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Veröffentlicht am 19.06.2022

Muckross House,

Muckross House
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Muckross House,
Schatten über Killarney, von Kerstin Pukowski

Cover:
Sehr schön und passt zu Irland.

Inhalt und meine Meinung:
Dies ist nach Inch Beach, der zweite Roman (die Reihenfolge stimmt eigentlich ...

Muckross House,
Schatten über Killarney, von Kerstin Pukowski

Cover:
Sehr schön und passt zu Irland.

Inhalt und meine Meinung:
Dies ist nach Inch Beach, der zweite Roman (die Reihenfolge stimmt eigentlich nicht) den ich von der Maklern Ella, die gerne Miss Marple spielt, und ihrem Ehemann Ryan, der bei der Mordkommission arbeitet, lesen.

Der Fall ist sehr verzwickt und kurios, und den Täter hatte ich bis am Ende nicht auf dem Radar.
Doch es gibt viele Stellen bei denen ich einfach denke, so läuft es einfach nicht.
Z.B.: eine Maklerin (hier Ella) die Zimmer in einem Haus (das sie verkaufen soll) sofort fotografiert, nachdem gerade mal die Möbelpacker zur Tür raus sind. Da liegen doch bestimmt überall Staubflusen und sonstiger Müll.
Oder da werden Beweise für einen Mord (von Ella und Ryan) einfach vernichtet.

Was mir besonders gut gefällt ist die leidenschaftliche Darstellung und Liebe zu der Natur von Irland.

Autorin:
Kerstin Pukowski wurde 1973 in Nürnberg geboren, wo sie auch heute noch lebt.

Mein Fazit:
Ein kurioser und unterhaltsamer Krimi.
Aber total unglaubwürdig und in seiner Ermittlungsarbeit, sowohl von der Seite der Polizei aus (Ryan) als auch von Ella, als Miss Marple, von der Realität weit entfernt.
Von mir fürs unterhalten 4 Sterne.


Veröffentlicht am 19.06.2022

Fischers Frau – schwierig zu lesen

Fischers Frau
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Fischers Frau, von Karin Klisa

Cover:
Es gefällt mir sehr gut und von der Farbgestaltung passt es gut zum Buch.

Inhalt und meine Meinung:
Museumskuratorin Mia Sund bekommt einen Fischerteppich zur Begutachtung ...

Fischers Frau, von Karin Klisa

Cover:
Es gefällt mir sehr gut und von der Farbgestaltung passt es gut zum Buch.

Inhalt und meine Meinung:
Museumskuratorin Mia Sund bekommt einen Fischerteppich zur Begutachtung vorgelegt, der total faszinierend in seine Farbgebung und den Motiven ist und dadurch aus der Reihe fällt.
Der Satz: „Nicht dass es eine Fälschung ist“ fällt und rollt mehr auf, als die Vergangenheit des Teppichs. Auch Mia hat Geheimnisse.

Der Schreibstil ist sehr eigenwillig/mühsam zu lesen, hier ist jederzeit volle Konzentration nötig. Viele außergewöhnliche Vergleiche und immer mit einer gewissen Vorsicht/Distanz. Oft sehr lange und gestelzte Schachtelsätze.
Z.B.: Als wäre die Möglichkeit einer unmittelbaren Aufkündigung eine, vielleicht sogar die entscheidende Ermöglichungsbedingung für ihr freiheitlich-kollektives Glück gewesen, hatte man sich auf Jamme ohne Verzweiflung, ohne Lamento, ohne Nostalgie, dafür mit Effizienz und Grazie davongemacht.
Es gibt viele Wortspielereien.
Z.B.: Ein Noch-nicht-Germanist und eine Nicht-mehr-Bandagistin. Etwas nicht werden und etwas nicht bleiben hatte eine gewisse Ähnlichkeit.
Oder
…eine bestimmte Schönheit oder eine schöne Bestimmtheit…

In der Mitte wird es etwas langatmig.

Das Ende ist ja dann mehr die (Märchen)Erzählung von Mia über Nina. Ja ok, es werden einige Fakten eingebaut, aber trotzdem bin ich hin und her gerissen.
Die Geschichte von Nina (der Fischerin/Knüpferin) wir einmal zum Teil recherchiert erzählt und dann wieder als Geschichte die Mia schreibt. Irgendwie schwierig.

Bei den Liebesgeschichten (egal ob von Mia oder Nina) die eigentlich sehr romantisch und liebevoll sind, kommen bei mir die Emotionen nicht rüber und es bleibt alles sehr steif. – Finde ich schade.

Autorin:
Karin Kalisa, geboren 1965, lebt nach Stationen in Bremerhaven, Hamburg, Tokio und Wien seit einigen Jahren im Osten Berlins.

Mein Fazit:
Das Buch finde ich mehr verwirrend als dass es mir Lesefreude gebracht hat.
Von mir 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.06.2022

Die Landkarte der Liebe – tragisch

Die Landkarte der Liebe
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Die Landkarte der Liebe, von Lucy Clarke

Inhalt und meine Meinung:
Katie und Mi, zwei Schwestern die sich lieben und sich streiten.
Und irgendwie leben sie sich auseinander.
Als Katie dann die Nachricht ...

Die Landkarte der Liebe, von Lucy Clarke

Inhalt und meine Meinung:
Katie und Mi, zwei Schwestern die sich lieben und sich streiten.
Und irgendwie leben sie sich auseinander.
Als Katie dann die Nachricht bekommt, ihre Schwester ist auf Bali von einer Klippe gestürzt und es steht sogar der Verdacht von Selbstmord in der Luft, ist Katie am Boden zerstört.
Als sie nach der Beerdigung das Tagebuch von Mia erhält, steht für Katie fest: Sie will den Stationen der Reise ihrer Schwester folgen.
Eine Reise ins Ungewisse beginnt.

Wir lesen von zwei ganz unterschiedlichen Schwestern.
Jeweils aus der Ich-Perspektive (bei Mia aus dem Tagebuch) lernen wir die beiden kennen. Ihr Umfeld und ihre Lebensweise werden immer klarer. Einiges zeichnet sich ab und bestätigt sich dann auch später.

Das Ganze ist sehr emotional und streckenweise auch sehr traurig.
Katie macht eine große Entwicklung durch.

Mein Fazit:
Das Buch hat mir gut gefallen, einiges war vorauszusehen, aber im Gesamten hat es mich doch sehr gut unterhalten.
Von mir 4 Sterne.

Veröffentlicht am 15.06.2022

Zeit im Wind – bitter-süß

Zeit im Wind
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Zeit im Wind, von Nicholas Sparks

Inhalt und meine Meinung:
Dieses Buch hat recht lange im Bücherregal auf mich gewartet.

Der Anfang erzählt das Leben von Teenagern in einer Kleinestadt auf dem Weg zum ...

Zeit im Wind, von Nicholas Sparks

Inhalt und meine Meinung:
Dieses Buch hat recht lange im Bücherregal auf mich gewartet.

Der Anfang erzählt das Leben von Teenagern in einer Kleinestadt auf dem Weg zum Erwachsen werden.
Dann eine bitter-süße Liebesgeschichte, die den gerade mal 17 jährigen Landon selber am meisten überrascht. Nach der anfänglichen Leichtigkeit und Euphorie kommt plötzlich ein Schicksalsschlag und die beiden Liebenden werden vor eine traurige Tatsache gestellt.
Die Geschichte hat mich irgendwie an die unvergessene „Love-Story“ erinnert.

Es gibt kein „Happy End“.
Doch der letzte Satz lautet:
„Ich glaube jetzt, dass es Wunder gibt“.

Mein Fazit:
Eine schöne bitter-süße Liebesgeschichte, die leider tragisch endet.
Von mir 4 Sterne.

Veröffentlicht am 11.06.2022

Fertig ist die Laube - toatl witzig

Fertig ist die Laube (Die Online-Omi 15)
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Fertig ist die Laube, von „Renate Bergmann“ (alias Torsten Rohde)

Cover:
Klasse, genauso wie ich mir den Inhalt vom Buch vorstelle.

Inhalt und meine Meinung:
Renate Bergmann, eine rüstige 82 jährige ...

Fertig ist die Laube, von „Renate Bergmann“ (alias Torsten Rohde)

Cover:
Klasse, genauso wie ich mir den Inhalt vom Buch vorstelle.

Inhalt und meine Meinung:
Renate Bergmann, eine rüstige 82 jährige Rentnerin, übernimmt mit ihrer Freundin Gertrud, vertretungsweise ein total desolates Laubengrundstück. Und Renate wäre nicht Renate, wenn sie nicht die Ärmel hochkrempeln würde und die Parzelle wieder auf Hochglanz bringt.

Der Autor lässt Renate alles aus der „Ich-Perspektive“ erzählen. Dadurch gewinnt man den Eindruck mitten dabei und direkt neben Renate zu sein.
Sie kommt dabei beim Erzählen vom Hölzchen aufs Stöckchen, aber es wird nie langweilig oder langatmig. Jede Seite ist ein Genuss.

Es gibt viel zu schmunzeln und oft musste ich herzhaft lachen. Das Buch ist randvoll mit heiterem, trockenem Humor, und immer wie so ganz nebenbei eingestreut. Einfach köstlich.

Z. B. ein Zitat (abgekürzt):
Schüler: Diskutieren sie nicht mit mir. Heute glauben Sie, Sie hätten recht, aber in ein paar Jahren bezahle ich ihre Rente, also stellen Sie sich lieber gut mit mir!
Lehrerin entgegnet: Junge, wie die Dinge stehen, zahle ich in ein paar Jahren deine Stütze“

Autor:
Torsten Rohde, Jahrgang 1974, hat in Brandenburg/Havel Betriebswirtschaft studiert und als Controller gearbeitet. Sein Twitter-Account @RenateBergmann, der vom Leben einer Online-Omi erzählt, entwickelte sich zum Internet-Phänomen. «Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker» unter dem Pseudonym Renate Bergmann war seine erste Buch-Veröffentlichung – und ein sensationeller Erfolg, auf die zahlreiche weitere, nicht minder erfolgreiche Bände und ausverkaufte Tourneen folgten.

Mein Fazit:
Ein total witziges Buch, das mit wunderbar lustige Lesestunden geschenkt hat.
5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.