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Veröffentlicht am 28.03.2025

Egal, sagt Aal – doch eben nicht immer

Egal, sagt Aal
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Egal, sagt Aal, von Julia Regelt

Cover:
Es gefällt mir, witzig.

Inhalt und meine Meinung:
Ein tolles Bilderbuch zum Vorlesen und gemeinsamen betrachten. Durch das große Format: 24 x 30, haben viele ...

Egal, sagt Aal, von Julia Regelt

Cover:
Es gefällt mir, witzig.

Inhalt und meine Meinung:
Ein tolles Bilderbuch zum Vorlesen und gemeinsamen betrachten. Durch das große Format: 24 x 30, haben viele Illustrationen Platz, der super ausgenutzt wird. Es gibt ganz viel zu entdecken.
Gleich wenn wir die Umschlagsklappe aufschlagen, sehen wir den Lebenskreislauf des Aals, von der Sargassosee über den Ozean, einen Fluss bis in einen Teich.
Wir begleiten den Aal und sehen dass er mit seiner Lebensweise „mir ist alles egal“, doch so einigemal aneckt.
Doch das ist ja nicht weiter schlimm, der Aal verbringt seien Leben eben einfach so wie er es möchte.
Doch als er Fred, dem kleinen Flusskrebs zu nahe kommt und ihn dadurch traurig macht, ist es dem Aal plötzlich auch nicht mehr „egal“.
Und mit der Hilfe von Fritzi dem Frosch erkennt er: es ist schon in Ordnung anders zu sein und auch mal gegen den Strom zu schwimmen, aber wenn ich dabei einem andren weh tu, dann ist es nicht mehr in Ordnung.
Und so kann er sein Verhalten ändern und im Teich kehrt wieder Friede ein.

Mein Fazit:
Eine schöne Geschichte die zeigt:
Jeder darf nach seiner Fasson leben, aber die eigene Freiheit hört halt da auf, wo sie anderen weh tut.
Von mir 4 Stern .

Veröffentlicht am 24.03.2025

Das Schweigen des Wassers - spannemnd

Das Schweigen des Wassers
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Das Schweigen des Wassers, von Susanne Tägder

Cover:
Durch die knalligen Farben ein Hingucker, ansonsten aber austauschbar.

Inhalt und meine Meinung:
1991, Kommissar Groth wird von Hamburg nach Wechtershausen, ...

Das Schweigen des Wassers, von Susanne Tägder

Cover:
Durch die knalligen Farben ein Hingucker, ansonsten aber austauschbar.

Inhalt und meine Meinung:
1991, Kommissar Groth wird von Hamburg nach Wechtershausen, ein Ort in der ehemaligen DDR versetzt. Er soll der Polizei dort Aufbauhilfe leisten.
Das besondere, er stammt aus diesem Ort und er wurde aus disziplinarischen Gründen versetzt.
Der erste Tote dort ist dann ein zwielichtiger Mann, der kurz vor seinem Tod zu Groth gekommen ist und sich bedroht und verfolgt gefühlt hat.
Die Spur führt zurück zu einem brisanten Cold Case und in die eigenen Reihen der Polizei.

Ein sehr interessanter Einstig, ein spannungsgeladener Mittelteil, und das Ende ist dann etwas schnell und konfus, aber dennoch passend.

Autorin:
Susanne Tägder stammt aus Heidelberg. Für ihre literarischen Texte wurde sie u.a. mit dem Walter-Serner-Preis und dem Harder Literaturpreis ausgezeichnet. Ihren ersten Roman, Das Schweigen des Wassers, hat sie in der mecklenburgischen Heimatstadt ihrer Eltern und Großeltern angesiedelt. Es ermittelt Kriminalhauptkommissar Arno Groth, der als Aufbauhelfer Ost kurz nach der Wende nach Mecklenburg versetzt wird. Mit offenen Armen wird er dort nicht empfangen - besonders als er sich für einen alten, längst abgehakten Mordfall zu interessieren beginnt. Inspiriert von einem wahren Fall.

Mein Fazit:
Ein sehr spannender Krimi.
Von mir 5 Sterne.

Veröffentlicht am 13.03.2025

Pauli - nicht wegschauen, sondern zupacken und helfen

Pauli – Ein Garten für alle
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Pauli
Ein Garten für alle, von Brigitte Weninger + Eva Tharlet

Cover:
Wunderschön, es lädt den Leser sofort ein.

Inhalt und meine Meinung:
Eine sehr anrührende Geschichte, putzig und lustig erzählt. ...

Pauli
Ein Garten für alle, von Brigitte Weninger + Eva Tharlet

Cover:
Wunderschön, es lädt den Leser sofort ein.

Inhalt und meine Meinung:
Eine sehr anrührende Geschichte, putzig und lustig erzählt.
Der kleine Hase Pauli trifft eine alte Frau und hilft ihr, dann kommt noch die ganze ‚Familie dazu und hilft.
dafür bekommen sie später ein ganz besonderes Geschenk zurück.
Die Geschichte zeigt, wie schön es ist anderen zu helfen, dass man gemeinsam stark ist und vieles meistern kann und dann sogar oft unerwartet viel zurück bekommt.

Die Illustrationen sind ganz besonders fein und heimelig und dem Text hervorragend angepasst.

Autorin:
Brigitte Weninger wurde in Kufstein, Österreich, geboren und arbeitete 20 Jahre lang als Kindergartenpädagogin, bevor sie sich ganz dem Schreiben zuwandte. Sie hat mehr als 60 Bücher veröffentlicht. Daneben engagiert sie sich besonders für die Lese- und Schreibförderung und die Erzählkultur. Sie lebt in Kufstein.

Illustratorin:
Eve Tharlet wurde im Elsass, Frankreich, geboren und ist in Deutschland aufgewachsen. Seit 1981 illustriert Eve Tharlet Bücher, für die sie viele Auszeichnungen erhalten hat. Sie ist Kindern und Erwachsenen auf der ganzen Welt durch den Erfolg ihrer Pauli-Bücher bekannt.

Mein Fazit:
Ein sehr schönes Buch über Freundschaft und Zusammenhalt.
Hier geht jedem das Herz auf.
Von mir volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 10.03.2025

Skin City – ich habe eindeutig mehr erwartet

Skin City
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Skin City, von Johannes Groschupf

Cover:
Das Cover gefällt mir, aber ich finde er passt nicht zum Buch.

Inhalt und meine Meinung:
Das Buch spielt in Berlin, ein Großstadtgefüge, ein Großstadtverhalten ...

Skin City, von Johannes Groschupf

Cover:
Das Cover gefällt mir, aber ich finde er passt nicht zum Buch.

Inhalt und meine Meinung:
Das Buch spielt in Berlin, ein Großstadtgefüge, ein Großstadtverhalten das ich mir auf der einen Seite gut vorstellen kann und dann doch wieder nicht.
Es beginnt mit zwei unterschiedlichen Handlungen die relativ lange nebeneinander her laufen und keinerlei Berührungspunkte aufweisen. Dann zum Schluss kommt die Verbindung relativ schnell und unverhofft. Aber genau dieser letzte Teil ist dann in meinen Augen auch recht abstrus, konstruiert und höchst unglaubwürdig.
Genauso wie die „Liebesszenen“, die ich total unpassend und fehl am Platz finde.

Als Thriller würde ich das Buch auch auf keinen fall bezeichnen, Gänsehaut gab es für mich in keinem Moment.

Autor:
Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, wuchs in Lüneburg auf. Studium der Germanistik, Amerikanistik und Publizistik in Berlin (West).. Johannes Groschupf hat zwei mittlerweile erwachsene Kinder und lebt in Berlin.

Mein Fazit:
Ist der Einstig noch Spannend und vielversprechend, beginnt der Mittelteil schon recht abzuflachen. Der letzte Teil hat mir dann gar nicht gefallen. Deshalb vergebe ich 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Die Summe unserer Teile –zu sprunghaft, zu viel offen

Die Summe unserer Teile
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Die Summe unserer Teile, von Paola Lopez

Cover:
Das Cover ist austauschbar, nichts besonders.

Inhalt und meine Meinung:
Im Buch geht es um drei Frauen einer Familie.
Es beginnt mit der Enkelin Lucy, ...

Die Summe unserer Teile, von Paola Lopez

Cover:
Das Cover ist austauschbar, nichts besonders.

Inhalt und meine Meinung:
Im Buch geht es um drei Frauen einer Familie.
Es beginnt mit der Enkelin Lucy, die eines Tages nach Hause kommt und in ihrem WG Zimmer steht ein Flügel, ein Steinway. Das Klavier das ihre Mutter ihr aufgezwungen hat. Aber warum ist der Lieferschein mit dem Namen ihrer Großmutter (die sie nie kennen gelernt hat) unterschrieben.
Dieses Klavier spielt eine wichtige Rolle im Buch, aber gerade dazu (zu dieser Unterschrift) oder warum die Mutter ihr es plötzlich geschickt hat , da sie ja seit drei Jahren keinen Kontakt mehr haben und Lucy ihr auch nicht gesagt hat, das sie nach Berlin gezogen ist, erfahren wir nicht mehr.

Auch sonst gibt es für mich einige unglaubwürdige Stellen und Lücken im Buch.

Der Schreibstil ist auch so gar nicht meins, so gewollt „literarisch“. Alles wird so ausufernd, mit zu vielen weit hergeholten Bildern, die mir nichts sagen, beschrieben..
Z.B. Das verdammte Klavier atmet den gesamten Sauerstoff in ihrem Zimmer.
Oder: Lucy wäre am liebsten ein Sieb, das einzelne Worte aus dem Sprachfluss filtert.
Oder: Als hätte es die letzten Jahre unter der Erde verbracht, reibt Beirut sich lichtempfindlich die Augen.

In einzelnen Episoden werden die Frauen vorgestellt, aber für mich nicht so, dass ich mir ein Bild von ihnen und ihrem Leben machen könnte.
Vor allem bei Lucy wird mir nicht klar warum sie sich so von ihrer Mutter unter Druck gesetzt fühlt.

Ich empfinde die Story unverständlich und unglaubwürdig. Alle drei Frauen blieben mir fremd, hölzern, auf Distanz und kalt.

Das Ende empfinde ich unbefriedigend und im Grunde genommen offen und nichtssagend.

Mein Fazit:
Das Buch war so gar nicht mein Fall.
Der Schreibstil ist mir zu gewollt „literarisch“. Die Handlung zu sprunghaft und nicht nachvollziehbar, zu vieles bleibt offen.
Ich vergebe knappe 3 Sterne.

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