Magie nach Orïsha zurückgebracht, doch das hat unerwartete Konsequenzen: Nicht nur ...

Der 2. Band der Legacy of Orïsha-Reihe, knüpft direkt an die Ereignisse des ersten Buches an. Zélie und Amari haben die Magie nach Orïsha zurückgebracht, doch das hat unerwartete Konsequenzen: Nicht nur die Maji haben nun Kräfte, sondern auch die Adligen, was zu einem noch brutaleren Machtkampf führt.

Der Schreibstil bleibt weiterhin stark und atmosphärisch.
Die emotionalen Konflikte der Figuren sind z. T. nachvollziehbar.
Das Tempo ist rasant, es gibt viele Wendungen und actionreiche Szenen, die die Spannung hochhalten.

Allerdings die Charakterentwicklung leidet unter der schnellen Handlung. Besonders Amari trifft einige fragwürdige Entscheidungen, die nicht immer logisch wirken und Zélie kommt gut die erste Hälfte des Buches sehr unsympathisch rüber.
Die Dynamik zwischen den Hauptfiguren fühlt sich oft wiederholend an – Konflikte eskalieren schnell und werden selten wirklich aufgelöst.
Das Ende ist abrupt und hinterlässt mehr Fragen als Antworten, was es eher wie einen Mittelband als ein eigenständiges Werk wirken lässt.

Insgesamt ist es ein spannender, zweiter Teil mit Cliffhanger. Während die Welt und die Magie weiterhin faszinieren, fehlt es an einer ausgewogenen Charakterentwicklung und einem befriedigenden Handlungsverlauf. Band 3 kommt auf jeden Fall in mein Regal, den am Ende hatte es mich doch wieder gecatcht.

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Erweiterung des Witcher-Universums

The Witcher
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Als Fan des Witcher Universums in all seinen Facetten - Roman, Game und Serie (zumindest Staffel 1) - waren die Comics ein muss für mich.

Wir erleben neue Abenteuer von Geralt und seinen Mitstreitern ...

Als Fan des Witcher Universums in all seinen Facetten - Roman, Game und Serie (zumindest Staffel 1) - waren die Comics ein muss für mich.

Wir erleben neue Abenteuer von Geralt und seinen Mitstreitern Yennifer und Ciri (auch wenn die beiden Letzeren erst in Band 3 auftauchen).
Die Geschichten sind kurzweilig, treffen aber den typischen Witcherstil in Story, Stimmung und auch den oft etwas raueren Bildern.

Eine schöne Erweiterung des Franchises.

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