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Gisel

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.08.2025

Der Kampf um ein matriarchalisch regiertes Reich

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren
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Die junge Aemyra lebt mit ihrem Zwillingsbruder als Lehrling in der Schmiede ihrer Adoptiveltern. Doch eigentlich ist sie seit hundert Jahren die erste Frau, die den Thron des Reiches Tir Teine einfordern ...

Die junge Aemyra lebt mit ihrem Zwillingsbruder als Lehrling in der Schmiede ihrer Adoptiveltern. Doch eigentlich ist sie seit hundert Jahren die erste Frau, die den Thron des Reiches Tir Teine einfordern kann, denn sie ist nach all dieser Zeit der erste weibliche Nachkomme; sie muss nur auf den richtigen Zeitpunkt warten, um ihren Anspruch einzufordern. Der ist gekommen, als der alte König stirbt. Doch die Söhne des Königs wollen sich das Privileg nicht nehmen lassen, das Land zu regieren. Aemyras einziger Ausweg scheint eine Bündnisehe mit Prinz Fiorean zu sein. Denn Aemyra ist fest überzeugt, die Herrschaft von Tir Teine zu übernehmen.

Das Buch führt den Leser in ein Reich, in dem das Matriarchat versucht, die Herrschaft wieder zu übernehmen. Denn viel zu lange schon hat das Patriarchat die Geschicke des Landes geführt. Die Religion, die hinter der Geschichte steht, erinnert sehr an schottische Legenden. Dabei geht es immer wieder mal so gar nicht zimperlich zu, die Triggerwarnung zu Beginn des Buches ist durchaus berechtigt. Der Kampf um die Herrschaft von Tir Teine wird von Magie und von Bündnissen mit Drachen begleitet. Aemyra und Fiorean sind als Widersacher gelungen gezeichnet, auch wenn die beiden mich im Verlauf der Geschichte nicht immer überzeugen konnten. Die Liebesgeschichte ist anfangs gut nachvollziehbar, nicht aber zum Ende des Buches. Andererseits ergeben sich daraus einige Fragen zur Fortsetzung der Geschichte. Immer wieder hätte ich es allerdings begrüßt, wenn so manche Szene weniger ausufernd gehalten wäre.

Mich hat die Geschichte trotz einiger Kleinigkeiten begeistern können. Ich empfehle das Buch gerne weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 13.08.2025

Mord am Gardasee

Was am Ufer lauert
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Die junge Journalistin Gianna Pitti soll auf die Bitte ihres Vaters Arnaldo am Ufer des Garda-Sees etwas von einem Informanten annehmen. Doch da ist niemand, stattdessen findet Gianna eine Leiche im See ...

Die junge Journalistin Gianna Pitti soll auf die Bitte ihres Vaters Arnaldo am Ufer des Garda-Sees etwas von einem Informanten annehmen. Doch da ist niemand, stattdessen findet Gianna eine Leiche im See und daneben eine CD-ROM-Hülle mit der Aufschrift “Churchills Geheimnis”. Nun versucht die Journalistin gemeinsam mit ihrem Vater, ihrem Onkel und ihrer Chefredakteurin herauszufinden, was es mit der Leiche und dem Geheimnis auf sich hat. Während die Leiche am See jedoch spurlos verschwindet, gibt es Schüsse in Malcesine sowie den Versuch einer Entführung eines britischen Historikers. Haben die Vorfälle etwas miteinander zu tun?

Das Buch ist bereits der zweite Fall um die Journalistin Gianna Pitti. Den ersten Band kenne ich nicht, wobei das vorliegende Buch immer wieder an die Ereignisse des ersten Buches erinnert, so dass ich des öfteren vermutete, ich hätte die Reihe besser mit dem ersten Band begonnen. Letztendlich ist aber der Fall in sich abgeschlossen, so dass man auch ganz gut mit dem zweiten Band einsteigen kann. Etwas Nachholbedarf hätte ich wohl über all die Personen, die um Gianna herum agieren, spielen sie doch bereits im ersten Band eine große Rolle. Ansonsten lebt die Geschichte vom Lokalkolorit rund um den Gardasee und von einem Plot, der seine Protagonisten auch in kniffligste Situationen schickt. Die Auflösung selbst war dann überraschend.

Wer einen Krimi mit viel Lokalkolorit lesen möchte, ist mit diesem Buch gut beraten, vor allem wenn er die Gegend rund um den Gardasee kennt. Ich vergebe vier von fünf Sternen.

Veröffentlicht am 13.08.2025

Spannender Cold Case neu aufgerollt

Eisenblume
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In einem stillgelegten psychiatrischen Krankenhaus wird eine Leiche gefunden. Es gab seinerzeit zwei Patienten, die spurlos verschwunden waren. Gehört die Leiche zu einem der beiden? Ein Cold Case von ...

In einem stillgelegten psychiatrischen Krankenhaus wird eine Leiche gefunden. Es gab seinerzeit zwei Patienten, die spurlos verschwunden waren. Gehört die Leiche zu einem der beiden? Ein Cold Case von 1987 wird wieder aufgerollt, es scheint einige Ungereimtheiten gegeben zu haben. Die Ermittler Frederika Storm und Henry Calment wollen den Fall unbedingt aufdecken, auch wenn bereits so viel Zeit vergangen ist.

Das Buch ist der zweite Fall der beiden schwedischen Ermittler Frederika Storm und Henry Calment, die sich bestens ergänzen, auch wenn ihre Arbeit immer wieder mal sehr verschieden ist. Neben den Ermittlungen spielt auch das Privatleben der beiden eine Rolle, und so kann man die persönliche Entwicklung der beiden gut nachvollziehen. Man kann das Buch allerdings auch ohne weitere Vorkenntnisse lesen, denn der Fall ist in sich abgeschlossen. Man lernt die beiden Ermittler als sehr engagiert und menschlich kennen. Nach einigen überraschenden Wendungen gibt es eine schlüssige Auflösung, die gut nachzuvollziehen ist.

Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Band dieser Reihe und vergebe 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 13.08.2025

Ein ganz besonderer Roman

Treppe aus Papier
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Die Schülerin Nele Bittner muss sich auf eine Geschichtsarbeit vorbereiten. Durch Zufall kommt sie im Treppenhaus mit der 90-jährigen Irma Thon ins Gespräch. Die alte Dame wohnt schon lange im selben Haus. ...

Die Schülerin Nele Bittner muss sich auf eine Geschichtsarbeit vorbereiten. Durch Zufall kommt sie im Treppenhaus mit der 90-jährigen Irma Thon ins Gespräch. Die alte Dame wohnt schon lange im selben Haus. Dabei entdeckt Nele, wie sehr der Stoff der Geschichtsarbeit – die Zeit um den Zweiten Weltkrieg herum – sie und ihre Familie doch betrifft, und sie beginnt nachzufragen bei ihren Eltern. Geschichte findet sich auch im Haus selbst, denn die Erinnerungen an alle Bewohner haben sich in das Gedächtnis des Hauses eingegraben. Für das Haus finden deshalb alle Ereignisse gleichzeitig statt, sei es die Zeit, als Irma als Kind mit Ruth Sternheim spielte oder jetzt, wenn Nele anfängt über die Geschichte der eigenen Familie nachzufragen.

Es ist eine spannende Geschichte, die durch Neles Nachfragen Gestalt gewinnt, ist es doch vor allem, völlig ungewohnt, das Haus, das aus seinen Erinnerungen erzählt. Mit diesem genialen Kunstgriff können denn auch wirklich alle Ereignisse im Haus gleichzeitig stattfinden, und so erfährt der Leser aus erster Hand die Geschichte des Hauses und seiner Bewohner. Es sind insbesondere Irma Thon und Nele Bittner, die öfter in dieser Erzählung auftauchen, doch es sind auch alle um sie herum, deren Geschichten eine Rolle in diesem Roman spielen. Mich hat gerade diese Idee fasziniert, und so habe ich mit brennendem Interesse weiterlesen wollen und konnte mit den Bewohnern des Hauses mitfiebern oder in ihren schönsten Augenblicken verweilen. Dabei war es nie schwierig, mich in der jeweiligen Zeit zurechtzufinden, auch wenn das Haus in seinen Erzählungen munter durch alle Zeiten hindurchspringt.

Dieser Roman bietet eine besondere Gelegenheit, sich mit der Geschichte der Deutschen in der Nazi-Zeit auseinanderzusetzen. Das hat mir besonders gut gefallen. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

Veröffentlicht am 13.08.2025

Vegetarisches aus dem Airfryer

Lieblingsrezepte aus deinem Airfryer – vegetarisch
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Vegetarische Gerichte aus dem Airfryer, das sind leckere Zubereitungen vor allem aus Gemüse.

Dieses Buch bietet neben einer guten Einführung zum Umgang mit dem Airfryer jede Menge Rezepte, von traditionellen ...

Vegetarische Gerichte aus dem Airfryer, das sind leckere Zubereitungen vor allem aus Gemüse.

Dieses Buch bietet neben einer guten Einführung zum Umgang mit dem Airfryer jede Menge Rezepte, von traditionellen Gerichten über ausgefallene Zusammenstellungen bis hin zu süßen Speisen. Es gibt jede Menge Möglichkeiten, bekannte Rezepte zu variieren. Die Rezepte sind gut verständlich geschrieben und einfach zum Nacharbeiten. Sie bieten sich deshalb sowohl Neulingen in der Küche an wie auch Kennern, die auf der Suche nach interessanten Rezepten sind. Jedes Rezept wird durch ein Bild ergänzt, so dass man sich nicht nur gut in die Zubereitung hineinfinden kann, sondern sich auch schnell zurechtfindet, wenn man noch in der Überlegungen für den Menüplan ist.

Dieses Buch ist somit eine gute Empfehlung für alle, die sich (jederzeit oder gelegentlich) an vegetarische Gerichte aus dem Airfryer wagen wollen. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.