Eine verhängnisvolle Nacht
Fünf FremdeInhalt:
Neuwerk. Vor 30 Jahren verschwanden in einer Sommernacht zwei Kinder aus dem Schullandheim. Nach tagelanger Suche konnte das Mädchen gefunden werden - vom Jungen fehlt bis heute jede Spur. An ...
Inhalt:
Neuwerk. Vor 30 Jahren verschwanden in einer Sommernacht zwei Kinder aus dem Schullandheim. Nach tagelanger Suche konnte das Mädchen gefunden werden - vom Jungen fehlt bis heute jede Spur. An einem stürmischen Oktoberwochenende kehren Vier von denen, die damals auf der Insel waren, zurück. Sie alle haben Erinnerungen an die verhängnisvolle Nacht. Als Neuwerk aufgrund eines Sturms von der Außenwelt abgeschnitten wird, kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht. Was geschah damals wirklich?
Meine Meinung:
Da ich die bisherigen Bücher der Autorin Romy Fölck allesamt verschlungen habe, war ich gespannt auf diesen Stand-Alone-Thriller. Vorallem das Setting hat mich von Anfang an begeistern können. Die Beschreibungen der Insel Neuwerk sind sehr bildhaft und authentisch. Zudem gelingt es der Autorin eine bedrohliche und düstere Atmosphäre zu schaffen, was nicht nur am stürmischen Wetter liegt.
Die Handlung wird abwechselnd aus Sicht verschiedener Personen erzählt. Bis auf eine von ihnen eint sie, dass sie in jener Nacht vor 30 Jahren auf der Insel waren und mehr wissen, als sie zugeben wollen. Durch die stetigen Perspektivwechsel bleibt es spannend und abwechslungsreich. Darüber hinaus gibt es einige Rückblendungen die zusätzlich für Spannung sorgen.
Der Plot an sich hat mir gut gefallen. Mich haben vorallem die Ereignisse von vor 30 Jahren in ihren Bann gezogen - ich wollte unbedingt wissen, was damals wirklich geschehen ist. Dank einiger Wendungen bleibt es bis zum Schluss spannend und so einiges unvorhersehbar. Die Auflösung - insbesondere der heutigen Ereignisse - hat mich aber leider nicht 100%ig überzeugen können, da wäre meiner Meinung nach deutlich mehr (und realistischeres) möglich gewesen.
Fazit:
Spannender Plot mit atmosphärischem Setting. Nur die Auflösung konnte mich leider nicht so richtig überzeugen.