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Veröffentlicht am 15.05.2020

Die Fotografin zieht weiter

Die Fotografin - Die Welt von morgen
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Nach dem Tod ihres Onkels macht sich Mimi Reventlow zusammen mit ihrem neuen Gefährten Anton wieder auf Wanderschaft als Fotografin. Anton baut einen Postkartenhandel auf, Mimi hat hingegen Probleme neue ...

Nach dem Tod ihres Onkels macht sich Mimi Reventlow zusammen mit ihrem neuen Gefährten Anton wieder auf Wanderschaft als Fotografin. Anton baut einen Postkartenhandel auf, Mimi hat hingegen Probleme neue Anstellungen zu finden. Sie machen sich nach Aufenthalten in Süddeutschland auf, in Berlin ihr Glück zu finden. Dort kommen sie in Kontakt mit einer neuen, modernen Welt. Beide versuchen hier auf ihre Weise mit ihrem Können ein Auskommen zu finden. Mimi lernt neue Freunde kennen, begegnet aber auch alten Bekannten, wie Bernadette, die von Liebe träumt. Mimi leistet einiges, um dann eine neue, große Herausforderung anzunehmen.

Petra Durst-Bennings Roman "Die Fotografin - Die Welt von Morgen" ist der dritte Band in der Reihe um die Wanderfotografin Mimi Reventlow. Für mich war es jedoch der erste Band dieser Serie, das hat jedoch nicht gestört. Man kam wunderbar in die Geschichte hinein, gelegentlich wurde auch etwas aus der Vergangenheit eingestreut. Insgesamt eine gelungene, unterhaltsame Lektüre über eine starke Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Nicht unbedingt das stärkste Buch von Petra Durst-Benning, aber wie gewohnt gut und flüssig geschrieben. Gerne werde ich diese Wanderfotografin weiter empfehlen.

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Veröffentlicht am 13.05.2020

Lockere Cyber-Story

Influence – Fehler im System
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Amir soll geheimes Material dem Netzaktivisten Habakuk übergeben. Doch kurz vor dem Zusammentreffen kommt es zu globalen Cybercrash. Alles bricht zusammen, Gesetze treten außer Kraft und Gewalt regiert. ...

Amir soll geheimes Material dem Netzaktivisten Habakuk übergeben. Doch kurz vor dem Zusammentreffen kommt es zu globalen Cybercrash. Alles bricht zusammen, Gesetze treten außer Kraft und Gewalt regiert. Amir entgeht kapp einem Anschlag - oder galt dieser gar nicht ihm? Gibt es hier einen Zusammenhang zu dem Datenleak, das veröffentlicht werden soll.

Mit "Influence - Fehler im System" hat Christian Linker einen lockeren, gut lesbaren Roman abgeliefert. Einiges wirkt über den kurzen Zeitraum, in dem dieses Buch spielt, doch übertrieben. Es wurde auch viel Unglaubwürdiges hineingepckt, wohl in der Hoffnung, Spannung, die nicht vorhanden ist, zu erzeugen. Leider in meinen Augen kein Thriller. Aber ansonsten eine nette Lektüre mit einer sympatisch- naiven Hauptfigur. Für Fans des Cyber-Krimis wohl nicht geeignet, für andere durchaus lesenswert.

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Veröffentlicht am 13.05.2020

Eine Familiengeschichte aus dem Libanon

Ein Lied für die Vermissten
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2011: Der Arabische Frühling erfasst auch den Libanon. Der Fund zweier Leichen in Beirut entfacht die ersten Unruhen. Amin erinnert sich, wie er 1994 als Jugendlicher gemeinsam mit seiner Großmutter wieder ...

2011: Der Arabische Frühling erfasst auch den Libanon. Der Fund zweier Leichen in Beirut entfacht die ersten Unruhen. Amin erinnert sich, wie er 1994 als Jugendlicher gemeinsam mit seiner Großmutter wieder in den Libanon kommt. Er blickt zurück auf seine Freundschaft mit dem gleichaltrigen Jafar, wie beide die Nachkriegszeit verbrachten. Er lernte, das er nie über die Vergangenheit seines Freundes noch über die Geschichte seiner Familie Gewissheit haben wird. Seine Eltern verstarben 1982.

Dieses Buch von Pierre Jarawan hat mich durchaus gefangen genommen. Es erzählt von Familie, Heimat und Liebe. Ebenso vom Leben in unterschiedlichen Kulturen, vom Bürgerkrieg und Verlusten. Die diversen Zeitsprünge in diesem Roman waren anfangs etwas verwirrend für mich, daran konnte ich mich dann schnell gewöhnen. Das Buch erfordert schon eine gewisse Aufmerksamkeit vom Leser, es hinterlässt aber ein Gefühl, dass das Leben im Libanon tatsächlich von der westlichen Welt vergessen ist. Eine Lektüre, die von großen Emotionen zeugt und einen nachdenklich zurück lässt.

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Veröffentlicht am 27.04.2020

Leben und Lieben in Pengelly/Cornwall

Die kleinen Geheimnisse des Herzens
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Die 110-jährige May Rosevere hängt an ihrem Leben und versucht mit allen Mitteln 111 Jahre alt zu werden. Das Leben zu verlängern gelingt nur mit besonderen Mitteln. Mit ihrer Nachbarin Julia verbindet ...

Die 110-jährige May Rosevere hängt an ihrem Leben und versucht mit allen Mitteln 111 Jahre alt zu werden. Das Leben zu verlängern gelingt nur mit besonderen Mitteln. Mit ihrer Nachbarin Julia verbindet sie eine jahrzehntelange Feindschaft, die durch Vermittlung einer anderen Nachbarin in Freundschaft umschlägt. Als dann Emily, die Enkelin von Julia, anreist um ihre Großmutter zu unterstützen und selbst ihr Leben auf die Reihe zu kriegen, beschließt May Emily auf dem Weg zu ihrem Glück zu helfen. Dazu ist ein weiterer Nachbar, der allein erziehende Vater Andy, eine gute Wahl.

Mit ihrem Roman "Die kleinen Geheimnisse des Herzens" hat Celia Anderson eine etwas andere romantische Geschichte geschrieben. Die USA Today meint: Ein Juwel von einem Buch. Das kann ich leider nicht bestätigen.Das Buch ist flüssig zu lesen, im Inhalt verzettelt es sich jedoch. Immer wieder tauchen neue Probleme, Krankheiten und Personen auf. Diese sind aber sofort wieder behoben bzw. verschwunden. Das wertet die Geschichte eindeutig ab, denn vom Grundtenor war die Idee mit dem Gedankenklau ja nicht schlecht. Nur mit der Weiterentwicklung hat es gehapert und so musste wohl anderes eingebaut werden. Schade und deshalb kann ich auch leider nicht mehr als drei Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 26.04.2020

Rätselhafte Morde an Heilern

Flüsternde Wälder
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Es geht eine Serie von Wohnungseinbrüchen im Werdenfelser Land um. Doch damit haben Irmi und ihre Kollegen ja nichts zu tun. Sie werden zu einer Toten gerufen, die mit Ohrstöpseln verpropft im Wald liegt. ...

Es geht eine Serie von Wohnungseinbrüchen im Werdenfelser Land um. Doch damit haben Irmi und ihre Kollegen ja nichts zu tun. Sie werden zu einer Toten gerufen, die mit Ohrstöpseln verpropft im Wald liegt. Und damit nicht genug - ein weiterer Toter wird in seinem Haus aufgefunden. Erschlagen mit einer Buddhastatue! Vielleicht von einem Einbrecher? Mangold und Reindl ermittel zwischen Waldbadenden, E-Bikern und Detox-Anhängern. Es steht fest, dass der Wald schon lange kein Ort der Ruhe mehr ist.

"Flüsternde Wälder", ein Alpen-Krimi von Nicola Förg, der spannend und auch unterhaltsam ist. Das Buch kann man schwer aus der Hand legen, immer wieder taucht etwas auf, das einen weiter lesen lassen muss. Skurril anmutende Todesfälle, originelle Protagonisten und auch tagesaktuelle, kritische Themen werden gekonnt in diesem Krimi miteinander verflochten. Diese Lektüre ist wunderbar geschrieben und man kann das Buch uneingeschränkt weiter empfehlen.

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