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Veröffentlicht am 01.08.2022

Das letzte Grab – hat mich voll überzeugt

Das letzte Grab
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Das letzte Grab, von Lukas Erler

Cover:
Das Cover gefällt mir und passt zur Stimmung und Umgebung des Buches.

Inhalt:
Es geht um antiken Raubkunstschmuggel, der sich von der Türkei über den nahen Osten ...

Das letzte Grab, von Lukas Erler

Cover:
Das Cover gefällt mir und passt zur Stimmung und Umgebung des Buches.

Inhalt:
Es geht um antiken Raubkunstschmuggel, der sich von der Türkei über den nahen Osten abspielt und seine Kreise bis nach Europa zieht.

Die Rechtsanwältin Carla wird vom türkischen Konsulat kontaktiert. Ihr EX-Mann ist in der Türkei durch einen Autounfall ums leben gekommen. Ob sie bitte die Kosten für eine Überführung zu einer Bestattung in Deutschland übernehmen würde.
Carla stimmt zu. Dann wird ihre Wohnung verwüstet und ihr Geliebter brutal ermordet.
Bei der Beerdigung wird sie von einem arabischen Mann angesprochen, der ihr eine unglaubliche Geschichte von illegalem Raubkunsthandel erzählt.
Carla wird neugierig und reist in in die Türkei um sich vor Ort über den Unfall ihres EX-Mannes zu erkundigen.

Meine Meinung:
Ein rasanter Krimi mit Überraschungen bis zum Schluss.
Die Geschichte ist clever und von langer Hand und sehr gut geplant.
Sie wird sehr glaubwürdig erzählt und ist auch sehr realistisch.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und vielschichtig, es ist immer was los, die Spannung steigt von Seite zu Seite.
Die Protagonisten sind alle sehr glaub würdig ihr Handeln und ihre Denkweise sehr gut nachvollziehbar.

Ein toller Krimi wie ich ihn mir wünsche und der mir sehr gut gefallen hat

Autor:
Lukas Erler wurde 1953 geboren. Er studierte Soziologie, Philosophie und Sozialgeschichte in Marburg und machte eine Ausbildung zum Logopäden.. Zusammen mit seiner Familie lebt Erler in Nordhessen.

Mein Fazit:
Ein Krimi der mich voll überzeugt und mir sehr gut gefallen hat.

Von mir eine klare Lese- und Kaufempfehlung und volle Punktzahl, also 5 Sterne.

Veröffentlicht am 21.06.2022

Ich hab dich im Gefühl - so schön

Ich hab dich im Gefühl
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Ich hab dich im Gefühl, von Cecelia Ahern

Cover:
Das verspielte und romantische passt hier sehr gut.

Inhalt und meiner Meinung:
Joyce befindet sich auf einem Tiefpunkt. Sie hat gerade ihr Baby verloren ...

Ich hab dich im Gefühl, von Cecelia Ahern

Cover:
Das verspielte und romantische passt hier sehr gut.

Inhalt und meiner Meinung:
Joyce befindet sich auf einem Tiefpunkt. Sie hat gerade ihr Baby verloren und muss erkennen dass ihre Ehe am Ende ist.
Da geschehen lauter wundersame Dinge um sie herum. Sie kann sich das alles nicht erklären.
Kann eine Blutspende die Ursache sein?

Dies ist viel mehr als eine Liebesgeschichte.
Ein Buch voller Magie, Liebe und Wärme.
Das Ganze wird so witzig, originell, gefühlvoll und romantisch erzählt, dass man jede Seite voller Freude weiter blättert.

Die Beziehung und das Verhalten von Joyce und ihrem Vater (Henry- meinem Lieblingsprotagonisten) gefällt mir sogar noch besser als die mystisch bezaubernde Liebesgeschichte.

Autorin:
Cecelia Ahern erzählt Geschichten, die unvergleichlich inspirieren und berühren. Sie ist eine der erfolgreichsten Autorinnen der Welt und vielseitig wie wenige andere. Cecelia Ahern ist Jahrgang 1981, hat Journalistik und Medienkommunikation studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Norden von Dublin.

Mein Fazit:
Ein wunderbares Buch.
Von mir eine klare Leseempfehlung und volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 19.06.2022

Muckross House,

Muckross House
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Muckross House,
Schatten über Killarney, von Kerstin Pukowski

Cover:
Sehr schön und passt zu Irland.

Inhalt und meine Meinung:
Dies ist nach Inch Beach, der zweite Roman (die Reihenfolge stimmt eigentlich ...

Muckross House,
Schatten über Killarney, von Kerstin Pukowski

Cover:
Sehr schön und passt zu Irland.

Inhalt und meine Meinung:
Dies ist nach Inch Beach, der zweite Roman (die Reihenfolge stimmt eigentlich nicht) den ich von der Maklern Ella, die gerne Miss Marple spielt, und ihrem Ehemann Ryan, der bei der Mordkommission arbeitet, lesen.

Der Fall ist sehr verzwickt und kurios, und den Täter hatte ich bis am Ende nicht auf dem Radar.
Doch es gibt viele Stellen bei denen ich einfach denke, so läuft es einfach nicht.
Z.B.: eine Maklerin (hier Ella) die Zimmer in einem Haus (das sie verkaufen soll) sofort fotografiert, nachdem gerade mal die Möbelpacker zur Tür raus sind. Da liegen doch bestimmt überall Staubflusen und sonstiger Müll.
Oder da werden Beweise für einen Mord (von Ella und Ryan) einfach vernichtet.

Was mir besonders gut gefällt ist die leidenschaftliche Darstellung und Liebe zu der Natur von Irland.

Autorin:
Kerstin Pukowski wurde 1973 in Nürnberg geboren, wo sie auch heute noch lebt.

Mein Fazit:
Ein kurioser und unterhaltsamer Krimi.
Aber total unglaubwürdig und in seiner Ermittlungsarbeit, sowohl von der Seite der Polizei aus (Ryan) als auch von Ella, als Miss Marple, von der Realität weit entfernt.
Von mir fürs unterhalten 4 Sterne.


Veröffentlicht am 19.06.2022

Fischers Frau – schwierig zu lesen

Fischers Frau
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Fischers Frau, von Karin Klisa

Cover:
Es gefällt mir sehr gut und von der Farbgestaltung passt es gut zum Buch.

Inhalt und meine Meinung:
Museumskuratorin Mia Sund bekommt einen Fischerteppich zur Begutachtung ...

Fischers Frau, von Karin Klisa

Cover:
Es gefällt mir sehr gut und von der Farbgestaltung passt es gut zum Buch.

Inhalt und meine Meinung:
Museumskuratorin Mia Sund bekommt einen Fischerteppich zur Begutachtung vorgelegt, der total faszinierend in seine Farbgebung und den Motiven ist und dadurch aus der Reihe fällt.
Der Satz: „Nicht dass es eine Fälschung ist“ fällt und rollt mehr auf, als die Vergangenheit des Teppichs. Auch Mia hat Geheimnisse.

Der Schreibstil ist sehr eigenwillig/mühsam zu lesen, hier ist jederzeit volle Konzentration nötig. Viele außergewöhnliche Vergleiche und immer mit einer gewissen Vorsicht/Distanz. Oft sehr lange und gestelzte Schachtelsätze.
Z.B.: Als wäre die Möglichkeit einer unmittelbaren Aufkündigung eine, vielleicht sogar die entscheidende Ermöglichungsbedingung für ihr freiheitlich-kollektives Glück gewesen, hatte man sich auf Jamme ohne Verzweiflung, ohne Lamento, ohne Nostalgie, dafür mit Effizienz und Grazie davongemacht.
Es gibt viele Wortspielereien.
Z.B.: Ein Noch-nicht-Germanist und eine Nicht-mehr-Bandagistin. Etwas nicht werden und etwas nicht bleiben hatte eine gewisse Ähnlichkeit.
Oder
…eine bestimmte Schönheit oder eine schöne Bestimmtheit…

In der Mitte wird es etwas langatmig.

Das Ende ist ja dann mehr die (Märchen)Erzählung von Mia über Nina. Ja ok, es werden einige Fakten eingebaut, aber trotzdem bin ich hin und her gerissen.
Die Geschichte von Nina (der Fischerin/Knüpferin) wir einmal zum Teil recherchiert erzählt und dann wieder als Geschichte die Mia schreibt. Irgendwie schwierig.

Bei den Liebesgeschichten (egal ob von Mia oder Nina) die eigentlich sehr romantisch und liebevoll sind, kommen bei mir die Emotionen nicht rüber und es bleibt alles sehr steif. – Finde ich schade.

Autorin:
Karin Kalisa, geboren 1965, lebt nach Stationen in Bremerhaven, Hamburg, Tokio und Wien seit einigen Jahren im Osten Berlins.

Mein Fazit:
Das Buch finde ich mehr verwirrend als dass es mir Lesefreude gebracht hat.
Von mir 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.06.2022

Die Landkarte der Liebe – tragisch

Die Landkarte der Liebe
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Die Landkarte der Liebe, von Lucy Clarke

Inhalt und meine Meinung:
Katie und Mi, zwei Schwestern die sich lieben und sich streiten.
Und irgendwie leben sie sich auseinander.
Als Katie dann die Nachricht ...

Die Landkarte der Liebe, von Lucy Clarke

Inhalt und meine Meinung:
Katie und Mi, zwei Schwestern die sich lieben und sich streiten.
Und irgendwie leben sie sich auseinander.
Als Katie dann die Nachricht bekommt, ihre Schwester ist auf Bali von einer Klippe gestürzt und es steht sogar der Verdacht von Selbstmord in der Luft, ist Katie am Boden zerstört.
Als sie nach der Beerdigung das Tagebuch von Mia erhält, steht für Katie fest: Sie will den Stationen der Reise ihrer Schwester folgen.
Eine Reise ins Ungewisse beginnt.

Wir lesen von zwei ganz unterschiedlichen Schwestern.
Jeweils aus der Ich-Perspektive (bei Mia aus dem Tagebuch) lernen wir die beiden kennen. Ihr Umfeld und ihre Lebensweise werden immer klarer. Einiges zeichnet sich ab und bestätigt sich dann auch später.

Das Ganze ist sehr emotional und streckenweise auch sehr traurig.
Katie macht eine große Entwicklung durch.

Mein Fazit:
Das Buch hat mir gut gefallen, einiges war vorauszusehen, aber im Gesamten hat es mich doch sehr gut unterhalten.
Von mir 4 Sterne.