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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2017

Schlechter als Teil 1

Gläsernes Schwert (Die Farben des Blutes 2)
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Der zweite Band schließt direkt an den Ersten an und ist ein typischer "Zwischenband", der mit einem Cliffhanger endet, aber ansonsten passiert mir viel zu wenig.

Mare und Cal sind aus der Knochenarena ...

Der zweite Band schließt direkt an den Ersten an und ist ein typischer "Zwischenband", der mit einem Cliffhanger endet, aber ansonsten passiert mir viel zu wenig.

Mare und Cal sind aus der Knochenarena entkommen und die Rote Garde, darunter auch Kilorne, Mares Freund aus Kindertagen, und Shade, ihr totgeglaubter Bruder. Cal ist ein Gefangener, der seine Rolle stoisch und uninteressiert hinnimmt.

Mares Ziel in diesem Buch ist es, möglichst viele "Neublüter" aufzuspüren, also Rote, die wie sie und Shade besondere Fähigkeiten haben. Dabei stößt sie auf viele Probleme und auch so manch Unerwartetes.

Ich habe mich sehr auf diese Fortsetzung gefreut, muss aber zugeben, dass mir manchmal ein wenig die Spannung fehlte und die Geschichte sich nicht so recht weiter entwickelte, sondern zog. Mare hat mich immer mehr genervt und ich konnte ihr Verhalten oftmals nicht nachvollziehen.

Veröffentlicht am 24.04.2017

Witziger Abschlussband

Dark Elements 3 - Sehnsuchtsvolle Berührung
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Dieser Band schließt direkt an den zweiten Band an. Layla muss sich endlich zwischen Roth und Zayne entscheiden (und zum Glück zieht sich das nicht mehr ewig hin; mehr verrate ich nicht). Denn ihre Hauptaufgabe ...

Dieser Band schließt direkt an den zweiten Band an. Layla muss sich endlich zwischen Roth und Zayne entscheiden (und zum Glück zieht sich das nicht mehr ewig hin; mehr verrate ich nicht). Denn ihre Hauptaufgabe und die von Wächtern und auch einigen Dämonen ist es, die Lilin zu vernichten. Doch das ist gar nicht so einfach, denn es gibt so manch eine Komplikation und die Leser dürfen sich auch gerne auf Überraschungen gefasst machen. Und dann ist ja auch noch Laylas Mutter, Lilith.

Es gibt Kämpfe, Verluste, ein Finale mit viel Tempo, das sich allzu rasch liest.

Positive aufgefallen ist mir der Humor des Buches. In den ersten beiden Bänden auch vorhanden, allerdings nicht so ausgeprägt. Der Schlagabtausch der Protagonisten hat mich so manches Mal zum Grinsen gebracht und auch wenn es mal etwas kitschiger wurde, so ist der Humor bis zum Ende beibehalten worden.

Veröffentlicht am 24.04.2017

Nichts für mich

Aquarius
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Eigentilch eine spannende Geschichte und dass es sich um Fantasy handelt, wird ja auch schon klar gemacht, aber ich bin mit dem Buch nicht warm geworden.
Die vielen Erklärungen zwischendurch zu Geografie, ...

Eigentilch eine spannende Geschichte und dass es sich um Fantasy handelt, wird ja auch schon klar gemacht, aber ich bin mit dem Buch nicht warm geworden.
Die vielen Erklärungen zwischendurch zu Geografie, Geschichte und was weiß ich allem waren einfach zu viel des Guten und haben immer wieder von der eigentlichen Geschichte abgelenkt und einfach nur genervt. Ein Nebensatz wäre vielfach ausreichend gewesen.
Es dauert, bis richtig Spannung aufkommt und der Schreibstil war mir einfach zu umständlich. Schade.

Veröffentlicht am 22.04.2017

Überraschende Landung

Evolution. Die Stadt der Überlebenden
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Lucy, Jem und einige andere Jugendliche fliegen in die USA, um dort 10 Monate in Gastfamilien zu leben. Doch dann geht alles schief. Sie müssen in Denver notlanden und da sieht es ganz anders aus als erwartet. ...

Lucy, Jem und einige andere Jugendliche fliegen in die USA, um dort 10 Monate in Gastfamilien zu leben. Doch dann geht alles schief. Sie müssen in Denver notlanden und da sieht es ganz anders aus als erwartet. Die Natur ist dabei, den Flughafen zu erobern, kein Mensch weit und breit zu sehen. Und dann werden sie auch noch angegriffen. Sie brauchen einen Plan, um zu überleben und versuchen zu verstehen, wo sie gelandet sind und was dort passiert ist; dabei stoßen sie auf überraschende Entdeckungen.
Thomas Thiemeyer ist ein spannendes Buch gelungen, das mit den Thesen der Evolutionsbiologie spielt. Die Erzählperspektiven wechseln und so erfährt der Leser mehr über die Ängste und Erwartungen der jeweiligen Protagonisten.
Dies ist der erste Teil einer Trilogie und ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.

Veröffentlicht am 21.04.2017

Unglaublich spannend

Endgültig
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Jenny Aaron hat vor 5 Jahren bei einem Einsatz in Barcelona ihr Augenlicht verloren und lebt seitdem mit der Schuld, ihren Freund und Partner im Stich gelassen zu haben, von dem sie dachte, er sei am Ort ...

Jenny Aaron hat vor 5 Jahren bei einem Einsatz in Barcelona ihr Augenlicht verloren und lebt seitdem mit der Schuld, ihren Freund und Partner im Stich gelassen zu haben, von dem sie dachte, er sei am Ort des Überfalls gestorben. Die beiden waren gemeinsam Mitglied einer streng geheimen Eliteeinheit der Polizei, die immer zu gefährlichen Einsätzen gerufen wird. Mittlerweile ist Aaron Fallanalytikerin beim BKA und trifft zum ersten Mal wieder auf Niko, weil sie wegen eines Falles hinzugezogen wird, der in ihre Vergangenheit reicht.
Andreas Pflüger hat mich mit seiner Geschichte und seinem Schreibstil von der ersten Seite an überzeugt. Die Geschichte wird aus Sicht der erblindeten Jenny erzählt, die hart mit sich ins Gericht geht und Erstaunliches trotz ihrer Blindheit – oder manchmal gerade deswegen – leistet. Ein Plädoyer dafür, Blinde nicht zu unterschätzen. Jenny Aaron trifft nun auf die ehemaligen Kollegen und gerade die Beziehung zu Pavlik und seiner Frau Sandra wird sehr gut näher gebracht. Pflüger gelingt es, die Schwächen und Stärken seiner Protagonisten, die Zweifel und manchmal auch (kleinen) Eitelkeiten gut darzustellen. Daneben gibt es eine rasante Geschichte, die verzwickter ist als sie zu sein scheint. Die Auflösung ist logisch und nachvollziehbar, trotz Überraschungen wirkt sie aber nicht an den Haaren herbei gezogen. Ich hoffe, bald mehr von Pflüger zu lesen.