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Veröffentlicht am 09.08.2026

Origineller Krimi

Klein aber tot
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Inhalt:

In der idyllischen Kleinstadt Knuffingen geht alles seinen gewohnten Gang. Abgesehen von einem Feuerteufel, der seit einiger Zeit sein Unwesen treibt. Auch wenn bislang keiner seiner Versuche, ...

Inhalt:

In der idyllischen Kleinstadt Knuffingen geht alles seinen gewohnten Gang. Abgesehen von einem Feuerteufel, der seit einiger Zeit sein Unwesen treibt. Auch wenn bislang keiner seiner Versuche, das Schloss Löwenstein in Brand zu setzen, von Erfolg gekrönt war, soll Kommissar Jojo Wunder endlich herausfinden, wer dahintersteckt. Zu allem Überfluss wird kurz darauf auch noch der Journalist Friedrich Frank, der in den letzten Wochen mit seinen Kritiken so einige Knuffinger gegen sich aufgebracht hat, tot aufgefunden. Jojo übernimmt die Ermittlungen. Der Verdacht fällt natürlich sofort auf die Opfer der Artikel des Toten. Ungünstig, dass auch Jojos eigene Mutter dazugehört...

Meine Meinung:

„Klein aber tot“ ist der Auftakt zu einer neuen Krimireihe, die in Knuffingen spielt - der fiktiven Kleinstadt aus dem Hamburger Miniatur Wunderland. Sowohl das idyllische Städtchen als auch seine teils sehr skurrilen Bewohner haben mir gut gefallen. Das Setting ist originell und verleiht der Geschichte einen ganz besonderen Charme.

Im Mittelpunkt steht Kommissar Jojo Wunder, aus dessen Sicht die Handlung erzählt wird. Jojo war mir dabei von Anfang an sympathisch, auch wenn er für meinen Geschmack mehr Ecken und Kanten hätte vertragen können. Besonders angetan haben es mir Buddha, der Hund von Jojos ominösem neuen Chef, den bislang kaum jemand je zu Gesicht bekommen hat, sowie der Bäckereibesitzer Samuel, der Jojo jeden Morgen anhand seiner Brötchenauswahl die Zukunft vorhersagt. Beide sorgen mit ihrer ganz eigenen Art für einige amüsante Momente.

Auch der Kriminalfall selbst konnte mich überzeugen. Dieser wird für Jojo immer mehr zu einem ganz persönlichen Fall, denn er muss ausgerechnet gegen Menschen ermitteln, die ihm besonders am Herzen liegen. Gleichzeitig scheint in Knuffingen niemand so recht mit der Sprache herausrücken zu wollen, was es Jojo zusätzlich schwer macht, den Mord aufzuklären. Nach und nach gelingt es ihm jedoch immer mehr Geheimnisse aufzudecken. Dabei bleibt die Geschichte nicht nur spannend, sondern wird immer wieder durch viel Witz und skurrile Situationen aufgelockert. Die Ermittlungen haben mich gut unterhalten, die Auflösung konnte mich schließlich sowohl überraschen als auch überzeugen.

Fazit:

Ein spannender und unterhaltsamer Krimi mit viel Witz, Charme und einem herrlich originellen Setting. Knuffingen und seine Bewohner machen definitiv neugierig auf weitere Teile der Reihe.

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Veröffentlicht am 02.08.2026

Spannender Thriller mit origineller Grundidee

Der Killer in dir
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Inhalt:
Nach einem traumatischen Einsatz hat sich Alex aus dem Polizeidienst zurückgezogen und führt als Hausmann ein ruhiges Leben. Während seine Frau Martha die Familie finanziell versorgt, kümmert ...

Inhalt:
Nach einem traumatischen Einsatz hat sich Alex aus dem Polizeidienst zurückgezogen und führt als Hausmann ein ruhiges Leben. Während seine Frau Martha die Familie finanziell versorgt, kümmert er sich liebevoll um die gemeinsame Tochter. Doch dieses beschauliche Leben gerät aus den Fugen, als ihn eines Tages ein mysteriöser Fremder anspricht und behauptet, Alex sei ein berüchtigter Auftragskiller. Er setzt Alex unter Druck: entweder begeht er einen Mord für ihn - oder seiner Familie wird etwas zustoßen. Alex sieht sich gezwungen, das gefährliche Spiel mitzuspielen. Dabei muss er sich nicht nur mit skrupellosen Kriminellen auseinandersetzen, sondern auch mit den dunklen Seiten seiner eigenen Persönlichkeit. Je tiefer er in die Welt der Gewalt hineingezogen wird, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen dem Menschen, der er zu sein glaubt, und dem, zu dem er werden könnte.

Meine Meinung:
"Der Killer in dir" ist ein Stand-Alone-Thriller des deutschen Autors Max Reiter. Da mir bereits sein vorheriges Buch "Erinnere dich" gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf dieses neue Werk des Autors.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, sodass der Leser sehr schnell in die Handlung hinein findet. Diese wird aus Sicht von Alex erzählt, wodurch man einen guten Eindruck in dessen Gedanken- und Gefühlwelt bekommt. Diese wird im Laufe der Geschichte gehörig auf den Kopf gestellt, denn die Forderung des mysteriösen Fremden ist ebenso unfassbar wie erschreckend und bringt Alex in eine nahezu ausweglose Situation.

Der Plot ist spannend und fesselnd. Aus der zunächst skurril und unwirklich anmutenden Ausgangssituation entwickelt sich eine rasante Dynamik, die Alex immer tiefer in einen Strudel aus Gewalt, Lügen und Misstrauen zieht. Dabei stellt sich nicht nur für ihn, sondern auch für den Leser immer wieder die Frage, was Wahrheit ist und ob es irgendeinen Ausweg aus dieser vertrackten Situation gibt. Durch das hohe Erzähltempo und die zahlreichen Wendungen bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten. Die finale Auflösung war für meinen Geschmack zwar etwas zu konstruiert und konnte mich nicht ganz überzeugen, dennoch hat mir das Buch insgesamt spannende und unterhaltsame Lesestunden beschert.

Fazit:
Fesselnder Thriller mit einer originellen Ausgangsidee, hohem Erzähltempo und einem sympathischen Protagonisten. Auch wenn die Auflösung für meinen Geschmack etwas zu konstruiert wirkt, sorgt das Buch für spannende Lesestunden. Insgesamt ein lesenswerter Thriller, der Lust auf weitere Bücher des Autors macht.

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Veröffentlicht am 02.08.2026

Spannender Krimi mit Herz und Humor

Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt (Die Mordclub-Serie 4)
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Inhalt:

Der Antiquitätenhändler Kuldesh Shamar wird ermordet aufgefunden. Da dieser ein Freund von Elizabeths an Demenz erkranktem Ehemann Stephen war, ist für den Donnerstagsmordclub schnell klar, dass ...

Inhalt:

Der Antiquitätenhändler Kuldesh Shamar wird ermordet aufgefunden. Da dieser ein Freund von Elizabeths an Demenz erkranktem Ehemann Stephen war, ist für den Donnerstagsmordclub schnell klar, dass sie den Fall selbst unter die Lupe nehmen müssen. Angeblich hat Kuldesh kurz vor seinem Tod ein geheimnisvolles Paket für jemanden aufbewahrt - doch dieses ist spurlos verschwunden. Musste er deshalb sterben? Auf der Suche nach der Wahrheit stoßen Elizabeth, Joyce, Ibrahim und Ron auf ein Netz aus Lügen, gefährlichen Machenschaften und alten Geheimnissen.

Meine Meinung:

"Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt" ist der vierte Teil der humorvollen und sehr britischen Krimireihe um die vier Freunde Elizabeth, Joyce, Ibrahim und Ron. Obwohl es natürlich immer wieder Bezüge zu den vorherigen Bänden der Reihe gibt, ist die Krimihandlung in sich abgeschlossen, sodass sich das Buch auch problemlos ohne Vorkenntnisse lesen lässt.

Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen. Ein Highlight sind auch dieses Mal wieder die Charaktere des Buches. Allen voran natürlich Elizabeth, Joyce, Ibrahim und Ron. Die vier Bewohner einer Seniorenresidenz vertreiben sich ihre Zeit mit der Aufklärung von Verbrechen. Trotz ihres Alters sollte man sie definitiv nicht unterschätzen, denn sie haben es noch immer faustdick hinten den Ohren. Sie sind herrlich skurril und man muss sie einfach ins Herz schließen. Es macht Spaß mit ihnen unterwegs zu sein, denn neben jede Menge britischen Humor erwartet den Leser auch viel Spannung und Ermittlergeist. Ebenso gehören die beiden Ermittler Chris und Donna inzwischen fest zum Ensemble und bereichern die Geschichte mit ihrer sympathischen Art und ihren privaten Geschichten.

Der Plot ist spannend und wendungsreich. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Durch die regelmäßigen Wechsel bleibt es abwechslungsreich und der Leser bekommt zudem einen umfassenden Einblick in die Geschehnisse. Bis zum Schluss gelingt es Richard Osman, immer wieder neue Verdächtige und überraschende Wendungen einzubauen, sodass man lange über die Identität des Täters sowie die Hintergründe der Tat rätselt. Neben dem eigentlichen Kriminalfall nimmt auch Elizabeths Ehemann Stephen erneut eine wichtige Rolle ein. Seine fortschreitende Demenz sorgt für einige sehr berührende Momente und verleiht der Geschichte emotionale Tiefe.

Fazit:

Spannender und humorvoller, aber auch sehr emotionaler vierter Teil der Donnerstagmordclub-Reihe. Mit seinen liebenswerten Charakteren, einem raffiniert konstruierten Kriminalfall und der gelungenen Balance zwischen britischem Humor und ernsten Themen konnte mich auch dieser Teil wieder voll und ganz überzeugen. Ich freue mich schon auf weitere Ermittlungen des Donnerstagsmordclubs.

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Veröffentlicht am 01.08.2026

Gelungenes Finale der 2. Staffel

Flüsterwald - Eine neue Bedrohung. Der letzte Funken Magie. Mit Farbschnitt nur in der 1. Auflage! (Flüsterwald, Staffel II, Bd. 4)
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Inhalt:

Nachdem es der bösen Zauberin gelungen ist, alle Flüsterwälder bis auf eines zu versteinern, müssen Lukas, Ella und Co alles daran setzen zu verhindern, dass auch aus ihrem Flüsterwald sämtliche ...

Inhalt:

Nachdem es der bösen Zauberin gelungen ist, alle Flüsterwälder bis auf eines zu versteinern, müssen Lukas, Ella und Co alles daran setzen zu verhindern, dass auch aus ihrem Flüsterwald sämtliche Magie verschwindet. Doch werden die Freunde es schaffen, die Zauberin rechtzeitig zu stoppen und die magische Welt zu retten?

Meine Meinung:

"Der letzte Funken Magie" ist der vierte und damit finale Band der zweiten Staffel der Flüsterwald-Serie des deutschen Autors Andreas Suchanek. Die Handlung schließt direkt an die des Vorgängerbands an und baut auf die Geschehnisse der bisherigen Staffelteile auf, daher empfiehlt es sich, die Bücher der Reihe nach zu lesen.

Die fünf Freunde Lukas, Ella, Rani, Felicitas und Punchy begleitet der Leser bereits seit dem ersten Band der Flüsterwald-Reihe. Inzwischen hat man sie entsprechend lieb gewonnen und freut sich über jedes Wiedersehen. Sowohl für jüngere als auch für ältere Leser ist es immer wieder ein Erlebnis die fünf Freunde auf ihren Abenteuern zu begleiten. Dies liegt nicht nur an den spannenden Aufträgen und brenzligen Situationen, mit denen sie regelmäßig konfrontiert werden, sondern auch an den Charakteren selbst und ihren jeweiligen Eigenarten. Insbesondere Menok Rani sorgt mit seinen herrlich realitätsfernen Schilderungen immer wieder für einige Lacher.

Der Schreibstil des Autors ist bildhaft, locker und humorvoll. Die Geschichte hat jede Menge Witz zu bieten, zugleich kommen aber auch Action und Spannung nicht zu kurz. Mit seiner Flüsterwald-Welt schafft Autor Andreas Suchanek einen ganz besonderen Zauber, der einen als Leser einfach in seinen Bann zieht. Über eine spannende Story hinaus enthält dieser Band auch eine wichtige Botschaft zum Thema Umweltschutz und Verschmutzung von Gewässern, was mir persönlich sehr gefallen hat und hoffentlich dazu beiträgt, vorallem junge Leser für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren.

Fazit:

Spannender, humorvoller und emotionaler Abschluss der zweiten Flüsterwald-Staffel. Mit liebenswerten Charakteren, einer abwechslungsreichen Handlung und einer wichtigen Botschaft rund um den Schutz der Natur begeistert das Buch von der ersten bis zur letzten Seite. Ein gelungenes Finale.

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Veröffentlicht am 01.08.2026

Die Erfüllung eines (Alb-)Traums

Ein blitzsauberer Mord
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Inhalt:

Tilly Blich hat die Nase voll von ihrer Anstellung und erfüllt sich ihren Traum: eine eigene Reinigungsfirma. Doch hat sie nicht erwartet, dass ihr Spontankauf im kleinen Städtchen Untertannbach ...

Inhalt:

Tilly Blich hat die Nase voll von ihrer Anstellung und erfüllt sich ihren Traum: eine eigene Reinigungsfirma. Doch hat sie nicht erwartet, dass ihr Spontankauf im kleinen Städtchen Untertannbach sich als Firma mit renovierungsbedürften Räumlichkeiten, keinem oder nur ungelerntem Personal und auch sonst allerlei Herausforderungen entpuppt. Kurzerhand greift Tilly selbst zum Wischmopp - und stolpert bei ihrem ersten Reinigungsauftrag über die Leiche eines örtlichen Architekten. Die Polizei erklärt sie kurzerhand zur Hauptverdächtigen, was Tilly nicht auf sich sitzen lassen will. Und so ermittelt sie kurzerhand einfach selber.

Meine Meinung:

"Ein blitzsauberer Mord" ist der Auftakt zur neuen Cosy-Crime-Reihe des deutschen Autors Andreas Suchanek, in dessen Zentrum Tilly Blich und ihre neu erworbene Reinigungsfirma im kleinen Städtchen Untertannbach stehen. Wie gewohnt lässt sich der Schreibstil des Autors sehr angenehm und flüssig lesen. Bildhaft und mit sehr viel Charme und Humor werden der Ort und seine teils etwas skurrilen Bewohner beschrieben. Das Setting hat mir sehr gut gefallen und sorgt für eine ganz besondere Atmosphäre.

Der Plot des Buches ist spannend und unterhaltsam zugleich. Der Zustand der Reinigungsfirma, die Tilly übernimmt, ist wirklich mehr als fragwürdig. Entsprechend warten auf Tilly so einige Herausforderungen, denen sie sich stellen muss. Neben so einigen skurrilen und unterhaltsamen Szenen gibt es aber auch so einige brenzlige Situationen, mit denen Tilly sich konfrontiert sieht. Und so wird es insbesondere in der zweiten Hälfte temporeich und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es macht Spaß Tilly bei ihren Ermittlungen zu begleiten und auch selbst mitzurätseln. Die schlussendliche Auflösung überzeugt und macht Lust auf mehr!

Fazit:

Unterhaltsamer und spannender Cosy-Crime. Das urige Untertannbach und seine eigentümlichen Bewohner sorgen für einen ganz besonderen Flair. Ich freu mich schon auf ein Wiedersehen mit Tilly Blich und Co.

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