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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2026

Wie ein 90er Teenie-Horrorfilm zum Lesen

Let's Split Up - Ein verfluchtes Haus. Vier Freunde. Eine verhängnisvolle Entscheidung.
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Über das Buch

In Let’s Split Up von Bill Wood geraten Jugendliche in eine Situation, die stark an klassische Slasher-Filme erinnert.

Was als scheinbar harmlose Situation beginnt, entwickelt sich schnell ...

Über das Buch

In Let’s Split Up von Bill Wood geraten Jugendliche in eine Situation, die stark an klassische Slasher-Filme erinnert.

Was als scheinbar harmlose Situation beginnt, entwickelt sich schnell zu einem gefährlichen Spiel, bei dem niemand mehr sicher ist.

Mit jeder Entscheidung wächst die Spannung und die Frage bleibt: Wem kann man noch trauen und wer steckt wirklich dahinter?



Meine Meinung

Dieses Buch hat mir richtig gut gefallen und mich komplett abgeholt. Ich habe mich beim Lesen sofort wie in einem klassischen Teenie-Horrorfilm der 90er gefühlt und genau das hat für mich den Reiz ausgemacht.

Die Atmosphäre erinnert stark an Filme wie Scream oder Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast und genau diesen Vibe hat das Buch für mich perfekt eingefangen.

Die Geschichte war durchgehend spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich habe es innerhalb von zwei Tagen durchgesuchtet, weil ich einfach unbedingt wissen wollte, wie alles zusammenhängt.

Besonders gut hat mir gefallen, dass ich bis zum Ende nicht auf den Täter gekommen bin. Ich war wirklich komplett lost und genau das liebe ich bei Thrillern.

Der Schreibstil ist angenehm leicht und lässt sich super schnell lesen, wodurch man nur so durch die Seiten fliegt.



Fazit

Ein spannender, unterhaltsamer Thriller mit starkem 90er-Horrorfilm-Feeling.

Perfekt für alle, die genau diesen Vibe lieben und sich einfach mal wieder richtig packen lassen wollen.

⭐ 4 von 5 Sternen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.04.2026

Wunderschönes Setting, aber nicht mein liebster Band der Reihe

This could be forever
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Über das Buch
In This Could Be Forever von Lilly Lucas geht es zurück nach Hawaii, wo eine zweite Chance auf die Liebe im Mittelpunkt steht.
Zwei Menschen, die bereits eine gemeinsame Vergangenheit haben, ...

Über das Buch
In This Could Be Forever von Lilly Lucas geht es zurück nach Hawaii, wo eine zweite Chance auf die Liebe im Mittelpunkt steht.
Zwei Menschen, die bereits eine gemeinsame Vergangenheit haben, treffen wieder aufeinander und müssen sich der Frage stellen, ob ihre Gefühle stark genug sind, um es noch einmal miteinander zu versuchen.
Vor traumhafter Kulisse entfaltet sich eine Geschichte über alte Wunden, neue Chancen und die Hoffnung, dass Liebe manchmal einen zweiten Anlauf braucht.

Meine Meinung
Auch dieser Band konnte mich wieder sehr gut unterhalten und hat mir insgesamt richtig gut gefallen. Trotzdem muss ich sagen, dass er für mich der schwächste Teil der Reihe war, vor allem weil Band 2 mein absolutes Highlight ist.
Der Second-Chance-Trope ist einfach nicht mein liebster, da ich oft Schwierigkeiten habe nachzuvollziehen, warum es beim zweiten Versuch funktionieren sollte, wenn es beim ersten Mal nicht geklappt hat. Auch hier ging es mir stellenweise so, auch wenn es insgesamt noch gut umgesetzt war.
Was mich zwischendurch etwas gestört hat, war die Kommunikation zwischen den Protagonisten. Einige Missverständnisse wirkten auf mich unnötig und haben die Geschichte an manchen Stellen etwas ausgebremst.
Trotzdem überwiegen für mich ganz klar die positiven Aspekte. Die Geschichte hat eine schöne Leichtigkeit, die sich einfach wunderbar lesen lässt. Der Schreibstil von Lilly Lucas ist wie gewohnt locker und einfühlsam und macht es leicht, komplett in die Geschichte einzutauchen.
Besonders das Setting hat mich wieder absolut begeistert. Hawaii ist so wunderschön beschrieben, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, selbst dort zu sein. Die Atmosphäre ist einfach perfekt zum Wegträumen und hat meinen Wunsch, selbst einmal dorthin zu reisen, nur noch verstärkt.
Ein echtes Highlight war für mich auch das Wiedersehen mit den Charakteren aus den vorherigen Bänden. Es war so schön zu erfahren, wie es ihnen weiter ergeht, und hat der Geschichte noch einmal eine besondere Wärme gegeben.

Fazit
Ein leichter, schöner Wohlfühlroman mit traumhaftem Setting und liebenswerten Charakteren.
Auch wenn es nicht mein liebster Band der Reihe ist, hat mich die Geschichte gut unterhalten und zum Wegträumen eingeladen.
⭐ 4 von 5 Sternen

  • Einzelne Kategorien
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.04.2026

Ein Jahreshighlight, das unter die Haut geht

Der Gesang der Flusskrebse
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Über das Buch
In Der Gesang der Flusskrebse von Delia Owens geht es um Kya, das sogenannte „Marschmädchen“, das isoliert in den Sümpfen von North Carolina aufwächst.
Von der Gesellschaft ausgeschlossen ...

Über das Buch
In Der Gesang der Flusskrebse von Delia Owens geht es um Kya, das sogenannte „Marschmädchen“, das isoliert in den Sümpfen von North Carolina aufwächst.
Von der Gesellschaft ausgeschlossen und auf sich allein gestellt, lernt sie, in der Natur zu überleben und findet dort ihre eigene Welt voller Schönheit und Ruhe.
Doch als ein junger Mann aus der nahegelegenen Stadt tot aufgefunden wird, gerät ausgerechnet Kya unter Verdacht und ihre Vergangenheit rückt in ein völlig neues Licht.

Meine Meinung
Dieses Buch hat mich von der ersten Minute an komplett in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Ich habe die Geschichte als Hörbuch gehört und war absolut gefesselt.
Die Sprecherin Luise Helm hat einen unglaublich tollen Job gemacht. Ihre Stimme ist ruhig, einfühlsam und einfach perfekt für diese Geschichte. Ich hätte ihr stundenlang zuhören können und bin komplett in Kyas Welt versunken.
Die Geschichte selbst ist eher leise erzählt, aber genau das macht sie so besonders. Es passiert nicht ständig etwas Dramatisches, und trotzdem wollte ich keine Sekunde verpassen. Man lebt förmlich mit Kya, fühlt mit ihr, leidet mit ihr und freut sich über die kleinen Lichtblicke in ihrem Leben.
Besonders beeindruckt haben mich die Naturbeschreibungen. Die Autorin schafft es, Bilder entstehen zu lassen, die sich anfühlen wie ein Film im Kopf. Ich konnte die Marschlandschaft förmlich sehen, hören und spüren.
Kya ist eine Protagonistin, die man einfach ins Herz schließen muss. Ihre Stärke, ihre Verletzlichkeit und ihr Weg haben mich tief berührt. Dieses Buch ist nicht nur spannend, sondern vor allem emotional und unglaublich atmosphärisch.
Für mich zählt es definitiv zu den besten Büchern, die ich je gelesen beziehungsweise gehört habe.

Fazit
Ein ruhiges, intensives und wunderschön erzähltes Buch, das lange nachhallt.
Ein absolutes Jahreshighlight und eine klare Empfehlung für alle, die Geschichten mit Tiefe lieben.
⭐ 5 von 5 Sternen

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.03.2026

Wenn die Liebesgeschichte stärker ist als die Fantasywelt

Divine Rivals
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Über das Buch
Zwei rivalisierende Journalisten kämpfen um ihre Zukunft bei einer angesehenen Zeitung, während ihr Land von einem Krieg erschüttert wird. Iris Winnow schreibt Briefe an ihren im Krieg vermissten ...

Über das Buch
Zwei rivalisierende Journalisten kämpfen um ihre Zukunft bei einer angesehenen Zeitung, während ihr Land von einem Krieg erschüttert wird. Iris Winnow schreibt Briefe an ihren im Krieg vermissten Bruder und legt sie in einen alten Kleiderschrank. Doch eines Tages erhält sie eine Antwort. Was sie nicht weiß: Ihre Worte landen bei ihrem größten beruflichen Rivalen Roman Kitt. Zwischen anonymen Briefen, einer wachsenden Verbindung und einem Krieg, in dem angeblich sogar Götter wieder erwachen, entwickelt sich eine Geschichte über Mut, Hoffnung und Liebe.

Meine Meinung
Divine Rivals hat mich nach dem Lesen etwas zwiegespalten zurückgelassen.
Was mir von Anfang an sehr gut gefallen hat, war die ruhige und emotionale Atmosphäre der Geschichte. Besonders die Briefe zwischen Iris und Roman sind wunderschön geschrieben und schaffen eine sehr intime Verbindung zwischen den beiden Figuren. Diese Momente gehören für mich ganz klar zu den stärksten Szenen des Buches.
Auch das Setting hat mir gefallen. Das Kriegsumfeld mit seinem leicht historischen Flair erinnert stellenweise an eine Welt, die stark von der Atmosphäre des frühen 20. Jahrhunderts geprägt ist. Dieses Szenario sorgt für eine besondere Stimmung und verleiht der Geschichte eine gewisse Schwere.
Allerdings hatte ich beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass die Fantasywelt nur im Hintergrund bleibt. Zwar spielen Götter eine Rolle und es wird mehrfach von Wesen gesprochen, die sie in den Krieg schicken, doch vieles bleibt sehr vage. Mir fehlten an vielen Stellen genauere Beschreibungen und ein stärkeres Worldbuilding, um diese Welt wirklich greifen und fühlen zu können.
Auch die Liebesgeschichte entwickelt sich für meinen Geschmack etwas zu schnell. Die emotionalen Momente sind zwar schön geschrieben, aber ich hätte mir hier etwas mehr Zeit und Entwicklung gewünscht.
So bleibt für mich am Ende vor allem eine ruhige und berührende Liebesgeschichte vor einem Kriegsszenario, während der Fantasyanteil deutlich weniger Raum einnimmt, als ich erwartet hatte.

Fazit
Divine Rivals erzählt eine sehr schöne und emotionale Liebesgeschichte mit einem besonderen Briefroman-Element und einer atmosphärischen Kriegswelt. Wer jedoch starkes Fantasy-Worldbuilding erwartet, könnte ähnlich wie ich etwas enttäuscht sein.
Für mich ein solides Buch mit einer berührenden Romance, das mich emotional erreichen konnte, dessen Fantasywelt mich aber nicht vollständig überzeugt hat.
⭐ 3 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Drachen, Gefahr und eine Chemie, die man spürt

Fourth Wing – Flammengeküsst
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Violets Traum, Schriftgelehrte am renommierten Basgiath War College zu werden, zerplatzt jäh, als sie als Tochter der Generalin am Auswahlverfahren der Drachenreiter teilnehmen muss. Das erste Jahr wird ...

Violets Traum, Schriftgelehrte am renommierten Basgiath War College zu werden, zerplatzt jäh, als sie als Tochter der Generalin am Auswahlverfahren der Drachenreiter teilnehmen muss. Das erste Jahr wird nicht einmal die Hälfte der Kadetten überleben, denn Drachen binden keine schwachen Menschen. Sie verbrennen sie. Viele der Kadetten würden Violet allein aufgrund ihrer Herkunft lieber tot sehen, besonders der mächtige Geschwaderführer Xaden. Am Basgiath War College verfolgt jeder seine eigenen Ziele und es gibt nur zwei Möglichkeiten: den Abschluss machen oder sterben.

Meine Meinung
Der Hype um dieses Buch ist für mich absolut gerechtfertigt. Diese Geschichte hat mich von der ersten Seite an komplett abgeholt.
Die Welt rund um das Basgiath War College und die Ausbildung der Drachenreiter ist unglaublich atmosphärisch und so lebendig beschrieben, dass ich beim Lesen ständig Bilder im Kopf hatte. Die Bedrohung wirkt real und jederzeit spürbar. Nichts wird den Figuren leicht gemacht und genau das sorgt für eine enorme Spannung.
Besonders beeindruckt hat mich die Beziehung zwischen den Drachen und ihren Reitern. Diese Verbindung ist so intensiv und emotional beschrieben, dass ich an einigen Stellen wirklich Gänsehaut hatte.
Auch die beiden Hauptfiguren konnten mich völlig überzeugen. Violet ist eine Protagonistin, in die man sich sofort hineinversetzen kann. Ihre Entwicklung innerhalb der Geschichte ist glaubwürdig und mitreißend. Xaden hat mich ebenfalls schnell für sich gewonnen. Seine Mischung aus Stärke, Loyalität und unterschwelliger Spannung sorgt für eine Dynamik, die zwischen den Figuren deutlich spürbar ist.
Der Spannungsbogen bleibt über weite Strecken konstant hoch. Nur kurz nach der Hälfte hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte für einen Moment etwas langsamer wird. Doch spätestens das Finale hat mich wieder komplett in den Bann gezogen und mich absolut begeistert zurückgelassen.
Für mich ist dieses Buch ein rundum gelungenes Fantasyabenteuer mit starken Romantasy-Elementen, die zwar spürbar sind, aber nicht die gesamte Handlung dominieren. Stattdessen stehen die Welt, die Gefahr und die Entwicklung der Figuren im Mittelpunkt.

Fazit
Eine mitreißende Fantasywelt, starke Figuren und eine besondere Verbindung zu den Drachen machen dieses Buch zu einem echten Highlight. Für mich ein absolut verdienter Hype und ganz klar fünf Sterne.

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