Neues Rudel, bekannte Probleme
Age of Trinity - Spiegelnder AbgrundEs ist nicht wirklich einfach dieses Buch zu bewerten. Zunächst muss gesagt werden, dass dieses Buch mittlerweile der 23. Teil einer Reihe ist. Somit ist es etwas schwierig über das Buch zu „sprechen“ ...
Es ist nicht wirklich einfach dieses Buch zu bewerten. Zunächst muss gesagt werden, dass dieses Buch mittlerweile der 23. Teil einer Reihe ist. Somit ist es etwas schwierig über das Buch zu „sprechen“ ohne bisherige Geschehnisse zu erwähnen. Also weiterlesen auf eigene Gefahr!
Wir bekommen hier das RainFire Rudel und dessen Alpha Remi vorgestellt. Das Rudel ist noch neu und im Inbegriff sich aufzubauen und zu etablieren. Dabei haben sie jede Menge Unterstützung von bereits bekannten und heiß geliebten Figuren. Das war by the way ein riesen Pluspunkt für mich. Alles was mit dem Rudel zu tun hatte, hat mich an die Anfänge der Reihe und an das was ich an dieser Serie immer so geliebt habe erinnert.
Als zweite Akteurin bekommen wir Auden Scott, Tochter der bereits verstorbenen Ratsfrau Shoshanna Scott. Diese war, wie wir wissen, sehr böse und machthungrig und für vieles verantwortlich was im Medialnet an schlechtem passiert ist. Auch ihrer Tochter gegenüber war diese Frau nicht mütterlich und liebevoll sondern missbräuchlich und manipulativ. Auden wurde gegen ihren Willen befruchtet und trägt nun ein Kind aus. Das Interesse des Scott Clans an diesem ungeborenen Kind ist unverändert trotz des Ablebens der Ratsfrau. Ihre Pläne und Wünsche werden von ihrer Assistentin weiterhin ausgeführt. Auden, die dieses Kind über alles liebt, beschließt Hilfe bei Remi zu suchen. Und so startet hier alles. Sie versuchen herauszufinden welche Geheimnisse die Scotts haben und welches Spiel hier eigentlich gespielt wird und gleichzeitig können wir beobachten wie das Medialnet immer weiter zerfällt und eine Lösung einfach nicht zu greifen ist.
Joa klingt spannend nicht wahr? Nun das war es leider für mich nicht. Bis zu 80% des Buches ist leider nichts wirklich aufregendes passiert. Die Geschichte hat sich im Kreis gedreht. Die ständigen Wiederholungen bezüglich Audens Gefühlswelt hat mich wahnsinnig gemacht. Erst wirklich auf den letzten Seiten kam es zu etwas Action, erst am Ende wurde gehandelt und alles vorangebracht. Leider viel zu spät.
Es hat sich gelesen wie ein Zwischenband. Als ob gewisse Sachen eingeführt werden mussten und Remis und Audens Geschichte wurde als Sprungbett benutzt.
Die Gefühle wischen den Zweien habe ich null gefühlt. Nur das Band zwischen Remi und dem Kind war für mich nachvollziehbar.
Naja es war schön wieder in diese Welt abzutauchen und auch wenn ich mir wünschen würde, dass wir unendlich viele Bücher in diesem Universum bekommen, fühlt es sich schon seit einer Weile so an als ob es vielleicht nicht verkehrt wäre, wenn die Handlung mal zu einem Ende kommt…..