Profilbild von Knorki

Knorki

Lesejury Profi
offline

Knorki ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Knorki über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.06.2017

Gebührender Abschluss der Again-Reihe

Feel Again
3 0

Ehrlich gesagt hatte ich die Befürchtung, dass der dritte Teil und damit der Abschluss der Again-Reihe von Mona Kasten meine Erwartungen nicht erfüllen würde. Die beiden vorherigen Teile haben mich absolut ...

Ehrlich gesagt hatte ich die Befürchtung, dass der dritte Teil und damit der Abschluss der Again-Reihe von Mona Kasten meine Erwartungen nicht erfüllen würde. Die beiden vorherigen Teile haben mich absolut begeistert, sodass die Messlatte hoch lag. Zudem war mir Sawyer, die in diesem Band die Protagonistin sein würde, aus den letzten beiden Teilen nicht sonderlich sympathisch. Doch meine Befürchtungen waren unbegründet - denn mit Feel-Again hat Mona Kasten der Again-Reihe einen mehr als würdigen Abschluss geschenkt, der mich (erneut) absolut begeistern konnte!

Auf Außenstehende wirkt Sawyer gefühlskalt, eingebildet und unfreundlich. Nur wenige schaffen es, zumindest zum Teil hinter ihre harte Schale, die sie sich nach dem frühen Tod ihrer Eltern und der schrecklichen Kindheit bei ihrer Tante zugelegt hat, zu blicken, hinter der sich eine fürsorgliche, verlässliche, gute Freundin mit großem Herz versteckt. Diese Sawyer kam im Laufe des Buches immer mehr zum Vorschein, weshalb sie mir (obwohl ich es anfangs fast für unmöglich gehalten hätte) immer sympathischer wurde, ich mit ihr mitgefühlt, -gelitten und -gefiebert habe.

Isaac hingegen war mir auf Anhieb sympathisch! Auch wenn er wie ein absoluter Nerd wirkt, unsicher, schüchtern und gerade in Bezug auf Frauen unerfahren, so merkt man bald, dass in ihm noch so so viel mehr steckt als das, z.B. ein Freund zum Pferde stehlen und ein großartiger Bruder. Sicherlich ist Isaac total anders als Kaden und Spencer, die beiden männlichen Protagonisten der beiden Vorgänger, aber kein bisschen weniger ein Traumtyp, mit Macken und Problemen, aber gerade deshalb einfach perfekt und authentisch.

Der Plot hat mir sehr gut gefallen. Isaac lässt sich auf ein Deal mit Sawyer ein: Sie macht aus ihm einen Frauenschwarm und im Gegenzug darf sie seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten. Erste Erfolge stellen sich ein. Und gleichzeitig kommen die beiden sich immer näher und stellen fest, dass der andere ganz anders ist, als es nach auf den ersten Blick den Anschein macht.... Eine spannende Geschichte mit viel Zündstoff, Knistern und meiner Meinung nach einer tollen Massage: das ein Mensch doch viel mehr ist als das, was er auf den ersten Blick zu sein scheint...

Besonders gefreut habe ich mich auch über das Wiedersehen mit den bereits bekannten Charakteren der Reihe, wie z.B. Allie und Kaden, Dawn und Spencer oder auch Scott. Ich habe sie alle echt lieb gewonnen und bin nun ein bisschen traurig, dass die Reihe mit diesem Buch ihr Ende findet.

Mein Fazit:
Absolut gelungener, wunderschöner Abschluss der Again-Reihe mit tollen Charakteren, der mich genauso begeistern konnte wie seine zwei Vorgänger. Schade, dass die Reihe nun endet....

Veröffentlicht am 03.06.2018

Tate und Trevor

Die letzte erste Nacht
1 0

Inhalt:

Spätestens nach der gemeinsamen Nacht fühlt Tate sich zu Trevor hingezogen. Und auch ihm scheint es so zu gehen. Aber Trevor versucht zunächst die Distanz zwischen ihnen zu waren. Denn er hat ...

Inhalt:

Spätestens nach der gemeinsamen Nacht fühlt Tate sich zu Trevor hingezogen. Und auch ihm scheint es so zu gehen. Aber Trevor versucht zunächst die Distanz zwischen ihnen zu waren. Denn er hat ein dunkles Geheimnis, das mit dem Tod von Tates Bruder zu tun hat...

Meine Meinung
"Die letzte erste Nacht" ist bisweilen der dritte Teil der Reihe rund um eine Gruppe College-Studenten in West Virginia. Die Charaktere sind allesamt authentisch, eigenwillig und sehr sympathisch. In jedem Teil der Reihe geht es um zwei andere Mitglieder der Clique, aus deren Sicht das Buch erzählt wird. Dieses Mal geht es um Tate, die genau weiß was sie will, sehr direkt ist und vorallem eine starke, junge Frau, und Trevor, der Tate beschützt wie seine eigene Schwester aber gleichzeitig ein dunkles Geheimnis hütet... Die beiden sind dem Leser bereits aus den vorherigen Bänden bekannt, dennoch lernt man sie erst jetzt so richtig kennen und auch lieben.

Die Autorin Bianca Iosivoni hat einen sehr angenehm zu lesenenden Schreibstil. Dies zeigt sich sowohl in traurigen als auch in lustigen, in gefühlvollen und emotionalen als auch konfliktgeladenen Szenen. Nicht zuletzt dadurch kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen...

Der Plot ist spannend und fesselnd. Natürlich ist das Ende zu einem gewissen Grad vorherzusehen, dennoch hält die Geschichte die eine oder andere Überraschung und spannende Wendung bereit. Gleichzeitig bleibt es realistisch und authentisch. Eine Geschichte, die im tatsächlichen Leben so passieren könnte, mit Charakteren, die man sich gut und gerne als Kommilitone vorstellen könnte

Fazit:
Genauso spannend, gefühlvoll und unterhaltsam wie die vorherigen zwei Teile der Reihe. Ich liebe die sympathischen Charaktere und freue mich jedes Mal wieder auf ein Wiedersehen mit ihnen!

Veröffentlicht am 05.04.2018

Gelungener Reihenauftakt

The Ivy Years - Bevor wir fallen
1 0

Inhalt:
Seit einem Sportunfall vor wenigen Monaten sitzt Corey Callahan im Rollstuhl. Trotzdem fängt sie wie geplant ihr Studium am Harkness College an. Dort trifft sie gleich am ersten Tag auf ihren Nachbarn ...

Inhalt:
Seit einem Sportunfall vor wenigen Monaten sitzt Corey Callahan im Rollstuhl. Trotzdem fängt sie wie geplant ihr Studium am Harkness College an. Dort trifft sie gleich am ersten Tag auf ihren Nachbarn Adam Hartley, der nicht nur umwerfend aussieht, sondern Eishockey spielen genauso sehr liebt wie Corey. Die beiden verstehen sich auf Anhieb gut. Einziger Haken: Hartley hat bereits eine Freundin. Gibt es trotzdem eine Chance für die zwei?

Meine Meinung:
"The Ivy Years - Bevor wir fallen" ist der Auftakt zu einer neuen Reihe von Sarina Bowen. Die Autorin hat einen sehr angenehm zu lesenden Schreibstil. Dadurch fällt es leicht, in die Geschichte einzutauchen und sich mitreißen zu lassen.

Besonders gefallen haben mir die Charaktere, die authentisch und vielschichtig sind. Jeder hat seine Ecken und Kanten, Probleme, Sorgen und Geheimnisse. Was die Protagonsten, aber auch die Nebenpersonen interessant und sympatisch werden lässt.
Besonders mit Corey konnte ich mich im Laufe des Buches identifizieren und mitfühlen. Sie ist eine starke junge Frau, die trotz des Unfalls nicht in Selbstmitleid ertrinkt, sondern nach vorne schaut und kämpft. Ihre Beeinträchtigung durch den Rollstuhl hätte an einigen Stellen noch etwas deutlicher werden können. Dennoch wird das Thema sehr realistisch und unbeschönigt dargestellt, wodurch dem Leser vor Augen geführt wird, was es heißt, auch in jungen Jahren bereits auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein.

Der Plot ist spannend und hält auch die eine oder andere überraschende Wendung bereit. Dennoch sind mir die Zeit- und Handlungssprünge manchmal einfach zu schnell gewesen, einige Momente bzw. Szenen hätten ausführlicher und länger sein dürfen.
Das Ende ist schön, aber beinahe zu viel des Guten. Hier wäre weniger mehr gewesen.

Meine Meinung:
Unterhaltsamer Reihenauftakt, angenehm zu lesen, mit sympathischen, authentischen Charaktere. Nur leider teils zu große Sprünge in der Handlung.

Veröffentlicht am 29.10.2017

Was geschah wirklich in der Nacht vor 3 Jahren?

Die stille Kammer
1 0

Inhalt:
Vor drei Jahren soll Susan Webster ihre Sohn Dylan getötet haben. Doch sie hat keinerlei Erinnerungen an die Nacht, in der es geschah. Nun hat sie ihre Strafe verbüßt und versucht sich unter neuem ...

Inhalt:
Vor drei Jahren soll Susan Webster ihre Sohn Dylan getötet haben. Doch sie hat keinerlei Erinnerungen an die Nacht, in der es geschah. Nun hat sie ihre Strafe verbüßt und versucht sich unter neuem Namen zurück ins Leben zu kämpfen. Bis sie per Post Bilder erhält, die angeblich Dylan zeigen und in ihr die Hoffnung wecken, dass ihr Kind doch noch am Leben sein könnte. Auf der Suche nach der Wahrheit muss sie sich nicht nur ihren eigenen Erinnerungen stellen, sondern kommt einem 20 Jahre altem Verbrechen auf die Spur...

Meine Meinung:
"Die stille Kammer" ist das Debüt der brittischen Autorin Jenny Blackhurst - auch wenn man beim Lesen alles andere als das Gefühl hat, ein Debüt in der Hand zu halten. Der Plot ist ausgereift, ebenso wie die Charaktere. Und auch der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen.

Zu Beginn hatte ich aufgrund des Mordes an ihrem Sohn Vorbehalte gegenüber der Protagonistin Susan. Doch nach und nach gab ich diese auf und sie wurde mir immer sympathischer. Sie ist zwar recht naiv und regiert bzw. handelt nicht immer so wie man es normalerweise erwarten würde, allerdings hat sie ja auch jahrelang nicht am sozialen Leben teilgenommen. Die Zeit im Gefängnis hat sie sehr geprägt und der Mord an ihrem Sohn lässt sie verständlicherweise nicht los, ebenso wie die Schuld, die sie mit sich herum trägt.
Bei der Suche nach der Wahrheit stehen ihr sowohl ihre sehr spezielle Freundin Cassie, die sie im Gefängnis kennengelernt hat, und der Journalist Nick, den sie eigentlich überhaupt nicht kennt und bei dem nicht nur Susan sich fragt, wieso er ihr hilft. Doch wem kann Susan wirklich trauen..? Diese Frage habe ich mir im Laufe des Buches mehr als einmal und bei annähernd jedem Charakter gestellt. Kein Wunder also, dass es bis zum bitteren Ende spannend bleibt....

Der Plot ist gut durchdacht und fesselnd. Susan fehlen die Erinnerungen an die unheilvolle Nacht, in der sie ihren Sohn getötet haben soll. Und auch als Leser fragt man sich, was damals wirklich geschehen ist - und ob Susan trotz all der Umstände wirklich zu einem Mord in der Lage ist.
Des weiteren gibt es in unregelmäßigen Abständen Rückblicke in die Vergangenheit eines Mannes namens Jack. Lange fragt man sich als Leser, was dieser unsympathische, berechnende Typ sowie die damaligen Geschehnisse mit Susan und insbesondere mit Dylans Tod zu tun hat. Dieser zweite Strang macht die Geschichte vielschichtig und sorgt zusätzlich für Spannung.

Fazit:
Was ist in der unheilvollen Nacht vor drei Jahren wirklich passiert?
Ein spannender und packender Thriller voller Wendungen und Täuschungen. Und mit tollen, charismatischen Charakteren!

Veröffentlicht am 05.04.2018

Das Geheimnis um den weißen Hengst

Wolkenherz - Eine Fährte im Sturm - Band 2
0 0

Inhalt:
Noch immer ist die Herkunft des zugelaufenen weißen Hengstes, den die Bewohner auf dem Ginsterhof inzwischen auf den Namen Ghost getauft haben, ungeklärt. Jola ist sich sicher, dass er ein Geist ...

Inhalt:
Noch immer ist die Herkunft des zugelaufenen weißen Hengstes, den die Bewohner auf dem Ginsterhof inzwischen auf den Namen Ghost getauft haben, ungeklärt. Jola ist sich sicher, dass er ein Geist ist, der seit Jahren auf dem Hof spukt. Sie ist fest davon überzeugt, dass er früher einmal dort gelebt hat und forscht gemeinsam mit Kathi in der Geschichte des Hofes. Währenddessen braut sich über ihnen ein unheilvolles Gewitter zusammen...

Meine Meinung
"Eine Fährte im Sturm" ist der zweite Teil über den Ginsterhof und seine Bewohner. Allein die Cover ist für Pferdefans bereits Grund genug, dieses Buch zu kaufen. Die Geschichte selbst ist eine spannende Mischung aus Pferde- und Geistergeschichte, die mich trotz anfänglichen Zweifel bzgl. des Geisterbezugs absolut begeistern konnte.


Die Handlung setzt zeitlich dort an, wo der letzte Band endete: Kathi und Jola sind überzeugt, dass der weiße Hengst, der ihnen im vorherigen Teil zugelaufen ist, ein Geist ist, der seit Jahren auf dem Ginsterhof spukt. Die Handlung ist abwechslungsreich und spannend. Neben den besonderen Erlebnissen und Ereignissen gibt es für die beiden Mädchen aber auch einen Alltag incl. Schule und Stallmisten, der trotz der Geistergeschichte für ein Stück weit Normalität in der Geschichte sorgt.

Der Schreibstil ist sehr bildhaft und angenehm zu lesen, sodass die Seiten viel zu schnell vergehen. Die Charaktere sind sympathisch und authentisch. Dies gilt insbesondere für die beiden Mädchen Jola und Kathi, mit denen man sich als Leser sehr leicht identifizieren kann. Und der wunderschöne weiße Hengst ist der wahr gewordene Traum aller pferdebegeisterter Mädchen (und vielleicht auch Jungen) , natürlich incl. Jola und Kathi.

Fazit:
Eine spannende Mischung aus Pferde- und Geistergeschichte, fast noch besser als der Vorgänger. Ich bin schon jetzt unglaublich gespannt auf die Fortsetzung und darauf, endlich das Geheimnis des weißen Hengstes zu erfahren.