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Veröffentlicht am 07.12.2025

Sehr hilfreich!

Face Yoga – Sanfte Übungen mit großer Wirkung
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Dieses Buch ist für mich so viel mehr als ein klassischer Ratgeber - es ist eine Einladung zu mir selbst, zu Achtsamkeit, Me-Time, Selbstfürsorge, liebevollem Umgang mit meinem Gesicht und meinem Körper. ...

Dieses Buch ist für mich so viel mehr als ein klassischer Ratgeber - es ist eine Einladung zu mir selbst, zu Achtsamkeit, Me-Time, Selbstfürsorge, liebevollem Umgang mit meinem Gesicht und meinem Körper. Und genau das habe ich beim Lesen und beim ersten Üben auf jeder Seite gespürt.

Besonders begeistert hat mich die ganzheitliche Herangehensweise der Autorin. Es geht hier nicht um den Druck, optisch ewig jung bleiben zu müssen. Im Gegenteil: einer der bedeutungsvollsten Gedanken aus dem Buch ist für mich dieser:

"Der Alterungsprozess lässt uns nicht weniger wertvoll für die Geselischaft werden und Falten sorgen nicht dafür, dass wir unsere Attraktivität einbüßen. Altern ist ein natürlicher, biologischer Prozess - ein Privileg. Wenn wir Falten bekommen, haben wir nicht versagt oder uns gehen lassen. Falten zeugen von Lebendigkeit […]."

Genau diese Haltung zieht sich durch das gesamte Werk. Face Yoga wird hier nicht als Kampf gegen Falten verstanden, sondern als verbindender, liebevoller Weg, dem eigenen Gesicht, den eigenen Emotionen und dem eigenen Leben sanft zu begegnen.

Der Aufbau des Buches ist perfekt durchdacht: Zuerst werden die Ursprünge und Grundlagen von Face Yoga erklärt - von der traditionellen chinesischen Medizin über Yoga bis hin zu modernen faszialen Konzepten. Danach geht es tief in die anatomischen Grundlagen: Muskulatur, Lymphsystem, Faszien, Knochen, Haut … alles verständlich, fundiert und dennoch wunderbar zugänglich erklärt. Man versteht wirklich, WARUM Face Yoga wirkt.

Mein absolutes Highlight des Werkes war jedoch der Praxisteil:

❏ Übungen nach Gesichtsregionen gegliedert
❏ Routinen von unterschiedlicher Länge, je nach individuellem Bedarf
❏ Farbfotos für jede einzelne Übung
❏ zahlreiche Programme für Entspannung, Straffung, Kopfschmerzen, Kiefer & Zähneknirschen, …
❏ ein spannender Fokus auf Asymmetrien und deren Ursachen

Diese Kombination aus klaren Beschreibungen, aussagekräftigen Fotos und QR-Code zu den jeweiligen Übungsvideos ist einfach großartig. Man kann im Grunde nichts falsch machen, fühlt sich sicher angeleitet und gleichzeitig frei in der eigenen Praxis.

Sehr schön fand ich (neben dem einladenden Erzählton) den wertschätzenden Umgang mit dem Thema Stress/Emotionen in Bezug auf Kieferprobleme. Der Gedanke, dass wir uns buchstäblich "in Probleme verbeißen", macht absolut Sinn. Face Yoga wird hier nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines bewussteren Lebensstils.

Die Autorin erinnert immer wieder daran, dass Regelmäßigkeit wichtiger ist als Perfektion, dass wir sanft mit uns umgehen dürfen, und dass es nicht um Optimierung um jeden Preis geht, sondern um Verbindung.

"Gesichtsyoga versteht das Altern nicht als Problem. Altern ist wunderbar." - Ich liebe diese Sichtweise so sehr.

Dass außerdem auch Kontraindikationen, Dos & Don’ts, Passagen zu Haltung, Atmung, Schlaf, Ernährung und Stress mit einbezogen werden, ist nur ein weiteres Indiz dafür, wie viel Fachwissen und Herzblut in diesem Buch stecken, das für mich persönlich eine echte Bereicherung darstellt. Ich beschäftige mich tatsächlich schon länger mit Selbstfürsorge und ganzheitlichen Methoden, suche nach kleinen Alltagsfluchten - daher bin ich unglaublich dankbar, auf dieses Werk gestoßen zu sein, und werde mir auch das Online-Studio Bare Skin Face Yoga definitiv näher anschauen.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Eine wunderbare Erinnerung daran, dass ich mir Zeit für mich nehmen darf. - Dass mein Gesicht meine Geschichte erzählt. Und dass Altern kein Makel, sondern ein Geschenk ist.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Familie und Identität

Familia
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"Familie, das sind nicht nur Blutsbande oder in Dokumenten erfasste Verbindungen. Familie lebt nicht innerhalb der Parameter eines Stammbaums auf Papier mit Geburts- und Todesdaten. Es geht nicht so sehr ...

"Familie, das sind nicht nur Blutsbande oder in Dokumenten erfasste Verbindungen. Familie lebt nicht innerhalb der Parameter eines Stammbaums auf Papier mit Geburts- und Todesdaten. Es geht nicht so sehr darum, mit wem wir unsere DNA teilen, sondern darum, wem Teile unseres Herzens gehören."

Der Einstieg in die Story hat mich komplett erwischt - ein entführtes Baby. … das hat mir als Mama sofort das Herz zerrissen. Die Thematik dieses Familiendramas erinnerte mich ganz entfernt an die TV-Serie "Finding Carter", nur ruhiger, literarischer.

Ich hatte mit hauptsächlich zwei Sichtweisen gerechnet = den beiden Schwestern. Tatsächlich wurden es im Laufe der Handlung immer mehr. Vergangenheit ("an jenem Tag …") und Gegenwart wechseln sich ab, was anfangs spannend war, später aber etwas überladen wirkte. Dennoch: die poetisch dichte Sprache der Autorin hat mich abgeholt und ich wollte immer weiterlesen.

Cover: Ich liebe die Farbe! Zudem passt es perfekt zum kulturellen Hintergrund.

Schreibstil: Kurze Kapitel, schöner Flow, eher langsame Spannungskurve. - Kein Thriller, kaum Drama. Das kulturelle Setting Puerto Ricos fand ich wunderbar eingebunden, und auch das Cover spiegelt diese Kultur gut wider.

Die zentralen Themen sind Familie, Identität, kulturelle Wurzeln, Verlust, Versöhnung - und die Frage: "Wer bin ich?"

Gerade die Botschaft am Ende fand ich wunderschön: Familie ist nicht DNA, sondern das, was wir lieben.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ein ruhiger, kulturell reich gefärbter Roman, der aus zahlreichen Perspektiven erzählt wird (manchmal fast ein bisschen zu vielen, aber das fällt unter Geschmacksache) und eine tolle Kernmessage hat. Ideal für alle, die Geschichten über Familie(ngeheimnisse), Identität und zweite Chancen mögen.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Epischer Auftakt

Der Weg des ewigen Winters
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Wow, was für ein gewaltiges, finster-schönes Werk! Macht euch bereit für eine herausfordernde Lektüre mit mystischem Kino-im-Kopf-Gefühl und Game-of-Thrones-Vibes!

Der Einstieg. Die Atmosphäre. Was für ...

Wow, was für ein gewaltiges, finster-schönes Werk! Macht euch bereit für eine herausfordernde Lektüre mit mystischem Kino-im-Kopf-Gefühl und Game-of-Thrones-Vibes!

Der Einstieg. Die Atmosphäre. Was für eine Wucht!! Schon der Prolog aus dem Jahr 1007 fühlt sich an wie der Beginn eines düsteren Kinofilms: Ein blauer Stern am Himmel, der ewige Winter, der Zusammenbruch der Zivilisation … und man wird ohne große Vorbereitung mitten hineingeworfen in eine Welt aus Kälte, Gewalt, Glauben, Angst und uralter Magie. Keine leichte Lektüre, nichts für nebenbei - und definitiv etwas ganz anderes als meine üblichen, kuscheligen Wohlfühlromane -, sondern ein Buch, das eure volle Aufmerksamkeit verlangt und genau das auch belohnt.

Die Geschichte entfaltet sich aus mehreren Perspektiven, unter anderem aus der des kleinen Mädchens Halla, die für mich eine der eindrücklichsten Figuren war. Die anfängliche Szene, in der ihre Mutter Xenia … - I can’t. Daneben begegnen wir u. a. dem rauen, innerlich zerrissenen Orpheus, der kämpferischen Skadi und der Kaiserin Theophanu. Jede Stimme trägt ihre eigene Schwere, ihre eigene Wahrheit, und diese Vielstimmigkeit macht das immens detailreich beschriebene Worldbuilding unglaublich dicht und lebendig.

Der Schreibstil des Autors ist absolut fesselnd! Bildgewaltig, roh, poetisch, kompromisslos. Man spürt den Frost, riecht den Rauch, hört das Knirschen des Schnees unter den Stiefeln. Die Sprache ist der Zeit angepasst, stellenweise recht derb, aber dadurch eben auch glaubwürdig und immer atmosphärisch. Ich hatte durchgehend das Gefühl, einen Fantasy-Film vor Augen zu haben, mit flackernden Fackeln, kreischenden Kreaturen, eisigem Wind und einer Welt am Rand des Untergangs.

Neben der dunklen Thematik rund um Krieg und Eroberung wurden auch die Aspekte Schutz, Hoffnung, Schuld, Verantwortung, Angst und Liebe eingebunden. Besonders die Verbindung zwischen Orpheus und Halla mochte ich.

Den Spannungsaufbau habe ich als stetig anwachsend empfunden, mit einem starken Sog, der mich immer tiefer in diese frostige Welt gezogen hat. … und das offene Ende macht neugierig auf die Fortsetzung - genauso soll es sein!

Unabhängig von der epischen Story: Auch die hochwertige Aufmachung (Hardcover, Lesebändchen, Karte im Innencover …) verdient ein Lob.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Das Werk ist definitiv keine klassische Feel-Good-Fantasy; es ist brutal, düster, stellenweise grausam, extrem intensiv. Inhaltlich sowie stilistisch: Pure Schreibkunst!

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Sehr berührend und authentisch

Mirror Of My Soul. Emil & Paola
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Manchmal merkt man erst, wie sehr man jemanden liebt, wenn man glaubt, die Person schon verloren zu haben.

Diese berührende NA-Romance wird abwechselnd aus Sicht von Emil und Paola erzählt, die sich seit ...

Manchmal merkt man erst, wie sehr man jemanden liebt, wenn man glaubt, die Person schon verloren zu haben.

Diese berührende NA-Romance wird abwechselnd aus Sicht von Emil und Paola erzählt, die sich seit ihrer Jugend tief verbunden sind.

ER ist geprägt von einer kalten, schweren Kindheit; SIE ist sein Licht, sein sicherer Ort. Als ein Moment alles verändert und Gefühle unausweichlich werden, entscheidet sich Paola für einen mutigen Schritt nach vorn: Sie verlässt Hamburg und wagt in Wien einen Neuanfang.

Es ist eine gesunde, ehrliche Annäherung zweier Menschen, die erst lernen müssen, sich selbst zu verstehen, bevor sie einander auf Augenhöhe begegnen können. Emil stellt sich seiner Vergangenheit und beginnt eine Therapie (sehr authentisch beschrieben). Paola macht in Wien eine Kunsttherapie (lernt, Gefühle zu malen, zu fühlen, zuzulassen). Beides wirkt unglaublich echt, respektvoll und tiefgehend.

Was ich (neben der Auflösung der angespannten Familiendynamik (Vater-Tochter-Beziehung)) - zudem sehr mochte:

❏ Setting-Liebe: die Städte Wien & Hamburg wurden herrlich atmosphärisch eingefangen

❏ Friends-to-Lovers meets Slowburn-Romance

❏ toller Schreibstil: sensibel, modern, mit durchwegs realistischen Dialogen und vielen nachdenklichen Momenten; Johanna setzt nicht auf Dramatik, sondern erzählt mit enorm viel Feingefühl

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: Ein ehrlicher, sehr berührender Read (Themen: Selbstfindung, Verlustangst, Mut, Heilung - und natürlich Liebe) - ideal für alle, die sensible New-Adult-Romane mit Tiefgang, gesundem Beziehungskern und emotionaler Entwicklung lieben.

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Veröffentlicht am 05.12.2025

Tiefgründige, außergewöhnliche Romance

Heute sind wir unsterblich
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Schon im Vorfeld war mir aufgrund des Klappentextes klar: Dies ist keine typische New-Adult-Romance. Dominik Gaida entführt uns an einen Ort zwischen Leben und Tod, Schmerz und Hoffnung, Vergänglichkeit ...

Schon im Vorfeld war mir aufgrund des Klappentextes klar: Dies ist keine typische New-Adult-Romance. Dominik Gaida entführt uns an einen Ort zwischen Leben und Tod, Schmerz und Hoffnung, Vergänglichkeit und dem Mut, reale Gefühle zuzulassen - inklusive aller Risiken. … und das tut er mit einer emotionalen Intensität, die mich mehrfach innehalten ließ. Kreativ, voller Ernsthaftigkeit, die nie erdrückend wirkt, aber auch lebensbejahend und hoffnungsvoll.

Was mich sofort gecatcht hat: Die feinfühlig und zugleich kraftvoll erzählte Story bzw. Timothys Rolle darin erinnerte mich ganz entfernt an den Film "Rendezvous mit Joe Black", in welchem ebenfalls der Tod personifiziert wird. Der Autor schafft es, eine Figur zu erschaffen, die einerseits verletzlich und andererseits unantastbar wirkt. Und Dylan, dessen Lebensweg von Krankheit, Angst und dem unaufhörlichen Ticken seiner eigenen Vergänglichkeit geprägt ist, trifft ausgerechnet auf Tim.

Der Erzählton des Romans ist sehr reflektiert, ungemein poetisch, tief, manchmal fast philosophisch - absolut passend zu Themen, die nun mal nicht die klassischen happy Romance-Themen sind … beispielsweise die Ängste nach einer schweren Krankheit oder die Definition der eigenen Identität - alles recht deep.

Obwohl es sich um den zweiten Band des Death Duets handelt, hatte ich nie das Gefühl, dass mir Informationen fehlen würden; beide Bände funktionieren einzeln. Aber: Wenn ihr ohnehin vorhabt, beide Werke zu lesen, würde ich die chronologische Reihenfolge empfehlen, einfach um die Gesamtheit dieser Welt noch intensiver zu erleben.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Eine Geschichte, die uns mit unserer Sterblichkeit konfrontiert und uns gleichzeitig daran erinnert, wie wunderbar es ist, zu leben. Ich freue mich sehr auf weitere Werke dieses talentierten Autors und spreche eine klare Leseempfehlung aus für alle Fans von außergewöhnlich emotionalen Love Stories.

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