Cover-Bild TINTE und SCHWERT, Sonderedition
Band 1 der Reihe "TINTE und SCHWERT"
(23)
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30,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Feuertanz-Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 28.02.2026
  • ISBN: 9783910619296
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Matthias Soeder

TINTE und SCHWERT, Sonderedition

Verwandlung (Band 1)
Diese Hardcover-Ausgabe ergänzt den Roman um erklärende Texte zur religiösen, militärischen und gesellschaftlichen Realität des frühen Dreißigjährigen Krieges.

Der Priesteranwärter Jacob Wolffen erlebt im Herbst 1618 die Ermordung seiner Familie durch Söldner des Dreißigjährigen Krieges. Statt ins Priesterseminar zu gehen, wird er in Mansfelds Armee verschleppt. Getrieben von einem unerschütterlichen Rachegelübde, muss Jacob seine friedfertige Seele abstreifen und sich in einen gerissenen Kämpfer verwandeln, um den sadistischen Leutnant Heinrich von Hohenfels zu töten.
In Pilsen trifft er auf die Heilerin Anna Dillenberger, die ihm zeigt, dass man Intrigen und Verrat nutzen muss, um eine ganze Armee zu Fall zu bringen. Doch der Weg zur Gerechtigkeit führt durch Todsünden. Jacob steht vor dem schrecklichsten Dilemma seines Lebens.
Ein fesselndes Rachedrama über die moralischen Kosten des Krieges. (Band 1 der Reihe »Tinte und Schwert«)

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.05.2026

Spannende Reise in die Zeit des 30-jährigen Krieges

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Im Jahre 1618 ist der Dreißigjährige Krieg ausgebrochen und Jacob Wolffen wird unfreiwillig mit ihm konfrontiert. Eigentlich konnte er gerade seinen Vater von der Berufung zum Priester überzeugen, als ...

Im Jahre 1618 ist der Dreißigjährige Krieg ausgebrochen und Jacob Wolffen wird unfreiwillig mit ihm konfrontiert. Eigentlich konnte er gerade seinen Vater von der Berufung zum Priester überzeugen, als ihm ein Überfall die gesamte Familie raubt. Nur Jacob überlebt und schwört Rache gegenüber dem Täter Heinrich von Hohenfels. Da er sich im Auftrag Gottes und im Namen der Gerechtigkeit wähnt, ist er bereit seinen Gegner und alle Beteiligten zu töten. Zunächst muss er aber den sehr schweren Zeiten trotzen und entkommt oftmals nur knapp dem Tod. Dabei wird er immer wieder mit den Grausamkeiten der damaligen Zeit konfrontiert...

Der deutsche Autor Matthias Soeder hat mit "Tinte und Schwert - Verwandlung" seine Reihe um den Dreißigjährigen Krieg eröffnet. Er erzählt die Geschichte in einem bildreichen und flüssig zu lesenden Schreibstil, der mit die Bilder der damaligen Zeit lebendig vor Augen führte. Der Spannungsbogen wird mit dem Überfall auf Jacobs Familie zu Beginn des Buches gut aufgebaut und über dramatischen Erlebnisse in dieser rauen Zeit auf einem aus meiner Sicht sehr hohen Niveau gehalten. So entwickelt sich eine fesselnde Story, in der die Fiktion um interessant gezeichnete Protagonisten mit sehr gut recherchierten historischen Fakten kombiniert wird und so für beste Leseunterhaltung sorgt. Die bewegende Zeit wird mit ihren Härten von Matthias Soeder sehr gut eingefangen und bildet den passenden Kontext für die wirklich packende Geschichte um Jacob Wolffen. Das Buch entwickelte sich für mich zu einem echten Page-Turner, den ich nur sehr schwer aus der Hand legen konnte.

Insgesamt ist "Tinte und Schwert - Verwandlung" der wirklich tolle Auftaktband einer mehr als vielversprechenden Reihe, bei der ich mich schon jetzt sehr auf die Fortsetzung freue. Gerade die erfrischende und temperamentvolle Erzählweise und die faszinierende historische Umgebung machten den Roman für mich zu einem Lesehighlight in diesem Jahr. Ich empfehle daher das Buch gerne weiter und bewerte es folgerichtig mit den vollen fünf von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 01.05.2026

Krieg in seiner grausamsten, ehrlichsten Form

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Mit "Die Verwandlung", dem Auftakt seiner Reihe "Tinte und Schwert", ist Matthias Soeder ein meisterhafter historischer Roman gelungen. Er entführt uns in die Abgründe des Dreißigjährigen Krieges und lässt ...

Mit "Die Verwandlung", dem Auftakt seiner Reihe "Tinte und Schwert", ist Matthias Soeder ein meisterhafter historischer Roman gelungen. Er entführt uns in die Abgründe des Dreißigjährigen Krieges und lässt uns das Schicksal von Jacob Wolffen hautnah miterleben. Jacob, ein eigentlich friedfertiger junger Mann mit dem Wunsch, Priester zu werden, verliert durch die Brutalität von Söldnern alles. Sein Weg vom traumatisierten Bauernsohn zum Schanzknecht und schließlich zum Schreiber vor den Toren Pilsens ist von einem einzigen Ziel getrieben: Rache.
Besonders brillant ist der Wechsel der Perspektiven:
-Jacob: Sein innerer Konflikt zwischen tiefem Glauben und dem brennenden Wunsch nach Vergeltung ist greifbar.
-Anna: Durch sie erleben wir die düstere Realität der Hexenverfolgungen und die Unterdrückung der Frau – historisch belegt und oft schwer zu ertragen.
-Heinrich von Hohenfels: Ein skrupelloser Adliger, dessen Gier nach Ruhm über Leichen geht.
Soeder beschönigt nichts. Das "dreckige Geschäft" Krieg wird hier in all seinem Elend, Schmerz und Dreck gezeigt. Dank der exzellenten Recherche fühlt sich das Buch trotz der Spannung eines Thrillers wie eine Zeitreise an. Ein absolutes Highlight für Fans historischer Romane – ich warte sehnsüchtig auf die Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 11.04.2026

Interessant

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Der 1. Band einer Reihe hat mich gleich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Das beginnt schon beim Cover, das ich außergewöhnlich finde und das mich gleich neugierig auf den Inhalt gemacht hat. Auch ...

Der 1. Band einer Reihe hat mich gleich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Das beginnt schon beim Cover, das ich außergewöhnlich finde und das mich gleich neugierig auf den Inhalt gemacht hat. Auch der Titel und die kurze Inhaltsbeschreibung waren interessant. Beim Lesen wurde ich nicht enttäuscht und meine Erwartungen haben sich vollständig erfüllt. Das Buch beginnt im Jahr 1618 zu Beginn des 30jährigen Krieges. Im Mittelpunkt steht Jacob Wolffen, der zum Schanzdienst gezwungen und dessen Familie getötet wird. Jacob hat fortan nur noch einen Gedanken - Rache. Jacob war eine sehr interessante und spannende Figur, die einem sympathisch war und mit der man gerne mitgefiebert hat. Den Schreibstil fand ich detailreich und flüssig. Da war man beim Lesen oft Teil der Geschichte. Ich habe mich richtig gut unterhalten gefühlt.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Die Schrecken des Dreißigjährigen Kriegs

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Der Autor beschreibt in „Tinte und Schwert“ eine fiktionale Geschichte während des Beginns des Dreißigjährigen Kriegs, mit realistischem historischem Hintergrund. Der Krieg bestimmt die Lebensläufe der ...

Der Autor beschreibt in „Tinte und Schwert“ eine fiktionale Geschichte während des Beginns des Dreißigjährigen Kriegs, mit realistischem historischem Hintergrund. Der Krieg bestimmt die Lebensläufe der handelnden Personen und prägt ihren Charakter. Der Schwerpunkt der Auseinandersetzungen findet als Religionskrieg zwischen den Machtansprüchen der Katholiken und der Protestanten statt.

Der 17jährige empathische Jacob wollte eigentlich ein geistliches Amt anstreben, um sich um das Seelenheil anderer Menschen zu kümmern. Doch es kommt ganz anders. In den Wirren des heraufziehenden Krieges wird seine Familie, so wie viele andere Menschen, auf brutalste Weise umgebracht. Er selbst findet sich nach dem verehrenden Überfall als Söldner auf dem Schlachtfeld in Böhmen wieder.

Als charakterlicher Gegenpol steht dem jungen Jocob der General Heinrich gegenüber, der für seine Karriere und sein Ansehen wortwörtlich über Leichen geht. Am Anfang des Romans entsteht so ein Schwarz-Weiß-Bild zwischen Gut und Böse. Doch nach einem Drittel der Handlung und auf dem Höhepunkt Jacobs Leidenswegs findet schließlich ein Wendepunkt statt, als dieser sich dem Rachefeldzug gegen seine Peiniger verschreibt. Eine Mitstreiterin findet er in der als Hexe verfolgten Anna.

Die Charaktere des Romans sind gut ausgearbeitet und man kann sich gut in die Personen hineinversetzen. An vielen Stellen sind die Schilderrungen sehr brutal. Man mag sich gar nicht vorstellen unter welchen Entbehrungen und Leiden die Menschen in dieser Zeit lebten. Die Epoche die der Autor hier beschreibt fand ich sehr interessant, da der Dreißigjährige Krieg in historischen Romanen eher selten verarbeitet wird und man sich viele Romane eher mit dem Mittelalter befassen. Der religiöse Fanatismus steht dieser Zeit jedoch in nichts nach, die Brutalität ist hingegen eher größer.

Das Cover sowie die ersten Innenseiten mit Bildern von Jaques Callot sind sehr passend und verbildlichen die Atmosphäre die den Leser im Roman erwartet. Eine schöne Überraschung war das Autogramm im Buch sowie die beigelegte Postkarte mit dem eindrucksvollen Galgenbaum.

„Tinte und Schwert“ ist als Auftakt einer Trilogie gedacht. Ich bin gespannt auf die kommenden Bände.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Ein historischer Roman, wie er sein muss!

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Jacob war mir von Beginn an sehr sympathisch. Ein aufgeweckter Junge, ohne böse Gedanken hat es nicht leicht in Familie und Freundeskreis mit seiner Bildung. Er hinterfragt viel, wird viel geqält und bleibt ...

Jacob war mir von Beginn an sehr sympathisch. Ein aufgeweckter Junge, ohne böse Gedanken hat es nicht leicht in Familie und Freundeskreis mit seiner Bildung. Er hinterfragt viel, wird viel geqält und bleibt dabei aber ruhig und lässt es über sich ergehen. Wogegen Graf Heinrich von Hohenfels und sein Berater Moritz mit schlechten Gedanken und Taten aus der Not heraus agieren und sich dabei nicht nur einen Feind machen. Es wird wenig um die familären Zusammenhänge gesprochen, aber die Beschreibung von Land und handelnden Leute ist völlig ausreichend um sich schnell ins Buch zu finden. Die Zeit war hart und grausam und genauso erlesen wir auch die Seiten. Schonungslos wird uns hier alles bis ins Detail berichtet, aber nie langweilig. Gerade der Prolog und auch die Hexenverbrennung am Anfang zeigen uns schnell welch brutalen und detaillierten Schreibstil der Autor hat. Das mochte ich sehr. Man hat mich nicht nur von der ersten Seite ins Buch gezogen, sondern ich hatte stellenweise wirklich das Gefühl, dass ich dabei war. Durch die vielen Sinne, die hier bedacht werden bekommt man schnell ein komplett rundes Bild und das war klasse gemacht. Auch war die Entwicklung, die die Protagonisten durchleben, absolut authentisch und nachvollziehbar. Die Kapitel sind immer recht lang, weil sie jeweils entweder Heinrich oder Jacob begleiten, aber stört überhaupt nicht und man möchte gar nicht aufhören zu lesen. Später stößt noch Annas Perspektive dazu und wir erleben die Angst einer jungen Frau mitten in den Hexenprozessen.

Das Zusammenspiel aus der altertümlichen Sprache, der kargen, rauen Zeit und den blutig, brutalen Ereignissen haben wir hier einen grandiosen Pageturner, den ich jeden nur ans Herz lege, der sich mit historischen Romanen anfreunden kann. Große Empfehlung von meinem ersten Highlight des Jahres und ich freue mich ungemein auf jeden weiteren Band der Reihe und behalte den Autor gut im Blick!

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