Etwas vorhersehbar und ausbaufähig
MondSilberLichtNach dem plötzlichen Tod von Emmas Mutter zieht sie aus der USA zu ihrem Onkel nach Schottland auf die Insel Isle of Skye. Dort gewöhnt sie sich dank der großen und liebevollen Familie gut ein.
Als sie ...
Nach dem plötzlichen Tod von Emmas Mutter zieht sie aus der USA zu ihrem Onkel nach Schottland auf die Insel Isle of Skye. Dort gewöhnt sie sich dank der großen und liebevollen Familie gut ein.
Als sie auf den geheimnisvollen Mitschüler Calum trifft, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn - doch er ist nicht das, was er scheint und so muss Emma sich den alten Mythen und Sagen Schottlands und auch ihrer eigenen Herkunft stellen. Ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, doch Emma wird dafür kämpfen.
Leider braucht die Geschichte eine Weile, um in Fahrt zu kommen. Die erste Hälfte wirkt stellenweise langsam und vorhersehbar, was es schwierig macht, wirklich mit den Figuren mitzufiebern. Zudem sind einige ihrer Entscheidungen nicht ganz nachvollziehbar und wirken leichtsinnig, was die Glaubwürdigkeit der Handlung etwas schmälert. Auch werden oft dramatische Situation für meinen Geschmack zu schnell abgehandelt (Siehe den Tod von Emmas Mutter)
Dennoch steigert sich die Spannung in der zweiten Hälfte, und die romantisch-fantastische Atmosphäre entfaltet ihren Zauber. Wer sanfte Fantasy mit einem guten Schuss Romantik mag, könnte dennoch Gefallen an dem Buch finden – auch wenn es nicht ganz das Potenzial ausschöpft, das es haben könnte.
Aber als frühes Werk von Marah Woolf ist das zu entschuldigen.