Cover-Bild Kala
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gutkind Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 26.02.2026
  • ISBN: 9783989411302
Colin Walsh

Kala

Sie war unser Zentrum, mit ihr waren wir unbesiegbar. Bis sie nach dem Sommer verschwand. | Der internationale Bestseller – »Spannungsgeladen, voller Nostalgie und Geheimnisse … ein echter Pageturner« The Guardian
Andrea O'Brien (Übersetzer)

»Fans von Tana French und Donna Tartt werden  Kala lieben – stilistisch brillant und mit einer unheimlichen Spannung, die sich langsam entfaltet.« The Guardian

In der Kleinstadt Kinlough an der Westküste Irlands treffen drei alte Freunde nach Jahren wieder aufeinander. Im Sommer 2003 gehörten Helen, Joe und Mush zu einer unzertrennlichen Clique um die mutterlose und ungestüme Kala Lanann – das strahlende Zentrum ihres Universums. Bis sie kurz darauf spurlos verschwand.

Jetzt, 15 Jahre später, kehrt Helen widerwillig für eine Hochzeit nach Irland zurück. Joe, mittlerweile ein berühmter Musiker, ist ebenfalls in der Stadt. Und Mush hat es nie aus Kinlough herausgeschafft.

Dann werden menschliche Überreste im Wald gefunden. Als Gegenwart und Vergangenheit aufeinanderprallen, müssen sich die einstigen Freunde ihrer Schuld stellen. Welche Rolle haben sie bei Kalas Verschwinden gespielt?

»Rasant und fesselnd – meisterhaft.« Irish Times

»Mitreißend ... Kala macht süchtig.«  Daily Telegraph

Bei Fragen zur Produktsicherheit, wenden Sie sich bitte an: info@gutkind-verlag.de

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2026

Krasses Debüt

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Die letzten hundert Seiten haben mich richtig gepackt – ich wollte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Geschichte rund um Kalas Verschwinden ist spannend aufgebaut und entwickelt einen starken Sog.

Nach ...

Die letzten hundert Seiten haben mich richtig gepackt – ich wollte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Geschichte rund um Kalas Verschwinden ist spannend aufgebaut und entwickelt einen starken Sog.

Nach und nach lernt man die Freundesgruppe besser kennen. Durch die wechselnden Perspektiven von Helen, Mush und Joe sowie die Zeitsprünge zwischen 2003 und der Gegenwart fügen sich die einzelnen Puzzleteile immer klarer zusammen. Vergangenheit und Gegenwart greifen dabei stimmig ineinander.

Zum Ende hin zieht das Tempo deutlich an, was für zusätzliche Spannung sorgt. Auch die Figuren sind gelungen gezeichnet: vielschichtig, mit Grautönen und dadurch sehr authentisch. Besonders Kala, Helen und Mush sind mir im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen. Es fühlt sich an, als würde ich mich dem Weglegen des Buchs gute Freunde verlieren. Deshalb würde ich mich sehr über eine Fortsetzung freuen – es wäre schön, noch mehr über die Zukunft der Figuren zu lesen.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Soghaft und atmosphärisch

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Der Roman „Kala“ von Colin Walsh spielt in der fiktiven irischen Kleinstadt Kinlough und erzählt die Geschichte einer Gruppe von Jugendlichen, deren Leben durch das Verschwinden ihrer Freundin Kala für ...

Der Roman „Kala“ von Colin Walsh spielt in der fiktiven irischen Kleinstadt Kinlough und erzählt die Geschichte einer Gruppe von Jugendlichen, deren Leben durch das Verschwinden ihrer Freundin Kala für immer verändert wird. Im Jahr 2003 gehört Kala Lanann zu einer engen Clique von sechs Freunden. Sie ist charismatisch und rebellisch, der unangefochtene Mittelpunkt der Gruppe – bis sie eines Tages spurlos verschwindet. Die Polizei kann den Fall nicht aufklären, und mit der Zeit zerbricht die Freundesgruppe, auch weil jeder auf seine Weise versucht, mit aufkommenden Gerüchten und ungeklärten Fragen umzugehen. Fünfzehn Jahre später kehren einige der ehemaligen Freunde wieder nach Kinlough zurück. Helen lebt inzwischen im Ausland und arbeitet als Journalistin, Joe ist ein erfolgreicher Musiker geworden und Mush als Einziger dauerhaft im Ort geblieben. Als im Wald menschliche Knochen gefunden werden, wird der alte Fall wieder aufgerollt. Die drei müssen sich nicht nur der Möglichkeit stellen, dass es sich um Kala handeln könnte, sondern auch den Erinnerungen an ihre Jugend. Stück für Stück, wie in einem Puzzle, kristallisiert sich die Wahrheit heraus, wird deutlich, dass damals vieles unausgesprochen geblieben ist und dass jeder seine Geheimnisse mit sich trägt.

Der Roman springt immer wieder zwischen der Vergangenheit der Jugendlichen und ihrer Gegenwart als Erwachsene, wodurch besonders deutlich wird, wie stark die Ereignisse von damals ihr späteres Leben geprägt haben. Während sie versuchen herauszufinden, was wirklich mit Kala passiert ist, kommen verdrängte Konflikte, Loyalitäten und Schuldgefühle ans Licht. Am Ende geht es nicht nur um die Aufklärung eines Verbrechens (das ehrlich gesagt nicht die Neuerfindung des Rads ist), sondern auch um die Frage, wie Erinnerung, Freundschaft und Verantwortung miteinander verflochten sind und wie schwer es sein kann, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen. Und das war ganz großes Kino!

Große Empfehlung für diesen starken Debütroman, bin komplett eingetaucht und hab mich von der Atmosphäre einfangen lassen. Wann Serie, @netflixde?

Aus dem irischen Englisch von Andrea O’Brien, starke Leistung, toll übersetzt.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Atmosphärischer Kleinstadt-Thriller

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Mit Kala gelingt Colin Walsh ein ebenso atmosphärischer wie unkonventioneller Thriller, der weniger auf schnelle Schocks als auf eine stetig wachsende Spannung setzt. Schauplatz ist die irische Kleinstadt ...

Mit Kala gelingt Colin Walsh ein ebenso atmosphärischer wie unkonventioneller Thriller, der weniger auf schnelle Schocks als auf eine stetig wachsende Spannung setzt. Schauplatz ist die irische Kleinstadt Kinlough – ein Setting, das von Beginn an eine dichte, beinahe greifbare Atmosphäre erzeugt. Die scheinbar ruhige Kleinstadt bildet den perfekten Hintergrund für die unterschwellige Unruhe, die sich durch den gesamten Roman zieht.
Besonders reizvoll ist die Erzählweise: Die Geschichte entfaltet sich aus der Perspektive mehrerer Figuren, deren Erinnerungen, Einschätzungen und Wahrnehmungen sich nicht immer decken. Gerade diese subjektiven Blickwinkel machen den Roman so spannend, denn als Leserin oder Leser ist man ständig damit beschäftigt, die einzelnen Puzzleteile zusammenzufügen und zu hinterfragen, was tatsächlich passiert ist.
Zusätzlich verstärkt wird dieser Effekt durch die zwei Zeitebenen, zwischen denen der Roman wechselt. Vergangenheit und Gegenwart greifen immer wieder ineinander, ohne sofort alle Antworten preiszugeben. Stattdessen nähert man sich der Wahrheit Schritt für Schritt an – und genau das macht den Reiz des Buches aus. Die Auflösung eines lange zurückliegenden Rätsels entwickelt sich langsam, aber kontinuierlich, und hält die Spannung bis zum Schluss aufrecht.
Kala ist damit ein sehr unterhaltsamer und zugleich ungewöhnlicher Thriller, der nicht nur von seinem Geheimnis lebt, sondern vor allem von Atmosphäre, Perspektivwechseln und der langsamen Annäherung an die Wahrheit.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Drei Leben nach einem Verschwinden

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2003 verschwindet die 15-jährige Kala aus der kleinen irischen Stadt Kinlough. 15 Jahre später wird ihre Leiche auf einem Baugrundstück gefunden. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich drei ihrer damaligen ...

2003 verschwindet die 15-jährige Kala aus der kleinen irischen Stadt Kinlough. 15 Jahre später wird ihre Leiche auf einem Baugrundstück gefunden. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich drei ihrer damaligen Freunde (wieder) in ihrer Heimatstadt. Aus den Perspektiven von Mush, der Kinlough nie verlassen hat und im Cafe seiner Mutter arbeitet, von Helen, die eigentlich als Journalistin in Kanada lebt und von Joe, der inzwischen ein international erfolgreicher Musiker ist, werden die aktuellen Geschehnisse, Rückblenden und Erinnerungen beschrieben.

Mir hat der Roman von Beginn an gefallen, auch wenn er eher gemächlich beginnt. Trotzdem transportiert er die unterschwellige Spannung und deutet jederzeit an, dass unter der Oberfläche in Kinlough so einiges versteckt ist. Auch die Protagonist:innen Mush, Helen und Ben verbergen zu Beginn des Romans noch einiges, was erst im Laufe der Zeit offenbart wird. So kann man sich als Leser:in stückweise zusammenreimen, was mit Kala passiert sein könnte.

Insgesamt sind nicht alle Protagonist:innen Sympathieträger:innen, dennoch finde ich die Charakterbeschreibungen und die Entwicklung der Protagonist:innen bemerkenswert gelungen. Die drei Hauptcharaktere, Mush, Ben und Helen fand ich zu jederzeit authentisch und wirklich gut herausgearbeitet. Für mich ist das eine der ganz großen Stärken dieses Romans.

Die Suche nach der Wahrheit dominiert den Roman, auch wenn natürlich die aktuellen Leben und Probleme von Helen, Mush und Ben thematisiert werden. Es zeigt sich aber auch eindrücklich, dass Kalas Verschwinden bei allen drei Protagonist:innen deutliche Spuren hinterlassen hat, die sich noch heute in ihrem Denken, Fühlen und Handeln zeigen.

Mich hat „Kala“ sehr gepackt, ich habe den Roman gerne gelesen und würde ihn allen empfehlen, die Geschichten mögen, die sich Zeit lassen. Gleichzeitig kann man als Leser:in gut miträtseln und die Protagonist:innen sind sehr gut herausgearbeitet.

Veröffentlicht am 06.03.2026

Geheimnisse

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Kala – Colin Walsh
Diesen Roman würde ich als literarischen Thriller einordnen. Durchaus spannend aber doch auch sehr gemächlich. Es dauert, bis sich die ersten Lösungsansätze zeigen. Dafür gibt es relativ ...

Kala – Colin Walsh
Diesen Roman würde ich als literarischen Thriller einordnen. Durchaus spannend aber doch auch sehr gemächlich. Es dauert, bis sich die ersten Lösungsansätze zeigen. Dafür gibt es relativ viel Personal, das akribisch und bis ins letzte Detail beschrieben und vorgestellt wird. Das dauert – dann jedoch wird es zum unbeschreiblichen Leseerlebnis.
Vor fünfzehn Jahre ist in der Kleinstadt Kinlough an der irischen Westküste ein Mädchen spurlos verschwunden. Zu einer Hochzeit kehren einige ihrer damaligen Freunde an den Ort zurück – andere sind nie weggewesen. Natürlich werden Erinnerungen und Schuldgefühle an die Oberfläche gespült. Es ist spannend zu sehen, welchen Einfluss dieser Schicksalsschlag auf die damaligen Jugendlichen, heutigen Erwachsenen hatte und immer noch hat.
Nach und nach kommen immer mehr Einzelheiten rund um den Vermisstenfall und die Dynamik zwischen den Freunden ans Licht. Tatsächlich werden plötzlich sterbliche Überreste im Wald entdeckt. Es gibt hier mehr als nur ein Geheimnis, das gelüftet werden will.
Man muss eine gewisse Gemächlichkeit in der Erzählweise sicherlich mögen. Anfangs fand ich auch die zahlreichen Figuren ein wenig verwirrend. Hier hilft eine Übersicht am Buchanfang. Zu allem Überfluss wird relativ häufig und abrupt zwischen den beiden Handlungszeiten hin und hergesprungen. Es kann also durchaus ein wenig dauern, bis man sich zurechtgefunden hat. Dann entfaltet sich aber eine extrem komplexe Geschichte, die es sich wirklich zu lesen lohnt und die einen gewaltigen Sog entwickelt.
Es wird aus den jeweiligen Perspektiven der verschiedenen Freunde Kalas erzählt. Auch die Sprache verändert sich bei jeder Person und ist teilweise auch recht umgangssprachlich, auf jeden Fall sehr gut lesbar. Interessant sind auch die manchmal recht unterschiedlichen Erinnerungen der erzählenden Figuren.
Ein psychologisch sehr tiefer Roman, der unter die Haut geht.
Hat mir sehr gefallen! 5 Sterne

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