Profilbild von Gelinde

Gelinde

Lesejury Star
offline

Gelinde ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Gelinde über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.08.2024

Bei der Laterne woll´n wir stehen – sich treu bleiben?

Bei der Laterne woll'n wir stehen
0

Bei der Laterne woll´n wir stehen, von Gunna Wendt

Cover:
Sehr schön und passend zum Buch.

Inhalt und meine Meinung:
Ein schöner emotionaler Einstieg. Wir lernen Lili und Cord als Liebespaar kennen. ...

Bei der Laterne woll´n wir stehen, von Gunna Wendt

Cover:
Sehr schön und passend zum Buch.

Inhalt und meine Meinung:
Ein schöner emotionaler Einstieg. Wir lernen Lili und Cord als Liebespaar kennen. Dann kommt der Krieg immer näher.
Beim Lesen spürt man die bedrohliche Stimmung.
Als sich Cord dann entschließt freiwillig in den Krieg einzutreten zieht Lili für sich konsequent (man könnte aber auch sagen stur ohne nachzufragen) eine Trennungslinie, und verlässt Cord.
Doch sie bekommt ihn ein Leben lang nicht mehr aus dem Kopf.

Der Schreibstil gefällt mir gut, doch der Mittelteil ist mir etwas zu weit ausgeholt und etwas zäh. Hier hätten dann vielleicht für mich eher ein paar Sequenzen aus Cords Leben Spannung und Unterhaltung gebracht.
Das Ende passt für mich dann wieder und ist versöhnlich.

Autorin:
Gunna Wendt studierte Soziologie und Psychologie in Hannover und lebt als freie Autorin in München. Neben ihren Arbeiten für Theater und Rundfunk veröffentlichte sie Kurzgeschichten, Gedichte, Essays und literarische Biografien.
Die große Popularität und Strahlkraft des Liedes »Lili Marleen« hat Gunna Wendt schon immer fasziniert, weshalb sie eines Tages entschied, der fiktiven Figur eine Lebensgeschichte zu schenken.

Mein Fazit:
Ein schöner Roman, der mich gut unterhalten hat. Im Mittelteil etwas zäh.
Und er kommt nicht an die Melancholie und den Zauber des Liedes heran.
Von mir 4 Sterne.

Veröffentlicht am 22.08.2024

Das erste Licht des Sommers – Familie ist nicht immer einfach

Das erste Licht des Sommers
0

Das erste Licht des Sommers, von Daniela Raimondi

Cover:
Sehr schön, und das tolle ist, auch das Buch selber, also nicht nur der Schutzumschlag hat Diesen tollen SDr4uck.

Inhalt und meine Meinung:
Die ...

Das erste Licht des Sommers, von Daniela Raimondi

Cover:
Sehr schön, und das tolle ist, auch das Buch selber, also nicht nur der Schutzumschlag hat Diesen tollen SDr4uck.

Inhalt und meine Meinung:
Die Geschichte beginnt mit Normas Geburt und Endet mit Norma als 70 jährige.
Allerdings wird die Geschichte selber erweitert, denn wir erfahren auch viel über das Leben zurück bis zu Normas Großmutter.
Ein Leben in Italien das in großer Armut und in einfachen Verhältnissen mit einem harten Alltag aufwartet.
Die Familienbeziehung, auch gerade zwischen den Liebespaaren ist immer recht komplizierte und nie einfach.
Es passierst viel, eine Achterbahn der Gefühle und Emotionen die sich bis zum Schluss immer mehr steigert.
Es gibt Überraschungen und Wendungen bei denen ich sehr gestaunt habe.
Alle Emotionen bei zwischenmenschlichen Beziehungen, egal ob Liebende, Verwandte oder Freunde, Mutter und Tochter wurden bedient – sehr schön, emotional, sehr differenziert und realistisch geschrieben.

Was mit aber nicht so sehr gefällt, sind die vielen nicht übersetzten italienischen Wörter, Satzfetzen oder ganzen Sätze. Aber jetzt am Ende des Buches gibt das für mich keinen Sternabzug.

Autorin:
Daniela Raimondi wurde in der Lombardei geboren und verbrachte den größten Teil ihres Lebens in England.

Mein Fazit:
Eine wunderbare und sehr differenzierte Familiengeschichte über mehrere Generationen, die mir sehr gut gefallen hat.
Von mir 5 Sterne.

Veröffentlicht am 21.08.2024

Nur nachts ist es hell – viel zu durcheinander

Nur nachts ist es hell
0

Nur nachts ist es hell, von Judith W. Taschler

Cover:
Passt zu einem historischen Buch.

Inhalt und meine Meinung:
Die „Erzählern“ Elisabeth“ erzählt in der Ich-Form und spricht den Leser direkt an Ich ...

Nur nachts ist es hell, von Judith W. Taschler

Cover:
Passt zu einem historischen Buch.

Inhalt und meine Meinung:
Die „Erzählern“ Elisabeth“ erzählt in der Ich-Form und spricht den Leser direkt an Ich dachte das soll wohl eine Nähe erzeugen. Bei mir kommt das aber eher etwas anbiedern (überheblich) an.
Erst später im Buch habe ich begriffen, sie spricht ja nicht mich als Leser an sondern eine ihrer Nachkommen für die sie wohl diese Aufzeichnungen schreibt.
Die Erzählweise ist dann leider auch sehr konfus und verwirrend. Es entwickelt sich kein Roman, sondern es sind lose Erinnerungen von Elisabeth die sich kreuz und quer durch ihr Leben ziehen. Deshalb sind mir auch viele Zusammenhänge nicht klar geworden: wer mit wem, hat der oder die da noch gelebt, kannten die sich da schon, etc.
Es ergibt sich für mich kein flüssiger Lesefluss.

Ich weiß nicht ob es anders (besser, einfacher) gewesen währe wenn ich das erste Buch der Autorin, auch zu dieser Familie, gelesen hätte.

Ach ja, und war der Titel aussagen soll blieb mir auch unklar.

Autorin:
Judith W. Taschler, geboren 1970 in Linz, wuchs mit sechs Geschwistern, vielen Tieren und Büchern in einem großen, gelben Haus im Mühlviertel auf. Sie lebt heute in Innsbruck.

Mein Fazit:
Mir war alles viel zu durcheinander, weshalb ich die Zusammenhänge teilweise nicht begriffen habe.
Deshalb von mir auch nur 2 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.08.2024

Die Gräfin – für mich nicht zu ende erzählt

Die Gräfin
0

Die Gräfin, von Irma Nelle

Cover:
Ein schönes Cover das super zur Stimmung im Buch passt.

Inhalt und meine Meinung:
Das Buch fängt gut an, der Schreibtil ist flüssig und atmosphärisch. Es wird viel ...

Die Gräfin, von Irma Nelle

Cover:
Ein schönes Cover das super zur Stimmung im Buch passt.

Inhalt und meine Meinung:
Das Buch fängt gut an, der Schreibtil ist flüssig und atmosphärisch. Es wird viel zwischen den Zeilen angedeutet und ich war gespannt welche Geheimisse mich noch erwarten.
Zusammenhänge in der Vergangenheit, irgendwelche Verstrickungen, auch von den Protagonisten?
Doch je mehr es dem Ende zuging, dachte ich mir schon, auf den restlichen Seiten kann ja nicht mehr so viel erklärt werden.
Und dann hört das Buch einfach auf. Ohne dass die Geschichte eiter oder zu Ende erzählt wird.
Ich bin sehr enttäuscht und habe sogar gleich geschaut ob es einen zweiten Teil gibt, aber ich konnte nichts finden.

Autorin:
RMA NELLES ist 1946 geboren und aufgewachsen auf Nordstrand. Sie lebt mit ihrem Mann in einer Kleinstadt bei München und in Griechenland. Viele der im Roman handelnden Personen hat sie selbst erlebt, andere kennt sie aus Erzählungen – wie die Hallig- Gräfin, mit deren Geschichte sie aufgewachsen ist.

Mein Fazit:
Das Buch fängt gut an, doch am Ende ist es wie unvollendet. Nach meiner Meinung fehlen dem Buch insgesamt mindestens noch 100 Seiten.
Deshalb kann ich nur 2 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 09.08.2024

Kalte Angst – nichts für schwache Nerven

Im Kopf des Mörders - Kalte Angst
0

Kalte Angst, von Arno Strobel

Ein Thriller der seinen Namen zu recht verdient hat.
Ein kaltblütiger Serienkiller geht um und bringt anscheinend wahllos Menschen, ja ganze Familien brutal um.
Die Ermittler, ...

Kalte Angst, von Arno Strobel

Ein Thriller der seinen Namen zu recht verdient hat.
Ein kaltblütiger Serienkiller geht um und bringt anscheinend wahllos Menschen, ja ganze Familien brutal um.
Die Ermittler, Max Bischoff und seine Kollegen kommen keinen Schritt weiter.
Da meldet sich der Leiter einer Klinik für Psychiatrie und meldet, dass ein Patient Hinweise zu dem Fall hat – und diese treffen auch noch zu.
Der Thriller ist sehr spannend geschrieben. Bis zum Schluss hat man keine Ahnung wer der Serienkiller sein kann und dann ist die Überraschung groß. Aber noch größer ist die Überraschung als sich dann die Verbindung herausstellt warum der Patient der Klinik die Taten vorhersehen konnte.
Unglaublich gut gemacht.
Von mir 5 Sterne,