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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.08.2025

Morde an Prostituierten

Gold aus der Wiener Werkstätte
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Im Prolog lernen wir die Prostituierte Constanze kennen, die aus dem ausbeuterischen Bordell flüchten konnte und nun im Hotel Freier trifft, aber nur, bis sie genug Geld zusammen hat, um Näherin zu werden. ...

Im Prolog lernen wir die Prostituierte Constanze kennen, die aus dem ausbeuterischen Bordell flüchten konnte und nun im Hotel Freier trifft, aber nur, bis sie genug Geld zusammen hat, um Näherin zu werden. Aus dem Traum wird leider nichts. Ihr Tod soll vertuscht werden, das ist der Befehl des Vorgesetzen von Max von Krause, aber wie soll das gehen und vor allem, wie soll er da vernünftig ermitteln? Bei der Toten wurde ein Schmuckstück aus der Wiener Werkstätte gefunden, in der Lili Feigel als Putzfrau arbeitet, aber eigentlich auch als Künstlerin.
Ich kannte den ersten Fall nicht, aber hatte keine Probleme, mich einzufinden. Mir gefiel es sehr gut, wie die sozialgeschichtlichen Hintergründe eingebaut wurden und mit Lili und Max zwei Personen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten natürlich unterschiedliche Sichtweisen auf die Geschehnisse haben. Die absolute Armut und Not bei der Nachbarin von Lili, der es selbst seit der Arbeit in der Werkstätte etwas besser geht und auf der anderen Seite die Mutter von Max, die alles tut, um den Schein zu wahren, es gibt nicht viel zu essen, damit sie ins Kaffeehaus gehen kann und sich in der Gesellschaft zeigt. Diese Einbindungen und weitere haben mir sehr gefallen.
Ein sehr gut recherchierter historischer Roman mit einem spannenden Kriminalfall, der aber auch die Zustände in Wien zu Beginn des 20. Jahrhunderts gut beschreibt.

Veröffentlicht am 05.08.2025

Eine Hochzeit?

Bretonisch mit Wind und Wellen
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Wird es nun wirklich ernst und Tereza und Gabriel heiraten? Zumindest ist es nun Gabriel, der bereits alles organisiert hat, als Tereza von einem Besuch bei ihrer Tochter in Australien zurück kehrt. Aber ...


Wird es nun wirklich ernst und Tereza und Gabriel heiraten? Zumindest ist es nun Gabriel, der bereits alles organisiert hat, als Tereza von einem Besuch bei ihrer Tochter in Australien zurück kehrt. Aber Gabriel begründet seinen Entschluss damit, dass Tereza so Zahlungen nicht leisten muss, wenn sie mit ihm verheiratet ist. Verständlicherweise findet Tereza das übergriffig, soll sie doch nur noch unterschreiben. Aber dann gibt es Ablenkung: Tereza findet die Leiche einer Influencerin. Ausgerechnet Ayaly wird verdächtigt und Tereza muss deshalb handeln - was sogar Gabriel versteht und sie dazu ermuntert.

In diesem Band stehen neben alten Legenden das Surfen und eine Organisation, die sich für den lokalen Umweltschutz engagiert, im Zentrum der Geschichte. Und natürlich gibt es auch wieder viel Bretagne-Stimmung, kulinarische Beschreibungen etc.
Viel zu schnell war das Buch ausgelesen und hat mir - wie auch die Vorgänger - viel Freude bereitet. Ich hoffe, dass es tatsächlich doch noch weitergehen wird - denn Tereza hat doch bestimmt noch viel zu tun.

Veröffentlicht am 04.08.2025

Genevieve und Rowin

Enchantra – Verrate die Liebe, rette dein Herz
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Genevieve möchte mehr über ihre Herkunft erfahren und reist nach Enchantra, einem gut in Italien. Wie schon im ersten Teil der Reihe ist auch dieses Buch wieder sehr düster und geheimnisvoll und vor allem ...

Genevieve möchte mehr über ihre Herkunft erfahren und reist nach Enchantra, einem gut in Italien. Wie schon im ersten Teil der Reihe ist auch dieses Buch wieder sehr düster und geheimnisvoll und vor allem gefährlich.
Und wieder gibt es ein gefährliches Spiel zu gewinnen oder zu überstehen. Genevieve ist anders als ihre Schwester Ophelia und sie muss das Publikum zusätzlich davon überzeugen in einen Unsterblichen, in Rowin, verliebt zu sein.
Ein tolles Magie-System und Genevieve und Rowin sind interessante Protagonisten. Freut euch auf rasante, witzige Wortgefechte zwischen den beiden. Immer wieder lustig, dann wieder romantisch, Spice ist natürlich auch dabei, aber nicht ständig präsent im Vordergrund, was mir gut gefallen hat.
Rasant wie das Spiel fliegen die Seiten nur so und dann war das Buch auch schon beendet - und ich warte dann mal auf den nächsten Band.

Veröffentlicht am 04.08.2025

Ein neues Advents-Abenteuer

Spekulatius, der Weihnachtsdrache. Spekulatius und der Schneeriese
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Der 1. Dezember ist da und Mats und Matilda freuen sich schon auf Specki, der dieses Mal tatsächlich pünktlich ankommt. Wie schön, jetzt kann die Weihnachtszeit beginnen und Spekulatius hat natürlich sofort ...

Der 1. Dezember ist da und Mats und Matilda freuen sich schon auf Specki, der dieses Mal tatsächlich pünktlich ankommt. Wie schön, jetzt kann die Weihnachtszeit beginnen und Spekulatius hat natürlich sofort wieder großen Hunger auf Läbküken (Lebkuchen)- immer wieder erstaunlich, wie viel so ein kleiner Drache verdrücken kann.
Ein Anruf von Onkel Urs und dann geht alles ganz schnell und sie fahren in die Berge. Wo alles schön verschneit ist. Die Kinder gehen in die Dorfschule und finden dort schnell Anschluss.
Onkel Urs lebt im Einklang mit der Natur in der Hütte Murmelpelz oberhalb des Dorfes, doch Sabrina und Rocko wollen das Ski-Gebiet weiter ausbauen und haben Interesse an der Hütte. So ist ganz geschickt auch ein Umweltthema eingebaut.
Aber was hat es nun mit dem Schneeriesen auf sich? Und welchen Unsinn hat Specki wieder vor?
Wieder ein wunderbares Adventskalender-Buch mit den gewohnten schönen Illustrationen. Da ist die Vorfreude auf Weihnachten garantiert.

Veröffentlicht am 04.08.2025

Tödliche Berührungen

Kingdom of the Black Crescent 1: Touch of Perish
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Kaythara ist mit einem Fluch belegt, denn jede ihrer Berührungen tötet. Deswegen wird sie im Tempel auch immer wieder behandelt, doch nach jeder dieser Lichttherapien geht es ihr schlecht, aber ihr Fluch ...

Kaythara ist mit einem Fluch belegt, denn jede ihrer Berührungen tötet. Deswegen wird sie im Tempel auch immer wieder behandelt, doch nach jeder dieser Lichttherapien geht es ihr schlecht, aber ihr Fluch wird dennoch stärker. Sie trägt immer Handschuhe und ist einsam. Richtige Freundinnen hat sie nicht, nur zwei Mädchen, die sie akzeptieren, aber keine Rolle spielen für die Handlung.
Aber weiß sie wirklich, wer oder was sie ist? Der neue Wächter Danmor holt sie aus ihrem alten Leben raus und dann erfährt sie viel Neues, was ihr zu denken gibt. Aber sie findet immer noch, dass sie keine Gabe, sondern einen Fluch hat.
Das Buch habe ich sehr gerne gelesen, denn es hat neben einer interessanten Fantasy-Welt (von der ich längst noch nicht alles weiß, da hoffe ich auf die Fortsetzung) und einer guten Geschichte auch Humor, so dass ich öfter überraschend lachen musste.
Zur Handlung möchte ich hier nur noch so viel verraten: verlasst euch auf gar nichts. Vor allem im letzten Viertel musste ich meine Gedanken zu den Personen und Geschehnissen immer wieder zurecht rücken. Und wenn ich das verändert hatte, dann wurde doch wieder alles umgeworfen.
Und das Ende, was für ein fieser Cliffhanger! Jetzt muss ich bis zum Frühjahr warten, bis es weitergeht.