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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.04.2025

Tödliche Nähe

Play of Hearts
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Evies Geschichte ist wirklich traurig, aber auch total fesselnd. Dieser Fluch, dass sie niemanden berühren kann, ohne dass etwas Schlimmes passiert – das hat mich direkt berührt. Man spürt richtig, wie ...

Evies Geschichte ist wirklich traurig, aber auch total fesselnd. Dieser Fluch, dass sie niemanden berühren kann, ohne dass etwas Schlimmes passiert – das hat mich direkt berührt. Man spürt richtig, wie sehr sie sich nach Nähe sehnt, aber gleichzeitig immer Angst haben muss. Dann trifft sie Arthur, der einfach so viel Gefühl für sie zeigt… das hat mich wirklich mitgenommen. Ihre Beziehung ist alles andere als einfach, aber genau das macht es so intensiv.

Rémi war für mich lange ein Rätsel – man weiß nie so richtig, was sein Plan ist, aber genau das fand ich spannend. Die Welt, die Juli Dorne hier erschaffen hat, ist märchenhaft, ein bisschen düster, aber auch voller kleiner, schöner Details. Ich mochte diese Mischung total gern.

Mein Fazit: Für mich ein richtig schöner Auftakt der Reihe. Es war emotional, magisch und die Liebesgeschichte hat mich echt berührt. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 14.04.2025

Was für eine Fahrt!

Lila Eule
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Also, ich wusste erst gar nicht so genau, worauf ich mich da einlasse – Liebesgeschichte, DDR, bisschen Agentenkram? Aber Lila Eule hat mich echt überrascht. Es ist irgendwie alles auf einmal: eine schräge ...

Also, ich wusste erst gar nicht so genau, worauf ich mich da einlasse – Liebesgeschichte, DDR, bisschen Agentenkram? Aber Lila Eule hat mich echt überrascht. Es ist irgendwie alles auf einmal: eine schräge Liebesgeschichte, ein Spionagethriller, ein Rückblick auf eine wilde, aufgeladene Zeit – und zwischendurch denkt man sich ständig: Krass, wie viel davon heute wieder relevant ist.

Carl, der Hauptcharakter, haut mit 18 aus dem Westen ab, weil sein Vater ein ziemlicher Nazi ist – und landet ausgerechnet in Ost-Berlin. Und dort verliebt er sich in Mara. Total schön erstmal, aber natürlich bleibt’s nicht dabei. Maras Vater, Stasi-Mann mit ziemlichem Film im Kopf, denkt, Carl sei ein westlicher LSD-Spitzel und lässt ihn einknasten. Verrückt, oder?

Und dann – Jahre später, nach dem Mauerfall – treffen sich Carl und seine alten Freunde wieder. In dieser komplett durchgedrehten Technoszene in Ost-Berlin. Und plötzlich geht’s nicht mehr nur um Liebe oder Politik, sondern um die richtig großen Fragen: Warum kriegt der Mensch es einfach nicht gebacken, aus der Geschichte zu lernen?

Was ich mochte: Das Buch ist ehrlich. Laut. Politisch, aber nicht mit erhobenem Zeigefinger. Manchmal chaotisch, manchmal zärtlich, oft ziemlich schräg – aber genau das macht’s irgendwie besonders. Und die Musik, die ganze Stimmung – Jimi Hendrix, Beat-Club, Lila Eule – man hört und fühlt das alles richtig mit.

Fazit:
Keine Ahnung, wie ich’s genau beschreiben soll, aber ich hab’s richtig gefeiert. Kein glatter Roman, sondern einer mit Ecken, Kanten und viel Herz. Ich bin voll mitgeritten auf dieser wilden Reise durch die 70er bis 90er. Großartig. Echt jetzt.

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Veröffentlicht am 01.04.2025

Ein Muss für Romantik Fans

Verliebt in Stockholm
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"Ein wahrer Liebesroman, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat! 'Verliebt in Stockholm' von Anna Lönnqvist ist eine herzerwärmende Geschichte über die junge Violistin Mira, die zwischen zwei Männern ...

"Ein wahrer Liebesroman, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat! 'Verliebt in Stockholm' von Anna Lönnqvist ist eine herzerwärmende Geschichte über die junge Violistin Mira, die zwischen zwei Männern steht: ihrer Jugendliebe William und dem charismatischen Geiger Alessandro.

Die Autorin hat eine wahre Meisterschaft darin, die Emotionen und Gedanken ihrer Protagonistin so lebendig und nachvollziehbar zu beschreiben, dass man sich sofort in Miras Lage versetzt.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm, die Geschichte ist gut aufgebaut und hält den Leser bis zum Schluss in Atem.

Ein perfektes Buch für den Frühling, wenn man sich nach einem schönen, romantischen Roman sehnt. Ich vergebe definitiv 5 von 5 Sternen!

Wer Liebesromane mag, sollte 'Verliebt in Stockholm' unbedingt lesen! Es ist wirklich zum Wohlfühlen.

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Veröffentlicht am 18.03.2025

Mein erstes Lese-Highlight dieses Jahr

Lyneham
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Wow, Lyneham hat mich richtig gepackt! Ich hatte hohe Erwartungen, weil die Story einfach spannend klang – und ich wurde nicht enttäuscht. Henry Meadows landet mit seiner Familie auf dem Mond Perm, während ...

Wow, Lyneham hat mich richtig gepackt! Ich hatte hohe Erwartungen, weil die Story einfach spannend klang – und ich wurde nicht enttäuscht. Henry Meadows landet mit seiner Familie auf dem Mond Perm, während seine Mutter eigentlich mit einem anderen Schiff kommen sollte. Doch dann stellt sich heraus: Sie war anscheinend schon hier, vor langer Zeit. Und sie hat eine Warnung hinterlassen.

Was mich sofort begeistert hat, war die Welt, die Westerboer erschafft. Perm ist nicht einfach nur ein neuer Planet – die Naturgesetze hier sind anders, fast schon unheimlich. Es gibt Berge, die ins All ragen, eine unsichtbare Tierwelt und eine Atmosphäre, die ohne Schutz tödlich ist. Ich konnte mir das alles richtig gut vorstellen, als wäre ich selbst dort.

Dazu kommt das ganze Thema mit der Zeit. Henrys Mutter hat sich für eine riskante Reise entschieden, um schneller als ihre Familie anzukommen – aber dabei sind tausende Jahre vergangen. Das sorgt für richtig viele emotionale Momente. Besonders das Zusammenspiel von Wissenschaft und Familie fand ich genial. Die Figuren sind glaubwürdig, und man fiebert mit, weil man wissen will, was es mit der Warnung auf sich hat und ob die Kolonie überhaupt überleben kann.

Klar, ein paar wissenschaftliche Details hab ich nicht komplett durchblickt, aber das hat für mich nicht gestört. Die Mischung aus Spannung, Emotionen und dieser völlig fremden Welt hat mich komplett in den Bann gezogen. Definitiv ein Buch, das ich jedem Sci-Fi-Fan empfehlen kann!

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Veröffentlicht am 04.02.2025

Starke Frauen, große Träume und der dunkle Glanz Hollywoods

Not your Darling
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Katherine Blake entführt die Leser*innen in Not your Darling in das Los Angeles der 1950er Jahre – eine Ära voller Glamour, aber auch geprägt von Machtstrukturen, die Frauen in enge Rollen zwängen. Doch ...

Katherine Blake entführt die Leser*innen in Not your Darling in das Los Angeles der 1950er Jahre – eine Ära voller Glamour, aber auch geprägt von Machtstrukturen, die Frauen in enge Rollen zwängen. Doch Loretta Darling, die mit großen Ambitionen in die Stadt der Träume kommt, ist nicht bereit, sich diesen Regeln zu beugen. Ihr Ziel ist klar: Sie will als Visagistin in Hollywood Fuß fassen. Schnell muss sie jedoch erkennen, dass der Weg dorthin nicht nur mit glitzernden Karrieremöglichkeiten, sondern auch mit Herausforderungen und Gefahren gespickt ist.

Loretta ist eine faszinierende Protagonistin – klug, schlagfertig und unbeirrbar in ihrem Streben nach Unabhängigkeit. Sie lässt sich nicht von den patriarchalen Strukturen Hollywoods unterkriegen und kämpft für sich und ihre Freundschaften. Dabei trifft das Buch genau den richtigen Ton zwischen Nostalgie und moderner, feministischer Erzählweise. Die Mischung aus Zeitgeschichte, Drama und Krimielementen sorgt für eine fesselnde Handlung, die durch den lebendigen Schreibstil noch verstärkt wird.

Besonders beeindruckt hat mich, wie atmosphärisch Katherine Blake die 50er Jahre beschreibt – man spürt den Retro-Charme, das Flair der Filmstudios und die Schattenseiten der Traumfabrik. Fans von Die sieben Männer der Evelyn Hugo oder The Marvelous Mrs. Maisel werden sich hier absolut wohlfühlen.

Fazit – Eine wundervolle, packende Geschichte über Selbstbestimmung, Freundschaft und den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen

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