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Veröffentlicht am 02.03.2026

Aliyas letztes Abenteuer

Aliya und der Laden der Zweiten Chance 3
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Im dritten und letzten Band von Aliya, startet die gleichnamige Protagonistin wieder in ein magisches Abenteuer. Als angehende Schlosserin ist sie für das Öffnen von Portalen zuständig, was ihr noch nicht ...

Im dritten und letzten Band von Aliya, startet die gleichnamige Protagonistin wieder in ein magisches Abenteuer. Als angehende Schlosserin ist sie für das Öffnen von Portalen zuständig, was ihr noch nicht so richtig gelingt. Ein Rennen mit fliegenden Teppichen steht an und dann verschwinden plötzlich alle Schlosser wie vom Erdboden.

Die Handlung startet bereits auf der ersten Seite spannend und fantasiereich. Um sich ohne Probleme in das Geschehen zu versetzen, ist es sinnvoll die beiden Vorgängerromane zu kennen. Bereits bekannte Figuren und Themen werden hier wieder aufgegriffen.

Von der Thematik erinnert die Buchreihe sehr an Harry Potter. Was uns in dieser Reihe jedoch ganz besonders gefällt und was die Romane auch einzigartig macht, sind die vielen mythischen Gestalten aus dem Orient. Eine bunte fantasiereiche Welt wie aus 1001 Nacht entsteht. Man fühlt sich wie in einem modernen Märchen.

Zu dem orientalischen Abenteuer passt auch das kunterbunte Cover mit dem fliegenden Teppich und den Zwiebeltürmen.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Dunkle Machenschaften

Kala
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Kala, Joe, Helen und Mush sind der Kern einer Clique in der irischen Stadt Kinlough im Sommer 2003. Doch am Ende des Sommers verschwindet Kala spurlos. 15 Jahre später treffen sich die verbliebenen Freunde ...

Kala, Joe, Helen und Mush sind der Kern einer Clique in der irischen Stadt Kinlough im Sommer 2003. Doch am Ende des Sommers verschwindet Kala spurlos. 15 Jahre später treffen sich die verbliebenen Freunde wieder in Kinlough anlässlich einer Hochzeit. Da wird plötzlich eine Leiche gefunden. Schnell steht fest, dass es sich dabei um die menschlichen Überreste von Kala handelt.

Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht der drei Freunde Helen, Joe und Mush erzählt. Außerdem wechselt die Erzählung ständig zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Bereits am Anfang der Geschichte ist klar, dass Kala umgebracht wurde. Doch die Einzelheiten werden erst im Verlauf der Handlung und ganz allmählich immer klarer.

Die etwa ersten 100 Seiten fand ich etwas schleppend. Doch als die ersten Hintergrundinformationen in den Fokus rücken und allmählich die dunklen Machenschaften, die nach und nach von einem Großteil der ganzen Stadtgemeinschaft Besitz ergreift, zur Sprache kommen wird es richtig spannend. Dies Spannung hält dann auch bis zur letzten Seite des Buches an. Immer tiefer wird man in den Sumpf eines organisierten Verbrechens gezogen, dass viel weiter als über den Tod Kalas hinausgeht.

Aber auch die inneren Gefühlregungen der handelnden Personen stehen im Mittelpunkt. So hat jeder der Freunde seine Geheimnisse und ist mit Schicksalsschlägen behaftet. Einfühlsam wird auf die Sorgen und Träume der vier Jugendlichen eingegangen.

Mich hat das Buch gut unterhalten. Es liest sich wie im Flug und man mag es vor lauter Neugierde wie es weitergeht gar nicht mehr weglegen. Teilweise sind die Handlungen und Beschreibungen sehr grausam-

Das auf den ersten Blick idyllisch erscheinende Cover, bereitet einem bei genauerem Hinsehen bereits ein unbehagliches Gefühl. Denn der Oberkörper der eine Person schein, wie in großer Wut, durchgekritzelt. Ein Gefühl das sich bei Lesen durch den ganzen Roman zieht.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Die Frau ...

Grüne Welle
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Eine Frau fährt nach dem allmonatlichen Kinobesuch mit ihrer Freundin nicht nach Haus, sondern begibt sich immer weiter weg. Es wird eine Reise in das Innenleben der Frau.

„Eine Frau“ oder „die Freundin ...

Eine Frau fährt nach dem allmonatlichen Kinobesuch mit ihrer Freundin nicht nach Haus, sondern begibt sich immer weiter weg. Es wird eine Reise in das Innenleben der Frau.

„Eine Frau“ oder „die Freundin der Frau“, so beginnt fast jeder 2. Satz in dem Roman. Wer die Personen genau sind erfahren wir nicht. Ein distanzierter Blick entsteht. Aber auch eine Verallgemeinerung, „die Frau“ könnte stellvertretend für so viele unglücklich verheiratete Frauen stehen. Während der Fahrt erfährt der Leser immer mehr über die Vergangenheit und seelischen Beweggründe der Frau. Es handelt sich um einen Roman ohne große Sensationen, der aber dennoch zum Nachdenken anregt.

Obwohl der Schreibstil aufgrund der ständigen Wiederholungen etwas eintönig wirkt, fand ich diesen doch durchaus interessant. Leider gibt es bei dieser anonymisierten Schreibweise ja auch nicht so viele alternative Begriffe. Aufgrund der kompakten Struktur des Romans mit nur 200 Seiten, empfand ich diesen Stil als durchaus gelungen.

Das Cover ist ganz im üblichen Stil des Verlags, schlicht, ohne allzu große Aussagekraft, aber dennoch passend.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Sehr pathetisch

Mathilde und Marie
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Die alltagsgeplagte Großstädterin Marie kommt aus der hektischen Stadt Paris in das beschauliche 300 Seelen Dorf Redu. Ohne Ziel hat sich Marie auf die Reise begeben und wird ganz unverhofft von der tief ...

Die alltagsgeplagte Großstädterin Marie kommt aus der hektischen Stadt Paris in das beschauliche 300 Seelen Dorf Redu. Ohne Ziel hat sich Marie auf die Reise begeben und wird ganz unverhofft von der tief geerdeten Isländerin Jónína in deren Wahlheimat in der belgischen Provinz willkommen geheißen.

Leider konnte der Roman meine Erwartungen nicht erfüllen. Thematisch finde ich das Buch durchaus interessant, doch ist die Handlung leider sehr platt umgesetzt. Alles kreis unentwegt und ausschließlich um Harmonie und Naturverbundenheit, so dass es sich ganz und gar nicht glaubhaft anfühlt. Ein Dorf mit ca. 300 Einwohnern, 13 Buchhandlungen, einem Fernseher und einer Stunde Internet pro Tag, zudem der Name Redu, den man mit "reduzieren" übersetzen kann, das ist alles etwas zu viel des Guten. Handlungsmäßig gibt es kaum einen Fortgang, es geht fast ausschließlich um die Atmosphäre die der Roman erzeugen soll. Lediglich die Figur der Mathilde bringt einen kleinen Gegenpol in die Handlung, was den Großteil des Romans jedoch nicht wirklich interessanter macht.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Dreierkonstellation

Spielverderberin
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Der Roman handelt von drei Freundinnen. Erzählt wird die Handlung aus der sich Sophies. Sie und Lotte sind in einem kleinen Dorf zusammen aufgewachsen. Erst später stößt Romy zu ihnen. Sie kommt aus der ...

Der Roman handelt von drei Freundinnen. Erzählt wird die Handlung aus der sich Sophies. Sie und Lotte sind in einem kleinen Dorf zusammen aufgewachsen. Erst später stößt Romy zu ihnen. Sie kommt aus der Stadt.

Während Sophie und Lotte durchweg als hinterwäldlerisch dargestellt werden, ist Romy weltgewandt und aufgeschlossen. Ihre Eltern ermöglichen ihr ein privilegiertes Leben. Durch Romys Ankunft wird die Freundschaft der beiden Freundinnen auf die Probe gestellt, neue Konstellationen ergeben sich, die eigene Lebenswelt wird in Frage gestellt. Durch die abwechselnde Beschreibung zweiter unterschiedlicher Zeitspannen ist jedoch schon am Anfang des Romans klar, dass sich diese Konstellation mit fortschreitendem Alter der Mädchen ein weiteres Mal ändern wird.

Der kurze Roman lässt sich recht schnell lesen. Unnötige Längen findet man nicht. Die Autorin versteht es den innersten Gefühlen ihrer Protagonistinnen gut darzustellen. Was mich jedoch gestört hat ist das ständige Kreisen um die Gegenüberstellung Großstädterum versus Provinz. Viele Ansätze und Ansichten werden in diesem Hinblick für mein Gefühl etwas zu plump dargestellt. Es entsteht oft ein Schwarz-Weiß-Bild, das die Autorin facettenreicher hätte ausgestalten sollen.

Das Cover hat mir gut gefallen. Es ist bunt, auffällig und versinnbildlicht das Thema auf kreative Weise.

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