spannend
Ein guter Blick fürs Böse„Ein guter Blick fürs Böse“ hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gepackt. Der Thriller spielt in Kalifornien im Jahr 1966 und stellt zunächst drei scheinbar ganz normale Frauen in den Mittelpunkt: ...
„Ein guter Blick fürs Böse“ hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gepackt. Der Thriller spielt in Kalifornien im Jahr 1966 und stellt zunächst drei scheinbar ganz normale Frauen in den Mittelpunkt: Margo, Bev und Elsie. Doch hinter der Fassade ihres alltäglichen Lebens verbirgt sich ein dunkles Erbe – ihre Ehemänner wurden als brutale Serienmörder entlarvt, und seitdem stehen die drei selbst unter ständiger Beobachtung der Öffentlichkeit.
Was passiert, wenn man im Schatten des absolut Bösen lebt, ohne es wirklich erkannt zu haben? Genau diese Frage zieht sich spannend durch die Geschichte. Jahre später beginnt das Grauen erneut: Frauen werden auf grausame Weise ermordet, und die Vergangenheit der drei Freundinnen rückt wieder in den Fokus. Statt sich zurückzuziehen, entscheiden sie sich diesmal, aktiv zu werden und dem Täter das Handwerk zu legen.
Besonders gelungen ist die Atmosphäre: Misstrauen, Angst und der ständige Druck der Öffentlichkeit sind greifbar dargestellt. Die Entwicklung der drei Frauen – von Verdächtigten zu entschlossenen Jägerinnen – wirkt glaubwürdig und fesselnd. Gerade dieser Perspektivwechsel macht den Roman so besonders.
Ich fand das Buch durchgehend spannend, gut aufgebaut und emotional intensiv. Die Mischung aus Thriller, psychologischer Tiefe und einer ungewöhnlichen Protagonistinnen-Konstellation funktioniert hervorragend. Klare Leseempfehlung für alle, die packende Spannung mit einem besonderen Twist mögen.