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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.01.2026

Sehr hilfreich

Gemüsepower
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Ich habe dieses Buch mit der Erwartung gelesen, ein paar neue Gartentipps mitzunehmen – bekommen habe ich deutlich mehr. „Gemüsepower“ hat mir vor allem gezeigt, wie viel auf kleiner Fläche wirklich möglich ...

Ich habe dieses Buch mit der Erwartung gelesen, ein paar neue Gartentipps mitzunehmen – bekommen habe ich deutlich mehr. „Gemüsepower“ hat mir vor allem gezeigt, wie viel auf kleiner Fläche wirklich möglich ist, wenn man klug und nachhaltig plant. Die Autorin erklärt das Prinzip des biointensiven Anbaus so verständlich, dass auch ich als eher ungeduldiger Hobbygärtner gut folgen konnte. Besonders gefallen hat mir, dass es nicht nur um Ertrag geht, sondern auch um den Umgang mit Boden, Wasser und Ressourcen. Das Buch motiviert, genauer hinzuschauen, woher unser Essen kommt, und selbst Verantwortung zu übernehmen. Viele der Ideen lassen sich ohne großen finanziellen Aufwand umsetzen, was ich sehr ermutigend fand. Gleichzeitig bleibt alles angenehm realistisch – hier wird kein perfekter Garten versprochen, sondern ein Weg, der mit ein bisschen Planung und Lust aufs Ausprobieren funktioniert. Für mich ist „Gemüsepower“ eine inspirierende Mischung aus Praxisratgeber und kleiner Liebeserklärung an den eigenen Garten.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Sehr hilfreich

Die Stimme unseres Körpers
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Beim Lesen von "Die Stimme unseres Körpers" hatte ich immer wieder das Gefühl, dass mir jemand Dinge erklärt, die ich eigentlich längst spüre, aber viel zu oft ignoriere. Gerade wenn es um Müdigkeit, Verspannungen ...

Beim Lesen von "Die Stimme unseres Körpers" hatte ich immer wieder das Gefühl, dass mir jemand Dinge erklärt, die ich eigentlich längst spüre, aber viel zu oft ignoriere. Gerade wenn es um Müdigkeit, Verspannungen oder dieses diffuse Gefühl von Überforderung geht, neige ich dazu, einfach weiterzumachen, statt genauer hinzuhören. Froböse bringt diese stillen Warnsignale sehr verständlich auf den Punkt und macht klar, dass unser Körper nicht „nervt“, sondern uns schützen will.

Ich mochte besonders die Mischung aus wissenschaftlichem Hintergrund und alltagstauglichen Beispielen. Es wirkt nicht belehrend, sondern eher wie ein ruhiges Gespräch, das mich dazu bringt, meine eigenen Gewohnheiten zu hinterfragen. Während des Lesens habe ich mehrfach gemerkt, wie oft ich selbst über Grenzen gehe – sei es durch zu wenig Pausen, zu viel Stress oder mangelnde Bewegung. Das Buch hat mir geholfen, diese Muster bewusster wahrzunehmen.

Was mir ebenfalls gefallen hat, ist der ganzheitliche Blick auf Gesundheit. Es geht nicht nur um Muskeln oder Nerven, sondern um das Zusammenspiel von Körper, Gedanken und Gefühlen. Ich habe das Buch nicht mit dem Gefühl beendet, alles sofort ändern zu müssen, sondern mit einer wachsenden Sensibilität für meine eigenen Signale. Für mich ist es ein Ratgeber, der leise wirkt, aber lange nachhallt.

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Veröffentlicht am 10.01.2026

Drei sind eine zu viel…

Spielverderberin
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Marie Menke hat eine kluge, sehr lebensnahe Story konstruiert, die die Freundschaft dreier junger Frauen beleuchtet.
Dass drei grundsätzlich wohl eine zu viel ist und in dieser Konstellation auch der ...


Marie Menke hat eine kluge, sehr lebensnahe Story konstruiert, die die Freundschaft dreier junger Frauen beleuchtet.
Dass drei grundsätzlich wohl eine zu viel ist und in dieser Konstellation auch der unterschiedliche soziale Background eine tragende Rolle spielt, sorgt für Zündstoff und ein latentes Unwohlsein beim Lesen. Eine Vorahnung, dass etwas Schreckliches passiert ist, intensiviert sich Seite um Seite.

Dank vieler Retrospektiven entfaltet sich das Geschehen langsam und bruchstückhaft. Ebendiese Erzählweise ist jedoch auch ein kleiner Kritikpunkt, denn nicht immer ist gleich klar, wo man sich chronologisch gerade befindet; zu sprunghaft die Szenenwechsel und die Einblicke in das Seelenleben der drei Protagonistinnen.

Alles in allem haben mich jedoch die kluge Konstellation und die fein ausgearbeiteten Charaktere und ihre Sorgen & Nöte überzeugt.

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Sehr informativ und umfangreich

Die 30 Kata des Shotokan Karate
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Da ich noch ganz am Anfang stehe, habe ich dank des Werkes einiges, wenn auch überwiegend theoretische, Neues gelernt. Insbesondere die Geschichte wird ausführlich dargestellt, sodass sich mir vieles ...

Da ich noch ganz am Anfang stehe, habe ich dank des Werkes einiges, wenn auch überwiegend theoretische, Neues gelernt. Insbesondere die Geschichte wird ausführlich dargestellt, sodass sich mir vieles an fundiertem Hintergrundwissen neu erschlossen hat, wofür im eher praktisch ausgelegten Alltag oftmals die Zeit und evtl auch die entsprechende Ausbildung der Lehrenden fehlt.

Die Gestaltung des Buches wirkte auf mich jedoch stellenweise verbesserungswürdig und etwas 'oldschool'. Eine bessere Gliederung hätte das Lesen, insbesondere bei den Fließtexten, etwas vereinfacht.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Sehr spannend

Blutwild
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Ich habe Blutwild mit wachsender Beklemmung gelesen. Von der ersten Seite an liegt eine düstere, kalte Stimmung über der Geschichte, die mich sofort gepackt hat. Anka ist keine typische Thrillerheldin, ...

Ich habe Blutwild mit wachsender Beklemmung gelesen. Von der ersten Seite an liegt eine düstere, kalte Stimmung über der Geschichte, die mich sofort gepackt hat. Anka ist keine typische Thrillerheldin, sondern eine verletzte, glaubwürdige Figur, deren Angst und innere Zerrissenheit sehr spürbar sind. Gerade das macht die Geschichte für mich so intensiv. Die Rückkehr zu ihrem Trauma fühlt sich brutal und unausweichlich an, ohne reißerisch zu wirken.

Besonders eindrücklich fand ich die Wald- und Hüttenszenen – sie erzeugen eine klaustrophobische Atmosphäre, die lange nachhallt. Die makabren Funde sind nichts für schwache Nerven, werden aber sinnvoll eingesetzt und dienen der Spannung, nicht dem Selbstzweck. Der Thriller lebt weniger von Tempo als von psychologischem Druck, was mir gut gefallen hat.

Blutwild ist kein leichter Krimi für zwischendurch, sondern ein harter, emotionaler Thriller über Angst, Überleben und die Frage, ob man seiner Vergangenheit je entkommen kann. Mich hat das Buch noch eine ganze Weile beschäftigt.

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