Profilbild von Furbaby_Mom

Furbaby_Mom

Lesejury Star
offline

Furbaby_Mom ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Furbaby_Mom über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2025

Romantik mit Tiefgang

Wrecked
0

Okay … wow. Dass ich die anderen Bände der Dirty-Air-Reihe bisher nicht auf dem Radar hatte, betrachte ich jetzt ganz offiziell als Fehler mit sofortiger Korrektur-Dringlichkeit!



"Wrecked" hat mich ...

Okay … wow. Dass ich die anderen Bände der Dirty-Air-Reihe bisher nicht auf dem Radar hatte, betrachte ich jetzt ganz offiziell als Fehler mit sofortiger Korrektur-Dringlichkeit!



"Wrecked" hat mich tief berührt. Diese Geschichte ist weit mehr als nur eine RomCom vor Formel-1-Kulisse.


Ja, es gibt Spice (gut dosiert und absolut passend), aber viel wichtiger: Tiefe. Lauren Asher schreibt nicht um heißen Brei herum, sondern setzt sich neben dem Romance-Aspekt auch mit schweren Themen wie Sucht, Angststörungen, Panikattacken, Krankheiten auseinander. Stets respektvoll und mit ungemein viel Feingefühl. Tatsächlich lebt die Story größtenteils von diesen leisen Zwischentönen, den ehrlichen Momenten, in denen nichts beschönigt werden kann. Sie schreibt über das Scheitern, über den Kampf mit sich selbst, über das Verlorensein in der Welt, die Hoffnung, und darüber, wie eine einzige Person das Ruder herumreißen kann.



Elena ist eine feurige Protagonistin, die ich vom ersten Moment an gefeiert habe - klug, tough, eine wahre Kämpfernatur, aber mit einem verletzlichen Kern. Diese allererste Szene mit ihren Eltern? - Ich hatte direkt einen Kloß im Hals. Sie hat so viel in sich getragen und trotzdem nie aufgegeben. Andere Menschen wären nach solch einem traumatischen Erlebnis vermutlich in eine Depression abgedriftet oder wären gänzlich verbittert geworden. Doch Elena legt einen bewundernswerten Alleingang hin, ist voller Ehrgeiz und die Wir-packen's-an-Mentalität in Person.



Jax … einerseits so klar und reflektiert, andererseits gebrochen, launisch, sarkastisch, widersprüchlich. Seine inneren Kämpfe wurden nicht romantisiert, sondern schmerzhaft authentisch erzählt. Und gerade deshalb habe ich so sehr mit ihm mitgefiebert.



Die explosive Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren spürte ich von Anfang an; ihre Dialoge waren die perfekte Mischung aus Schlagabtausch, Verletzlichkeit und langsamer Annäherung. Und während ich sonst oft mit Stories hadere, in denen ernste Themen wie (wirklich furchtbare) Krankheiten im Mittelpunkt stehen, war es hier für mich gerade noch im Gleichgewicht. An manchen Stellen hart an der Grenze, aber nie drüber.



Und dann ist da noch das Setting: Das Formel-1-Umfeld wurde so atmosphärisch beschrieben, dass ich mittendrin war. Auch wenn die Rennen selbst eher ein Hintergrundrauschen blieben - der Druck, die Medien, das Team … alles fühlte sich greifbar an.



𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:

Wrecked ist kein fluffiger Feelgood-Roman, sondern eine höchst emotionale Achterbahnfahrt über Schmerz, Hoffnung und Liebe. Ein Buch über zwei Menschen, die sich gegenseitig retten könnten - wenn sie sich selbst nicht verlieren. Eindringlich, berührend und so gut geschrieben, dass ich die letzten Seiten fast ehrfürchtig gelesen habe. Klare Leseempfehlung, insbesondere für Fans von Vi Keeland.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.08.2025

Wundervolle, kreative NA-Sportsromance

Downhill Dreams
0

Was für ein Buch! - Keine 08/15-New-Adult-Romance, sondern eine Hommage an den Mountainbike-Sport, an das Leben zwischen Adrenalin und Verantwortung, zwischen alten Wunden und neuer Hoffnung.

Ich kann ...

Was für ein Buch! - Keine 08/15-New-Adult-Romance, sondern eine Hommage an den Mountainbike-Sport, an das Leben zwischen Adrenalin und Verantwortung, zwischen alten Wunden und neuer Hoffnung.

Ich kann euch gleich vorab sagen: Wenn ihr schon denkt, die wunderschöne Gestaltung ist ein Traum, dann wartet nur ab, bis ihr den Inhalt kennt! Wow, wow, wow!

Mit "Downhill Dreams" hat sich Nadine Schojer direkt in die Liga von Bianca Iosivoni & Co. geschrieben. Ich habe jede einzelne Seite genossen und war absolut angetan von der kreativen, frischen Umsetzung, die sich ganz klar von vielen vergleichbaren Büchern dieses Genres abhebt. ( …wobei die Story an sich aufgrund ihrer Thematik bereits dermaßen außergewöhnlich ist, dass sie unlike all the rest ist.)

Die Leidenschaft der Autorin war für mich in jeder Beschreibung, jedem Training, jedem Wettkampf, jedem Tritt in die Pedale spürbar. Nadine Schojer brennt für diesen Sport, deshalb wirken ihre Formulierungen nie gekünstelt. Im Gegenteil, man merkt einfach, dass sie weiß, wovon sie schreibt. Ich selbst würde mich niemals (!) einen Berg auf zwei Rädern hinunterstürzen, aber durch Levis und Josies Perspektiven konnte ich zumindest literarisch mitfiebern, und das mit jeder Faser.

Die Autorin erzählt mit ganz viel Herz und einer klaren Stimme; ihren rundum angenehmen Schreibstil würde ich als authentisch, dynamisch und sehr gefühlvoll beschreiben.

Auch zwischenmenschlich hat mich die Geschichte sofort abgeholt: Die Chemistry zwischen Josie und Levi ist von der ersten Begegnung an greifbar - ihre Begegnung im Fahrradgeschäft: Köstlich! Ihre Annäherung ist geprägt von der perfekten Mischung aus Spannung, Zurückhaltung und Emotion. Besonders gut gefallen hat mir das verbotene Element, das die Liebesgeschichte mit einem realistischen Konflikt auflädt. - Nicht überzogen, sondern nachvollziehbar und glaubwürdig. (Mal ehrlich: Wie oft passiert es in anderen Liebesromanen, dass kurz vor knapp einfach i r g e n d e i n Drama konstruiert wird, um die Story aufzupeppen oder dass die Gründe für den Forbidden-Love-Aspekt dermaßen an den Haaren herbeigezogen wirken, dass man sich denkt: 'Ach, bitte … Augenroll ')

Welcher Punkt unbedingt auch ein Lob verdient: die Ausgestaltung der Nebenfiguren. Sie wurden nicht als bloßes Beiwerk geschrieben, sondern mit spürbar viel Sorgfalt und Facettenreichtum gezeichnet. Besonders die Beziehung zwischen Josie und ihrem Vater fand ich bewegend und authentisch; ihre Gespräche haben mich tief berührt. Und dann ist da noch Riley: Statt sie als klischeehafte "Rivalin" zu inszenieren, erleben wir sie in mitunter verletzlichen, ehrlichen Momenten, die zeigen, dass Liebe nie nur schwarz oder weiß ist - … dass es eben nicht nur die gute Hauptfigur und die zickige Nebenbuhlerin gibt. I love it!! Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich das gefeiert habe. Riley ist ein Mensch mit realen Gefühlen, und speziell in einer Szene habe ich mich mit ihr sehr verbunden gefühlt. Insgeheim hoffe ich, dass sie eines Tages vielleicht eine eigene Geschichte bekommen wird. Verdient hätte sie es auf jeden Fall und ich würde mich riesig, riesig darüber freuen!

Ein weiteres Highlight für mich war das Setting. Zum einen die Wahl der Schauplätze und zum anderen der Location-Wechsel im Laufe der Handlung: vom ländlich-heimeligen, bodenständigen Garmisch-Partenkirchen hinüber ins sonnige Kalifornien - ein Kontrast, der sich auch atmosphärisch stark im Text widerspiegelt und den Figuren zusätzliche Tiefe verleiht, da die jeweilige Umgebung sich natürlich auf ihre charakterliche Entwicklung auswirkt.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Dieser wunderbar geschriebene, emotional packende New-Adult-Roman hat mich wirklich komplett begeistert! Ich freue mich jetzt schon sehr auf weitere Geschichten der Autorin (- ihre zuvor veröffentlichte Trilogie "Die Telefonistinnen" wandert direkt auf meine Wunschliste)!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.08.2025

Highlight!

Die LET THEM Theorie
0

"Wenn du Lass sie sagst, entscheidest du dich dafür, dass andere negativ über dich denken dürfen. Wenn du Lass mich sagst, konzentrierst du dich auf die eine Person, deren Meinung wirklich zählt - deine."

Ich ...

"Wenn du Lass sie sagst, entscheidest du dich dafür, dass andere negativ über dich denken dürfen. Wenn du Lass mich sagst, konzentrierst du dich auf die eine Person, deren Meinung wirklich zählt - deine."

Ich weiß gar nicht, wie lange ich schon an dieser Rezension herumfeile … weil ich es so herausfordernd finde, all die kraftvollen Gedanken, Erkenntnisse und markierten Lieblingsstellen in Worte zu fassen, ohne gleich das halbe Buch zu zitieren. Denn ganz ehrlich: Dieses Werk ist nicht nur irgendein Lese-Highlight - es ist eines der besten Bücher, die ich (in meinen immerhin 40+ Jahren) je gelesen habe.

Ich folge Mel Robbins schon seit Längerem auf TikTok und war daher natürlich mit ihrer Let-Them-Theorie vertraut, daher freute ich mich wie eine Schneekönigin, nun endlich auch die deutschsprachige Version lesen zu können. Und was soll ich sagen? Ich habe es geliebt. Von der ersten bis zur letzten Seite.

Zwei Worte: "Lass sie". So schlicht. So kraftvoll. Und wahrlich lebensverändernd.

Die Autorin zeigt uns in klarer, alltagsnaher Sprache, wie wir unsere Energie nicht länger an Dinge und Menschen verschwenden müssen, die wir ohnehin nicht kontrollieren können. Ihr direkter, authentischer, rundum wunderbarer, mitreißender Schreibstil lässt die angeführten Beispiele (viele davon aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz) und Erklärungen absolut logisch und zugleich berührend wirken - ohne je einen belehrenden Unterton zu haben. Ich hätte ungelogen noch ewig und drei Tage weiterlesen können!

"Höre auf, die eindeutig narzisstischen Verhaltensmuster einer Person wegzuerklären."

Ein Thema, das mich ganz besonders gepackt hat, war das über Narzissmus und emotionale Unreife. So vieles, was ich längst geahnt (und im Grunde meines Herzens gewusst) hatte, wurde hier glasklar auf den Punkt gebracht. Diese Passagen waren ein echter Eye-Opener - schmerzhaft ehrlich und gleichzeitig heilsam.

Ein paar Zitate, die mir besonders unter die Haut gingen:

"Du hast nur ein einziges wildes und kostbares Leben, also lebe es so, dass du stolz auf dich bist."

"Du wirst immer das Schlusslicht sein, wenn du ständig der emotionalen Unreife anderer nachgibst."

"Du verdienst eine wunderbare Liebesgeschichte, und du solltest dich mit weniger als dieser Liebe nie zufriedengeben."

Ich hätte noch so viele Stellen, die ich am liebsten mit euch teilen würde … bitte lest einfach selbst dieses grandiose Buch!

"Lass dich niemals von den emotionalen Reaktionen anderer davon abhalten, eine schwere Entscheidung zu treffen."

Wenn du gerade in einer Phase bist, in der du lernen willst, loszulassen … wenn du spürst, dass du dich zu sehr von den Reaktionen anderer abhängig machst … wenn du Klarheit brauchst in Beziehungen, im Job oder mit dir selbst … dann ist dieses Buch GENAU DAS RICHTIGE.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
"Die Let-Them-Theorie" ist keine klassische Ratgeberlektüre, sondern vielmehr ein herzliches Aufräum-Buch. Für den Kopf. Fürs Herz. Für dein ganzes Leben. Es wird dich aufrütteln, trösten, empowern - und am Ende wirst du vielleicht nicht dieselbe Person sein wie vorher. Aber du wirst dir selbst näher sein, und in meinen Augen ist dies das größte Geschenk überhaupt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.08.2025

Charmante Romance mit übersinnlichem Touch

Love On Repeat
0

Manchmal braucht es kein neues Ziel, sondern den Mut, alte Muster zu durchbrechen.

Lasst euch vom fröhlich-romantischen Cover nicht täuschen - "Love on Repeat" ist keine klassische RomCom.

Dieser Roman ...

Manchmal braucht es kein neues Ziel, sondern den Mut, alte Muster zu durchbrechen.

Lasst euch vom fröhlich-romantischen Cover nicht täuschen - "Love on Repeat" ist keine klassische RomCom.

Dieser Roman war … anders als erwartet. Ich muss zugeben, dass der übersinnliche Aspekt mir zunächst überhaupt nicht bewusst gewesen war - die Andeutung im Klappentext hatte ich nicht als solche verstanden - und als ich es dann realisierte, war ich zunächst skeptisch à la 'Na, mal schauen, was das werden wird'. Aber: Ich hab mich auf die Geschichte eingelassen – und wurde positiv überrascht. Es ist eine gleichermaßen leise, nachdenkliche wie lebensbejahende Geschichte, die ihren eigenen Takt hat und dabei ganz viel Wärme ausstrahlt.

Im Fokus steht Lara, die sich nach dem Studium ein Sabbatical gönnt und sich endlich ihren Traum erfüllen möchten: ihren eigenen Thriller zu schreiben. Ihr Plan ist klar definiert, alles ist bis ins kleinste Detail strukturiert und gut durchdacht - doch das Leben hat andere Pläne. Statt Fortschritt gibt’s Stillstand: Montag beginnt … und wiederholt sich. Immer wieder. Und mit ihm: Leo. Der Typ aus der Bibliothek, der ihr das wichtige Forensikbuch klaut und irgendwie mehr weiß, als er zugibt.

Den Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin habe ich als enorm angenehm empfunden - sie erzählt diese außergewöhnliche Geschichte auf eine sehr eindringliche Art, die zugleich Hoffnung und Leichtigkeit ausstrahlt.

Ja, natürlich geht es um eine Romanze, doch neben der zarten Love Story finden auch andere wichtige Punkte Erwähnung, insbesondere der Umgang mit Leistungsdruck, Selbstoptimierung und dem Gefühl, ständig mehr und mehr und mehr leisten zu müssen.

Nicht alles war ein 100%iger Treffer für mich, so hat mich der Humor der Protagonistin nicht ganz erreicht, und stellenweise zog sich die Handlung ein wenig. Nichtsdestotrotz hat mir die Geschichte irgendwie etwas mitgegeben - und das ist doch ein wunderbares Fazit nach einer Lektüre, oder? Besonders zum Ende hin entfaltet sie eine ganz eigene Stärke - berührend, liebevoll, wie eine kuschelige warme Decke.

Mein Highlight: Die Nebenfigur Kurt. Für mich verkörpert er das emotionale Herz des Buches und ich habe bei einer gewissen Textpassage durchaus ein paar Tränchen verdrücken müssen.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Überraschend tiefgründig. Auch wenn es für mich kein absolutes All-time-Herzensbuch geworden ist, fühlte ich mich prächtig unterhalten und spreche sehr gerne eine Leseempfehlung aus.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.08.2025

Rundum gelungene YA-RomCom

Betting on you
0

"Sie war ein offenes Buch. Ja, sie war eine Wildfremde, aber aus unerklärlichen Gründen brauchte ich sie nur anzusehen und wusste ganz genau, was sie gerade dachte. Die meisten ihrer Gedanken waren einfach ...

"Sie war ein offenes Buch. Ja, sie war eine Wildfremde, aber aus unerklärlichen Gründen brauchte ich sie nur anzusehen und wusste ganz genau, was sie gerade dachte. Die meisten ihrer Gedanken waren einfach bloß nervig und so angestaubt, dass es kaum auszuhalten war, aber mir gefiel, dass sie anscheinend keine Firewall um ihr Hirn hatte. Vermutlich, weil die meisten meiner unmittelbaren Nächsten und Liebsten so schrecklich gerne irgendwelche Psychospielchen spielten."

"Better Than The Movies" hatte ich damals leider verpasst, aber seitdem habe ich so viel Gutes über den herrlich angenehmen Schreibstil der Autorin gehört, dass ich mir unbedingt selbst ein Bild machen wollte - und here I am: ein neuer Lynn-Painter -Fan!

Beim Lesen ihrer frechen Dialoge kam mir immer wieder das Sprichwort "Was sich neckt, das liebt sich" in den Sinn - als wäre es eigens für Bailey und Charlie kreiert worden.

Die beiden Hauptfiguren könnten unterschiedlicher kaum sein - sensibel trifft auf sarkastisch, vorsichtig auf draufgängerisch - und trotzdem (oder gerade deshalb?) fliegen zwischen den beiden nicht nur die Funken, sondern auch jede Menge ironischer Seitenhiebe. Charlies selbstbewusster Monolog im Flieger - darüber, dass Jungs und Mädchen unmöglich-niemals-nie "nur Freunde" sein können -, bringt alles ins Rollen…

Was ich geliebt habe (abgesehen von der gekonnten Umsetzung eines meiner Lieblingstropes - Fake Dating):

♡ Der Schreibstil passte perfekt zu den immerhin noch recht jungen Charakteren, ohne übertrieben/aufgesetzt "jung" zu wirken. Alles hatte einen fröhlich-leichten Touch - perfekt für einen entspannten Sommer-Read, bei dem man einfach die Seele baumeln lassen kann. Auch die Wortgefechte empfand ich eher als pointiert statt over the top (oft geht es in Romanen dieses Genres ja ruck, zuck ins Schnippische/Zickige über, was ich dann immer mega schade - da anstrengend zum Lesen - finde).

♡ die cuten Spitznamen! ("Eule" & "Mr. Nothing")

♡ Zwar gab es ein paar Momente, in denen ich manchen Emotionen gerne noch mehr Raum gegeben hätte, doch speziell die Tatsache, dass sowohl Charlie als auch Bailey Scheidungskinder sind, hat die Autorin absolut authentisch, nachvollziehbar und warmherzig in den Fokus gerückt.

Was mir ein wenig gefehlt hat: kleine Überraschungen. - Ja, NATÜRLICH wissen wir alle, wie die Story enden wird und das Rad muss nicht ständig neu erfunden werden. Nichtsdestotrotz blieb mir die Geschichte einen klitzekleinen Hauch zu vorhersehbar.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Diese sommerlich-leichte, niedlich-charmante YA-RomCom hat mich wirklich wunderbar unterhalten - definitiv ein kleines Feel-Good-Highlight für Zwischendurch! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle Leser:innen von romantischen Coming-of-Age-Geschichten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere