Ganz okay für zwischendurch
Love and Ashes„Am Ende gibt es nichts, das dich kaputter macht als verbotene Gefühle für eine Frau, die du nicht haben darfst. Und von der du nicht einmal weißt, ob sie dich überhaupt noch haben will.“ S. 258; Love ...
„Am Ende gibt es nichts, das dich kaputter macht als verbotene Gefühle für eine Frau, die du nicht haben darfst. Und von der du nicht einmal weißt, ob sie dich überhaupt noch haben will.“ S. 258; Love and Ashes - Sarah Stankewitz
Lova und ihr bester Freund Ashes haben eine ganz besondere Beziehung. Sie sind immer für einander da. Als Lova einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand hält, verlässt sie der Vater des Kindes und Ashes weicht nicht von ihrer Seite. Er kümmert sich um sie und mit dem Fortschreiten der Schwangerschaft wird Lova klar, dass Ashes viel mehr ist als ihr Freund, aber kann diese Liebe bestehen? Macht es Sinn ihr eine Chance zu geben oder macht es alles kaputt?
Lova ist zu Beginn der Geschichte zwar zurückhaltend, aber doch sehr frech. Im weiteren Verlauf wird sie immer standhafter. Sie steht zu ihrer Meinung und tut alles um diese zu verteidigen.
Bis zum Schluss war mir Ashes sehr unklar, es ist immer wieder die Rede von seiner dunklen Seite, aber das ganz wird nie ausgeführt. Für mich ist er kein „Badboy“, wie es immer gesagt wird. Er ist ein zuvorkommender und sehr einfühlsamer Mann, der für Lova alles tun würde und auch alles tut.
Ich habe mir das Buch auf mehrere Empfehlungen hin gekauft und dadurch hatte ich auch sehr hohe Erwartungen, die leider überhaupt nicht getroffen wurden. Die Geschichte selbst fand ich sehr spannend und die unerwartete Wendung war auch unglaublich. Aber besonders die Aufklärung der ganzen Situation war mir zu einfach und viel zu schnell. Es hat die ganze Spannung, die aufgebaut wird wieder vernichtet und man wird enttäuscht zurückgelassen.
Man hätte einfach noch so viel mehr aus dem ganzen raus holen können. Besonders enttäuschend fad ich, wie oberflächlich die Charaktere beschrieben werden. Besonders Ashes war ein Extremfall. Es gibt noch viel zu viele offene Fragen und es werden immer wieder Andeutungen gemacht, zu denen es keine Erklärung gibt.
Die Geschichte selbst ist der Wahnsinn, aber es fehlt die Tiefe. Charaktere bleiben sehr oberflächlich beleuchtet und das Potenzial der Story wurde leider überhaupt nicht genutzt. Also nur ein nettes Buch für zwischendurch, aber definitiv nichts was man gelesen hab muss.