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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2023

Etwas langatmig

The Atlas Paradox
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Den ersten Teil " The Atlax Six" las ich auf Englisch und er war mir in einigen Passagen zu langatmig. Ich dachte, dass es es vielleicht daran lag , so das ich den zweiten Teil auf Deutsch las. Es machte ...

Den ersten Teil " The Atlax Six" las ich auf Englisch und er war mir in einigen Passagen zu langatmig. Ich dachte, dass es es vielleicht daran lag , so das ich den zweiten Teil auf Deutsch las. Es machte keinen Unterschied, der Roman hat weiterhin Längen.Obwohl ich mich sehr für Philosophie interessiere, nahmen für meinen Geschmack die philosophischen Gespräche und  Gespräche über Umweltzerstörung zu viel Raum ein. Das hat den Fortgang der Handlung etwas gebremst. Die Story, obwohl sie mir im Grunde gefiel, kam oft echt nicht voran . Vielleicht hätte man es eher kürzen sollen und einen  einzigen Band daraus machen, anstatt einen weiteren Cliffhanger am Ende zu bringen. Das ich eigentlich nur Eine und zwei weitere Personen nur halb mochte hat dabei auch nicht geholfen. Ich mochte auch  die ständigen  Streitereien und Kleinkriege nicht. Und das obwohl sie  zwei Jahre in einem Haus zusammen lebten, kaum zu glauben.
Ich hätte auf jeden Fall gerne mehr von der eigentlichen Magieausübung  gelesen.
Ich bin  mir nicht Sicher ob ich den dritten Teil lesen möchte, obwohl ich sehr neugierig bin wie die Geschichte ausgeht.

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Veröffentlicht am 12.04.2023

Ganzheitlicher Ansatz

Jesus von Nazaret
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Ich war sehr neugierig auf dieses Buch,da ich dem Geheimnis Jesu als Religionsgründer , Mensch und historische Person schon lange versuche auf die Spur zu kommen und schon ein paar Bücher gelesen und Dokumentationen ...

Ich war sehr neugierig auf dieses Buch,da ich dem Geheimnis Jesu als Religionsgründer , Mensch und historische Person schon lange versuche auf die Spur zu kommen und schon ein paar Bücher gelesen und Dokumentationen über Jesus gesehen habe.
So sind viele Fakten und Bibelstellen nichts neues für mich gewesen , jedoch gerade Alois Prinzes Ansatz, dass man um Jesu zu verstehen einen zweifachen Blick bräuchte ,den für historischen Umstände und einen für die religiösen Erfahrungen fand ich sehr interessant, da in den meisten anderen Büchern ,entweder der eine ,oder der andere Ansatz vorherrscht ,der zu dann zu beweisen ist. Diesen ganzheitlichen Ansatz fand ich erfrischend Er bleibt sich in Hinsicht der religiösen Sicht jedoch im Laufe des Buches nicht immer konsequent treu, da er sich doch genötigt sieht alle "Wunder" dem modernen Menschen erklärbar zu machen, Dies finde ich jedoch nicht weiter schlimm , da ich durch die modernen Ansätze manch interessante Denkanstöße bekam .In dieser Auseinandersetzung mit dem Menschensohn und sich selbst sehe ich auch den größten Mehrwert des Buches
" Nur unter dem Einsatz der eigenen Person können wir erfahren , was das "Reich Gottes" bedeutet..."
Die Person Jesus als ethisches Ideal bleibt für mich auf jeden Fall immer faszinierend und ihn zu fassen bleibt immer eine Herausforderung.

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Veröffentlicht am 04.04.2023

Nicht geeignet für kleinere Kinder

Das kleine Böse Buch (Das kleine Böse Buch, Bd. 1)
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An sich ist die Idee des Buches nicht schlecht. Es könnte Spaß machen, da es praktisch ein interaktives Buch ist , da die Kinder durch einfache Rätsel in der Geschichte weiterkommen. Die Geschichte ist ...

An sich ist die Idee des Buches nicht schlecht. Es könnte Spaß machen, da es praktisch ein interaktives Buch ist , da die Kinder durch einfache Rätsel in der Geschichte weiterkommen. Die Geschichte ist aber in einem sehr einfachen Deutsch und relativ schlechtem Stil geschrieben. Man könnte sagen , es ist ja auch für 8 Jährige geschrieben um sie zum Lesen zu motivieren, afür sind die Enden der Geschichten jedoch für so kleine Kinder zu brutal . Ein Mädchen platzt am Ende und es wird der Ausdruck " Blutbad" in diesem Zusammenhang erwähnt. An einer anderen Stelle wird lapidar von "abgemurkst" gesprochen. Ich finde so etwas nicht angemessen, wenn 8 Jährige mit solch einer Gefühlskälte angesprochen werden. Dies finde ich weder gruselignoch lustig eher grenzüberschreitend. Für ältere Kinder ist die Geschichte wie gesagt zu schlecht geschrieben und die Rätsel zu einfach.

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Veröffentlicht am 22.03.2023

Freundschaftsbuch nicht nur für Spieleentwickler

Morgen, morgen und wieder morgen
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Der Roman ist sehr clever und elegant aufgebaut, besonders was die Übergänge zur Vergangenheit und Gegenwart betrifft. Man ahnt zwar auch einiges , möchte den genauen Hergang und Umstände aber trotzdem ...

Der Roman ist sehr clever und elegant aufgebaut, besonders was die Übergänge zur Vergangenheit und Gegenwart betrifft. Man ahnt zwar auch einiges , möchte den genauen Hergang und Umstände aber trotzdem erfahren. Nie verliert man das Interesse und es nimmt keinesfalls die Spannung zum weiterlesen
Ich mochte den Kontrast der Leichtigkeit vieler Passagen und den tiefgründigen schmerzhaften Stellen. Damit hat die Autorin wirklich gut jongliert. Und manchmal war es leicht, damit es nicht so schwer ist.
Der Roman handelt wunderbar von Freundschaft , platonischen Liebe und Liebe. und davon, dass es auch in den besten Freundschaften Mißgunst und Revalitäten gibt ,oft weil man nicht ausreichend Kommuniziert, da man meint man kennt sich sowieso in und auswendig. Manche meinen, es wäre ein Jugendbuch, ich bin aber nicht dieser Meinung. Große Teile dieses Romans finden im Erwachsenleben statt und es gibt Leute die ihr ganzes Leben Computer spielen, darunter natürlich auch die Spiele entwickeln.
Ich mochte die Charaktere sehr und fühlte mich sehr wohl mit ihnen. Und da der Roman multiperspektivisch geschrieben wurde konnte man sie auch recht gut kennenlernen.
Man bekommt einen kleinen Einblick wie Spieleentwickler arbeiten, ohne dass man davon Ahnung haben muss und ich bekam richtig Lust wieder etwas mehr zu zocken , vielleicht bekommt auch ein Neuling Lust aufgrund des Buches dazu .
Mir gefiel auch, dass Zevin sich des öfteren auf Kunst und Kunsthandwerk bezog, meiner Meinung nach wirklich schöne Kunst, die ich auch mag. Und sie schlägt die Brücke zu dem Thema Spieleentwicklung, in dem sie ihre Protagonisten die Kunst in ihr Grafikdesign einfließen lassen läßt. Ein besonderer Roman, den ich sehr gerne las. .

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Veröffentlicht am 16.03.2023

Coming of age in New York der 70er

Es war einmal in Brooklyn
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Ich war mir zunächst etwas unsicher, ob ich diesen Roman lesen möchte Nach dem ich die Leseprobe las, kam mir die Handlung auf den ersten Blick etwas oberflächlich mit typischem USA Highschool ...

Ich war mir zunächst etwas unsicher, ob ich diesen Roman lesen möchte Nach dem ich die Leseprobe las, kam mir die Handlung auf den ersten Blick etwas oberflächlich mit typischem USA Highschool Gehabe vor. Dies legte sich jedoch schnell und die Autororin nahm sich besonders für die Charaktere viel Zeit und es war gegen meine Vermutung doch recht tiefgründig. Es handelt sich um einen Coming of age Roman und bekommt eine besondere Note da ein Protagonist schwer krank ist. Indentitätsfindung in der Jugend ist schon schwer genug , aber erst recht wenn man eventuell keine Zukunft hat. Aber auch die Familie der Jugendlichen wird Raum gegeben .Ich war jedoch überrascht, dass der Stromausfall , der seltsamerweise sofort als Black Out erkannt und bezeichnet wurde ( nach einer Stunde sage ich noch Stromausfall dazu und denke mir noch nichts dabei) erst in den letzten 100 Seiten Auftritt. Der Klappentext suggeriert da Anderes , man bekommt den Eindruck es würde die Hauptrolle spielen. Mir macht es dann doch nicht viel aus , da ich Coming of age Romane sehr gerne mag und ja vielleicht war der lange Vorlauf auch nötig um die Veränderungen und Auswirkungen an bzw. zwischen den Personen zu erfahren. Mittlerweile sehe ich ihn aber auch als Stilmittel,als Zäsur nach dem nichts mehr dasselbe ist ,sogar der Schreibstil , er wird gegen Ende derber. Es ist keine leichte Kost,aber nach dem sie verdaut ist in Ordnung.

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