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Veröffentlicht am 16.11.2025

Leben in Südafrika

Warten auf Susy
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Cristina Karrer erzählt in diesem Buch über ihr Leben in Südafrika. Sie ist Journalistin und kommt ursprünglich aus der Schweiz. 2001 zieht sie nach Südafrika und erzählt - nach einem kurzen Start in der ...

Cristina Karrer erzählt in diesem Buch über ihr Leben in Südafrika. Sie ist Journalistin und kommt ursprünglich aus der Schweiz. 2001 zieht sie nach Südafrika und erzählt - nach einem kurzen Start in der Gegenwart - von ihrem Leben dort. Zum Einen, wie schwierig es manchmal für sie ist, Aufträge zu bekommen, aber vor allem über ihren Alltag und die Probleme, aber auch das Schöne im Leben.
Auf das Auftauchen von Susy habe ich - nach einer kurzen Erwähnung im ersten Kapitel - auch lange gewartet und als sie auf Seite 174 auftaucht bzw. angekündigt wird, musste ich schon innerlich ein wenig grinsen. Was für ein Spannungsaufbau.
Cristina Karrer schreibt sehr interessant und oft sehr selbstkritisch. Durch sie lernen wir unter Anderem das Leben in einem Township besser kennen, aber auch die Mentalität und den Alltag. Und die Erwartungen der armen Südafrikaner an die - im Gegensatz zu ihnen - reichen Ausländer, die unterschiedlichen Welten, die es dort gibt. Afrika, das von den Medien nicht immer so im Fokus steht, im Rahmen der Fußball WM oder beim Tod von Nelson Mandela dann kurz im Rampenlicht.
Es hat mir sehr gut gefallen und mein Interesse an Südafrika und generell Afrika verstärkt.

Veröffentlicht am 13.11.2025

Im Baskenland

Wolfstal
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Ich freue mich immer, wenn ein neuer Band aus der Luc-Verlain-Reihe erscheint. Dieses Mal finden die Ermittlungen und der Fall nicht in der Nähe von Bordeaux, sondern in der Gegend von Espelette, im Baskenland, ...

Ich freue mich immer, wenn ein neuer Band aus der Luc-Verlain-Reihe erscheint. Dieses Mal finden die Ermittlungen und der Fall nicht in der Nähe von Bordeaux, sondern in der Gegend von Espelette, im Baskenland, statt. Espelette, bekannt für sein Paprikagewürz und der Ort liegt auf einer der Pilgerrouten nach Santiago de Compostela.
Schäfer Jacques mag die Pilger nicht, er ist lieber bei seinen Schafen und in der Natur, hat sogar einen Wolf gefüttert. Für diese Aktion hat er sich jedoch den Ärger der Dorfbewohner auf sich gezogen, denn der Wolf hat viele Tiere gerissen. Und dann ist Jacques tot, ermordet. Wer war es und weshalb?
Deshalb bittet Lucs ehemaliger Kollege Commissaire Etxeberra, der zurück ins Baskenland gegangen ist, ihn um Amtshilfe. Da in Bordeaux gerade nicht viel passiert, macht Luc das gerne.
Auch in diesem Fall geht es wieder viel um das Essen, die geographischen Besonderheiten, die Kultur - den Teil mag ich immer sehr gerne.
Die Auflösung hat mir gut gefallen und lässt keine offenen Fragen. Am Ende gibt es schon die Andeutungen für den nächsten Fall.
Frank Arnold gehört zu meinen liebsten Hörbuchsprechern und überzeugt auch dieses Mal und macht das Hören zum Genuss.

Veröffentlicht am 13.11.2025

Dämonenjägerin und Göttersohn

Velvet Falls, but the Gods forgot to die (Velvet-Dilogie 1)
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Nach der "Sonnenfeuerballade" habe ich mich schon sehr auf das neue Buch von Julia Dippel gefreut und mir hat das Buch sehr gefallen - bis auf das fiese Ende.
Velvet hatte eigentlich andere Pläne, aber ...

Nach der "Sonnenfeuerballade" habe ich mich schon sehr auf das neue Buch von Julia Dippel gefreut und mir hat das Buch sehr gefallen - bis auf das fiese Ende.
Velvet hatte eigentlich andere Pläne, aber dann musste sie einen Dämonen in sich besiegen, ist nun Dämonenjägerin und knallhart. Das lesen wir schon zu Beginn des Buches, denn wir begleiten Velvet auf der Dämonenjagd und erfahren auch da schon von ihrer zweiten Identität. Nach so einer Dämonenjagd hat sie immer unbändigen Hunger, sei es nun Essen, oder noch besser hilft Sex. Aber dann wird sie bei der Gilde einbestellt und ausgerechnet sie soll einen Lehrling annehmen - den muss sie schnellstens loswerden.
Der männliche Konterpart ist Kash, Kashmere Sinclaire, einer der 7 Göttersöhne. Die beiden haben eine gemeinsame Vergangenheit und was da passiert ist, das erfährt man erst nach und nach.
Als Velvet Visionen bekommt vom Tod der Götter muss sie sich mit Kash zusammen tun.
Highlight war für mich - der erst spät auftauchende - Monty mit seinen coolen und witzigen Sprüchen, aber wer oder was Monty ist, möchte ich nicht verraten.
Julia Dippels Humor war wieder einmal genial und am Ende gibt es noch so einige überraschende Wendungen, so dass ich mit Spannung die Fortsetzung erwarte.

Veröffentlicht am 12.11.2025

Toller Auftakt

A Land of Rage and Harm
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Ich wollte schon länger mal ein Buch von Elvira Zeissler lesen und bin voller Vorfreude in dieses Buch eingetaucht und war am Ende begeistert und traurig, dass es schon ausgelesen war. Vor allem, weil ...

Ich wollte schon länger mal ein Buch von Elvira Zeissler lesen und bin voller Vorfreude in dieses Buch eingetaucht und war am Ende begeistert und traurig, dass es schon ausgelesen war. Vor allem, weil doch noch so viele Fragen offen geblieben sind. Darum freue ich mich jetzt schon auf den zweiten Band.
Das ist immer Geschmackssache, ich weiß, aber ich fand es gut, dass es hier keine seitenlangen spicy Szenen gab ohne dass es mit der Handlung weitergeht; ich werde da nämlich immer ungeduldig und überfliege diese Stellen meist, actionreiche Szenen hingegen gefallen mir gut. Es gibt schon ein paar Szenen, aber diese waren für mich von der Länge her perfekt.
Action, Humor und Emotionalität - davon gibt es hier reichlich, so dass es mir schwerfiel, das Buch aus der Hand zu legen.
Hinzu kommt mit Harmony (Harm) eine interessante und vielschichtige Protagonistin. Sie ist mutig, aber nicht wagemutig und der Schritt, zu den Wächtern zu gehen, ist ihr nicht leicht gefallen.
Der männliche Konterpart, Rage (allein die Namensgebung der beiden hat mir ein Grinsen entlockt), hat mir auch gut gefallen und ich mochte die Wortgefechte der beiden.
Die Ausgestaltung der Welt ist sehr liebevoll und anschaulich.
Und nun heißt es mit Spannung auf die Fortsetzung warten.

Veröffentlicht am 12.11.2025

Monster

House of the Beast
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Als Almas Mutter schwer erkrankt, wendet sie sich an ihren Vater, den sie bisher noch nicht kannte, aber sie hofft, er könne ihre Mutter retten. Denn außer ihrer Mutter hat sie doch niemanden.
Doch dann ...

Als Almas Mutter schwer erkrankt, wendet sie sich an ihren Vater, den sie bisher noch nicht kannte, aber sie hofft, er könne ihre Mutter retten. Denn außer ihrer Mutter hat sie doch niemanden.
Doch dann stellt sich heraus, dass sie eben doch jemanden hat, ein Biest, ein Monster, das in ihr steckt.
Eine sehr düstere Atmosphäre, passend zum Monat November. Keine leichte, süße Lektüre, sondern eher deprimierend und eben definitiv keine Romantasy, hier gibt es allerhöchstens angedeutete Liebesgeschichten. Und auch wenn das sicherlich viele bemängeln (werden), so hat es mir gerade deswegen gefallen, denn dadurch ist dieses Buch anders und nicht so vorhersehbar. Zwischendurch leider ein paar Längen, aber insgesamt hat es mir gut gefallen. Insgesamt aber eine gute Dynamik und ein manchmal schon poetischer Schreibstil.