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Veröffentlicht am 09.08.2022

Schöne Romantasy-Story

Schattensiegel
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Nachdem an Alienor Mercier verbotene Experimente durchgeführt wurden, die gefährliche Schattenkräfte hervorgerufen haben, ist sie eine unberechenbare Waffe und somit eine Gefahr für die Menschen. Seit ...

Nachdem an Alienor Mercier verbotene Experimente durchgeführt wurden, die gefährliche Schattenkräfte hervorgerufen haben, ist sie eine unberechenbare Waffe und somit eine Gefahr für die Menschen. Seit mehr als einem Jahr fristet sie deshalb in einem magischen Gefängnis ihr Dasein.
Doch dann wird ihre Hilfe benötigt. Sie soll mit ihrer dunklen Magie und der Unterstützung des königlichen Zauberwebers Thierry Poitiers, den Schattenfluch bekämpfen.
Aber wie soll Alienor ausgerechnet dem Mann vertrauen und mit ihm zusammenarbeiten, der sie verraten und dafür gesorgt hat, dass sie in dieser dunklen Zelle gelandet ist?
Leichter wird die Situation auch nicht dadurch, dass in seiner Nähe jedes Mal ihr Herz heftig zu klopfen beginnt.
Wird Alienor das Land von einem Fluch, der seit fast einhundert Jahren die Menschen heimsucht, befreit oder bleibt sie das Monster, das von allen gefürchtet wird und verbringt den Rest ihres Lebens in einem dunklen Verlies?

Das wunderschöne Cover hat mich sofort begeistert und der Klappentext machte mich neugierig auf die Geschichte.
Es hat so auch nicht lange gedauert, bis ich in die Handlung eingetaucht bin. Der Schreibstil von Isabel Clivia hat mich sofort angesprochen und in den Bann gezogen. Sie punktet dabei mit ihrer lebendigen, flüssigen und sehr anschaulichen Schreibweise und die Seiten flogen nur so dahin. Ich wurde wie in einem Sog durch das Buch gezogen.

Alle zehn Jahre wird das Land von einem Fluch heimgesucht, den der Zauberweber Gauthier vor fast einhundert Jahren erschaffen hat. Die finstere Magie setzt sich in den Körpern der Menschen fest und bringt das Schlechte in ihnen zum Vorschein.
Die einzige Möglichkeit, um ihn für zehn Jahre zurückzudrängen, besteht darin, ein Mitglied der Königsfamilie zu opfern, denn aus irgendeinem Grund, ist Gauthiers Fluch an königliches Blut gebunden.

Wir verfolgen die Geschichte aus der Perspektive von Alienor. Sie ist eine starke Protagonistin, die mit dem Hass und der Angst, die die Menschen ihr entgegenbringen, leben muss.
Im Laufe der Handlung erfahren wir nach und nach immer mehr von ihr und über die Umstände, die zu ihrer Verurteilung geführt haben.
Neben vielen unvorhersehbaren Wendungen und Überraschungen, sorgte es dafür, dass es während des ganzen Plots spannend blieb und ich das Buch kaum zur Seite legen konnte.
Auch Thierry ist ein toller Protagonist, der sich innerhalb der Geschichte wunderbar weiterentwickelt und sich auch die Fehler, die er macht, eingestehen kann.
Gut gefallen hat mir auch die Beziehung zwischen Alienor und Thierry. Die Autorin verliert sich nicht im Gefühlschaos, denn das würde auch nicht zu den beiden Hauptprotagonisten passen.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam weiter und ist authentisch beschrieben, während parallel die Handlung weiter vorangebracht wird.
Doch auch die anderen Figuren sind von der Autorin sehr lebendig und facettenreich gestaltet worden. Jeder Charakter bringt etwas Spezielles mit sich, dass sie einzigartig macht! Besonders Giselle und Rafael habe ich schnell ins Herz geschlossen.
Etwas gefehlt hat mir beim Worldbilding. Ich fand es etwas schade, das die Autorin die Welt nicht etwas ausführlicher und komplexer geschildert hat.

Trotzdem hat mir die Story sehr gut gefallen und ich habe Alienor und Thierry gerne bei ihrem Abenteuer begleitet.
Für mich eine wunderschöne Romantasystory, die 4 von 5 Sternen bekommt.

  • Einzelne Kategorien
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.07.2022

Schöne Liebesgeschichte

Music in my Heart
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„Music in my heart“ von Julie Fraser

Bianca hat immer versucht den Männern in ihrem Leben zu gefallen – vielleicht, weil ihr Vater sie schon vor ihrer Geburt verlassen hat - aber damit ist nun Schluss. ...

„Music in my heart“ von Julie Fraser

Bianca hat immer versucht den Männern in ihrem Leben zu gefallen – vielleicht, weil ihr Vater sie schon vor ihrer Geburt verlassen hat - aber damit ist nun Schluss. Gerade hat sie ihr Studium in der Veterinärmedizin abgeschlossen und will sich ihr Leben neu einrichten, als der Anruf aus der Anwaltskanzlei kommt. Sie hat von ihrem Vater Simon, den sie nie kennengelernt hat, in Montana einen Teil seines Hauses geerbt.
Doch die Sache hat einen Haken, denn ihr Stiefbruder Aaron, der in New York ein gefeierter Musicalstar ist, bekommt die andere Hälfte.
Die beiden müssen sich während der Renovierungsarbeiten arrangieren, aber das ist leichter gesagt, als getan, beide haben einen ziemlichen Dickkopf und machen sich gegenseitig das Leben schwer. Doch dann ändert Aaron sein Verhalten plötzlich und Bianca weiß nicht so recht, wie sie damit umgehen soll.

Das Cover ist wunderschön und der Klappentext hat mich sofort angesprochen und neugierig auf die Geschichte gemacht.
Den Schreibstil der Autorin ist unbeschwert und locker. Sie führt ihre Leser mit einer lebendigen und humorvollen Ausdrucksweise durch die Seiten.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des personalen Erzählers, der zwischen den Protagonisten wechselt. Ich habe etwas gebraucht, um mich daran zu gewöhnen, denn für mich ist dies eine recht ungewohnte Erzählweise, die meinen Lesefluss etwas gestört hat.

Doch schon auf der ersten Seite brachte mich die Autorin zum Schmunzeln, als Bianca sich Gedanken darüber macht, womit sie die Zahl 5 verbindet. Sie weiß nicht nur, dass die Fünf eine Primzahl und Wirbeltiere fünffingrig sind, sondern auch, dass es fünf platonische Körper gibt und der Mensch fünf Sinne hat. Außerdem ist sie seit 5 Jahren Single und hat fünf vorangegangene Episoden mit den Herren der Schöpfung hinter sich.
Bianca ist eine interessante Protagonistin, die gerade eine schwierige Zeit hinter sich hat. Nachdem sie ihren Professor wegen sexueller Belästigung gemeldet hatte, wies dieser alle Vorwürfe zurück und unterstellte ihr, sich ihm, im Austausch für ein gutes Zeugnis, angeboten zu haben.
Kein Job und kein Selbstvertrauen mehr, so sieht der aktuelle Status quo aus, als der Anruf aus der Kanzlei kommt und sie über ihr Erbe informiert wird.

Ihr Stiefbruder Aaron hingegen, hat Probleme den Tod seines Adoptivvaters zu verarbeiten. Er macht sich Vorwürfe, dass er in seinen letzten Stunden nicht an seiner Seite war, sondern in New York in einem Musical auf der Bühne stand.
Bereits beim ersten Aufeinandertreffen spürt der Leser, dass mit Beiden nicht gut Kirschen essen ist.
Bianca reagiert sehr aggressiv, als Aaron nicht sofort springt und dementsprechend lässt seine Reaktion nicht lange auf sich warten.

Zu Beginn hat mich das Verhalten der beiden Hauptprotagonisten ziemlich genervt und ich habe, vor allem Biancas Benehmen, als sie sich zum ersten Mal gegenüberstehen, nicht nachvollziehen können.
Doch mit der Zeit wurde es besser. Beide haben sich wunderbar weiterentwickelt und fanden einen Weg miteinander umzugehen, für den ich Verständnis hatte und den ich akzeptieren konnte.

Richtig gut gefallen hat mir auch, dass Julie Fraser sich in ihrem Buch nicht an den üblichen Stereotypen bedient, sondern dass Bianca keine Modelmaße hat und nicht die Qualitäten einer Schönheitskönigin besitzt.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und Bianca und Aaron sind nicht gleich vom ersten Moment an Feuer und Flamme voneinander.

Fazit
„Music in my Heard“ ist ein leichter, kurzweiliger und amüsanter Liebesroman, der mir ein paar schöne Lesestunden bereitet hat. Dafür gibt es gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.07.2022

Alice im Wunderland mal anders

Der Fluch der Grinsekatze
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Als die 17-jährige Alice mit ihrem Vater von der Großstadt, in dass kleine Dorf Hillsbright zieht, hofft sie auf einen Neuanfang, denn in ihrer alten Schule wurde sie gemobbt.
Doch nicht nur ihre Mitschüler ...

Als die 17-jährige Alice mit ihrem Vater von der Großstadt, in dass kleine Dorf Hillsbright zieht, hofft sie auf einen Neuanfang, denn in ihrer alten Schule wurde sie gemobbt.
Doch nicht nur ihre Mitschüler verhalten sich merkwürdig ihr gegenüber und behandeln sie wie eine Aussätzige, sobald sie ihren Namen hören. Auch die meisten Einwohner machen einen großen Bogen um Alice. Nur ihre Schulkameradin Hazel hält zu ihr und von ihr erfährt Alice, das der Fluch der Grinsekatze, der Grund für die Ablehnung ist. Denn alle 10 Jahre taucht im Ort eine Alice auf und verschwindet nach einigen Wochen wieder.
Alice hält diesen Fluch für einen dummen Aberglauben, doch dann hat sie plötzlich das Gefühl, verfolgt zu werden und gelbe Augen und ein fieses Grinsen im Dunkeln zu erkennen.
Langsam ist auch Alice davon überzeugt, dass es Ernst ist und nicht nur sie, sondern auch die, die ihr wichtig sind, bedroht werden.

Ich habe schon einige Märchenadaptionen gelesen und festgestellt, dass das eigentlich nicht so meine Genre ist. Allerdings hat mich der Klappentext so neugierig gemacht, dass ich es noch einmal gewagt habe.
Und was soll ich sagen!? Ich habe es nicht bereut.
Die Autorin hat mich mit ihrem flüssigen, leichten und lebendigen Schreibstil sehr gut unterhalten und die atmosphärische Stimmung wunderbar beschrieben.

Das Cover zeigt die Augen und den Mund der Grinsekatze, das Herz (das für die Herzkönigin steht), die Spielkarten und auf der Rückseite das Schachbrett.
Da es sich um den ersten Teil einer Dilogie handelt, bin ich schon sehr gespannt auf das Cover der Fortsetzung.

Alice im Wunderland habe ich schon als Kind gelesen. Ich hatte, ehrlich gesagt etwas Angst, dass es sich hierbei um eine Adaption handelt, die dem Märchen, wie ich es kenne, sehr ähnlich ist.
Doch ich habe eine tolle Geschichte vorgefunden, die ich an einem Tag verschlungen habe. Nun gut, es waren nur 189 Seiten, aber die haben es in sich.
Die Autorin hat aus dem Märchen eine richtig tolle Urban-Fantasy Story gemacht.
Ihr Schreibstil ist wunderbar flüssig, leicht und lebendig.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Alice erzählt und so konnte ich mich von Anfang an, gut in sie hineinversetzten.
Sie hat es nicht leicht, denn anstatt endlich akzeptiert zu werden, gehen ihre Mitschüler ihr vom ersten Tag an aus dem Weg und auch die Lehrer und die anderen Bürger des kleinen Ortes wollen nichts mehr mit ihr zu tun haben, sobald sie ihren Namen hören. Und dann erzählt man ihr auch noch die Story von einem alten Fluch, der durch sie wieder zum Leben erwacht wird.
Ich habe mit ihr gelitten und konnte ihr Handeln, ihre Gedanken und Emotionen gut nachvollziehen. Sie glaubt nicht gleich alles, was man ihr erzählt und bleibt lange skeptisch.
Gut gefallen hat mir auch Hazel, die neben Alice die zweite Hauptprotagonistin ist. Aber auch die Nebenfiguren fügen sich gut in die Handlung ein.
Wir begegnen nicht nur der Grinsekatze, sondern auch dem Hutmacher, der Herzkönigin und dem Kaninchen. Doch die Märchenfiguren sind alles andere als niedlich.

Die eine oder andere Szene hätte vielleicht etwas ausführlicher beschrieben sein dürfen, Aber die Spannung steigt während der Handlung kontinuierlich an und ich wollte einfach nur noch wissen, was es mit dem Fluch auf sich hat.

Es gibt einige Überraschungen und unvorhergesehene Wendungen und am Ende werden nicht alle Rätsel gelöst. Aber das wäre ja auch langweilig, denn schließlich soll es im zweiten Teil auch noch spannend bleiben.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
"Der Fluch der Grinsekatze" bekommt von mir 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
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  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.07.2022

Ein wahrer Pageturner

Cursed Worlds 1. Aus ihren Schatten …
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Tipp:
Nutzt unbedingt den QR-Code, den Ihr im Buchinnendeckel findet und schaut Euch das Bonusmaterial an. Dort findet ihr nicht nur ein Personenregister, sondern dort wird auch die unterschiedliche Zeitrechnung ...

Tipp:
Nutzt unbedingt den QR-Code, den Ihr im Buchinnendeckel findet und schaut Euch das Bonusmaterial an. Dort findet ihr nicht nur ein Personenregister, sondern dort wird auch die unterschiedliche Zeitrechnung zwischen den Welten erklärt. Das ist auf jeden Fall sehr hilfreich, um alles zu verstehen.

Doch nun zur Geschichte:
Nachdem ihre Eltern und ihr Bruder Kieran vor 12 Jahren spurlos verschwunden sind, wachsen die Geschwister Sis und Finn bei der Großmutter auf. Doch dann erleidet diese einen Schlaganfall und ist nicht mehr ansprechbar. In einer kryptischen Nachricht, die sie ihnen hinterlassen hat, erfahren die beiden, dass sie sich in Lebensgefahr befinden und sich auf den Weg nach Spanien machen sollen, um den Sohn des Wolfes zu suchen. Dort angekommen, treffen sie auf Ramon, der sich als Freund ihres Vaters vorstellt. Von ihm erfahren sie, was mit ihrer Familie damals geschah und er übergibt ihnen eine magische Gewandfibel. Damit sind sie in der Lage, die Weltengrenzen zu überqueren und wie durch ein Portal in eine andere Welt zu reisen. Um ihre Eltern und Kieran zu retten, machen sich Sis, Finn und ihr Freund Luka auf die Reise in diese magische Welt. Doch eine uralte Prophezeiung bringt nicht nur Finn in große Gefahr.

Wow!
Der Schreibstil der Autorin ist absolut fantastisch. Sie versteht es, ihre Leser durch eine sehr lebendige und bildhafte Erzählweise in den Bann zu ziehen und eine wunderbar, atmosphärische Stimmung zu erschaffen.
Die Geschichte lässt sich zügig lesen und die komplexe Handlung ist gut verständlich.
Rena hat ein fantastisches Worldbilding erschaffen und mich mit dieser epischen Fantasy-Story innerhalb weniger Seiten überzeugt. Ich hatte das Gefühl, die Landschaft, die Höhlen und den See, in dem sich die unzähligen Farben spiegeln, bildhaft vor meinen Augen zu sehen.
Am liebsten hätte ich das Buch in einem Rutsch verschlungen. Der Sog der Geschichte nahm mit jedem Kapitel zu und es fiel mir schwer, es zwischendurch zur Seite zu legen, um meine Beiträge in der Leserunde (an der ich teilnahm) zu formulieren.

Wir verfolgen die Geschichte nicht nur aus drei unterschiedlichen Perspektiven, sondern auch in verschiedenen Welten und Zeiten.
Auf der einen Seite begleiten wir Sis und Finn, die bei ihrer Großmutter aufgewachsen sind und keine Ahnung von der magischen Welt haben.
Auf der anderen Seite verfolgen wir die Handlung aus der Sicht von Kieran, der bei seinen Eltern in Erebos, der magischen Welt, aufgewachsen ist und kein anderes Leben kennt.
So bekommt man als Leser von allen Seiten Einblicke in die Geschichte und kann sich nicht nur gut in die Protagonisten hineinversetzten, sondern auch mit ihnen mitfühlen.

Die unterschiedlichen Charaktere sind toll herausgearbeitet worden und entwickeln sich wunderbar im Laufe der Geschichte weiter. Jede einzelne Figur bringt viel Individualität hinein.
Kieran zeigt unheimlich viel Mut und er entwickelt sich im Laufe der Handlung stetig weiter. Er lässt sich nicht beirren und weiß genau, was er tut.
Finn reagiert oft sehr impulsiv und unüberlegt, aber er hat es auch nicht leicht, denn merkwürdig reale Träume setzten ihm sehr zu.
Die große Schwester Sis überlegt erst, bevor sie handelt, aber sie ist nicht auf den Mund gefallen und zeigt keine Angst. Ich bin gespannt, wie es mit ihr im zweiten Teil weitergehen wird.

Von den Nebencharakteren fand ich den Skarabäus Amun besonders toll. Seine scharfzüngigen Äußerungen und die witzigen Kommentare, mit denen er Finn unterstützend unter die Arme greift, haben mich immer wieder zum Grinsen gebracht. Auch den Drachen Onyx habe ich sofort ins Herz geschlossen.

Die Hauptprotagonisten und auch die Nebenfiguren, wie zum Beispiel Luka, Ramon, Luna, Oisinn und viele andere, sind facettenreich gestaltet, haben ausreichend Tiefe und fügen sich perfekt in die Handlung ein.
Eine kleine Liebesgeschichte gibt es natürlich auch und auch wenn sie nicht zu sehr im Fokus steht, freut mich das, als bekennende Romantikerin natürlich besonders.

Rena Fischer hat eine fantastische Welt erschaffen, die nicht nur voller Intrigen, Machtspiele und Geheimnisse, sondern teilweise auch grausam ist.
Teil 1 hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und ist für mich ein wahrer Pageturner. Für dieses tolle Lesevergnügen gibt es natürlich eine Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 21.07.2022

Eine wunderschöne, fesselnde Liebesgeschichte

Love Crash
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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um jemanden kennenzulernen, aber Julie hat sich eine ganz besondere ausgesucht. Nur eine Sekunde hat diese dumme Fliege sie beim Fahrradfahren abgelenkt und ihren Blick ...

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um jemanden kennenzulernen, aber Julie hat sich eine ganz besondere ausgesucht. Nur eine Sekunde hat diese dumme Fliege sie beim Fahrradfahren abgelenkt und ihren Blick auf den jungen Mann mit den Augen aus flüssigem Silber gelenkt. Doch dieser Moment reichte aus, um sie um den Verstand zu bringen. Man könnte meinen, dass die Liebesgeschichte damit erzählt ist, allerdings birgt Luca ein Geheimnis. Julie versucht, mit der Hilfe ihrer Freunde Melissa und Cullen, das Rätsel um den jungen Mann zu lösen, aber im WWW existiert Luca merkwürdigerweise nicht. Auch sein Verhalten Julie gegenüber ist rätselhaft. Ehe sie sich versieht, wird sie immer tiefer in eine Geschichte hineingezogen und ihr Traum von einem Studium in New York droht zu platzen.

Als ich gelesen habe, das Andreas Suchanek ein neues Buch herausgebracht hat, habe ich eigentlich einen Fantasy-Roman erwartet, denn ich hatte vorher nur seine Reihe „Die 12 Häuser der Magie“ gelesen. Die Trilogie habe ich sehr geliebt und mich deshalb sofort auf das neue Buch gestürzt, das im Drachenmondverlag erschienen ist.
Ich war ziemlich erstaunt und auch sehr schnell neugierig, als ich bemerkte, dass es sich bei Love Crash um eine Liebesgeschichte handelt.
Was soll ich sagen?! Lieber Andreas, Du darfst gerne öfter mal Liebesromane schreiben, denn die Story hat mich schon nach wenigen Seiten in den Bann gezogen.

Der Schreibstil ist wunderbar leicht und flüssig und flüssig. Ich wurde wie in einem Sog durch die Handlung gezogen und war von der ersten Seite an von dem tollen Plot begeistert.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind perfekt um am Abend ein paar Seiten zu lesen. Allerdings spielte das für mich keine Rolle, denn ich war innerhalb kürzester Zeit so in die Geschichte versunken, dass ich das Buch erst zur Seite gelegt habe, als ich am Ende angekommen war. Ich bin überzeugt, dass es Dir nicht anders ergehen wird, wenn Du die Story liest.
Die zentrale Figur ist Julie. Sie will sich ihren Traum von einem Studium in New York erfüllen. Ihre finanziellen Mittel sind allerdings beschränkt und deshalb braucht sie unbedingt ein Stipendium. Ihre Tage bestehen nur noch aus arbeiten und lernen, doch dann stürzt sich unglücklich mit dem Fahrrad und schuld ist nur die Fliege.
Zu Beginn wusste ich nicht so recht, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde. Es gab immer wieder überraschende Wendungen, die die Spannung auf einem hohen Level hielten. Julie ist eine sehr sympathische Protagonistin und es fiel mir leicht, mich in ihre Gedanken und Gefühle hineinzuversetzen.
Andreas Suchanek hat die Hauptprotagonisten sehr authentisch und lebendig gestaltet und auch die Nebenfiguren fügen sich wunderbar in die Geschichte ein. Besonders Sophie hat mir sehr gefallen und Melissa und Cullen, die mit Julie einer WG leben, hätte ich gerne als Freunde gehabt.

Zitat:
„Wenn ich eines in meinem Leben gelernt habe, dann, dass es in den seltensten Fällen auf das Ergebnis ankommt. Der Weg dorthin ist das Bedeutsame.“

Der Autor hat mit „Love Crash“ eine wunderschöne, fesselnde Liebesgeschichte mit einem Hauch Mystery erzählt, die nicht nur humorvoll und spannend ist, sondern auch Tiefgang hat und zum Nachdenken anregt. Themen wie Homosexualität, Freundschaft und Familie, finden ebenso ihren Platz, wie ernste und lustige Situationen.
Andreas Suchanek hat nicht nur ein Händchen für Fantasy, sondern mit „Love Crash“ bewiesen, dass ihm auch Liebesgeschichten liegen. Ich hoffe, wir lesen noch öfter etwas in dieser Richtung von ihm.
Ach ja, wenn Du wissen, was Zimtrollen mit der Story zu tun haben, dann lese am besten schnell das Buch!

Von mir gibt es verdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung

Drachenmondverlag

AndreasSuchanek #lovecash

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