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Gisel

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.07.2023

Taffe Feriendetektive

Die Hochhaus-Detektive (Die Hochhaus-Detektive Band 1)
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Anton und Mesut wohnen bereits im Hochhaus, als Isha mit ihrer Familie neu dort einzieht. Es ist nicht die beste Adresse am Ort, im Gegenteil, wer dort wohnt, wird schnell abgestempelt und von anderen ...

Anton und Mesut wohnen bereits im Hochhaus, als Isha mit ihrer Familie neu dort einzieht. Es ist nicht die beste Adresse am Ort, im Gegenteil, wer dort wohnt, wird schnell abgestempelt und von anderen gemieden. Anton, Isha und Mesut wissen, dass man hier zusammenhalten muss. Wie gut ist es da, dass sie alle drei gerne Detektivgeschichten lesen und am liebsten selbst knifflige Fälle lösen würden. Sie richten sich ihr Büro auf dem Dach des Hochhauses ein, und dank Mesuts Fernglas entdecken sie den Diebstahl an einer älteren Frau. Die drei sind fest entschlossen, den Täter zu finden.

Die drei Kinder sind recht unterschiedlich, doch sie ergänzen sich sehr gut. Jedes der Kinder bringt seine eigene Geschichte mit, es ist schließlich ein Hochhaus, in dem niemand gerne wohnen würde. Doch die drei Kinder finden ihre eigene Nische in ihrem Hobby, das sie alle drei gerne ausüben. Es sind recht viele Themen, die Eingang in diese Geschichte finden. Mir waren es schon fast zu viele, auch wenn jedes der Themen sehr einfühlsam angegangen wird und zur Hintergrundgeschichte der Kinder gehört. Der Kriminalfall selbst ist sehr spannend dargestellt, sehr gerne habe ich die drei Kinder in ihrem abwechslungsreichen Abenteuer begleitet und mit ihnen gerätselt, wer der wahre Täter ist.

Sehr gerne empfehle ich dieses Detektivgeschichte weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 25.07.2023

Rasante Verfolgungsjagd

Going Zero
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Ein Überwachungsprojekt der CIA in Zusammenarbeit mit Silicon-Valley-Wunderkind Cy Baxter soll herausfinden, wie gut zehn Testpersonen so aus ihrem Leben verschwinden können, dass sie unauffindbar sind. ...

Ein Überwachungsprojekt der CIA in Zusammenarbeit mit Silicon-Valley-Wunderkind Cy Baxter soll herausfinden, wie gut zehn Testpersonen so aus ihrem Leben verschwinden können, dass sie unauffindbar sind. Sie sollen 30 Tage unentdeckt bleiben – wem das gelingt, der erhält ein Preisgeld von 3 Millionen Dollar. Eine davon ist eine unauffindbare Bibliothekarin aus Boston, eigentlich eine vermeintlich leichte Beute. Doch es gelingt ihr immer wieder, ihren Verfolgern zu entwischen. Wird es ihr gelingen, das Preisgeld zu erringen?

Schon der Einstieg in die Geschichte ist überzeugend und zieht den Leser sofort in seinen Bann. Eine Jagd beginnt, wie sie spannender nicht sein könnte, denn Kaitlyn schafft es immer wieder in letzter Minute, ihren Verfolgern zu entwischen. Doch die Geschichte erzählt nicht nur von dieser spannenden Jagd auf die zehn Testpersonen, wobei vor allem Kaitlyn im Mittelpunkt des Geschehens steht. Es geht auch darum, wie sehr der Staat seine Bürger überwachen darf. Vor allem aber gibt es eine überraschende Wende, die das Buch in eine ganz andere Richtung verschiebt als anfangs gedacht. Hier wird die Geschichte nicht mehr ganz so glaubwürdig.

Insgesamt ist das Geschehen äußerst spannend und hat mich bestens unterhalten können. Zudem lädt das Thema zum Nachdenken über die Themen Überwachung und nationaler Sicherheit ein. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

Veröffentlicht am 25.07.2023

Historischer Roman um einen Lebenstraum

Träume aus Eis
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Josef Pankofer hat einen Lebenstraum, er ist Eishersteller mit Leib und Seele. Zusammen mit seiner Frau Erna und den Töchtern Frieda und Lotte eröffnet er eine Eisdiele in der Kaufinger Straße in München. ...

Josef Pankofer hat einen Lebenstraum, er ist Eishersteller mit Leib und Seele. Zusammen mit seiner Frau Erna und den Töchtern Frieda und Lotte eröffnet er eine Eisdiele in der Kaufinger Straße in München. Jeder im Familienunternehmen hilft mit, Josef experimentiert mit immer neuen, auch ausgefallenen Sorten. Recht bald verliebt sich Frieda in den Sohn eines großen Konkurrenten. Das Führen der kleinen Eisdiele bedeutet immer wieder ein Kampf gegen die finanzielle Not, spätestens die Weltwirtschaftskrise bringt das Unternehmen in ernsthafte Schieflage. Ob die neueste Idee Josefs die Familie mit ihrer Eisdiele retten kann?

Die Figur des Josef Pankofer ist historisch belegt, jedoch ist kaum etwas über ihn bekannt. Die Autorin Franziska Winkler erfindet eine Geschichte dazu, wie sie hätte stattfinden können. Anfangs musste ich mich wegen der großen Anzahl der Personen etwas konzentrieren, doch bald gelang es mir sehr gut, hier den Überblick zu wahren. Manche der Schicksalsschläge fand ich etwas zu dick aufgetragen. Das kleine Familienunternehmen hat es nicht leicht zu bestehen, gerade auch in NS-Zeiten wie auch in der Weltwirtschaftskrise. Allerdings fand ich die historischen Bezüge ein bisschen spärlich, hier hätte ich mir mehr gewünscht. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, ich konnte mich gut in sie hineinfühlen.

Die Geschichte ist flüssig geschrieben und zieht den Leser schnell in seinen Bann, so dass ich das Buch trotz einiger kleiner Kritikpunkte gerne weiter empfehle. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 25.07.2023

Ort des Grauens

Diabolisch
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1995 warten der sechsjährige Alex und seine ältere Schwester Lotte vergeblich darauf, dass ihr Vater sie vom Sport abholt. Sie machen sich allein auf den Heimweg, doch nur Lotte wird heil zu Hause ankommen. ...

1995 warten der sechsjährige Alex und seine ältere Schwester Lotte vergeblich darauf, dass ihr Vater sie vom Sport abholt. Sie machen sich allein auf den Heimweg, doch nur Lotte wird heil zu Hause ankommen. - Siebenundzwanzig Jahre später geschehen im Dorf mehrere blutige Morde. Oberkommissarin Larissa Flaucher sieht einen Zusammenhang zwischen den Geschehnissen von damals und den heutigen Verbrechen. Dabei stößt sie auf ein Geheimnis und gerät selbst in größte Gefahr…

Es sind eine Reihe von Begriffen, die im Verlauf des Buches fallen, die in meinen Augen bestens passen auf diese Geschichte: Höllenloch, Mordnest, Mordhausen, Horrordorf, Killerkaff, Ort des Grauens. Die Polizei scheint der Verbrechen gar nicht Herr zu werden, der Täter ist ihr immer mindestens einen Schritt voraus. Und doch ist die Erzählung äußerst glaubhaft aufgebaut, wobei die heutigen Geschehnisse abwechselnd mit denen aus der Vergangenheit erzählt werden. Dabei gibt es einige überraschende Wendungen, die der Geschichte immer wieder neue Aspekte beschert.

Mir hat dieses Buch immer wieder größte Schauer über den Rücken gejagt. Sehr gerne empfehle ich es weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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Veröffentlicht am 23.07.2023

Am Scheideweg

Gelegenheiten
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Karlas Leben ist an einem Scheideweg: Sie verlässt nicht nur ihren langjährigen Freund mit der scheinbar perfekten Penthousewohnung in Berlin und all das, was damit zusammenhängt. Kurz entschlossen sucht ...

Karlas Leben ist an einem Scheideweg: Sie verlässt nicht nur ihren langjährigen Freund mit der scheinbar perfekten Penthousewohnung in Berlin und all das, was damit zusammenhängt. Kurz entschlossen sucht sie sich ein Ferienhaus in der Provence, um dort endlich ihren Traum von einem Leben als Schriftstellerin zu verwirklichen.

Es ist eine mutige Idee, die Karla in einen radikal neuen Abschnitt ihres Lebens versetzt. Alles hinter sich lassen, einen Neuanfang wagen, auf bisherige Annehmlichkeiten verzichten, das ist nicht einfach. Für Karla ist es hilfreich, dies in einer neuen Umgebung zu tun, vor allem, weil das Häuschen in Frankreich zu ihrem Lebenstraum gehört. Eine Playlist ergänzt die Geschichte um die Lieder, die Karla in ihr neues Leben begleiten. So flüssig sich die Geschichte liest, mir fehlte die Spannung. So vieles scheint ihr einfach so zuzufallen, trotz ihrer Zweifel, ob sie auf dem richtigen Weg ist. Ihr Mut wird in jeder Hinsicht belohnt. Hier erscheint mir die Geschichte doch sehr vorhersehbar.

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, so dass sich für dieses Buch sicher geneigte Leserinnen finden werden. Ich kann leider nur 3 von 5 Sternen vergeben.

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