Cover-Bild Der Gott des Waldes
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26,00
inkl. MwSt
  • Verlag: C.H.Beck
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 590
  • Ersterscheinung: 09.01.2026
  • ISBN: 9783406829772
Liz Moore

Der Gott des Waldes

Roman
Cornelius Hartz (Übersetzer)

"Wenn du dich verläufst: Setz dich hin und schrei!"

Manche sagen, es sei tragisch, was den Van Laars widerfahren ist.
Manche sagen, die Familie habe es verdient. Sie hätten sich nicht einmal bei den Suchern bedankt, die fünf Nächte lang im einskalten Wind ausharrten, um ihren vermissten Sohn zu finden.
Manche sagen, es habe einen Grund gegeben, warum die Familie so lange brauchte, um Hilfe zu rufen. Dass sie wussten, was mit dem Jungen geschehen war.
Jetzt, vierzehn Jahre später, ist die Tochter der Van Laars in derselben Wildnis wir ihr Bruder verschwunden.
Manche sagen, es gebe keine Verbindung zwischen den beiden Fällen.
Manche sagen, so etwas könne kein Zufall sein.

Es ist August 1975, ein Sommer, der das Leben vieler Menschen in den Adirondack Mountains für immer verändern wird. Als Barbara eines Morgens nicht wie sonst in ihrer Koje im Sommercamp liegt, beginnt eine panische und groß angelegte Suche nach der 13-Jährigen. Das Verschwinden einer Jugendlichen im Naturreservat ist unter allen Umständen eine Katastrophe, aber Barbara ist keine gewöhnliche Camperin: Sie ist die Tochter der reichen Familie Van Laar, der das Camp und das umliegende Land in den Wäldern gehören. Und sie ist die Schwester von Bear, dem Jungen, der seit 14 Jahren vermisst wird. Kann das Zufall sein? Was wissen die anderen Kinder im Camp über Barbaras Verschwinden, und was verheimlichen die Angestellten, die im Schatten der Van Laars ihr Dasein fristen? Was hat der aus dem Gefängnis entflohene «Schlitzer» mit all dem zu tun und welche Geheimnisse hütet die Familie selbst?
Mit scharfem Blick führt Liz Moore in ihrem neuen packenden Roman an die Abgründe von sozialer Ungleichheit, Wohlstandsverwahrlosung und Machtmissbrauch, lässt aber auch den Kampf um weibliche Selbstbestimmung und den großen Wert von Freundschaft hochleben. Mit «Der Gott des Waldes» hat sie nicht nur einen brillanten Thriller, sondern auch einen fulminanten Gesellschaftsroman geschrieben.

  • "Ein brillantes, fesselndes Meisterwerk!" Miranda Cowley Heller, Autorin von "Der Papierpalast"
  • New York Times-Bestseller
  • Empfehlungstitel auf Barack Obamas Summer Reading List
  • Gewinnerbuch von Jimmy Fallons Summer Read Book Club
  • Neue Miniserie von "Long Bright River" bei Peacock
  • Miniserie von "Der Gott des Waldes" in Planung
  • "Ein literarischer Thriller, der einem die Luft zum Atmen nimmt." Glamour

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2026

Familiengeheimnisse und düstere Atmosphäre

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In „Der Gott des Waldes“ von Liz Moore verschwindet Barbara, die Tochter der wohlhabenden Familie Van Laar. Uund das ausgerechnet in derselben Gegend, in der einige Jahre zuvor bereits ihr Sohn Bear verschwand.

Das ...

In „Der Gott des Waldes“ von Liz Moore verschwindet Barbara, die Tochter der wohlhabenden Familie Van Laar. Uund das ausgerechnet in derselben Gegend, in der einige Jahre zuvor bereits ihr Sohn Bear verschwand.

Das Cover ist wunderschön und auch der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Die Kapitel sind relativ kurz, wodurch sich das Buch für mich sehr angenehm lesen ließ. Die Geschichte wird aus verschiedenen Jahren und aus vielen Perspektiven erzählt, sodass keine Figur zu kurz kommt.

Die Spannung wird von Anfang bis Ende konstant hochgehalten, weshalb ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Für dieses Buch gibt es von mir eine große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 22.05.2026

Superspannend, hintergründig, empathisch

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Dies war mein erstes Buch von Liz Moore, aber ich fiebere bereits jetzt darauf, dass ein neues den Weg auf den Buchmarkt und zu mir findet.

Hat mich das Cover noch etwas abgeschreckt - der "verlaufende ...

Dies war mein erstes Buch von Liz Moore, aber ich fiebere bereits jetzt darauf, dass ein neues den Weg auf den Buchmarkt und zu mir findet.

Hat mich das Cover noch etwas abgeschreckt - der "verlaufende Blutsfaden" und die düsteren Farben ließen mich doch Schreckliches, Horrormäßiges erwarten - so wurde ich sehr positiv enttäuscht.

Durch die kurzen Kapitel und die verschiedenen Einschübe und Erzählperspektiven liest sich die Geschichte wahnsinnig spannend und lässt dabei tief in die Charaktere der Protagonisten einblicken.

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, fand auch die Auflösung schlüssig und stimmig und gebe eine uneingeschränkte Lese- und Geschenkempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Highlight!

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Ich lese viel und schnell - aber selten habe ich ein so umfangreiches Buch (immerhin fast 600 Seiten) in so kurzer Zeit gelesen!
Die Gegenwarthandlung findet im Sommer 1975 statt, mitten in den Wäldern ...

Ich lese viel und schnell - aber selten habe ich ein so umfangreiches Buch (immerhin fast 600 Seiten) in so kurzer Zeit gelesen!
Die Gegenwarthandlung findet im Sommer 1975 statt, mitten in den Wäldern der Adirondack Mountains im US-Bundesstaat New York. Hier kommen wie in jedem Sommer Mädchen und Jungen von vermögenden Eltern zu einem Feriencamp zusammen. Doch in diesem Jahr verschwindet Barbara Van Laar, die 13jährige Tochter der reichen Besitzer des Gebietes, auf dem auch das Feriencamp stattfindet.
14 Jahre zuvor, im Jahr 1961, ist ihr Bruder Peter von Laar, genannt Bear, ebenfalls verschwunden und nie gefunden worden.
Die Zeitebenen werden virtous aufgeblättert und langsam entwickelt sich ein Bild einer dysfunktionalen, sehr reichen Familie auf der einen Seite, aber auch die Menschen, die mit dieser Familie interagieren oder von ihrem Reichtum abhängig sind.
Die Figuren sind alle absolut dreidimensional gezeichnet bis hin zu allen "Nebenfiguren", was ich in Anführungszeichen setze, weil es eigentlich keine richtige Nebenfigur gibt. Jede einzelne Figur ist wichtig und jede hat ihre Geschichte und manche ihre Geheimnisse.
Ich habe das Buch wirklich absolut geliebt und das Lesen ging mir fast zu schnell. Ich bin eingetaucht in die Atmosphäre des Sommers 1961 und 1975, in die Familie Van Laar und ihre Beziehungen und Tragödien, aber auch Figuren wie die Betreuerin Louise, T.J., die geheimnisvolle androgyne Campleiterin, Tracy, das unsichere Mädchen, das in Barbara eine Freundin zu finden hofft und ganz besonders Judy, die junge Frau, die sich in der Männerwelt der Ermittler versucht zu behaupten und auf ihr Gefühl und ihren Instinkt hört und sich von nichts und niemandem aufhalten lässt, die Fälle zu versuchen zu klären.
Ein Buch, das bei mir noch lange nachhallen wird und das ich uneingeschränkt, begeistert und fasziniert von ganzem Herzen weiterempfehle!

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Veröffentlicht am 16.02.2026

spannend

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Ein Feriencamp für die Kinder reicher Leute. Die Tochter der Besitzer nimmt dieses Jahr Teil. Und verschwindet. Die Aufregung ist groß, denn vor Jahren verschwand ihr Bruder ebenfalls auf geheimnisvolle ...

Ein Feriencamp für die Kinder reicher Leute. Die Tochter der Besitzer nimmt dieses Jahr Teil. Und verschwindet. Die Aufregung ist groß, denn vor Jahren verschwand ihr Bruder ebenfalls auf geheimnisvolle Weise und ist nie gefunden worden.

Sehr spannend, aus verschiedenen Blickwinkeln und zu verschiedenen Zeiten, die klar gekennzeichnet sind und immer mehr enthüllen. Man fiebert dauernd mit und ich muß gestehen, dass ich einmal vorgeblättert habe, wie es in dem einen Jahr mit der einen Person weiterging, weil ich es vor Spannung nicht ausgehalten habe. Ein wahrer Pageturner mit vielen Verstrickungen und Verbindungen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Überraschende Wendungen, in sich logisch, auch wenn man in der ein oder anderen Situation vielleicht anders gehandelt hätte.

Leseempfehlung für alle, die Spannung und Geheimnisse mögen.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Nichts ist so, wie es scheint!

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Die Tochter der wohlhabenden Van Laars verschwindet über Nacht aus dem Ferienlager, das sich nur wenige Meter von Anwesen ihrer Eltern entfernt liegt. In der umliegenden Wildnis beginnt daraufhin eine ...

Die Tochter der wohlhabenden Van Laars verschwindet über Nacht aus dem Ferienlager, das sich nur wenige Meter von Anwesen ihrer Eltern entfernt liegt. In der umliegenden Wildnis beginnt daraufhin eine groß angelegte Suchaktion – ähnlich wie Jahre zuvor, als Barbaras Bruder spurlos verschwand. Doch hat die Polizei diesmal wirklich den richtigen Verdächtigen im Visier? Die junge Ermittlerin Judyta stößt vor allem im Zusammenhang mit dem früheren Fall auf eine hartnäckige Mauer des Schweigens.

In diesem Roman steckt so viel Spannung, dass ich bereits nach wenigen Seiten von den Geschehnissen vollkommen in den Bann gezogen wurde.
Trotz des komplexen Aufbaus mit wechselnden Zeitebenen und mehreren Erzählperspektiven, fiel es mir unerwartet leicht, der Story zu folgen.
Jede Figur hütet ihre eigenen Geheimnisse, die sich nach und nach offenbaren. Dabei erfährt man von schrecklichen Ereignissen, Familientragödien und wird auch mit den Auswirkungen von zerstörerischem, lähmenden Patriarchalismus konfrontiert und dem mutigen Versuch der Frauen, sich daraus zu befreien.
Was zunächst nach vielen zusammenhanglosen Handlungssträngen ausgesehen hat, führt am Ende zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. So sehr ich von Anfang an an die Story gefesselt war, mitgerätselt und gefiebert habe, der Schluss hat dem Ganzen am Ende noch die Krone aufgesetzt. Unvorhersehbar und überraschend, aber gänzlich ausgereift!

Mein persönliches Lesehighlight, dass ich wirklich jedem uneingeschränkt empfehlen kann!

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