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Gisel

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Veröffentlicht am 20.04.2020

Spannend-witzige Ermittlungen auf Borkum

Mordseeluft
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Caro Falk ist in Trennung von ihrem Ehemann und geht mit Sohn Justus auf eine Mutter-Kind-Kur auf Borkum. Doch neben Gesprächsgruppe und sonstigen Anwendungen gibt es gleich eine Überraschung für sie: ...

Caro Falk ist in Trennung von ihrem Ehemann und geht mit Sohn Justus auf eine Mutter-Kind-Kur auf Borkum. Doch neben Gesprächsgruppe und sonstigen Anwendungen gibt es gleich eine Überraschung für sie: In der Strandsauna findet Caro morgens den toten Chefarzt der Klinik vor. Da die Polizei von einem Unfall ausgeht, macht sich Caro so ihre eigenen Gedanken. Und zusammen mit ihrem Schwiegervater Hinnerk und mit Türsteher Jan beginnt sie zu ermitteln. Es gibt so einiges, was sie da herausfindet…

Obwohl Caro ihre eigenen Probleme hat – frisch getrennt, enttäuscht von einem Ehemann, der sie hintergangen hat, ohne Geld und ohne Beruf -, stürzt sie sich begeistert in die Ermittlungen um den toten Chefarzt der Klinik, denn da scheint so einiges nicht zu stimmen. Dafür hat sie ein besonderes Näschen, das erkennt der Leser schnell. Mit viel Situationskomik (die Möwe, die sie gleich zu Beginn der Fahrt nach Borkum gleich zweimal trifft, ist hier nur der Anfang) und viel Humor erzählt die Autorin Christine Drews unter ihrem Pseudonym Emmi Johannsen einen eher unblutigen, dafür aber spannenden und witzigen Krimi rund um die Nordseeinsel Borkum, so dass man beim Lesen nicht nur begeistert miträtselt, sondern noch eine gute Schippe Urlaubsgefühl erhält. Der Plot ist gut ausgefeilt, und so habe ich mich mit Vergnügen auf Coras Ermittlungen einlassen können.

Mich hat das Buch gleich auf den ersten Seiten begeistern können, das hat sich durchgehalten bis zur letzten Seite. Nun bin ich schon neugierig auf weitere Ermittlungen mit Cora Falk und Jan Akkermann… Deshalb gibt es von mir selbstverständlich alle 5 möglichen Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.04.2020

Bei Kenntnis der Vorgängerbände wohlkomponierter Thriller

Wolves – Die Jagd beginnt (Ein New-Scotland-Yard-Thriller 3)
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Der ehemalige Polizist Finlay Shaw liegt tot in einem Zimmer, eine Pistole in der Hand. Selbstmord offensichtlich, denn Türen und Fenster sind verriegelt. Doch William Fawkes, genannt Wolf, ist sich sicher: ...

Der ehemalige Polizist Finlay Shaw liegt tot in einem Zimmer, eine Pistole in der Hand. Selbstmord offensichtlich, denn Türen und Fenster sind verriegelt. Doch William Fawkes, genannt Wolf, ist sich sicher: Hier liegt ein Mord vor! So gut kennt er seinen väterlichen Freund, dieser würde niemals Selbstmord begehen. Und Wolf schwört, den Täter aufzudecken…

Dies ist der dritte Fall mit dem Ermittlungsteam um Wolf, Emily Baxter, Alex Edmund, Polizeichef Christian Bellamy und Commander Geena Vanita. Für mich war es der zweite Band, den ich gelesen habe. Dabei habe ich es sehr schwer gehabt, in die Handlung zu finden: durch die vielen Ermittler, von denen ich nicht mehr genau wusste, welche Geschichten sie bisher gemeinsam haben. Ich musste sogar erstmal überlegen, wer denn wem wohlgesonnen ist und wenn nein, warum eben nicht. Wenn das überstanden ist, findet sich der Leser allerdings in einem wohlkomponierten Thriller, der sich auch mal in Situationskomik ausschütten kann und mit einigen Actionsszenen aufwartet.

Mit Verweis darauf, diese Geschichte unbedingt in der chronologischen Reihenfolge der Bände zu lesen (und am besten kurz hintereinander), kann ich das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen und vergebe starke 3 von 5 Sternen.

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  • Cover
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Veröffentlicht am 12.04.2020

Gelungener Start in eine Mädchenbuch-Reihe

Die Schule der kleinen Ponys - Ein Heuhaufen voller Geheimnisse
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Die zehnjährige Monka Winter, genannt Mo, lebt mit ihrer Familie auf einem Ponyhof. Doch das ist nicht einfach nur ein Ponyhof, angegliedert ist auch eine Ponyschule. Die wird eigentlich von Mos Mutter ...

Die zehnjährige Monka Winter, genannt Mo, lebt mit ihrer Familie auf einem Ponyhof. Doch das ist nicht einfach nur ein Ponyhof, angegliedert ist auch eine Ponyschule. Die wird eigentlich von Mos Mutter geleitet. Doch weil diese sich zu Beginn der Sommerferien den Arm bricht, darf Mo die Ausbildung der jungen Vierbeiner übernehmen. Unterstützung erhält sie von ihrem Lieblingspony Dr. Paul, der auch in größter Gefahr einen kühlen Kopf bewahren kann. Da taucht ein fremdes Mädchen auf, das ein großes Geheimnis mit sich trägt. Und Mo ist sich schnell sicher, dass sie Sarah unbedingt helfen möchte!

Eine Ponyschule mit vielen Ponys, von denen jedes ein ganz besonderes Individuum ist, und einen Sack voller Geheimnisse – das scheint schon fast ein Garant für eine spannende Geschichte für Mädels um die 10 Jahre zu sein. Zudem ist das Buch sehr spannend geschrieben, die beiden Mädchen Mo und Sarah sind äußerst sympathisch geraten, da fiebert man gerne mit, was die beiden denn nun aushecken. Und ob das dann auch gut hinhaut, was sie sich da vorstellen. Eine Karte über die nähere Umgebung des Ponyhofs gibt eine gute Orientierung über die Örtlichkeit, in denen sich Mo bewegt. Da das Mädchen aus seiner Sicht erzählt, wirkt die Geschichte unheimlich lebendig und gleichzeitig ein bisschen liebenswert-chaotisch. Da möchte man noch mehr über Mo und ihr Leben in der Ponyschule lesen!

Diesen Start in eine spannende Mädchenreihe hat mir und meiner Tochter einige spannende Lesestunden beschert, und meine Tochter hat sofort nach der Fortsetzung gefragt. Deshalb möchte ich das Buch unbedingt weiter empfehlen und vergebe starke 4 von 5 Sternen.

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  • Fantasie
Veröffentlicht am 12.04.2020

Drei Frauen gehen ihren Weg

Die Frauen vom Alexanderplatz
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Berlin 1918: Noch muss das Land sich erholen von den Folgen des Ersten Weltkriegs. Die Bewohner leiden zudem an der Novemberrevolution. Da begegnen sich der Matrose Benno und die junge Vera, Tochter eines ...

Berlin 1918: Noch muss das Land sich erholen von den Folgen des Ersten Weltkriegs. Die Bewohner leiden zudem an der Novemberrevolution. Da begegnen sich der Matrose Benno und die junge Vera, Tochter eines Schneidermeisters. Als Benno in der leerstehenden Schneiderwerkstatt Unterschlupf findet, verlieben sich die beiden ineinander. Zur gleichen Zeit macht Fritzi sich auf nach Berlin, um nach Benno zu suchen, ist er doch der Vater ihrer Tochter Christel, auch wenn sie ihm das noch gar nicht mitteilen konnte. Und Hanna kehrt zurück von der Kriegsfront, wo sie als Krankenschwester gearbeitet hat. Sie träumt davon, berufstätig zu werden und ihre Liebe zu ihrer Freundin leben zu dürfen. Doch beides ist in dieser Zeit nicht einfach.

Die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg ist gut beschrieben, einschließlich der Unruhen, wenn die Kriegsversehrten nach Hause zurückkehren und die Frauen wieder aus ihren neuen beruflichen Werdegängen drängen, wie auch den Kämpfen, die auf den Straßen Berlins Unsicherheit verbreiten. Zwangsläufig müssen alle drei Frauen stark sein, wollen sie in dieser unsicheren Welt überleben. Doch wirklich tiefgehend ist diese Stärke nicht, wie auch der historische Hintergrund nicht nicht im gesamten Umfang überzeugend wirkt. Schade finde ich es, dass die Handlungsstränge der drei Frauen nur lose miteinander verknüpft werden oder sogar überhaupt nicht. Ansonsten lässt sich das Buch gut weglesen, es ist flüssig geschrieben.

Letztendlich fehlte mir der überspringende Funke, der das Buch zu etwas Besonderem hätte machen können. Das Coverbild konnte mich auch nicht so ganz überzeugen. So vergebe ich knappe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.04.2020

Eine Jugendliche in einer mehr als gläsernen Welt

Falling Skye (Bd. 1)
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Die 16jährige Skye soll wie alle anderen ihres Jahrgangs getestet werden. Seit die USA zu einer Gläsernen Nation geworden ist, werden die Menschen in Rationale und Emotionale eingeteilt, und Skye möchte ...

Die 16jährige Skye soll wie alle anderen ihres Jahrgangs getestet werden. Seit die USA zu einer Gläsernen Nation geworden ist, werden die Menschen in Rationale und Emotionale eingeteilt, und Skye möchte unbedingt zu den Rationalen gehören. Denn nur dann stehen ihr alle Wege offen. Doch die Prüfungen sind ganz anders als erwartet, sie führen Skye an die Grenzen ihrer Persönlichkeit. Und dann gibt es einen Testleiter, der ihr auf Schritt und Tritt folgt. Mädchen verschwinden auf Nimmerwiedersehen. Skye zweifelt an vielem, und vor allem an sich selbst…

Sehr überzeugend wird eine Gläserne Welt beschrieben, die die Mädchen äußerst rücksichtslos testet und dabei keine ethischen und moralischen Grenzen kennt. Als Erwachsene war mir das teilweise zu viel, wobei ich denke, als Jugendbuch spiegelt die Geschichte sehr gut die Gefühle und Gedanken junger Menschen auf dem Weg zu sich selbst. Sehr gelungen sind die Zweifel, die sich (berechtigterweise) bei Skye einschleichen, ihre Suche nach der Wahrheit. Immer mehr verdichten sich die Informationen, die der Leser hat, das ist sehr spannend geraten. Der Cliffhanger am Schluss des Buches lässt hoffen, dass es bald weitergeht mit der Erzählung.

Als Auftakt einer größeren Geschichte um Skye und um ihre Zukunft in dieser so feindlichen Welt ist das Buch für Jugendliche sehr zu empfehlen, ich vergebe 4 von 5 Sternen. Auf die Fortsetzung bin ich schon sehr gespannt.

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