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Gavroche

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.08.2021

Trauerbewältigung

Sternflüstern
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Irith trauert um ihren Freund Lunis. Sie hatten eine ganz besondere Beziehung, haben sich zwar nicht regelmäßig gesehen und auch nicht zusammen gelebt, aber dennoch waren sie tiefe Seelenverwandte, zumindist ...

Irith trauert um ihren Freund Lunis. Sie hatten eine ganz besondere Beziehung, haben sich zwar nicht regelmäßig gesehen und auch nicht zusammen gelebt, aber dennoch waren sie tiefe Seelenverwandte, zumindist aus Sicht von Irith. Denn Lunis kam nicht gut klar mit zu viel Nähe; er hat sich dann immer wieder zurück gezogen. Sein Tod kam für Irith viel zu früh und unerwartet. Und dann soll sie auch noch eine ihr fremde Frau suchen - Alix - und dieser dann ein Päckchen von Lunis überreichen. Doch wer ist diese Frau? Lunis hat nie von ihr gesprochen. Aber in einem Garten eines verlassenen Hauses spricht er zu ihr und dort findet sie auch Glasscherben für ein neues Mosaik und trifft auf einen Fuchs. Das erste Mosaik hat sie gemacht, nachdem sie Lunis getroffen hatte. Eigentlich arbeitet sie nämlich in einem Hotel. Dort trifft sie dann auch auf Sophie, die eines ihrer Mosaike besitzt und gemeinsam erstellen sie ein Kunstwerk für das Hotel. Ein Buch voller Zauber, eine wunderschöne Sprache, eine Ode an das Leben und eine Buch, das Mut macht.

Veröffentlicht am 31.08.2021

Eine Ehe

Der Brand
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Rahel und Peter planen eigentlich einen Urlaub in den Bergen, doch kurz bevor sie die Reise antreten, wird sie abgesagt, weil ihre Ferienunterkunft einem Brand zum Opfer gefallen ist. Da erscheint es wie ...

Rahel und Peter planen eigentlich einen Urlaub in den Bergen, doch kurz bevor sie die Reise antreten, wird sie abgesagt, weil ihre Ferienunterkunft einem Brand zum Opfer gefallen ist. Da erscheint es wie eine Fügung des Schicksals, dass sie in die Uckermark zum Housesitting fahren, da Viktor, der Mann von Judith, einer langjährigen Freundin von Rahels Mutter, einen Schlaganfall hatte und nun zur Reha muss und Ruth ihn begleiten möchte. Und so verbringen Peter und Rahel ihren Urlaub dort. Während Peter sich um die Tiere kümmert, unter Anderem um einen Storch und ein altes Pferd, mit dem er immer spazieren geht, kümmert Rahel sich um den Garten. Doch es gemeinsame Aktionen kommen nicht so recht in Gang, es ist eher ein Nebeneinander als ein Miteinander. Hat das mit einem Vorfall an der Uni zu tun, an der Peter seine Lehrtätigkeit ausübt? Oder doch an den langen Ehejahren? Dann kündigt sich auch noch Tochter Selma mit den beiden Enkeln an, mit der Rahel schon immer ihre Probleme hatte; Sohn Simon war ihr immer näher. Ein eher ruhiger Roman, der Einblicke in das Leben der beiden bietet und am Ende der dritten Urlaubswoche endet.

Veröffentlicht am 30.08.2021

Teil 3

Flüsterwald - Durch das Portal der Zeit: Ausgezeichnet mit dem LovelyBooks-Leserpreis 2021: Kategorie Kinderbuch (Flüsterwald, Staffel I, Bd. 3)
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Auch der dritte Band der Flüsterwald-Reihe konnte mich für sich einnehmen. Zu Beginn brauchte ich wieder ein wenig, um mich an die Ereignisse der vorhergehenden Bände zu erinnern, doch das hat sich recht ...

Auch der dritte Band der Flüsterwald-Reihe konnte mich für sich einnehmen. Zu Beginn brauchte ich wieder ein wenig, um mich an die Ereignisse der vorhergehenden Bände zu erinnern, doch das hat sich recht bald gelegt und ich war wieder mittendrin im Geschehen. Wie in den vorhergehenden Bänden besticht das Buch nicht nur durch eine tolle Geschichte, sondern auch hier gibt es wieder wunderbare Zeichnungen im Buch. Dieses Mal geht es darum, Ellas Opa zu befreien und es steht eine Zeitreise in die Vergangenheit an und es kommt wieder zu einem turbulenten Abenteuer, in dem die Freunde zusammenstehen müssen. Am Ende gibt es noch eine unerwartete Wendung und nun erwarte ich schon mit Spannung, dass es mit dem nächsten Band hoffentlich recht bald weitergehen wird.

Veröffentlicht am 30.08.2021

Faszinierend

Knochenblumen welken nicht
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Aurelia lebt in Vhindona und seit ein paar Jahren halten ihre Eltern sie in ihrem Haus gefangen und stellen sie mit Medikamenten ruhig. Denn Aurelia hat Magie in sich, die sich darin äußert, dass sie unkontrolliert ...

Aurelia lebt in Vhindona und seit ein paar Jahren halten ihre Eltern sie in ihrem Haus gefangen und stellen sie mit Medikamenten ruhig. Denn Aurelia hat Magie in sich, die sich darin äußert, dass sie unkontrolliert aus ihr "explodiert". Und Magie ist in Vhindona etwas Schlechtes. Magier leben in einem abgegrenzten Viertel und müssen immer Ausweispapiere bei sich tragen und werden oft kontrolliert. Doch nun ist rausgekommen, dass Aurelia eine Magierin ist und sie muss ihr Elternhaus verlassen und kommt zu Marius Cinna, ihrem Lehrmeister, der schon mehrere Jahrhunderte alt ist und bereits mehr als einmal gestorben ist. Bei ihm wohnt Gustav, ein Affe bzw. eher ein Skelett, das mit Moos bewachsen ist. Ich fand diese Idee einfach klasse. Aurelia wurde neben einer Leiche gefunden, doch sie kann sich an nichts mehr erinnern. Dieser Mord gehört in eine Reihe von Morden, immer an Festtagen begangen. Es geht jedoch in diesem Roman nicht nur um die Aufklärung dieser Morde, vielmehr geht es um diese faszinierende Welt, in der alles Andersartige abgelehnt wird. Und die Gestalten sind wunderbar detailreich gezeichnet. So auch Gale, die/der im Nachbarhaus lebt und nicht immer ein Mensch ist, sondern auch ganz verschiedene Tiere sein kann oder die Frostelfe Aywin, die sich mittels Gebärdensprache ausdrückt. Ein phantastisches Universum, ein toller Schreibstil, eine unglaubliche Geschichte, ein herrlicher Humor - ich hoffe, es gibt bald mehr von Eleanor Bardilac zu lesen!

Veröffentlicht am 25.08.2021

Kann Celeste gewinnen?

Unsichtbar im hellen Licht
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Celeste muss ein gewagtes Spiel spielen, um die Personen zu retten, die in der Höhle des Mannes mit dem smaragdrünen Anzug hängen. Doch der ist eh überzeugt davon, dass sie es nicht schaffen wird, denn ...

Celeste muss ein gewagtes Spiel spielen, um die Personen zu retten, die in der Höhle des Mannes mit dem smaragdrünen Anzug hängen. Doch der ist eh überzeugt davon, dass sie es nicht schaffen wird, denn es hat noch nie jemand vor ihr geschafft und außerdem ist er es, der die Regeln macht. Und nein, er verrät dem Mädchen nicht, wie die Regeln lauten. Was diese Rahmengeschichte zu bedeuten hat, versteht man erst recht spät im Verlauf des Buches. Doch für mich war dieses Buch eine fantastische Reise in die Welt des Theaters, hinter die Bühne, auf die Bühne und eine Begegnung mit ganz vielen Menschen in unterschiedlicher Funktion aus der dem Theater. Von der Magie angesteckt, fasziniert und immer wieder ein wenig ratlos und mit ganz vielen Fragezeichen im Kopf - so habe ich mich während der Lektüre dieses Buches gefühlt. Doch der Vorhang lichtet sich immer mehr und Celeste hat mir gut gefallen. Auch einige andere Personen, die jedoch zum Teil erst im späteren Verlauf auftauchen.