Nichts ist so, wie es scheint!
Der Gott des WaldesDie Tochter der wohlhabenden Van Laars verschwindet über Nacht aus dem Ferienlager, das sich nur wenige Meter von Anwesen ihrer Eltern entfernt liegt. In der umliegenden Wildnis beginnt daraufhin eine ...
Die Tochter der wohlhabenden Van Laars verschwindet über Nacht aus dem Ferienlager, das sich nur wenige Meter von Anwesen ihrer Eltern entfernt liegt. In der umliegenden Wildnis beginnt daraufhin eine groß angelegte Suchaktion – ähnlich wie Jahre zuvor, als Barbaras Bruder spurlos verschwand. Doch hat die Polizei diesmal wirklich den richtigen Verdächtigen im Visier? Die junge Ermittlerin Judyta stößt vor allem im Zusammenhang mit dem früheren Fall auf eine hartnäckige Mauer des Schweigens.
In diesem Roman steckt so viel Spannung, dass ich bereits nach wenigen Seiten von den Geschehnissen vollkommen in den Bann gezogen wurde.
Trotz des komplexen Aufbaus mit wechselnden Zeitebenen und mehreren Erzählperspektiven, fiel es mir unerwartet leicht, der Story zu folgen.
Jede Figur hütet ihre eigenen Geheimnisse, die sich nach und nach offenbaren. Dabei erfährt man von schrecklichen Ereignissen, Familientragödien und wird auch mit den Auswirkungen von zerstörerischem, lähmenden Patriarchalismus konfrontiert und dem mutigen Versuch der Frauen, sich daraus zu befreien.
Was zunächst nach vielen zusammenhanglosen Handlungssträngen ausgesehen hat, führt am Ende zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. So sehr ich von Anfang an an die Story gefesselt war, mitgerätselt und gefiebert habe, der Schluss hat dem Ganzen am Ende noch die Krone aufgesetzt. Unvorhersehbar und überraschend, aber gänzlich ausgereift!
Mein persönliches Lesehighlight, dass ich wirklich jedem uneingeschränkt empfehlen kann!