Profilbild von Gavroche

Gavroche

Lesejury Star
offline

Gavroche ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Gavroche über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.08.2024

Flitterwochen mit einem Mordfall

Letzte Lügen
0

Das Cover finde ich absolut genial, aber bei mir hat noch mehr der Name der Autorin gewirkt, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte.
Ich weiß nicht, wie viele Thriller der Reihe mit Sara Linton und Will ...

Das Cover finde ich absolut genial, aber bei mir hat noch mehr der Name der Autorin gewirkt, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte.
Ich weiß nicht, wie viele Thriller der Reihe mit Sara Linton und Will Trent ich schon gelesen habe und bisher wurde ich noch kein einziges Mal enttäuscht.
Am besten nimmt räumt man sich viel Lesezeit ein für dieses Buch, ob im Urlaub oder an einem freien Wochenende, denn wenn man einmal angefangen hat, dann kann man den Thriller ganz schlecht wieder aus der Hand legen.
Ich empfehle zumindest einige der Vorgänger gelesen zu haben, weil dann die Hintergrundgeschichte besser zu verstehen ist, allerdings kommt auch ohne dies die Spannung auf.
Die Flitterwochen haben sich Sara und Will ganz bestimmt nicht so grausam vorgestellt. Statt Romantik kommt es zu Mord, denn die Managerin der Lodge wird ermordet. Wer war es? Hier kommen viele in Frage und es gibt auch viele unterschiedliche Motive. Dann verschwindet auch noch der Sohn von Mercy McAlpine und irgendwie hat jeder und jede ein Motiv, denn die Tote war nicht gut angesehen.
Der Spannungsbogen wird gehalten, wir werden verwirrt, mit unterschiedlichen Informationen aus diversen Perspektiven "versorgt" und die Gänsehaut will einfach nicht verschwinden.

Veröffentlicht am 25.08.2024

Ich war gespannt

Empire of Sins and Souls 1 - Das verratene Herz
0

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch und sowohl das Cover als auch der Klappentext haben mich neugierig gemacht.
Für mich war es das erste Buch von Beril Kehribar.
Die Idee war gut, allerdings gab es ...

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch und sowohl das Cover als auch der Klappentext haben mich neugierig gemacht.
Für mich war es das erste Buch von Beril Kehribar.
Die Idee war gut, allerdings gab es meiner Ansicht nach bei der Umsetzung einige Probleme, so dass sich für mich die Geschichte teilweise wirklich gezogen hat, da wäre eine Straffung für mehr Spannungsaufbau gut gewesen. Und für mich gab es zu viele Zeitsprünge und Hin und Her; das hat für mich nicht die Spannung aufgebaut. Ab der zweiten Hälfte wurde es dann besser und vor allem das Ende lässt so manch eine Frage offen, so dass ich nun doch neugierig auf die Fortsetzung bin.
Xanthia, der Vorhof der Hölle wurde gut beschrieben, das gefiel mir. Ich hatte allerdings Probleme, mit der Protagonistin Zoé warm zu werden. Und die Liebesgeschichte hatte für mich etwas zu viele Klischees im Angebot. Da fehlte mir zumindest ein Hauch "Innovatives".
Ein recht gutes Buch, aber mit so einigem Potential, das nicht ausgeschöpft wurde.

Veröffentlicht am 25.08.2024

Faszinierend anders

Die Quokka-Insel
0

Ich gestehe, dieser Kriminalroman hat mich überrascht, er war anders als ich gedacht habe. Und vor allem musste man wirklich genau lesen, vor allem, wenn man die Personen nicht kennt. Und dann gab es zu ...

Ich gestehe, dieser Kriminalroman hat mich überrascht, er war anders als ich gedacht habe. Und vor allem musste man wirklich genau lesen, vor allem, wenn man die Personen nicht kennt. Und dann gab es zu Beginn auch noch ein paar perfide Zeitsprünge und diese Brüche der Chronologie sind mir auch recht spät aufgefallen. Man muss hier genau lesen - und wenn man das nicht tut, dann entgehen einem viele Wortspiele und -witze sowie Informationen, die vielleicht eher in die Richtung "unnützes Wissen" gehen, aber gerade deshalb so amüsant sind.
Man darf diesen Krimi einfach nicht zu ernst nehmen; das fängt schon mit der Karte zu Beginn an, denn dort befindet sich eine des Bundeslands Franken. Und dann gibt es 3 Stufen der Wasserrationierung, weil die Hitze anhält. Durchaus vernünftig, aber inhaltlich doch arg fragwürdig.
Viele interessante Charaktere, die alle so ihre Eigenheiten und Macken haben, ein fränkisches Kamasutra, eine ungewöhnliche Schachpartie und von einer KI verfasste Witze, um nur einige Beispiele zu nennen.
Ach ja, der Kriminalfall: der CEO eine Firma wurde entführt und dann verschwindet noch ein Ehepaar, ein kleiner Junge wird Zeuge und hat zu viel gesehen. Nun ja, der Rest geschieht erst so nach und nach - da möchte ich nicht zu viel verraten.
Nur so viel: mir hat es Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen.

Veröffentlicht am 23.08.2024

Hebt sich von der Menge ab

Red Umbrella Society – Der Kuss des Schmetterlings
0

Ich kenne schon so einige Romane von Caroline Brinkmann und war gespannt auf diese Geschichte, die in ihrer Wahlheimat New York spielt. Die Hörbuchsprecherin Genoveva Meyer kannte ich noch nicht, aber ...

Ich kenne schon so einige Romane von Caroline Brinkmann und war gespannt auf diese Geschichte, die in ihrer Wahlheimat New York spielt. Die Hörbuchsprecherin Genoveva Meyer kannte ich noch nicht, aber ich mochte ihre Stimme und ihren Vortrag des Hörbuches und freue mich, wenn ich mal wieder ein Hörbuch höre, das sie eingelesen hat.
Das Buch beginnt gleich spannend mit einem spektakulären Raub, den Skadi, ihr Bruder und sein Freund begehen. Eigentlich alles gut geplant und dazu gedacht, ihre Schulden weiter abzubauen. Aber dann finden sie in dem eigentlich leeren Appartement eine Leiche und ihr Bruder und sein Freund werden verhaftet. Und dann ist das Opfer auch noch ausgerechnet ein Mitglied der geheimen Red Umbrella Society - was hinter dieser Gesellschaft steckt, erfahren wir so nach und nach. Zu Anfang ist es alles ein wenig rätselhaft und ich hatte viele Fragen, aber das hat sich im Laufe des Buches gut geklärt.
Die Geschichte hebt sich definitiv von der Menge ab und macht mich neugierig auf die Fortsetzung.

Veröffentlicht am 16.08.2024

Moni und Oscar

Pi mal Daumen
0

Zwei total unterschiedliche Charaktere treffen hier im neuen Roman von Alina Bronsky aufeinander: der sechzehnjährige Oscar, aus dessen Sicht der Roman erzählt wird, und die Anfang 50jährige Moni. Sie ...

Zwei total unterschiedliche Charaktere treffen hier im neuen Roman von Alina Bronsky aufeinander: der sechzehnjährige Oscar, aus dessen Sicht der Roman erzählt wird, und die Anfang 50jährige Moni. Sie lernen sich im Mathematikseminar kennen und nur, weil Übungsblätter im Team abgegeben werden müssen, akzeptiert Oscar die Zusammenarbeit. Aber er ist sich eh sicher, dass Moni das Studium nicht schaffen wird. Überheblich löst er die Aufgaben für beide.
Oscar stammt aus einer reichen Familie und hat gelernt, dass man mit Geld alles bekommen kann. Er ist Autist und fixiert darauf, sein Idol, Professor Johannsen, persönlich zu treffen. Nur deshalb hat er sich für diese Uni entschieden.
Moni hingegen kommt mit allen leicht ins Gespräch, kümmert sich um alle(s) und hat auch mal ihren jüngsten Enkel mit in der Vorlesung.
Mir hat dieses Aufeinandertreffen zweier so unterschiedlicher Leben gefallen. Alina Bronskys Schreibstil ist einfach unglaublich und auch ihr neuer Roman war ein Kunstwerk.