Cover-Bild Die Fotografin - Die Welt von morgen

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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 27.04.2020
  • ISBN: 9783764506643
Petra Durst-Benning

Die Fotografin - Die Welt von morgen

Roman
Anstatt der Vergangenheit nachzutrauern möchte Wanderfotografin Mimi die Welt von morgen mitgestalten – der dritte Band der Bestseller-Saga!

Nach dem Tod ihres Onkels Josef hat Mimi Reventlow Laichingen verlassen und ihre Arbeit als Wanderfotografin wiederaufgenommen. Sie ist nicht mehr allein unterwegs, denn der Gastwirtsohn Anton hat sich Mimi angeschlossen. Gemeinsam bereisen die beiden das Land und wollen nach der dörflichen Enge Laichingens endlich großstädtischen Trubel erleben. Während ihres Aufenthalts in Berlin gelingt es Anton, einen florierenden Postkartenhandel aufzubauen – Mimi dagegen hat immer öfter Schwierigkeiten, eine Gastanstellung zu finden. Doch anstatt der Vergangenheit nachzutrauern möchte Mimi lieber die Welt von morgen mitgestalten! So wagt sie es, sich neu zu erfinden und dennoch treu zu bleiben. Auf ihrem Weg begegnen ihr auch alte Bekannte, wie Bernadette, die von der großen Liebe träumt. Was beide Frauen noch nicht wissen: Ihnen steht bald die größte Herausforderung ihres Lebens bevor …

Der dritte Band der Bestsellersaga um Fotografin Mimi Reventlow!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.01.2021

gelungener 3. Teil der Fotografinnen-Saga: Mimi erfindet sich neu

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Kurz zum Inhalt:
1912-1913. Mimi Reventlow ist nach dem Tod ihres Onkels wieder als Wanderfotografin tätig; an ihrer Seite der Gastwirtsohn Anton Schaufler. Während Mimi immer mehr Schwierigkeiten hat, ...

Kurz zum Inhalt:
1912-1913. Mimi Reventlow ist nach dem Tod ihres Onkels wieder als Wanderfotografin tätig; an ihrer Seite der Gastwirtsohn Anton Schaufler. Während Mimi immer mehr Schwierigkeiten hat, Gastanstellungen zu bekommen, baut Anton einen florierenden Postkartenhandel auf.
Doch Mimi gibt nicht auf, und so zieht sie mit Anton nach Münsingen auf der Schwäbischen Alb, um die Zukunft von Morgen mitzugestalten.


Meine Meinung:
"Die Welt von morgen" ist der 3. Teil der Fotografin-Reihe. Die Geschichte schließt nahtlos an Band 2 "Zeit der Entscheidung" an. Jeder Band kann aber unabhängig von den anderen gelesen werden.
Man trifft auf alte Bekannte und ist gleich wieder vom Schreibstil gefesselt.
In diesem Band bemerkt Mimi, dass eine Aushilfe in Form von Anton doch nicht so schlecht ist, denn der gewiefte Kerl hat immer wieder neue Ideen, zB mit dem Postkartenverkauf; gerade, als es für Mimi in ihrem Job immer schwerer wird, weil die Zeit der Freizeitfotografen angebrochen ist. Die Welt ist im Wandel und modernisiert sich.
Mimi muss sich also neu erfinden, und was Anton und Mimi dann beruflich machen, war ganz neu für sie und hat mich total überrascht! Aber ich fand es gut, dass sie es wagen, immer neue Wege zu gehen.

Als Mimi und Anton nach Münsingen auf der Schwäbischen Alb kommen, ist man sofort von der Gegend bezaubert, und auch die Einwohner und die vielen Schafe lassen Glücksgefühle aufkommen. Dort lernt man dann neue Personen kennen, wie zb die "Schafbaronin" Bernadette Furtwängler und ihren Verlobten Wolfram Weiß; die Schafhirtin Corinne, die mit ihren wertvollen Merinoschafen eigens von Frankreich angereist ist und auf der Alb bleibt; den Major Lutz Staigerwald, der das Heereslager in Münsingen leitet; und natürlich alle Angestellten der Druckerei.
Man fiebert mit Mimi und Anton (und natürlich auch mit den anderen Charakteren) mit, hofft und bangt, und freut sich mit ihnen.
Antons früherer Freund Alexander Schubert, der jetzt in Stuttgart Malerei studiert, bekommt auch einen größeren Teil in der Geschichte. Dieser hat sich hingegen zum Schlechten verändert und wird total abgehoben. Auf dessen Zukunft bin ich schon sehr gespannt.

Mimi ist einfach eine tolle starke Frau, die sich durchzusetzen weiß und vor allem auch immer wieder neue Ideen hat, um in einer schwierigen Welt zu überleben. Und Anton ist immer an ihrer Seite - zu zweit können die beiden sicher noch viel erreichen!
In diesem Buch wird der Wandel der Fotografie gut dargestellt und man erhält viele Infos über die Druckerei und Schäferei.
Sehr schön fand ich am Ende des Buches die Bilder bzw. alten Stiche von den Schafen und der Alb.


Fazit:
Gelungene Fortsetzung über eine starke Frau, die sich in schwierigen Zeiten neu erfindet.

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Veröffentlicht am 17.10.2020

Die Welt von morgen

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Dieser dritte Teil der Reihe um die Wanderfotografin Mimi Reventlow spielt in den Jahren 1912 und 1913. Nach dem Tod ihres Onkels und einer privaten Enttäuschung hat Mimi Laichingen verlassen. Mit ihr ...

Dieser dritte Teil der Reihe um die Wanderfotografin Mimi Reventlow spielt in den Jahren 1912 und 1913. Nach dem Tod ihres Onkels und einer privaten Enttäuschung hat Mimi Laichingen verlassen. Mit ihr zusammen ist auch Anton gegangen, der Gastwirtssohn, der seine Chance wittert, das eingefahrene und recht trostlose Leben im Gasthaus seiner Eltern hinter sich zu lassen. Anton begleitet Mimi auf ihren Reisen und arbeitet zum Teil mit ihr zusammen. Mehr will ich an dieser Stelle gar nicht verraten, denn ich möchte niemandem die Spannung und Freude nehmen, Mimis und Antons Erlebnisse und Erfahrungen selbst zu erlesen. Nur so viel: ihr Weg führt sie unter anderem nach Berlin und nach Münsingen.
Sie begegnen alten Bekannten und lernen neue Menschen kennen, und nicht nur einmal steht Mimi an einem Scheideweg im Leben und muss sich neu orientieren. Das ist nicht immer einfach, auch nicht für eine aufgeschlossene und flexible junge Frau wie Mimi, denn die Welt verändert sich. Ich finde es sehr schön, dass Petra Durst-Benning bei ihren Charakteren immer mal wieder „alte Freunde“ auftauchen lässt, so begegnet man auch hier gleich mehreren Charakteren aus der Jahrhundertwind-Trilogie und erfährt etwas darüber, wie es ihnen ergangen ist und wie sie mittlerweile leben – für treue Durst-Benning-Fans, die so gut wie alles von der Autorin gelesen haben, ist das natürlich ein besonderes Schmankerl. Was mir auch sehr gefällt, ist, dass die weiblichen Charaktere alle stark sind und interessante Berufe ausüben. Beim Lesen erfährt man nebenbei enorm viel über altes Handwerk, in Mimis Fall ist dies eben die Fotografie und ihre Entwicklung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Auch die Probleme, die sich mit dem Fortschritt ergeben und zu einer Wandlung des Berufsbilds führen, werden angesprochen. In diesem dritten Band kommen aber auch noch viele interessante Informationen über das Druckerhandwerk und die Schäferei hinzu, die einen guten Eindruck vermitteln, was in diesen Berufszweigen damals aktuell und wichtig war.
So ist dieser Roman auch eine besondere Würdigung der Kulturlandschaft der Schwäbischen Alb und ein Ausdruck der Wertschätzung für den Beruf der Schäfer, der heutzutage vom Aussterben bedroht ist.
Wie man es von der Autorin kennt, so ist auch dieser Roman wieder sehr vielfältig und bunt. Es kommen ganz unterschiedliche, interessante Themen zur Sprache, und man erhält Einblick in verschiedene Lebensbereiche der damaligen Zeit.
Ich habe auch Band 3 sehr genossen, denn der Schreibstil der Autorin und ihre wunderbaren Geschichten fesseln mich immer wieder aufs Neue.
Da eigentlich jeder Band am Ende in gewisser Weise offen ist, macht dies natürlich neugierig auf die Fortsetzung. Auch diesmal gab es einen Cliffhanger, und ich muss gestehen, dass ich das Lesen absichtlich etwas hinausgezögert habe, um nicht allzu lange auf die Fortsetzung warten zu müssen.

Ich habe diesen Roman teils gelesen, teils als Hörbuch gehört. Beim Hörbuch handelt es sich um eine nur leicht gekürzte Lesung im MP3-Format, die im Audiobuch-Verlag erschienen ist und 665 Minuten umfasst. Gesprochen wird das Buch von Svenja Pages, und auch die gehörten Passagen haben mir ausgesprochen gut gefallen, denn die Sprecherin hat eine angenehme Stimme und trägt den Roman sehr eindrucksvoll vor. Man kann die Stimmungen in der Handlung gut nachvollziehen, und durch Veränderung der Stimmlage weiß man bei Dialogen auch stets, wer gerade spricht.

Alles in allem hat mich auch dieser Band wieder vollkommen überzeugt. Wer die Romane über die Wanderfotografin Mimi noch nicht kennt, sollte unbedingt mit dem ersten Band beginnen, da sich die Handlung fortlaufend aufbaut und Zusammenhänge verloren gehen, wenn man einzelne Bände herausgreifen würde. Aber es lohnt sich, mit der Reihe anzufangen, denn die Bücher sind überaus kurzweilig und fesselnd, so dass man quasi durch die Seiten fliegt, wenn man einmal angefangen hat.

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Veröffentlicht am 04.10.2020

4,5 Sterne für Teil 3

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!4,5 Sterne!



Klappentext:

„Nach dem Tod ihres Onkels Josef hat Mimi Reventlow Laichingen verlassen und ihre Arbeit als Wanderfotografin wiederaufgenommen. Sie ist nicht mehr allein unterwegs, denn ...

!4,5 Sterne!



Klappentext:

„Nach dem Tod ihres Onkels Josef hat Mimi Reventlow Laichingen verlassen und ihre Arbeit als Wanderfotografin wiederaufgenommen. Sie ist nicht mehr allein unterwegs, denn der Gastwirtsohn Anton hat sich Mimi angeschlossen. Gemeinsam bereisen die beiden das Land und wollen nach der dörflichen Enge Laichingens endlich großstädtischen Trubel erleben. Während ihres Aufenthalts in Berlin gelingt es Anton, einen florierenden Postkartenhandel aufzubauen – Mimi dagegen hat immer öfter Schwierigkeiten, eine Gastanstellung zu finden. Doch anstatt der Vergangenheit nachzutrauern möchte Mimi lieber die Welt von morgen mitgestalten! So wagt sie es, sich neu zu erfinden und dennoch treu zu bleiben. Auf ihrem Weg begegnen ihr auch alte Bekannte, wie Bernadette, die von der großen Liebe träumt. Was beide Frauen noch nicht wissen: Ihnen steht bald die größte Herausforderung ihres Lebens bevor …“



Der dritte Teil von Petra Durst-Bennings Mimi-Saga geht weiter. Wir durften im zweiten Teil bereits ein wenig Luft bzgl. dieses Teils schnuppern. Da ich alle Teile hintereinander weg gelesen habe, war die Fortstetzung wirklich gelungen und wir dürfen sofort mit Mimi weiter reisen. Die Zeiten für sie ändern sich gewaltig und sie verlässt das Dorf Laichingen um in die „große“ weite Welt zu gehen. Ich muss gestehen, dieser Werdegang und die Erzählung darüber, haben mir wirklich gut gefallen und mich unterhalten. Nachdem Band 1 und 2 doch etwas ermüdend waren, habe ich diesen Teil 3 wirklich genossen. Endlich kommt mal Schwung in die Geschichte und vor allem Emotionen und Gefühl! Es war wirklich schön, das man immer wieder alte „Bekannte“ aus den letzten Teilen wieder trifft und man hatte das Gefühl Mimi‘s Freude darüber zu fühlen.

Dennoch werde ich diese Geschichte hiermit beenden. Trotz Cliffhanger am Ende der Geschichte, was es nett, Mimi kennenzulernen, aber mehr muss ich nicht von ihr lesen.

Dennoch überraschte mich dieser 3. Teil und es gibt 4,5 von 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 03.10.2020

Packendes Auf und Ab um Mimi und Anton

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Die Welt von morgen ist der 3. Teil der Geschichte von Mimi Reventlow, der Wanderfotografin. Sie hat mit dem Wirtssohn Anton Laichingen verlassen und zieht wieder von Ort zu Ort, bis sie in Berlin eine ...

Die Welt von morgen ist der 3. Teil der Geschichte von Mimi Reventlow, der Wanderfotografin. Sie hat mit dem Wirtssohn Anton Laichingen verlassen und zieht wieder von Ort zu Ort, bis sie in Berlin eine Weile sesshaft werden. Doch die Zeiten für eine Wanderfotografin werden schwerer, Mimi bekommt immer weniger Angebote. Und so fassen sie und Anton einen mutigen Plan...

Erneut tauchen wir ein in Mimis Welt und man wird als Leser sofort gefangen, möchte wissen wie es mit der sympathischen Mimi und auch Anton weitergeht. Wie bereits die ersten beide Bände hat mir auch dieser hier sehr gefallen und ich kann kaum den nächsten erwarten (der immer noch nicht der letzte sein wird, wie ich gerade erfahren habe)! Die Figuren sind lebendig, überzeugend, hervorragend herausgearbeitet, die Hintergründe gut recherchiert. Einzig der Schluss hat einen fiesen Cliffhanger, was ich nicht mag, wenn ich dann auf den nächsten Band ein halbes Jahr warten muss. Insgesamt aber gibt es von mir eine volle Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 03.10.2020

Unglaublich gute Reihe - Leseempfehlung

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Und auch Band 3 der Serie um die Fotografin Mimi Reventlow habe ich nur so verschlungen. Zum Glück ist Band 4 vor wenigen Tagen erschienen, so dass ich gleich nach meinem aktuellen Buch weiterlesen kann.

Mimi ...

Und auch Band 3 der Serie um die Fotografin Mimi Reventlow habe ich nur so verschlungen. Zum Glück ist Band 4 vor wenigen Tagen erschienen, so dass ich gleich nach meinem aktuellen Buch weiterlesen kann.

Mimi hadert in diesem Band ganz schön mit sich und ihrem Leben. Als Wanderfotografin ist sie nicht mehr so gefragt. Nachdem Kameras immer erschwinglicher werden und sich jeder besser situierte Mensch eine eigene Kamera leisten kann, machen immer mehr Menschen ihre Fotos selbst. Sie hat es schwer, eine Anstellung als Gastfotografin zu finden. Nachdem sie in den ersten Jahren so unglaublich stark war, macht sie jetzt eine Zeit durch, in der sie bei Weitem nicht so stark ist. Gut, dass sie da auf Anton bauen kann, auch wenn ihr selbst das nicht zwingend immer bewusst ist.

Anton hat eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht. Er nimmt sich allen neuen Aufgaben an, stellt sich den Herausforderungen und bewältigt diese. Anton war ein Charakter, den ich in den ersten Bänden ein bisschen zu forsch und überselbstbewusst fand, aber inzwischen zeigt er, dass er so selbstbewusst sein darf.

Alexander wird leider immer eingebildeter und wendet sich von seinem alten Leben ab. Habe ich seinen Werdegang in den ersten beiden Bänden noch gerne verfolgt, ja mir sogar ein Spin-Off gewünscht, so ist er mir inzwischen richtig zuwider. Schade, wenn sich jemand so unglaublich ins Negative entwickelt. Für die Geschichte gefällt es mir aber, denn es zeigt, dass sich nicht alle Menschen immer nur positiv weiterentwickeln.

Relativ neu eingeführt wird der Strang um Bernadette und ihren Verlobten Wolf. Die beiden Figuren nehmen in Band 3 viel Raum ein und ich muss sagen, dass auch dieser Erzählstrang außerordentlich spannend geschrieben ist. Man fiebert mit den beiden mit, wobei mir Wolf sehr viel sympathischer war, als Bernadette. Ja, einerseits ist sie so angelegt, dass man Mitleid mit ihr haben sollte, andererseits wirkt sie auch sehr kalt und unnahbar. Ich hatte Probleme, mich mit ihr anzufreunden.

Der Schreibstil und die Geschichte sind wieder, wie erwartet, total mitreißend. Ich liebe es, wie Petra Durst-Benning ihre Figuren gestaltet und die Welt, in der sie sich bewegen. Man taucht ein und hat das Gefühl live dabei zu sein. Besser geht es wirklich nicht, als wenn man sich in einer fiktiven Welt verliert und das Gefühl hat, dass alles, was passiert, real ist. Genau so müssen Bücher sein.

Band 3 endet mit einem richtig fiesen Cliffhanger. Ich bin gespannt, was Mimi und Anton jetzt erwartet. Von mir gibt es wieder 5 Sterne. Lest diese Reihe unbedingt.

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